Posts by dominik49

    Beim Freihalten muss ich als Luvboot die Krängungsänderung und die Lage meiner Ausrüstung - zB auswehende Spinnaker unter Kontrolle haben bzw bin dafür verantwortlich. Den eigenen Abflug samt Rigg nach Lee und vorne muss man beim Freihalten als IQ-Foiler wohl nicht einkalkulieren, ebenso nicht der 49er oder Nacra einen Nose-Dive-Überschlag.


    Der Videoperspektive kann man jedenfalls kein Erschrecken (von GBR) entnehmen, eventuell aber, dass GBR blitzschnell versucht hatte etwas abzufallen um dem was sich im Augenwinkel näherte auszuweichen ...

    Vielen Dank Basti_HH


    Die Situation zwischen GBR und POL wäre regeltechnisch spannend zu analysieren. Falls es eine Berührung gab (Sam Sills spricht nicht davon). GBR war schon länger im Lee, so dass POL sich hätte freihalten müssen.


    BTW: RRS 17 ist laut Appendix B dort eine andere.


    Well done, Nico!

    Ohne das für Finnen-Bojenmanöver im Pulk typische Abbremsen und deshalb notwenige Wiederbeschleunigen (tw inkl aktivem Angleiten) nach der Halse könnte es sein, dass sich die Optimalgewichte deutlich nach oben verschieben.


    Favoriten mit dreistelligem Körpergewicht nehmen bei Foil Events im Vergleich zum Fin Slalom sagen wir vor 2020 zu. Bestes Beispiel die Gewichtszunahme und der Sieg von Amado in Sylt. Vgl auf den raschen Aufstieg von DEN-37 in der PWA ...


    Natürlich muss man vor dem Start ins Foilen kommen und dann dabei bleiben - wobei das einmal beschleunigte Gewicht da eher helfen dürfte.


    Selbstverständlich wirken viele andere Qualitäten bei den Ergebnissen mit ... ebenso die Verhältnisse ... aber eine erste Tendenz ist zu erkennen.


    Beim IQ-Foil spielen die Winkel zum Wind eine weit größere Rolle und bieten gewisse Kompensationsmöglichkeiten, so dass der erwähnte Effekt weniger ausgeprägt sein dürfte. Slalom wird dort eher nur im unteren Windbereich gefahren.


    Eine größtmögliche Gewichtsbandbreite war oftmals ein großes Ziel von World Sailing etc. Man erinnere sich nur an Gewichtsausgleichssysteme und Disziplinen/Klassen für verschiedene Gewichte.

    An dritter Stelle liegende VO65 Mirpuri Foundation gibt jetzt in Zielnähe oder nach dem Ziel auf (retires), da sie bei den Exclusion Zones falsch gesegelt ist.


    Man sah das vor Tagen ganz kurz nach dem Passieren von Tarifa auch auf dem Tracker.


    STATEMENT: "Whilst sailing through Gibraltar on Monday 16/01, technical issues onboard resulted in failing to leave the South Gibraltar EZ to port as per the racing instructions. Having missed a mark of the course the team has made the decision to retire from Stage 1."


    Hintergrund meines Erachtens für die nunmehrige Entscheidung: Kurzes, unausweichliches Hineinfahren könnte eventuell noch "entschuldigt" werden, ein falsches Runden einer quasi Bahnmarke jedoch gar nicht. Wobei ich außerdem im Tracker auch kein kurzes unausweichliches Hineinfahren, sondern eher ein Ignorieren der Exclusion Zone erkenne.

    Neues Video von Nico Prien dazu:

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Es gibt den Bericht mehrfach jeweils ziemlich gleichlautend auf verschiedenen Zeitungsseiten im Web. Stammt also ursprünglich wohl leider aus dem Medienverteiler einer Polizeistube ohne jegliches Windsurfknowhow.


    Unfallberichte an eine Staatsanwaltschaft klingen bei nicht voll bekannter grundlegender Materie oft ähnlich.


    2 Kommunikationsziele: Wir waren tätig + sehr allgemeine Präventionshinweise - die der Community nichts bringen.


    Die Community will Lehren ziehen und wissen was genau passiert ist --> sinnvolle Prävention.


    Es gibt aber durchaus auch gute Polizeiberichte - zB von Alpinpolizisten - die, wenn man sie auf Polizeiwebsiten findet, (etwas) Licht in die Phantasiewelt des sie "umschreibenden" Redakteurs/Journalisten bringen.


    Brett kann schlicht simpler "pars pro toto"-Begriff für unsere Gesamtausrüstung sein. Entscheidend ist für mich "nicht hoch kommen" ("Sie kam dadurch aus eigener Kraft nicht mehr hoch."), also nicht ins Fahren kommen und eher nicht keine Höhe mehr machen können. Dann haperts wie bereits in #18 geschrieben entweder an einer Zutat für den Schotstart oder aber den Wasserstart.

    Viele Hersteller investieren gerade eher wenig - nehmen aber auch nichts erkennbar ersatzlos aus dem Sortiment.


    Point 7 - hat mit 8.8 gerade in eine Innovation investiert. Ich werde mir Erfahrungen anhören, wie die neue Windrange im Verhältnis zum 8.6 beschrieben wird.

    Bei der vagen Beschreibung ist sowohl ein Problem mit dem Trapezgurt, dem Trapeztampen oder aber mit der Startschot möglich. Nicht mehr "hoch kommen" kann Höhe laufen oder aber auf's Brett kommen bedeuten ...


    Um auf's Brett zu kommen braucht es weder Trapez noch Trapeztampen ...


    Wer Erfahrung damit hat, was unbedarfte Redakteure zu ihrer Lebenswelt fern liegenden Sportarten und -unfällen schreiben, hält sehr Vieles für möglich.



    2-3 m 3 mm ummantelteten Dyneema-Ersatztampen habe ich im Winter bei etwas riskanteren Aktionen um den Hals unter dem Neo. So ein Ersatztampen ist oft eine gute Sicherheitsausrüstung.

    Meine Kernaussage war, dass es nicht nur um die Segelabstufung geht, sondern auch darum, wo in der Gesamtabstufung regelmäßig (auch) das Board gewechselt wird.

    ja aber jetzt wird von mittöeren zeug nach oben aufs foil gewechselt

    ja, das wird zunehmen je nach Lust, Laune, Trainingsbedarf und Forecast, aber ...

    bei unzureichenden Wassertiefen?

    bei der One Hour Classic oder sonst, wo Foilen laut Gesetz oder Regeln schlicht nicht erlaubt ist?

    in einem Shorebreak den mit Foil-Material eher nur Profis schadlos überwinden?


    und:


    Viele werden ein großes Fin Slalom Setup behalten, aber halt nicht mehr jährlich oder alle zwei Jahre tauschen.


    Zusätlich wird großes Fin-Material nach IFCA Structure doch für viele Racer schlicht nötig sein. Nicht jeder über 90 kg fährt bei 15 kn oder knapp drüber (laut IFCA ca Foilende) das Mediumslalomboard und 7.8, sondern board- und segelseitig zwangsläufig größer


    Wird am low-end gefoilt fällt aber für 80-85 kg eher das 9.0 weg, als ein ca. 8.4 (beides auf big board). Mein 9.0 habe ich letztes Jahr nicht einmal ausgerollt und es ist folglich im selben Zustand wie nach Ende der Oktoberregatta 2021 - hält also ...

    Meine Kernaussage war, dass es nicht nur um die Segelabstufung geht, sondern auch darum, wo in der Gesamtabstufung regelmäßig (auch) das Board gewechselt wird.

    Mit dem Wechsel auf 7.8 ist für viele Slalompiloten der Wechsel auf's Medium Board verbunden. 8.8 oder 9.2 für die schweren Jungs wäre dann das jeweils einzige Segel für's Big Board, was aber funktionieren kann.

    Zu den TSS, Bahnmarken und Exclusion Zones von Leg 1 siehe ua hier: https://theoceanrace.s3.amazon…Leg-1-Addendum-Amdt-1.pdf oder Auswahl hier: https://www.theoceanrace.com/en/noticeboard


    Per GPS-Koordinaten wird ein virtuelles, nach Wettfahrregeln per Segelanweisungen bestimmtes, nicht zu befahrendes Hindernis definiert, an dem dann besondere Regeln des "Hindernisses" wie etwa an einem Ufer gelten - zB Raum zum Wenden etc


    Wörtliches Zitat aus den Sailing Instructions: "The exclusion zones are an obstruction that Boats shall not enter:"


    SailGP spräche von ähnlich virtuellen Boundaries als Hindernissen.

    Die One Hour ist auch der Maximalabstand zwischen aus temporarler Sicht verwertbaren Positonspunkten.


    Es werden also auch kürzere Zeiten erfasst und sind verwertbar. Die Chance Meter zu machen ist halt geringer und die Meter / Seemeilen pro Stunden werden geringer sein.


    Es kommt auf einen realistischen Track in geeignetem Format an, nicht darauf, was irgendwelche Uhren in irgendwelchen Modi auswerfen und welche Schwellen diese Tools einziehen.