darf ich auch einen eigenen Screenshot einstellen?
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Frage mich ob da einer Surfen geht...
😮
Red Bull Orkanchasers?
Oder Hurricane Chasers?
Frage mich ob da einer Surfen geht...
😮
Red Bull Orkanchasers?
Oder Hurricane Chasers?
Ja, da sind einige sehr schmerzbefreit und es kommt halt auch auf die Windrichtung an.
Wir hatten mal so einen Wind zum Worldcup in Port St. Louis (65kn Grundwind, Böen von 75kn).
War sportlich, unmöglich das 4.7 zu riggen. Also mit 5,4 gefahren.
In Leucate bin ich mal mein kleinstes Segel ever auf dem Wasser gefahren, das hatte 2,5qm. War eigentlich mein Segel zum Windskaten.
Eigentlich ein eigenes Thema wert.
Edit: ***Abgesplittet***
Keine Ahnung, vielleicht 35 bis 40 kn. Macht mir aber keinen Spaß, weil ich für genau diesen einen Tag sowieso kein Material habe.
Meine beiden Meinungen zum Thema wie stark muss es sein:
1. Lieber 3 Tage mit 13 kn als einer mit 40.
2. Alles, wo im Segel weniger als ne 5 vor dem Komma steht ist irgendwie doof ![]()
Keine Ahnung, vielleicht 35 bis 40 kn. Macht mir aber keinen Spaß, weil ich für genau diesen einen Tag sowieso kein Material habe.
Meine beiden Meinungen zum Thema wie stark muss es sein:1. Lieber 3 Tage mit 13 kn als einer mit 40.
2. Alles, wo im Segel weniger als ne 5 vor dem Komma steht ist irgendwie doof
Bin ich voll dabei.
Ja es gibt Windsurfer (haben wir ja einige im Forum) die gerne in Extrembedingungen fahren. (kleines Board kleines Segel)
Aber ich bin auch der Meinung am meisten Spaß hat man (ich) bei ca. 18-20 Knoten.
Da kann man super Kilometer machen, muss nicht ständig kämpfen und kann eventuell sogar noch mit Kollegen und Freunden fahren.
(oder wie ich mit meiner Frau :D)
ABER Segelgrößen auf dem Foil sind etwas kleiner, deswegen fahr ich auch mal gerne 4.7 von meiner Frau auf ihrem Spaß-Foil. ![]()
3,0. Macht aber nicht wirklich Spaß und fällt in die Kategorie Überlebenstraining.
Vom Etang de Leucate gibts ne Webcam, im Moment ist da keiner auf dem Wasser zu sehen.... aber fliegendes Wasser...
Das letzte Mal bis zu 50 Knoten Böen am 24.10.2025 in Orth auf Fehmarn. Bei hohem Wasserstand in Orther Reede war das Wasser sehr kabbelig und kaum fahrbar. Ich war mit 63 Liter Tabou Manta und 5,1 Loftsails Speedblade unterwegs.
Ich habe trotzdem meine schnellsten 2 Sekunden überhaupt gemacht ![]()
Ein nicht unerheblicher Teil der Faszination Windsurfen ist ja auch der "Kampf" gegen die Naturgewalten. 4.0 bis 4.7m2 macht mir definitiv am meisten Spass, Bei mehr Wind wird es an meinen Wellenspots für mich unfahrbar - man will sich ja auch nicht unnötig verletzten. Bedingungen <4m2 sind aber auch im Flachwasser/Chop problematisch weil man man dafür neben den extrem selten benötigten Segelgrößen auch noch eigene Boards benötigt.
Webcam Plage Leucate 12.02 ~9:50 ... oh lá lá!
Wow, coole Aussicht und es sieht wirklich nach viel Wind aus.
Oben auf dem Berg stehen Windkrafträder, sie stehen, weil gerade zu viel Wind ist. Windräder werden bei zu starkem Wind automatisch abgeschaltet, um Schäden zu verhindern; der Grenzwert liegt oft bei etwa 25 m/s (ca. 50 kt)
In Dänemark vor 40 Jahren hatten wir am Strand >40 kn Wind gemessen. Mit großen Brettern sind wir
in die Lagune zum Surfen, die Bretter flogen weg trotz hohem Gewicht. Aber es ging irgendwie. Auch ein Sprung
mit dem 3,40 m Brett war da möglich.
Die Locals hatten kleine Boards und 3 qm Segel.
Meine Lieblingsgrösse ist das 4.7er, da passt es für mich am besten.
Allerdings hatte ich auch ein 2.9er, damit ging es bei 35-40 Knoten noch, begrenzt haben mich da eher die Wellen 4m in Hvide Sande sind herausfordernd.
Aktuell habe ich 3.7 als kleinstes und mache freiwillig Schluss, wenn das unfahrbar wird.
Als Leichtgewicht ist man da eher an der Grenze, wohl so ab guten 30 Knoten.
Aber lieber ein Tag mit solch einem Wind, als eine Woche an der Angleitgrenze
rumeiern.
In Dänemark vor 40 Jahren hatten wir am Strand >40 kn Wind gemessen. Mit großen Brettern sind wir
in die Lagune zum Surfen, die Bretter flogen weg trotz hohem Gewicht. Aber es ging irgendwie. Auch ein Sprung
mit dem 3,40 m Brett war da möglich.
Die Locals hatten kleine Boards und 3 qm Segel.
Lag vor allem wahrscheinlich an dem Gewicht der damaligen Boards.
Heute sind die "großen" verhältnismäßig leicht für ihre große Angriffsfläche. Dementsprechend schwer zu kontrollieren bei Wind, der einem gerne mal das Brett unter den Füßen wegweht ![]()
Ab fliegendem Wasser ist es doch nur noch Überlebens- Kampf. Hatte auch mal ein 3,5 er Segel für Leucate, kam damit im Gegensatz zum 4,2 er überhaupt nicht zurecht und gleich wieder verkauft. So kleine Segel machen meines Erachtens nur Sinn zum Wellen reiten. Bei Flachwasser fahren die Profis bei 50 kn+ ja auch um die 5 m‘
Ja es gibt Windsurfer (haben wir ja einige im Forum) die gerne in Extrembedingungen fahren. (kleines Board kleines Segel)
40 Knoten an sich sind ja nun nicht unbedingt Extremebedingungen..., das kann, sofern man es gewohnt ist, und auch die generellen Bedingungen (angenehme Wasser/Lufttemperatur) sehr entspannt sein.
Extrem wirds wenn man das Material nur noch mit Schwierigkeiten ans Wasser geschleppt bekommt, bzw. wenn man im Wasser umhertreibt und selbst mit dem 3.7er kein Wasserstart mehr funktioniert.., das ist dann so violent, dass selbst das komplett aufgefierte Segel aus der Hand gerissen wird.
Ich hab einmal den Fehler gemacht, das Material am Strand liegen zu lassen, um die Spitzen von 50kn abzuwarten. Danach hatte ich ein sangestrahltes Segel, der Monofilm war komplett blind.
85kn Böen sind schon gewaltig.
Erstaunlich find ich, dass der Wind an Frankreichs Atlantikküste ( https://de.windfinder.com/weatherforecast/biarritz , siehe auch Nachstunden ) mit Böen bis ca 45-55kn heute Nacht+früh dann heute früh/vormittag/Nachmittag am Mittelmeer in Leucate mit bis 85kn Böen ankommt und das trotz Winter (ca 10grad Temperatur).
Das dürfte ja eine ähnliche Verstärkung/Thermik sein wie sie auch im Sommer stattfindet - jedoch bei völlig anderen Temperaturen.
Zur Leucate Kurve im Windfinder. Die zeigt irgendwie den Grundwind anders an als andere Stationen:
https://de.windfinder.com/report/leucate-plage (offenbar nicht nur am heutigem Tage sondern immer)
https://de.windfinder.com/report/perpignan (hier eine benachbarte Messation ein paar km entfernt)
Schau ich mir den Windfinder hier zu Hause an wird so wie in der zweiten Variante dargestellt. Sprich, wenn heftige Böen sind (rote Kurve) hebt das auch die Windfinder-Messkurve des Grundwinds (blaue Kurve) mit an. An Tagen mit kaum Grundwind stehst halt teilweise auf dem Wasser rum obwohl die Grundkurve die meiste Zeit 12kn aufwärts anzeigt. Warum wird das bei Leucate nicht so dargestellt (ist ja auch kein Fehler des heutigen Tages sondern die anderen Tage genauso)?
Hier noch per Screenshot was gemeint ist:
Leucate
Perpignam
In meinen Studienzeiten, das ist 30 Jahre her, war ich im Frühjahr immer in Leucate. Wenn ich mein 3,0, auf dem Etang nicht fahren konnte, weil der Wind das Board auf den Windwellen angehoben hat, bin ich immer nach Gruissan gefahren.
Damals konnte man mit dem Wohnmobil noch auf den Strand fahren und bin dort völlig überpowert ganz nah am Strand mein 3,0 North Orbital gefahren und mein kleines Tiga PE-Waveboard.
Knoten kann ich nicht schätzen, aber am Etang hob das Wasser ab 🙂
Bei den kleinen Segeln kommt es für mich noch mehr auf den passenden Schnitt / Trimm und passenden Mast an, da die Spielräume kleiner sind.
Es muss halt alles besser passen, weil man doch sehr selten mit dem Material unterwegs ist. Zu langer, harter Mast ist da extrem nachteilig.
Nach einem längeren Leucate Urlaub komme ich auch wieder mit dem kleinen Zeug gut klar, also bei mir ist es die fehlende regelmäßige Übung bei dem Wetter.
Im vergangenen Herbst gemessene 32kt mittel, Böen bis 40kt. Mir hat das richtig Spaß gemacht mit dem 4.2er. Viel mehr power hätte ich aber nicht gebraucht und in Standnähe war der fliegende Sand im Gesicht unangenehm.
40 Knoten an sich sind ja nun nicht unbedingt Extremebedingungen..., das kann, sofern man es gewohnt ist, und auch die generellen Bedingungen (angenehme Wasser/Lufttemperatur) sehr entspannt sein.
Extrem wirds wenn man das Material nur noch mit Schwierigkeiten ans Wasser geschleppt bekommt, bzw. wenn man im Wasser umhertreibt und selbst mit dem 3.7er kein Wasserstart mehr funktioniert.., das ist dann so violent, dass selbst das komplett aufgefierte Segel aus der Hand gerissen wird.
Ich hab einmal den Fehler gemacht, das Material am Strand liegen zu lassen, um die Spitzen von 50kn abzuwarten. Danach hatte ich ein sangestrahltes Segel, der Monofilm war komplett blind.
Ich sage mal bis 40 Knoten stimme ich zu. Solang das Material stimmt und man keine Seenot-Risiken am offenen Meer eingeht fände ich das "ok".
Nur sind bei uns die Tage an denen man so etwas fährt so gering, dass sich das nicht lohnen würde und man dann doch einen Kompromiss eingehen muss.
Gerade im Urlaub mit Center Option geht das schon gut, einfach schnell getauscht und ab gehts.
Aber privat einfach nicht die Ambition jeden Tag dann mitzunehmen. ![]()