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Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

  • RobertP
  • 14. September 2026 um 17:52
  • Claudio
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    • 23. September 2026 um 23:50
    • #101
    Zitat von RobertP

    Ich habe dir die Windrichtung in Orange eingezeichnet

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der rote Pfeil markiert die Stelle des 180° Winddrehers, der mich beim Dümpeln (der grüne Graph unten im Bild ist die Fahrgeschwindigkeit) vom Brett geholt hat.

    Wie du dem grünen Graph entnehmen kannst war am Anfang der Session etwa 5 Minuten Dümpeln angesagt bis in die Windzone, am ende der Session waren es eher 10, weil sich der Wind noch mehr nach draußen verlagert hatte.

    An dem Tag bin ich 7,0 und das 120l Freemove Brett meiner Frau gefahren. Ein 75kg Surfer der Zeitgleich mit mir draußen war 100l Freewave und 5,3.

    Hey Robert,

    o.k.... danke für deine Ergänzungen! Tatsächlich hatte ich mich gefragt , was die Kurve unten darstellt? Windrichtung draußen auch klar... Ich denke, dass ich jetzt das verstanden habe, was da abgelaufen ist.

    Ich weiß nicht, ob dich das weiter bringt, musst du dann sehen:

    Am Gargano - und das ist klassisch, das läuft an sehr vielen Thermikspots weltweit änlich ab - baut sich der Wind meist erstmal weit draußen in der Dünung auf. Da sieht man draußen dann Schaumkronen (ist bei Nordwind dort oft auch so), nach und nach kommt dieser "windstarke Bereich" immer näher ans Ufer und meistens dreht der Wind dann noch ein klein wenig auflandiger, bis dann auch am Ufer starker Wind herrscht. Dann bleibt der Wind eine gewisse Zeit und dann läuft dieser ganze Prozess wieder rückwärts ab: Am Ufer schwächt der Wind als erstes ab, dreht etwas ablandiger, usw.... bis nur noch weit draußen stärkerer Wind herrscht. Wenn der Wind am Ufer abschwächt und dreht, gibts aber, das ist das Gute, draußen auch schon "Windlöcher". Wichtiger Punkt!

    Dieser Prozess läuft meist so, aber, wie das mit Wetter so ist, nicht zwingend immer. Es kann zum Beispiel sein, dass man den Wind draußen nahen sieht, er kommt dann aber nicht nährer ans Ufer, sondern zieht sich wieder zurück nach draußen und dann wars das den Tag. Und alle am Strand, die teils schon aufgriggt und sich gefreut haben, machen ein langes Gesicht... :rolleyes:... ^^

    Wenn du an so einem - sagen wir - wie oben beschrieben "normalen Tag" jetzt draußen bist und nicht mitbekommst, dass der Wind auf dem Rückzug ist, dann kann tatsächlich passieren, dass du vorn Richtung Ufer schon mit leicht ablandigem, schwachem Wind konfrontiert bist. Das liegt für mich auf der Hand. Ich bin wirklich schon oft, weil ichs draußen in der Brandung völlig im Flow bis zuletzt ausgreizt habe, dann die letzten 100 - 200 Meter mit meinem Zeugs ans Ufer geschwommen (also nicht am Gargano, sondern woanders, aber da war das der gleiche Schnack). Mir war da aber klar, dass ich das riskiere und ich war auf meiner kleinen Schüssel unterwegs.

    Aber deswegen nehm ich nichts Großes, also was mit viel Volumen! Da pass ich entweder besser auf, oder ich schwimme halt... also, so handhabe ich das.

    Aber, ganz klar: Wenn du jetzt wirklich draußen in der Dünung windsurfen willst und der Wind kommt - nehmen wir mal an - an dem besagten Tag nicht weiter rein, sondern bleibt draußen, hast du zwei Optionen:

    1. Du fährst raus, hast in der Dünung alle deine Antennen draußen und sobald der Wind - ich hatte das oben in einem anderen Post beschrieben - dich "warnt", fährst du umgehend an Land, wenn du nicht schwimmen willst.
    2. Oder, du nimmst an solchen, m.E. eher seltenen, irgendwie "unsicheren" Tagen halt das Board mit satt Überschussvolumen.

      Grundsätzlich mehr Volumen zu nehmen, das halte ich für die falsche Strategie. Mich würde das "Mehr" an Volumen stören. Ist aber sicher eine Frage der Perspektive.

      Herzliches Aloha

      Claudio

    http://www.windsurflehrer.de

  • Django
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    • 24. September 2026 um 00:17
    • #102

    Mein „Homespot“ in Kroatien erfordert bei Bora immer ein zeitweises Dümpeln bis in die Windzone, eine Strecke von ca. 600 Metern, bis der Wind draußen dann richtig stabil ist.

    Mein Lorch hat 130 Liter und weniger würde ich (93 kg) nie riskieren. Und solche Reviere gibt es
    an vielen Orten.

    Es gibt Boards, die sind relativ schmal und haben dennoch Volumen, wie z.B. die hier genannten Patrik, die halte ich da für geeignet. Die vertragen auch sehr viel auffrischenden Wind.

  • blinki-bill
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    • 24. September 2026 um 08:55
    • #103

    Ich finde nicht, dass schmalere Boards unbedingt laufruhiger sind. Da spielen andere Shapedetails eine wichtigere Rolle, wie ein V vorn und etwas rundere Kanten bis zur Boardmitte. Und ich bin auch nicht der Meinung -wie Claudio und auch Witchcraft Sailboards , dass da unbedingt auf biegen und brechen ein Wave oder FSW Board mit wenig Volumen ran muss, damit man die Dünngswellen dort schön abreiten kann.

    Abgesehen davon werden die Boards allgemein großvoluminger gefahren als früher, von daher spricht auch nicht viel gegen Volumenreserve. Und FSW und Wave ist ja schön und gut, aber neben dem tollen Kurvenfeeling, was Claudio zurecht als sehr erstrebenswert ansieht, ist kontrolliertes, stabiles Heizen -auch in Wellen und bei Kabbel- herausfordernd und -leider geil. Ich komme weiter und kriege auch mehr Höhe gelaufen und diese mit viel Speed wieder vernichtet, unter anderem mit einem sportlichen Freeride Board. Der geht auch noch schön carvig ums Eck und kann -sofern man das Tempo rausnehmen kann auch mal auf der Welle gefiedelt werden.

    Die beiden sind mir zu sehr auf den Fokus Wave / FSW fixiert. Das wirkliche Windsurferleben spielt sich M.E. aber zu 90% im Bereich Freeride ab: Wasserstart, geradeaus, Halse, wieder zurück.

    Und jetzt haut drauf ;)

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    • 24. September 2026 um 10:50
    • #104
    Zitat von blinki-bill

    Ich finde nicht, dass schmalere Boards unbedingt laufruhiger sind. Da spielen andere Shapedetails eine wichtigere Rolle, wie ein V vorn und etwas rundere Kanten bis zur Boardmitte. Und ich bin auch nicht der Meinung -wie Claudio und auch Witchcraft Sailboards , dass da unbedingt auf biegen und brechen ein Wave oder FSW Board mit wenig Volumen ran muss, damit man die Dünngswellen dort schön abreiten kann.

    Abgesehen davon werden die Boards allgemein großvoluminger gefahren als früher, von daher spricht auch nicht viel gegen Volumenreserve. Und FSW und Wave ist ja schön und gut, aber neben dem tollen Kurvenfeeling, was Claudio zurecht als sehr erstrebenswert ansieht, ist kontrolliertes, stabiles Heizen -auch in Wellen und bei Kabbel- herausfordernd und -leider geil. Ich komme weiter und kriege auch mehr Höhe gelaufen und diese mit viel Speed wieder vernichtet, unter anderem mit einem sportlichen Freeride Board. Der geht auch noch schön carvig ums Eck und kann -sofern man das Tempo rausnehmen kann auch mal auf der Welle gefiedelt werden.

    Die beiden sind mir zu sehr auf den Fokus Wave / FSW fixiert. Das wirkliche Windsurferleben spielt sich M.E. aber zu 90% im Bereich Freeride ab: Wasserstart, geradeaus, Halse, wieder zurück.

    Und jetzt haut drauf ;)

    FSW ist im Grunde genommen auch Freeride. Der Name FSW ist eigentlich auch irreführend. Mit Welle hat das kaum was zu tun außer das manche damit manchmal zwischen kleinen Wellen fahren, bedeutet nicht das die mit der Welle auch was machen. Wenn die aber auf dem Meer fahren wo es einen kleinen Brandungszone gibt, bleiben die eh während der Session hinter der kleine Brandungszone, die müssen nur dadurch um dahin zu kommen. Nur fährt ein FSW in der gleiche Größe, gemütlicher mit eine guten Trifin ohne zu lange Mittelfinne die weiter nach Innenstehende Schlaufen erlauben, mehr Kontrolle bei gleichen oder bessere Höhelaufeigenschaften. Hier gut demonstriert, beide Fahrer gleich schwer, beide mit 5.0 gut angepowert, einer mit eine 25cm Singlefinne, der Andere mit 20.0 + 10.5 Trifin. wobei das Trifin deutlich besser höhelauft aber auch mehr Kontrolle hat, ruhiger fährt und einfacher dreht: https://youtu.be/rFOZqCaqVl0
    Mit weiter nach innenstehende Schlaufen kann man mehr gerade auf stehen, entspannter kleinere Segel fahren. Bedeutend einfacheres Halsen. Eine lokale Surflehrer holt sich immer bei mir den Chakra wenn er Halsenunterricht macht. Und mit weniger Geschwindigkeit und mehr gerade auf stehend ist es einfacher Wellen/Weißwasser zu queren wenn es muss.

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    • 24. September 2026 um 11:02
    • #105
    Zitat von blinki-bill

    Ich finde nicht, dass schmalere Boards unbedingt laufruhiger sind. Da spielen andere Shapedetails eine wichtigere Rolle, wie ein V vorn und etwas rundere Kanten bis zur Boardmitte.

    Egal wie, schmaler, mehr V oder rundere Kanten. Es kostet Gleiteigenschaften. Dadurch liegt ein Brett etwas tiefer im Wasser. In der Theorie. In der Praxis ist es aber so das man denn meist ein etwas größeren Segel fahrt (muss) wodurch man schneller wird und die Laufruhe wieder wegmacht. Wir müssen nun mal die Wasseroberfläche folgen. Die kann Glatt sein aber unter Umstände auch sehr rauh womit auch ein Motorcrosser Probleme hätte. Und es gibt viele Arte Revieren, was für der eine Rauh ist im Vergleich zu was er oder Sie gewohnt ist, kann für ein Andere Glatt sein. Womit man am meisten an Laufruhe gewinnen kann, wenn man trotzdem schnell(er) werden möchte, ist das Brett frei laufen lassen können damit es sich an der Wasseroberfläche anpasst. Wie Motorcrosser bei "Kabbel" aufrecht stehen und den Motorrad unter sich bewegen lassen. Das verlangt aber wieder ein höheres Fahrkönnen und guten Trimm um genau den Balance zu treffen.

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  • franz s
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    • 24. September 2026 um 11:57
    • #106

    ... bin nach Jahrzehnten wieder meinen alten Sunset Slalom 105 l 272/60 gefahren, fahre sonst meist FSW 85l. Der alte Shape hat sehr tiefe Doppelkonkaven die in einem ausgeprägten V am Heck münden. Der Scoop Rocker Verlauf dürfte keine flache Stelle haben.

    Es ist für mich nach all den Jahren unbegreiflich wie viel Kontrolle und Komfort der alte Shape im Chop bietet, wie fehlerverzeihend das Board im heftigsten Chop in der Halse liegt und wie leicht das Board dabei durchgleitet.

    Also ich kenne die modernen Freeride Boards (à la F-Cross) nicht, aber ich bin da voll bei Blinki, dass ein möglichst fehlerverzeihendes Freerideboard schon seine Berechtigung hat. Man sieht an den Flachwasser Revieren an den guten Tagen meist FSW und Wave Boards, womit viele Surfer im heftigen Chop fahrtechnisch und physisch überfordert sind, ohne die Vorteile der FSW Shapes (Agilität) nutzen zu können.

  • jensemann
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    • 24. September 2026 um 14:29
    • #107

    Claudio Ich melde auf jeden Fall mein Interesse daran an. Bin ja auch oft in der Ecke Halli/Fehmarn/DK. Mein Level stagniert seit Jahrzehnten...

  • dominik49
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    • 24. September 2026 um 14:55
    • #108

    Viele Windsurfer haben in ihrer Quiver ein Freerace (oder ähnliches Board) mit größerem Rigg für leichtere Windtage

    und ein

    Freewave (oder ähnliches Board) mit kleineren Riggs für Kontrollprobleme und/oder Fun bzw Leichtigkeit bei Starkwind und Chop/Kabbel/Wellen.

    Das eine sollte man auf der Leerail und Finne fahren, ähnlich einem Slalomboard (gleich welcher Größe) und über den Chop fliegen lassen und das andere über die Luvrail fahren - was fahrtechnisch einen SEHR erheblichen Unterschied darstellt.

    DAS haben leider Viele schon fahrtechnisch nicht drauf, von der Powerhalse ganz zu schweigen. Ja nicht mal der Umstand des unterschiedlichen Raileinsatzes ist ihnen zumindest theoretisch bekannt. Dafür wird stundenlang über den nächsten Materialkauf und kleine Shapedetails, Volumen und deutlich zu große Finnen philosophiert.

  • Witchcraft Sailboards
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    • 24. September 2026 um 16:19
    • #109
    Zitat von franz s

    ... bin nach Jahrzehnten wieder meinen alten Sunset Slalom 105 l 272/60 gefahren, fahre sonst meist FSW 85l. Der alte Shape hat sehr tiefe Doppelkonkaven die in einem ausgeprägten V am Heck münden. Der Scoop Rocker Verlauf dürfte keine flache Stelle haben.

    Es ist für mich nach all den Jahren unbegreiflich wie viel Kontrolle und Komfort der alte Shape im Chop bietet, wie fehlerverzeihend das Board im heftigsten Chop in der Halse liegt und wie leicht das Board dabei durchgleitet.

    Also ich kenne die modernen Freeride Boards (à la F-Cross) nicht, aber ich bin da voll bei Blinki, dass ein möglichst fehlerverzeihendes Freerideboard schon seine Berechtigung hat. Man sieht an den Flachwasser Revieren an den guten Tagen meist FSW und Wave Boards, womit viele Surfer im heftigen Chop fahrtechnisch und physisch überfordert sind, ohne die Vorteile der FSW Shapes (Agilität) nutzen zu können.

    Haste mal drauf geachtet wo die Schlaufen stehen?
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    Das macht das Brett so gemütlich. Es wird dabei nicht schnell, was die Kontrolle erhöht aber kommt schwierig aus dem gleiten und die Nase bleibt schön unten.

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    • 24. September 2026 um 16:28
    • #110

    wir kommen irgendwie vom eigentlichen Thema ab aber ich würde sofort an geeigneter Location einen Kurs für kraftsparendes technisch ausgereiftes und kontrolliertes gleiten bei kräftigem Wind und Chop sowie die vermaledeite "Powerjibe" bei dir belegen.
    LG Michael

  • franz s
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    • 24. September 2026 um 17:13
    • #111
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Haste mal drauf geachtet wo die Schlaufen stehen?

    ... ja natürlich ist mir das aufgefallen ... auch der Abstand der vorderen Schlaufen zur Mastfußposition ist ungewöhnlich groß... musste deswegen auch die Gabel ca. 20cm höher anschlagen als normal, weil sonst der Trim nicht gepasst hätte.

    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Das macht das Brett so gemütlich. Es wird dabei nicht schnell, was die Kontrolle erhöht aber kommt schwierig aus dem gleiten und die Nase bleibt schön unten.

    Genaus ist es. Das lange Board dümpelt deutlich schneller als moderne Shortboards, kommt früh ins Gleiten wird dann aber nicht richtig schnell. Bei richtig viel Wind kann man das Board scheinbar grenzenlos und mühelos pushen und dann wird man auch relativ schnell.

    Irgendwie hätte ich Lust auf eine moderne Interpretation des Sunset Slaloms die sich bei moderaten Bedingungen auch etwas lebhafter anfühlten darf. Fahrkomfort und easy surfing wird mit zunehmenden Alter immer wichtiger 😉.

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    • 24. September 2026 um 17:52
    • #112
    Zitat von franz s
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Haste mal drauf geachtet wo die Schlaufen stehen?

    ... ja natürlich ist mir das aufgefallen ... auch der Abstand der vorderen Schlaufen zur Mastfußposition ist ungewöhnlich groß... musste deswegen auch die Gabel ca. 20cm höher anschlagen als normal, weil sonst der Trim nicht gepasst hätte.

    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Das macht das Brett so gemütlich. Es wird dabei nicht schnell, was die Kontrolle erhöht aber kommt schwierig aus dem gleiten und die Nase bleibt schön unten.

    Genaus ist es. Das lange Board dümpelt deutlich schneller als moderne Shortboards, kommt früh ins Gleiten wird dann aber nicht richtig schnell. Bei richtig viel Wind kann man das Board scheinbar grenzenlos und mühelos pushen und dann wird man auch relativ schnell.

    Irgendwie hätte ich Lust auf eine moderne Interpretation des Sunset Slaloms die sich bei moderaten Bedingungen auch etwas lebhafter anfühlten darf. Fahrkomfort und easy surfing wird mit zunehmenden Alter immer wichtiger 😉.

    Mit solche Gedanken habe ich diesen Artikel auch geschrieben: https://witchcraft.nu/pre-shape-or-f…ing-your-setup/

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  • Axel
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    • 24. September 2026 um 18:06
    • #113
    Zitat von franz s
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Haste mal drauf geachtet wo die Schlaufen stehen?

    ... ja natürlich ist mir das aufgefallen ... auch der Abstand der vorderen Schlaufen zur Mastfußposition ist ungewöhnlich groß... musste deswegen auch die Gabel ca. 20cm höher anschlagen als normal, weil sonst der Trim nicht gepasst hätte.

    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Das macht das Brett so gemütlich. Es wird dabei nicht schnell, was die Kontrolle erhöht aber kommt schwierig aus dem gleiten und die Nase bleibt schön unten.

    Genaus ist es. Das lange Board dümpelt deutlich schneller als moderne Shortboards, kommt früh ins Gleiten wird dann aber nicht richtig schnell. Bei richtig viel Wind kann man das Board scheinbar grenzenlos und mühelos pushen und dann wird man auch relativ schnell.

    Irgendwie hätte ich Lust auf eine moderne Interpretation des Sunset Slaloms die sich bei moderaten Bedingungen auch etwas lebhafter anfühlten darf. Fahrkomfort und easy surfing wird mit zunehmenden Alter immer wichtiger 😉.

  • Axel
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    • 24. September 2026 um 18:09
    • #114
    Zitat von Axel
    Zitat von franz s
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Haste mal drauf geachtet wo die Schlaufen stehen?

    ... ja natürlich ist mir das aufgefallen ... auch der Abstand der vorderen Schlaufen zur Mastfußposition ist ungewöhnlich groß... musste deswegen auch die Gabel ca. 20cm höher anschlagen als normal, weil sonst der Trim nicht gepasst hätte.

    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Das macht das Brett so gemütlich. Es wird dabei nicht schnell, was die Kontrolle erhöht aber kommt schwierig aus dem gleiten und die Nase bleibt schön unten.

    Genaus ist es. Das lange Board dümpelt deutlich schneller als moderne Shortboards, kommt früh ins Gleiten wird dann aber nicht richtig schnell. Bei richtig viel Wind kann man das Board scheinbar grenzenlos und mühelos pushen und dann wird man auch relativ schnell.

    Irgendwie hätte ich Lust auf eine moderne Interpretation des Sunset Slaloms die sich bei moderaten Bedingungen auch etwas lebhafter anfühlten darf. Fahrkomfort und easy surfing wird mit zunehmenden Alter immer wichtiger 😉.

    Die modernere Version des Sunset Slaloms kam 2007 auf den Markt. 250cm x 62cm. Bin ich lange regelmäßig gefahren. Heute natürlich auch veraltet.

  • franz s
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    • 24. September 2026 um 20:10
    • #115

    Axel:

    das dürfte dein 2007er Sunset Slalom sein:

    Testwindsurf.com - F2 Sunset Slalom LTD 2007

    ... der "klassische" Tabou Rocket kommt da wohl heutzutage am nächsten ran.

  • Axel
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    • 25. September 2026 um 07:17
    • #116
    Zitat von franz s

    Axel:

    das dürfte dein 2007er Sunset Slalom sein:

    https://www.testwindsurf.com/index.php?opti…d=113&Itemid=17

    ... der "klassische" Tabou Rocket kommt da wohl heutzutage am nächsten ran.

    Ja genau. Mit kleiner Finne drehte er auch enger. Ziemlich dickes Heck. Und sehr leicht. Klassischer Freerider.

  • RobertP
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    • 25. September 2026 um 08:11
    • #117

    Wenn ich bis nächstes Jahr Pfingsten kein neues Brett finde nehme ich meinen uralten F2 Wizzard 272 anstelle vom Falcon mit.

    Der Wizzard ist 65cm breit und hat 125l.

  • blinki-bill
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    • 25. September 2026 um 08:23
    • #118

    Witchcraft Sailboards , was du schreibst ist alles richtig und hat Hand und Fuß. Abgesehen davon, dass ich im Video nicht so richtig was erkenne 🙃

    Aber: Du hast hier einen Windsurfer, der M.E. ehr heizen will, der ist nicht zufrieden mit einem weich einsetzenden Board mit Schlaufen in Mittelposition. Da muss ein Kompromiss her, egal wie das Ding dann heißt. Auf jeden Fall hat es nicht nur innenliegende Schlaufenpositionen und sicher kein optionales 3 Finnensetup.
    Heizen heißt manchmal auch ein bisschen Leiden, das ist eben der Sport.

    PS: Ich hab an meinem Homespot im letzten Jahr eine Surferin in meinem alter Kennengelernt, die ein Board von dir hatte, direkt vor Ort gebaut. Für ihr Können und den Einsatzbereich kabbeliges Binnenrevier in Norddeutschland. Sie meinte du hättest gesagt, dass ein gutes Board auch immer in Wellen fahren können müsse. Für Teneriffa mag das passen, aber, ein stinknormaler Magic Ride hätte dem Mädel hier sicher weit mehr geholfen. Die war allerdings sehr begeistert vom Board und vom Hersteller ;)

  • Saru Man
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    • 25. September 2026 um 08:51
    • #119

    Wieso soll eigentlich alles super einfach, komfortabel,.... sein? Wir sind doch keine Kiter.. 😁

    Ich habe schon öfters Boards ersetzt, die mir zu dem Zeitpunkt dann eher zu langweilig waren, aber auch zu fordernde.

    Einfach kann doch jeder und die Freude über eine vernünftige Halse, einen guten Sprung, eine neue Höchstgeschwindigkeit,.... ist bei mir größer, wenn es nicht geschenkt war.

    Besondere Eigenschaften ( und sei es nur die Farbe, ein günstiger Preis, ein toller Hersteller, ...) bekommt man selten bei der eierlegenden Wollmichsau und wenn man weiß, worauf man dafür verzichten muss, ist das zumindest für mich ok. 😁 🤙

  • dominik49
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    • 25. September 2026 um 09:27
    • #120

    Die beste Investition ist immer noch in das Können und die Kondition/Ausdauer - etwa in eine Verbesserung der Fahrtechnik, der eigenen Windrange, Choprange, Shorebreakrange, ...

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