Posts by Witchcraft Sailboards

    Ja, genau. Aber 2° sind für die asymmetrie dieser Finnen nicht ausreichend denn die sind mindestens 3% asymmetrisch. Man kann ja in den Bilder oben sehen wie asymmetrisch 2 oder 3% ist. Sollte bei den K4 also mindestens 4° sein aber lieber 4,5 bis 5°, vielleicht auch noch mehr wenn der eigentliche asymmetrie noch mehr ist. Auch mit die max 3° die die bieten hat man noch nichts gewonnen.

    Bei symmetrischen Finnen braucht man um die 2° toe-in. Ein wenig abhängig von Bodenform, Position der Finnen, und Variabelen wie Durchschnittsgeschwindigkeit. Das ist die Ausgangsposition. Aber bei Asymmetrischen Finnen braucht man für jeder Prozent asymmetrie, 1° zusätzlich toe-in. Bei den asymmetrischen K4 Finnen schätze ich das die mindestens 3% asymmetrie haben. Also bräuchten die eigentlich 5° toe-in. Und das gibt es nicht. Bei 2° toe-in ist das eigentlich noch schlechter als parallele symmetrische Finnen. Viele sagen denn toe-in funktioniert nicht. Nein, in dem Fall nicht weil die nicht nur toe-in ändern sondern auch die asymmetrie. Das ist was vielen nicht wissen. Schaue hier nach den asymmetrie (Camber), Anstromwinkel und Lift und Drag. Der Drag war immer am wenigsten bei null Lift also habe ich den Anstromwinkel gesucht die das ergibt:

    FoilSim 0 AoA, 0 camber.jpg

    FoilSim -2 AoA, 2% camber.jpg

    FoilSim -3 AoA, 3% camber.jpg

    1° oder gar 2° sind so kaum zu erkennen und wenn man was sieht kann das auch vom Blickwinkel beim Fotografieren kommen. Hatte auch schon Leuten die meinten fest das deren Brett Toe-in hatte aber beim nachmessen denn doch nicht. Das ist denn einfach optischer Täuschung durch die Outline. Toe-in kann man nur mit Sicherheit nachmessen mit ein Lineal am leiblichen Brett.

    Ich kann nichts drüber finden in dein Link. Aber allen die wir die letzte Jahren nachgemessen haben hatten die Kasten parallel ausser ein Custom von Camille Juban. Ich messe immer die Toe-in Winkel nach wenn wir Bretter zur Reparatur bekommen oder wenn die halt Witchcraft Finnen angepasst haben möchten.

    Quatro 86 fin mod.jpg

    Auch auf der K4 Seite https://www.k4fins.com/2016/04…n-board-toe-measurements/ steht bei Quatro das hier:

    2015 QUATTRO CUBE 98, US REAR, MT FRONT 0.3 degree

    2014 QUATTRO THRUSTER 92, US REAR, MT FRONT 0.0 degree

    2017 QUATTRO SUPER MINI, 0.1 degree

    2017 QUATTRO CUBE 95, o.0 degree

    2017 QUATTRO PYRAMID 86, 0.1 degree

    2017 QUATTRO SPHERE 105, 0.0 degree

    2017 QUATTRO TETRA 99, 0.0 degree

    Das ist klar das die Windgeschwindigkeit und Strömungsgeschwindigkeit ein wenig unterschiedlich sind. Es ging ja nur um einen groben Verdeutlichung der Unterschiede. Die Querkräfte vom Segel mussen aber bei freie Gleitlage fast vollständig von die Finnen aufgefangen werden oder?

    Ok, ich könnte vielleicht mal versuchen, die Seitenfinnen aus dem alten Chakra auszuprobieren. Müssten auch Mini-Tuttle sein wie beim Cube. Oder meinst du, das macht keinen Sinn, weil die FInnenkästen zu parallel sind?

    Ja, das geht gar nicht und wird evt sogar schlechter fahren. Die Finnenkasten von Quatro stehen nicht zu parallel, die stehen parallel. Meine stehen unter 2°. Geht so gar nicht ohne die Finnen zu ändern und denn passen die wieder nicht im Chakra. Aber auch nicht mal mit Finnenkasten mit 1° funktioniert das. Wasser hat viel mehr Kraft als Luft, da macht 1° sehr wohl was aus. Wieviel cm² hat ein Segel gegenüber die cm² der Finnen? Sagen wir mal ein 5.2er funktioniert gut mit 350cm² Finnenfläche. Das sind 52.000cm²/350cm²= 148 mal so hoch ist der Druck pro cm² vom Wasser gegenüber Luft.


    Und es ist nicht nur der Widerstand. Es wirkt auch nachteilig auf das Drehverhalten wenn die FInnen nicht unter den richtigen Winkel stehen.

    Das gilt aber nur für Thruster oder? Hab noch ein altes Witchcraft und finde die asymetrischen Finnen auch klasse. Aber möchte jetzt nicht alles komplett umbauen. Es gibt glaub ich auch von k4 asymmetrische Front Finnen. Meinst du es würde Sinn machen auch bei einem Quad, eher gleiche Größen zu verwenden?

    Du wolltest doch die Gleitleistung erhöhen? Seitenfinnen sind Seitenfinnen, egal ob Quad oder Trifin.

    Die asymmetrischen Finnen von K4 haben m.M.n. keine schöne Profile und sind auch nicht pre-twist und das Profil ist ziemlich und bis in der Spitze asymmetrisch. Deshalb brauchen die asymmetrischen K4 Finnen eher einen Toe-in Winkel von 3,7 bis 4°. Und die gibt es nicht. Quatro hat die Seitenfinnen immer noch paralel eingebaut. Zumindest bei den Serienbretter, die Customs haben sogar 2°, wie meiner. Deshalb mussten wir auch die Finnen für die Quatro Bretter anpassen. Man schleift die gegenüberstehende Ecken der Finnenbasis ab damit die in der Box gedreht werden kann und giessen denn die freiliegende Ecken auf mit Harz. Deshalb sind die Kasten und Finnen im Bild abgeklebt.


    Man konnte die K4 Finnen ja selber noch einen Pre-Twist verpassen aber denn musste der Winkel am Finnenbasis eher 5° sein.

    Dazu ziemlich weich und wenig Twist. Flex wird oft verwechselt mit Twist. Twist ist wenn der Finne sich mit der Anstromwinkel mitbiegen kann damit der Strömung nicht abreisst. Das ist gut für Wavefinnen. Wenn der Finne eher senkrecht flext ändert sich an der Anstromwinkel nichts aber man bekommt eine Senkrechte Komponente dazu wodurch das Brett Griff verliert und schwieriger in der Kurve zu halten ist.


    Ich bin mit mehrere Finnenhersteller in Gespräch um meine Finnen für andere Bretter Marken an zu bieten. Kann aber noch was dauern bis die erhältlich sind.

    Die hatte ich glaube ich. Kälte + Wind bei Kurzarmanzug scheint das zu befördern.

    Jepp, fahre auch seit Jahren keinen Kurzarmanzug mehr, seitdem ist es auch nie wieder gekommen. Lieber insgesamt dünneres Neo...


    Grüße

    teenie

    Stimmt, ich hatte damals auch als Winteranzug ein Kurzarm. Habe denn eher zufällig gewechselt auf Langarm, weil es in der Zeit hier eine Plage von Portugiesischen Galeeren gab wovon Stückchen Tentakel im Wasser herum trieben die beim Schwimmen vor allem die Unterarmen gestochen haben. Aber jetzt im Nachhinein denke ich dass das bestimmt zumindest ein Mitgrund für die Muskelprobleme gewesen ist.

    Hatte aber auch mal vor über 20 Jahren ein Langarm Wellenreit Anzug, die haben die Ärmel enger geschnitten zum paddeln und die brauchen ja die Unterarmmuskeln nicht so sehr wie wir. Das tat nach eine halbe Stunden Windsurfen höllisch weh, das ging gar nicht.

    Ja, genau das war der Seite.

    Hatte vorher auch vieles probiert, Massagen, Voltaren (hilft zwar aber kommt denn wieder und kann man nicht ewig nehmen) 3 Monate Ruhe und hat alles nichts geholfen. Das komische war beim Arbeiten (Shapen, Schleifen usw) gar kein Problem aber nach dem Windsurfen war es sehr schlimm.

    Ich hatte das auch für einige Jahre und es ging mal nicht weg, auch nicht nach 3 monatige Pause, ein befreundeter Chirurg hatte denn eine Seite gewusst worauf beschrieben stand was zu tun. Weiß jetzt so nicht mehr wo aber in kurz:

    Dehnen. Die Muskeln sind verkrampft und halten ständig Spannung, das gibt den Schmerz. Also genau den Muskel dehnen die den Schmerz macht. 10min am Tag. Man sollte mit das was den Schmerz machte weitermachen und denn vor und nach dem Windsurfen auch dehnen, evt auch zwischendurch. Nach jedes Mal dehen ist der Schmerz erst mal weg/weniger. Mit der Zeit würde es denn weniger bis es komplett weg war.


    Und da man mit gebogene Ärme den Muskeln mehr spannen muß, habe ich auch längere Tampen genommen.

    Von einen Hersteller von "BIO" Harz: https://www.seabase.eu/article…sin-is-bio-the-right-way/


    Die "BIO" Harze sind ja auch nur 20 bis 40% Pflanz basiert, der Rest ist trotzdem noch Öl basiert, die mechanische Eigenschaften sind aber auch 20 bis 40% schlechter. Und da ein Produkt nu so stabil ist wie der schwächste Komponent ist die Benutzung von solche Harze oder auch andere "Öko"Materialien ganz einfach schlechter für den Umwelt anstatt besser. Jedes Produkt muss auch noch verpackt und transportiert werden.

    Das man danach forscht halte ich schon für Sinnvoll. Aber testen kann man sowas auch im Labor, das sollten die nicht dem Endverbraucher überlassen. Erst wenn die mit dem Eigenschaften nahe kommen sollte man das machen.

    Wobei man darauf hinweisen muss, dass die Mortalität von Covid-19 deutlich sinkt, nicht nur in DT. auch in den USA zum Beispiel.


    Ob das daran liegt, dass nun vorallem jungen Menschen (Urlaub, Partys et cet.) sich infizieren, oder der Virus sich in seiner Gefährlichkeit abschwächt (Mutationen wurden keine relevanten gefunden bisher), ist unbekannt (Viren wollen Ihr Wirtstier eigentlich nicht umbringen, sondern nutzen - d.h. es gibt Hypothesn, dass der SARS Cov-2 am Ende von der Schwere wie eine Grippe enden könnte).

    Könnte es nicht auch sein das man jetzt mehr draussen ist und mehr Vorsicht hat als am Anfang? Damit die die sich trotzdem infizieren einen (viel) kleinere Menge an Viren abbekommt als am Anfang wo Leuten noch oft eng zusammen waren in geschlossene Räume, Diskotheken, Ski kabinen usw? Und das den Körper da besser mit klar kommt als wenn man im Disko oder Kneipe die ganze Abend Viren einatmet?

    Hier leben wir das ganze Jahr über mehr draussen und auch im Winter findet Karnaval usw draussen statt und speziell hier auf Fuerte findet das Karnaval später statt als auf den anderen Inseln und waren die Leuten schon mehr Vorsicht, auch wenn die Regierung noch gemeint hat das wir kein Lock down brauchen. Auf den Kanaren war nicht viel los mit Coronafälle und hier auf Fuerte schon gar nicht. Es gab hier insgesamt um die 45 Infizierte wovon um die 10 ins Krankenhaus mussten aber keiner ist gestorben. Ich kenne Jemand die auf Lanzarote im Krankenhaus arbeitet und dort gab es 4 Tote, die waren aber allen vorerkrankt und wäre innerhalb ein Jahr sowieso gestorben. Auf Tenerife und Gran Canaria haben die noch Karnaval gefeiert da gab es mehr Fälle aber auch noch lange nicht wie in Madrid oder Barcelona.

    Bouke, ich glaube die Gabel ist um 1,40 m.

    Bouke, du erwähntest Thomas Traversa. Der war 2018 bei dem SW-Sturm auf Fuerteventura. Ich fand es sehr krass wie er da gefahren ist.

    .https://windsurfers.de/videos/fuerteventura-thomas-traversa_v-8916.html

    OK. Ich meine das ein 5.0er Voodoo die ich damals hatte einen Gabel von 180 hatte. Ich fand damals Julien Taboulet noch beeindruckender. Traversa hatte sich ja 2 mal verletzt und fehlte an den großten Tag. Es waren ja keine 30 Knoten, eher 25 aber da der Wind so off shore war kamen die kaum auf einer Welle, man musste ganz tief sitzen damit die Welle steil genug war um einem mit zu nehmen weil man fuhr ja fast gegen den Wind und denn hoffen das nicht mal ein noch großeren Set kam die denn auf einem bricht. Yannick hat es denn nach 3 Versuche, wobei immer die Welle unter ihn durch lief, sein lassen. Er fand es zu risikobehaftet noch tiefer zu sitzen. Aber Taboulet schien das nichts aus zu machen. An den anderen Tagen war es etwas einfacher. Aber bei solchen Off shore Wind wird man ja noch schneller wegen günstiger Winkel und der Welle beschleunigt denn der Wind auf dem Hang damit die schon ganz an deren Grenzen kamen und das Brett kaum in der Kurve halten können.
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    Bouke, es war an den Calima Tagen mit der ganz schlechten Sicht. Ich bin ein 19 Jahre altes Voodoo 4,2 m² gefahren. An der Welle wurde der Segeldruck manchmal so stark, dass ich die Segelhand los lassen musste.

    Ja, genau kann mir noch errinnern an den Tagen. Waren schon gute Tagen aber beim Wellenabreiten kann man nicht einfach das Segel auffieren weil der Wind von hinten kommt. Dein Voodoo hat doch auch noch ein relativ langen Gabel oder? Habe ein Jahr mal North verkauft, war gerade das Jahr glaub ich.

    Auf dem Majanicho Foto erkenne ich mein Wohnmobil. Es gab aber auch mal Tage, wo es umgekehrt war. Den ganzen Tag ca. 30 kn Wind und große Wellen. Das bedeutet, vor der Welle war richtig viel Wind. Was braucht man dann für ein Segel?

    Viel Wind ist in side-side off shore mit großen Wellen schwieriger als 13 Knoten. Die Geschwindigkeiten die man denn erreichen kann sind viel höher und dem Wiederstand vom Wasser steigt auch da exponentiell. Also muss man eher Geschwindigkeit versuchen heraus zu nehmen.


    Mit ein kleineren Segel aber bei weniger Geschwindigkeit wird der scheinbare Wind von hinten stärker. Und mehr Loose leach wirkt einem, bei Wind von hinten oder vom Schothorn (wenn man die Welle wieder hoch fährt), entgegen. Mehr Loose leach schiebt in der Situation der Druckpunkt denn weiter nach oben, schiebt in der falsche Richtung und macht das Segel unstabil. Alle Vorteile die Loose leach bringt beim gerade ausfahren wenn der Wind über dem Mast einstromt, werden Nachteile wenn der Wind vom Schothorn kommt.


    Auch (oder vor allem) im Bottomturn hilft ein Segel mit mehr Druckpunktstabilität, also ein Segel mit gut profilierte Latten und vorprofilierung im Segelschnitt.


    Wenn man den Geschwindigkeit nicht drosselt, braucht man ein kleineres Brett um es noch vernünftig ins Wasser drucken zu können, Aber bei mehr Geschwindigkeit wird auch der Timing schwieriger und Fehler schmerzhafter. Bei Side off shore und großere Wellen wird aber der Wind beim herausfahren ziemlich böig (Weil der Wind von jeder passierende Welle senkrecht nach oben umgelenkt wird) und ist ein kleines Brett schwieriger. Bei viel Wind und side off wird es auch schwierig den Topturn zu machen um nicht mit volle Geschwindigkeit hinten über die Welle heraus zu schiessen. Es wird schwer die Kante ins Wasser zu drucken und man muss ab ein gewisser Punkt das Segel so weit aufmachen das man gar kein Druck und Halt am Segel mehr hat und man rückwärts herein fällt. Meine das auch schon mal bei Thomas Traversa gesehen zu haben.


    Bei schräg auflandige Wind ist mehr Wind besser, bei side off shore ist weniger Wind besser.