Posts by dominik49

    Pfusch wenn man eine Schraube mit durchgehenden Gewinde verwendet, aber es passiert nichts

    Wenn sich das im windsurfenden Dauerbetrieb laufend etwas verformende TPU des Tendons an einem mit etwas Spiel innenliegenden Vollgewinde aus A2 oder A4 reibt (Zug-, Druck- und Scherbelastungen) und sich in Relation zum Metall zumindest stellenweise bewegt, dürfte schon was mit dem Kunststoff in Richtung Festigkeitsverlust der Gesamtkonstruktion "passieren".


    Da ist ein annähernd glatter Bolzen oder eine glatte Hülse schon merklich überlegen (was Du, Rüdi, ja auch nicht bestreitest).


    Da bin ich ganz bei @cbra in Post #316

    Ich habe mal geschaut was ein 3 mm Dyneema Tampen zieht. Bruchlast ist 950 kg. Ich finde es krass, dass sich Leute da Gedanken machen ob das hält.

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    Ja, sollte halten. ;-)


    Allerdings kenne ich aus dem Klettersport die Faustregel, dass ein (guter) Knoten die Bruchlast gleich mal halbiert ... Und dann ist Dyneema abgesehen von der Wanderung im Knoten ziemlich statisch, was er anderseits auch sein sollte um das Deck möglichst wenig zu gefährden.

    Ich bin ganz bei c-bra bezüglich der beim iTendon innenliegenden Sicherheitsleine - zumal mir bei den Waveboards der vulkanartige Zehenschoner um den Mastfuss, die Sicherungsleinen quasi irreparabel durchgewetzt hat - ich glaub es war ein AL360 erste Bauversion


    Wenn wir schon beim Umweltschutz sind würde ich doch gern auf das Unterthema zurückkommen, ab wievielen Einsätzen bzw Jahren erste Verschleißerscheinungen beim BASF-Tendon der iBase aufgetreten sind. Ich habe regelmäßig 3-4 im Einsatz.

    Ich finde die Black Diamond auch nicht den Hit.

    Ich hatte eine 45er in meinem 85er Falcon, Gleitlage war gut.

    Für die Länge aber wenig Lift und ich bin nicht wirklich schnell damit gewesen.

    Wann wurde die produziert und was für eine Bezeichnung hat Deine 45er?


    Ich hatte mir im August eine 43er für das genannte Board bauen lassen.

    das ist schon klar dass das seil nicht eingelegt wird (bisserl aufwändig) aber die "Bohrungen" (auch fürs Seil) werden alle umspritzt / gespritzt und nicht gebohrt. da sehe ich einen erheblichen vorteil

    Den Unterschied in der Bauweise verstehe ich. Dann wird es noch einen Unterschied machen, ob eine glatte Hülse oder ein Gewinde den Kunststoff "bearbeitet".


    Frage an den Kunststofftechniker: Gibt es Unterschiede beim Kunststoff, und wenn ja welche und wie genau feststellbar?

    So sicherheitsrelevant wie hier die Meisten hier die flexible Verbindung von Rigg und Board sehen, würde ich schon eine gewisse Vergleichbarkeit erkennen können.


    Ich hatte mich in meiner Wortwahl "Kletterausrüstungshersteller" bewusst nicht nur auf Kletterseile beschränkt - obwohl diese dynamischen Seile natürlich einen wesentlichen Teil der Sicherungskette darstellen. Es kann das Steigfell nicht picken, die Haue des Eisgeräts abbrechen, ebenso der Steg des Steigeisens, die Stirnlampe ausgehen, die Antistollplatten aus dem falschen Kunststoff sein, die Tourenskibindung ...



    Sinnvoll wären hier Angaben wie, mein xy-Tendon, erworben dann und dann, in z verbaut war bei der Kontrolle (ohne konkreten Verdacht) nach x Wassertagen innerhalb von y Jahren in diesem und jenem Zustand.


    Es geht doch darum für konrete Konstellationen besser als aktuell abschätzen zu können, wann das Verschleißteil getauscht werden sollte. Wahrscheinlich weder monatlich noch halbjährlich, aber auch nicht alle zehn Jahre. Mit solchen Angaben könnte man auch abschätzen, ob der BASF-Tendon doppelt so lange hält, als ...


    Vielleicht könnten hier Hesteller von Boge und Tendon eine Art Nutzungsdauer angeben, damit man sich einrichten kann.

    halte ich nicht für sinnvoll machbar, kenne ich auch bei keinem anderen vergleichbaren sportgerät

    Kletterausrüstungshersteller geben Nutzungsdauer bzw Ablegereife an - laut neueren Test oft viel zu früh


    Andererseits halten sich manche Konstruktionsfehler lange im Sortiment -samt Produkthaftungsäußerung Kletterer hätte sich ja auch das (andere/fremde) Topprodukt kaufen können ...

    Der Wechsel beim Itendon hat 5 min gedauert und neue Schrauben waren auch dabei.

    Wenn ich höre das jemand 20 Jahre mit ein und dem selben Power joint Surft stellen sich mir die Nackenhaare auf.

    Hast Du irgendwelche Mängel am iTendon erkennen können?


    Tausch nach gewissen Zeitablauf macht sicher Sinn.


    Bei ablandigen Wavesurfen (zB Tarifa) hatte ich die Arretierungsschraube mal genutzt.


    Beim Slalom nie und auch da ist mir nie was aufgegangen. Ich lege aber Wert darauf, dass Verschluss in etwa zum Bug hin zeigt - zumal ich wenig Wenden fahre.

    Welche zwei Schrauben sind beim untersten Camber abgerissen? Hast Du das Segel werksneu gekauft, weil Du vom Drehmomentschlüsselwert ausgehst?


    Ich war heute mit dem 7.7 (2018) - mein 2021 muss noch warten.

    Sprung von 7.8 auf 6.4 ist sicher groß, aber noch machbar, wenn man mit sehr wenig Riggs auskommen will.


    Bin aber schon von 6.2 direkt auf 7.7 gesprungen oder umgekehrt, jeweils das 7.0 auslassend.


    Komfortabler ist ein kleinerer Abstand. Ich hatte einst den Sprung 8.4 auf 7.0 und das war deutlich zu groß für Regatten.

    Stimme Slaughthammer für die racige Variante 7.8 und 6.4 voll zu. Drunter für sehr windige Tage ev ein 4.0/4.2 Wavesegel.


    Alternativ 7.8 Cambersegel und Wavesegel ca 5.0 und eventuell was kleineres dazu zwischen 4.5 und 4.0. Oder Cambersegel 7.8 und 7.0 und dann 4.5 Wavesegel.


    Beides deckt ohne allzugroße Lücken oder Überschneidungen einen sehr, sehr großen Funbereich ab, wobei die Wavesegel auf nicht viel mehr als 85 l sollten, natürlich abhängig von Breite und Finnenzahl.


    Wer nicht an den Topendbereich ran will, kann ja etwas größer bleiben und dann zuschauen ;-)


    Das 6.2 Cambersegel fahr ich nur auf 98 l und 63 breitem Slalomboard, nicht auf dem 115 l. Hab kein kleineres Cambersegel und wenn ich wechsle weil zu groß, dann würde ich direkt auf 4.0 gehen. Wiege allerdings etwas mehr.

    Den Swell hatte MI einfach besser erwischt und kam so gefährlich nahe und war wenn auch überlappt mit dem Bug sogar vorn.


    Die Ausgangslage in Luv ist gerade bei Überpower an der Kontrollgrenze mE nur bei Chance mit dem Speedvorteil durch tieferen Kurs kollisionsfrei vor den Bug oder daran vorbei runterzukommen (oder Wind wegzunehmen) wirklich besser.


    A2 ist bei Schlag ins Ziel immer drangeblieben (hat insbesondere Heil nicht in der Tiefe gesucht) und konnte von Lee aus die Fahrlinie von MI entscheidend mitbestimmen - etwa durch luven, wobei A2 den Zeitpunkt wählen konnte, MI hingegen ziemlich rasant reagieren musste.


    Tolles Rennen jedenfalls, ich war damals auch live online dabei.


    Hifly666 : Wenn hier als Antwort auf den Threadtitel geschrieben würde: Trimmfaktoren x, y und z unterstützen CTG (wie tw im Trimmguide von Boris), dann denke ich ich schon, dass die allermeisten Slalomfahrer hier einordnen können, was jede der verstellten Stellschrauben x, y, z an potentiellen Nachteilen mitbedeutet. Ich denke, niemand würde naiv glauben, dass mit x, y, z alles nachteillos gut wird oder so ähnlich. Und falls doch, würde er ziemlich sicher am Wasser erfahren, dass dem nicht so ist. x kann Mastfussposition sein und y Tampenposition und z irgendein Hüftpositionsmerkmal.

    Volle Zustimmung zu blinki-bill in #49 im ersten Absatz.


    Trimmänderungen und die anfängliche Fragestellung sehe ich sehr praxis- und anwendungsnah. Selbst beim Ausprobieren hilft es, wenn man Hypothese hat, was für einen selbst und das eigene Material funktionieren könnte. Wissenstransfergrenzen (zB von Slalom auf Wave ) erkennt man mit einem theoretischen Unterbau schneller.


    Hier hielt Theorie ua deshalb Einzug, weil nicht wenige mein(t)en, ein maßvolles Mehr an CTG dürfe doch kein Ziel sein, sei unerreichbar oder funktioniere vollautomatisch, wenn man sich nicht ganz deppat anstelle (nur A2 und MI schaffens halt zufällig im Video nicht ;) ) und die Frage oder das Anliegen sei überhaupt blöd ...


    (Off topic: Diese Reaktionen finde ich eher psychologisch interessant.) Naturgemäß theoretisch war die Antwort auf die Frage: Was ist endplate effect, um mal die englische Bezeichnung heranzuziehen.


    Das mit den ca 50 mm Maximalgap (für endplate effect) stammt meiner Erinnerung nach aus diesem Forum :) (und erscheint mir nach all den einstigen Focktrimmtestkilometern plausibel).


    Wer auf's Wasser geht mit dem Ziel Spaß zu haben und alles zugleich zu verbessern wird mE eher erfolglos bleiben, als jemand der sich beispielsweise auf zwei Teilaspekte bei der Geradeausfahrt und ein Halsentechnikdetail konzentriert und dabei Spaß hat.


    Natürlich spielen Taktik, Fitness, etc etc auch wichtige Rollen, nur helfen solche gutgemeinten Hinweise (mir) bei einer konkreten Frage zu Trimmfaktoren nicht weiter.


    Michlsurf : Ab ca 2:32 sehe ich es so, dass A2 immer wieder leicht anluvt um MI unter Druck zu setzen und nicht frei fahren zu lassen. Hat A2 die Halse zuvor gar so angelegt, dass er ua durch das Rausnehmen vor der Halse dann auf dem Schlag ins Ziel im dominateren Lee bleibt.

    Aber du eiferst einem theoretischem Tiel nach, was du nie erreichen kannst.

    Meine Ausgangsfrage galt zielführenden Trimmfaktoren, die CTG begünstigen - auch bei Chop.


    Nebenbei pendeln die Antworten zwischen "vollautomatisch easy" bis "unerreichbar". Weder will ich ich 100 % CTG (beispielsweise bei der 50 mm Definition) erreichen, noch würde ich es bei der aus anderen Gründen nötigen Überpower im Chop schaffen. Mit verbessertem Trimm durchschittlich auch im Chop mehr Mastrake und CTG zu fahren, ist aber ein (erreichbares) Ziel.


    Ein Vorteil von mehr Mastrake ist ein gewisses depowering - selbst wenn CTG nicht erreicht wird. Die Bewegungen des Gesamtsystems Mensch und Material im Chop lassen sich beschränken.