Posts by dominik49

    ((Achtung: schreibe nur zu Slalomfinnen))


    Worum geht es bei "zu klein" bzw "zu groß" Erik Loots ? Länge oder Fläche allein können es ja nicht sein.


    Eher geht es um die Power. Die aus Flex, Profiltiefe, immer schnellerer Anströmung und Outline resultiert. Und das frühe initiieren/Unterstützen des Railens - insbesondere des konstanten Railens im Chop.


    Wichtig ist auch noch die Fähigkeit zu beschleunigen und sich gut anpumpen zu lassen - um rasch zu schnellerer Anströmung zu kommen.


    Ich suche auch nach Finnen für einen großen Einsatzbereich - sind doch etwa während einer OneHour die Bedingungen kaum gleichbleibend - und kann man auch zwischen Heats selten das Material wechseln.


    Am Ende muss man selbst sehr gute Finnen beim Fahren vergleichen um überhaupt das vorhandene Spektrum zu erahnen und die richtige Finne für eine Situation auswählen zu können.


    BTW ein/zwei Grade mehr oder weniger Rake kann auch die unterschiedliche Montage in der Tuttlebox bewirken.

    Weed-Finnen habe ich nie verwendet. Auch nicht als der Wasserstand in den letzten Jahren auf ein absolutes Minimum gesunken war und ich mit den Carbonfinnen immer wieder Reparaturbedarf nach Grundberührungen hatte und die Regattafinnen dort gar nie fahren konnte, weil zu schade.


    Klar haben Weed-Finnen weniger Tiefgang und viel mehr Rake. Wie verhält es sich mit der Fläche und Profiltiefe?

    Vor es gescheit ausgehärtet ist, ist Schleifen jedenfalls keine gute Idee.


    Ich warte damit lieber länger. Und gehe tw mit suboptimalen Flächen aufs Wasser und mach es danach irgendwann.

    Quietschen etwas beim Fin-Slalom-Fahren, bleiben teils weit nach außen stehen, einmal hatte ich das gedruckte Teil beim Halsenausgang im Gesicht.


    Befestigung passt gut. ME viel besser als davor. Wie sich der Gabelbelag auf Dauer verhält muss ich erst sehen.


    Test steht noch am Anfang.


    Bei kürzester Einstellung habe ich von Oberkante Gabel bis in Schlaufe 405 mm gemessen.

    Stimmt, ist so.


    War auch während der OG in London (samt eigenem Vortrag) und mehrere Tage in Weymouth.



    Daher: NZL hätte einen Nachteil, wenn man denen das gestellte OG-Material in die Heimat schicken würde!


    Ich kann mich auch noch an die Aufregung in Heathrow erinnern, als ich auf ein wichtiges Gepäckstück wartete, warteten manche auf ihre Rennräder für die Spiele ...

    Wetten, dass die gerade alle in Marseille oder Nähe, falls dort kein Wind, trainieren bzw Trainingsblöcke absolvieren.


    Auch die aus NZL. Die meisten Segelverbände haben in den künftigen Olympiarevieren ganze Häuser gemietet und große Container im Hafen stehen.


    Material wird an Sportler/in und ihre Vorlieben, Körpermaße, erwartete Bedingungen, Stärken und Schwächen angepasst. So ist das fairer, als wenn täglich gelost würde.


    ZB Schwerer Starkwindchamp gleicht seine Defizite mit besonders hartem Mast, vollem Segel, auftriebsstarken Frontflügel und darauf abgestimmter Technik für verschiedene Winde aus. Leichtgewicht macht es andersrum.


    Müssten die bei ausgelostem Material am entsprechendem Tag mit dem Material des anderen fahren (was sich zufällig ergeben könnte) - dann gute Nacht. Ebenso wenn zugeloste Teile nur suboptimal zusammenspielen - für konkrete Personen.

    Zu lange Schläge sind suboptimal für die Muskulatur, die ja eine Stunde ohne wesentlichen Abfall durchhalten sollte.


    Auch die Konzentration dürfte eher oben bleiben und die Bedingungen bekannter und einschätzbarer, wenn man öfter an einer Stelle vorbeikommt.