Hab das selbst so gemacht und nun auch meine Frau so geschult. Anfangs die Tampen weit (10cm?) vorne, dann bleibt das Gefühl noch recht ähnlich wie ohne Tampen, aber die Wasserzeit wird mehr als vervierfacht, weil zumindest die jeweils vordere Hand eine Pause bekommt.
Wasserzeit ist gerade am Anfang durch nichts zu ersetzen und es bringt ihr garnichts, wenn ich ihr die Tampen "richtig" einstelle, sie sie dafür nie verwendet und nach einer halben Stunde Platt ist und heim will.
Nach wenigen Sessions bin ich dann immer weiter nach hinten und sehr rasch wurden die Tampen trotzdem so selbstverständlich akzeptiert (bzw. ihre Vorteile erkannt), dass ich sie ihr normal einstellen kann.
Heute fährt sie die ohne zu verstellen ganz gleich wie ich und hat das Gefühl soweit akzeptiert, was sehr angenehm ist, denn ich nutze ihre Segel, wenn es für sie zu heftig wird oder umgekehrt, wenn es nachlässt oder zum foilen,...
Es gleich von Anfang an "richtig" zu machen hätte sie nur verschreckt, weil sie dann mehr geschwommen wäre als gesurft wäre (ich anfangs ebenfalls), oder sie wie gesagt die blöden Dinger gar nicht verwendet hätte. Dann könnte ich heute alleine surfen gehen, was niemals das Ziel war.
Der Nächste Schritt wird sein, dass sie die Fein Korrekturen selbst vornimmt, denn bestimmt sind meine Einstellungen für sie nicht optimal. Das wird dann der Zeitpunkt, dass meine alten Freeride Segel direkt in ihren Besitz übergehen werden, denn jedes mal da rum stellen geht mir auf den SaGeist.
Ich bin so froh, dass ich sie vor kurzem endlich vom Dagger auf einen 139 Magic Ride bekommen hab und sie damit Höhe zieht dass ich selbst Probleme bekomme da mitzuhalten. Nie mehr schwimmen, irgendwo abholen und riesige Bretter schleppen.