Posts by David R-T

    Hallo Leekante, die Antworten sind hier sehr (zu?) speziell. Ich nehme mal an du fährst ein Freeride Board der 130l Klasse?


    Eine Finne ist dann zu groß, wenn dir bei jeder Böe die Nase des Brettes abheben will. Das passiert vor allem, wenn du für den Wind etwas zu große Segel fährst.


    Eine kleinere (als die original mitgelieferte) Finne ist fast immer ein sinnvolles upgrade, denn du gewinnst genau dann Kontrolle aber auch top speed. Du kannst aber damit aus dem Dümpeln heraus und im sehr langsamen Gleiten nicht gefühllos druck geben, weil dir die Finne sonst weg schmiert. Auch das Angleiten erfordert etwas mehr abfallen, dann beschleunigt das alles aber deutlich besser und sowie die Kiste gut läuft, kannst du höhe ziehen. In Summe verlierst du aber ein paar Meter pro Schlag. Das heißt, nimm nur eine kleinere Finne, wenn du eher Kontrollprobleme im Starkwind hast, mehr Speed willst, und höhe laufen entspannt funktioniert. Dann denke aber auch mal über eine racigere Form nach. Die Freeride Krummsäbel sind oben raus meist schon etwas wiederstands- behaftet.

    Wenn da was erhaben bleibt, liegt das meist nicht an zu hartem Harz, sondern an weichen Unterbau des bestehenden Sandwich und deutet stark auf noch bestehende Delaminationen in der Umgebung hin (wir reden hier eindeutig von einer Stelle am Board, nicht an der Finne?). Das Harz an sich ist sicher nicht härter, als ein Harz-Glas Laminat. Egal, wenns dicht ist und nicht so sehr stört, kannst du es typischerweise mit geringem anpressdruck eben schleifen. Dazu brauchst du aber frisches, nicht zu feines Papier und höhere Drehzahlen. Eine drehzahlgeregelte Flex mit 125mm Tellerscheibe und 80er Papier hilft da sehr. Besser schleifbar ist auch bei wenig Druck aber wie bereits erwähnt ein Harz-Microballoon Gemisch. Nie ohne Klotz schleifen und frisches nicht zu feines Papier.

    In Feldwies ist es von den Wellen her besser als in Chieming.

    Allerdings kommt da der Wind schlechter rein finde ich.

    Ja genau so war es jetzt am Samstag. Feldwies hatte vergleichsweise keine Welle, aber auch zu wenig Wind. Letztlich musste ich einige Kilometer raus aufs offene Wasser Richtung Herreninsel dümpeln, bis der Segeldruck reichte. Ja da draußen war es auch besser von der Welle her, als nahe Chieming, doch werde ich Feldwies nicht mehr ansteuern. Dann doch lieber die Welle und dafür halt ein kleineres Brett in Chieming.

    Oberflächliche Kratzer mit Epoxy (zb Larit 285) und Baumwollflocken oder Glasstaub füllen (zuvor Kratzer etwas mit 80er trocken säubern/ aufrauhen) und nachher mit 400er und 600er Nass ebnen. Es hilft sehr nach dem Auftragen der Pampe, alles mit Tixo eben zu ziehen, dann ist es mit dem Schleifen einfacher. Nie ohne Schleifklotz arbeiten.

    Ich hab zwei Futuras. einen 2014er 132l Carbon und einen 107er von 2017 Carbon Reflex. Ich liebe diese Bretter weil sie sehr leicht und Reaktionsfreudig sind. Doch muss ich sehr damit aufpassen. Es vergehen selten mehr als 5 Einsätze ohne neue Delle oder kleiner Schramme (wir haben hier halt nur Groben Fels oder bestenfalls Kies). Der Kleine war mal ein Vorführer und hatte eine große weiche Stelle zwischen den Schlaufen, die ich großflächiger flicken musste. Beim Großen muss ich mit dem Trapezhaken schon sehr vorsichtig umgehen, um keine neuen Beulen zu produzieren (ein weiterer Grund für den Wasserstart). Auch mein Rocket Carbon ist deutlich robuster. Egal, Epoxy und Baumwollflocken sind halt öfters im Einsatz, dafür fahren die Bretter echt schön. Ich hatte zuvor einen Gecko HRS, der war nicht tot zu bekommen, also schon sehr robust. Mir sind die fragilen Futuras aber viel lieber. Sehen halt aus wie Flickenteppiche (sieht eh keiner wenn ich auf dem Wasser bin, so what?), machen aber einfach mehr Spaß. Das ist wohl der Preis fürs geringe Gewicht. Verarbeitet sind die Starboards nicht perfekt, aber deutlich schöner als mein JP SLW oder der Gecko HRS. Man merkt halt in allen Details dass die Hersteller hier aufs Gewicht schauen müssen.

    Styropor ist ja auch mehr oder weniger geschlossen porig (zumindest saufen sich Styroporplatten, wenn sie auf der Baustelle mal in den regen kommen nur sehr unwillig an). Irgendwo musst du die Pore aber auf schleifen, falls du nicht negativ baust und dann das Brett, wenn die Schale fertig ist aus schäumst. Die Schwachstelle ist immer die Delamination, wo sich beim Einschlag das Gewebe vom Schaumkern löst. Das wird bei allen anderen Materialien ebenfalls ein Thema bleiben.

    Ist bei mir exakt gleich. Unser Neuer nach dem 23 Jahre alten Skoda Fabia 1.4tdi ist nun nach 330tkm ein 2014er Skoda Fabia 1.4 TDI mit für mich fast neuwertigen 125tkm. Wow der hat sogar eine Klima Anlage und geht mit seinen 90Ps wie eine Rakete. Das bei 4.2ltr Verbrauch und ich kann in dem Kombi Schlafen. Außerdem mach ich alles daran selber (Zahnriemen, Traggelenke, alles). Der sieht die unglaublich teurer Werkstatt ausschließlich für den Tüf (52E/ Jahr). Nachdem meine Frau den Skoda beruflich braucht, bekommen wir dafür auch Kilometergeld. Ehrlich gerechnet bekommen wir damit sogar einen leichten Überschuss. Ich habe vor den neuen auch wieder bis 330 tkm zu fahren. Das werden also noch 12 bis 15 Jahre sein, wenn sich nix grobes ändert. Für uns kann hier Elektomobilität einfach nicht, gar nicht konkurrieren. Ach Ja Reichweite ist meist so bei 900km, weil ich den 40er Tank nicht gerne leer fahre.

    48 cm für ein 135ltr Brett erscheint mir deutlich zu groß. Gerade die Freerider werden in der Regel bereits mit sehr üppigen Finnen ausgeliefert.

    Ich hab da immer nur nach unten ergänzt, was beim Angleiten natürlich kein Vorteil ist, aber der Nachteil hält sich in sehr überschaubaren Grenzen. Musst halt etwas mehr bewusst abfallen, bis die Kiste gut beschleunigt hat und erst dann zunächst vorsichtig anluven.

    Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

    Ich hab bis zum letzten Wort auf das Zitat und die Jahreszahl gewartet. Könnte von Platon sein. Das schlimmste an der Jugend ist ja, das man nicht mehr dazu gehört.


    Na aber jetzt mal im Ernst. Ich bin auch noch unter 40 und wundere mich gewaltig, wie es meine Eltern damals geschafft haben mit ihren vier Kindern und ihrem Ausbildungsstand auf dem Niveau zu leben. Hätte ich und meine Frau auch nur 2 Kinder (die wir uns wünschen), würden wir mit Sicherheit nicht mit ihnen jedes zweite Wochenende Skifahren können. Abends mal ins Wirtshaus gehen. Und zwei Autos leisten wir uns nicht mal ohne Kinder. Und das obwohl ich die Schule, die mein Vater abgebrochen hat, abgeschlossen habe und wir beide arbeiten und studiert haben. Flugreisen? Ja haben wir in den letzten 10 Jahren auch genau eine gemacht, schön war es. Ja irgendwann kommt vielleicht einmal das Erbe. Anders ist hier in Österreich Grund und Boden nicht mehr zu erwerben. Zumindest ist das unsere Realität, die hier im Büro 4 von 5 Leute teilen. Die Kollegin hat von ihren Eltern einen Baugrund und ein Auto geschenkt bekommen und freut sich die nächsten 35 Jahre darauf ihren Kredit abzuarbeiten.

    Grüß euch,


    ich hab jetzt mehrere wirklich gut funktionierende TB Finnen in 34 bis 42.

    Ich überlege mir aber auch noch für wilde Bedingungen (Welle, chop) einen älteren Rocket 125 (245x69) zu zu legen.

    Der ist schmäler und sollte laufruhiger durch die Welle und um die Ecke gehen.

    Der kommt aber mit einer verbogenen 44er PB Finne . Ich hab angst, dass mir diese Finne viel zu groß ist und einfach nur bremst oder davon fliegt.


    Jetzt überlege ich in ein paar von meinen guten Finnen (38er, 42er) mittig zusätzlich einen Gewindeeinsatz zu bauen um Diese dann auch im Rocket verwenden zu können.


    Werde ich zwischen einem Futura 107 (71) und einem Futura 131 (76) mit einem Rocket 125 (69) überhaupt glücklich?

    Der kleine Futura ist auf der Geraden echt fein, ich versenke ihn aber momentan noch bei fast jedem Manöver (zumindest bei den Bedingungen, bei denen mir der 131 zu groß wird).


    Danke, David.

    In der Hand? Ich fahre auf eine Board JP original Schlaufen, auf den Anderen Dakine Primo und am dritten Gun Sails. Gun Sails sind mir am liebsten, fast identisch zu den Dakine, aber neuer (wahrscheinlich liegt es daran) und sie lassen sich bei bedarf weiter einstellen. Nach dem Surfen stecke ich immer Tennisbälle in die Schlaufen, damit die schön in Form bleiben. Im Winter brauch ich was größeres, weil die Schuhe so dick (7mm) sind. Ich kann die Gun und die JP Schlaufen weiter einstellen als die Dakine (da ist das unter Neopren zu sehr gedehnt). Die Gun haben also für mich technisch Vorteile. Der Preis ist zudem super. Ich werde immer mehr zum Gun Fan.

    Genau, ich wollte das auf dem Wasser liegende Segel wieder in Wasserstart- Position drehen, wobei das Schothorn ein wenig zum Wind zeigte und somit der Wind von hinten ins Achterliek wehte. Es war kaum möglich gegen die Welle das Segel mit dem Schothorn voraus auch nur wenige Grad gegen den Wind zu drehen. Ich musste dann immer den Mast eine dreiviertel Umdrehung herum in Richtung Mast bewegen, um wieder in die gewünschte Position zu kommen.


    Ja Segel umschlagen würde wohl gehen (halt zwei mal um dann wieder richtig zu liegen), doch ist mir dabei mehrmals der Mast abgesoffen, was die Sache nicht verbessert hat. Deswegen hab ich das dann gelassen.


    Am schönsten wäre in dieser Situation wohl der Schothorn voraus Wasserstart, so weit bin ich aber noch nicht.

    Bei meinen immer gebraut gekauften Brettern hab ich immer nur Probleme mit entweder weichen Nasen von Masteinschlägen oder weich getretenenen Bereichen rund um die Schlaufen Gehabt. Egal ist ja schnell repariert und mein 107er Futura hat gestern bei seiner ersten Ausfahrt nach der großen Reparatur (ich nenne ihn liebevoll das kleine blaue) sehr viel Spaß gemacht.


    Ja der Magic Ride wird hier gerne viel gelobt, ich denke aber wenn du schon so fix am Weg warst, wird dich das Ding sehr bald frustrieren. Ich hab den sowie auch den Super Ride mit großen Erwartungen im Urlaub bei einer Surf Station probieren können, und mir nach kurzer Zeit gedacht: Was stimmt den da nicht? Ist was mit dem Segel? Der Mastposition? So eine müde Krücke. Für mich wäre das in der 130l Klasse eine absolute Spaßbremse. Ich war nach dem Urlaub sehr froh den nicht gekauft zu haben.


    Ein 2018er Super Sport 125 oder älterer Futura oder Rocket+ sind so viel schöner zu fahren und stellen dich sicher nicht vor unlösbare Probleme...


    Einziger wirklicher Unterschied zum Xantor 310 aus den 90ern war, dass all diese kürzeren Bretter (Gecko, Magic Ride, Rocket, Futura) gerne beim Angleiten und in die vordere Schlaufe steigen, in den Wind drehen und damit den speed wieder abwürgen. Braucht ein paar Versuche, dann ist es für den langsamen und mittel Bereich egal was da drauf steht. Oben raus sind Free Race Bretter aber einfach viel geiler. Besonders wenn die Brettgröße für die Windstärke und dein Gewicht eher groß ist (was absolut sinnvoll ist), machen die Dinger einfach länger Spaß. Bei einem confort free rider musst du bei auffrischendem Wind schnell zu kleineren Größen greifen, um den Spaß zu erhalten. Damit brauchst du mehrere Bretter.


    Ist halt mein bescheidener Eindruck bis jetzt, als einer, der auch vor1.5 Jahren noch von 90er Designs kam.

    Na dann hab ich ja am Freitag wieder eine Chance zum üben. Wind sollte ja passen.

    Gestern mit dem 109er und 5.4er E-type war es in Chieming dann tatsächlich erheblich besser. Dennoch ist der Wasserstart in der steilen Welle nicht ohne. Vor allem weil das Segel sich praktisch nur in Mast Richtung drehen lässt, wenn es auf dem Wasser liegt. Ich hab gestern oft das Rig 270 Grad rotiert, weil das besser ging als 90 Grad gegen die Welle und in Schothorn- Richtung. Ist das normal oder gibt es da einen Trick? (Hab den Wasserstart erst im vergangenen Herbst unter Laborbedingungen in Alacati gelernt).

    Naja, nein. Ich hab auch 76kg und einen SLW (165 +56er original Finne), den ich meist mit 8.2 oder 9.5er Fahre. Das an und insbesondere durchgleiten sowie Höhe laufen bei wenig und löchrigem Wind ist schon sehr beeindruckend im Vergleich zum 76er (131ltr) Futura. An vielen Tagen hier bei uns im Alpenvorland ist der SLW ganz einfach nur durch Foils zu ersetzen und keinesfalls mit dem 131er oder gar 120er vergleichbar.

    Den Kabbel musst du aktiv abfedern. Bringe dazu deinen Körperschwerpunkt mehr nach außen und lass das Board frei "arbeiten".

    Am Chiemsee, vor allem in Chieming, kann man finde ich nicht von "normalem" Kabbel reden. Dagegen ist der Kabbel am Gardasee einfach zu fahren.

    Ich würde es eher als eine sehr steile Windwelle bezeichnen, die durch den Seeboden oder Winddreher nicht überall richtig zur Windrichtung passt.

    Wenn da so ein Wind ist wie gestern muss man Profi sein, um da das Brett überpowert fliegen lassen zu können ohne mit dem A* bei jeder zweiten Welle aufzuschlagen.

    Ja es war wiedermal Chieming. Und ja bei vergleichbarem Wind habe ich am Attersee, Wallersee oder Mondsee erheblich weniger Probleme. Welche Spots am Chiemsee sind denn bei West ähnlich Windsicher und weniger Wellenbelastet? Danke für die Tipps.