Posts by Witchcraft Sailboards

    Der Tendon hält bei mir hier 2 Jahre oder auch mehr. Ich überprüfe die Regelmäßig auf Andeutungen von Risse. Der Sicherheitstampen ist ja auch 4 Fach aber habe noch nie gebraucht, immer schon vorher bemerkt das der schlecht wird. Das austauschen ist ja eigentlich noch einfacher als bei ein Powerjoint.

    Die Baseplate hab‘ ich auch, ist für mich die einzig wahre.

    Aber den Tendon nur von außen zu kontrollieren, reicht nicht, denn die Schwachstelle sind die Bohrlöcher. Ich hab‘ schon mehrere gehabt, die dort angerissen waren, und letztes Jahr in Paternoster hab‘ ich echt Schwein gehabt, dass ich noch zurückgekommen bin. Hab‘ dann am Strand gesehen, dass der Tendon halb abgerissen war. Der war noch kein Jahr alt.

    Ich zerlege die daher alle 6 Monate, schiebe einen Schraubendreher durch die Bohrlöcher und dehne mal ordentlich. Wenn da nur die geringsten Anzeichen eines Risses sind, fliegt der Tendon raus. Dauert 10 Minuten, dafür muss ich dann nicht stundenlang schwimmen.

    Mir reicht das aufbiegen, mit der Zeit bekommt ein Tendon eh was Spiel im Becher, ist an sich weiter nicht schlimm aber dann kann man auch schon sehen ob die Löcher anfangen aus zu reißen. Hat mir noch nie Probleme gemacht, auch nicht bei mein Mietmaterial. Die Sicherheitstampen ist ja zur Not auch noch da, damit kann man ja mit zurück surfen, man sollte nur nicht im gleiten kommen so das der Mastfuß auf dem Deck herum hüpft und Dellen macht. Normalerweise steht der auch noch auf dem Teller und nicht direkt auf dem Deck. Hab das mal gebraucht, ist aber über 10 Jahre her und glaube nicht das das so ein Chinook war.

    ok kann ich nachvollziehen. Aber es hieß doch mal das es den Powerjiont in M10 nicht mehr zukaufen gibt. Und beim Tendon ist mir der notwendige regelmäßige tausch zu nervig. Was nimmst du als Base? Weil ich fürchte auch die Chinnok sind aktuell mit M8.

    Der hier: https://chinooksailing.com/col…don-mast-base-euro-pin-ex


    Der Tendon hält bei mir hier 2 Jahre oder auch mehr. Ich überprüfe die Regelmäßig auf Andeutungen von Risse. Der Sicherheitstampen ist ja auch 4 Fach aber habe noch nie gebraucht, immer schon vorher bemerkt das der schlecht wird. Das austauschen ist ja eigentlich noch einfacher als bei ein Powerjoint.

    51P-1BoltTendon.jpg?135

    Gibt es von Witchcraft eigentlich die auch für US Base Cup?

    Nein, sowohl an der Verlängerung selber, die ja unten dicker werden muss als auch der US Base Cup gibt es Schwachstellen. Als ich die früher verkauft habe gab es einige Male Kunden wobei der Mutter aus der Plastik Cup draus gebrochen war und mehrere haben denn das Brett dabei verloren, das gab noch einige heikle Situationen und seitdem verkaufe ich die nicht mehr. Noch abgesehen von den ganzen Gewackel mit viele Stellen wo Spiel drauf ist oder kommt. Ganz früher waren ja die Pinsysteme auch zu schwach mit oft nur ein Metalldraht die den Pin halten musste oder der Pin mit M8 Gewinde ist abgebrochen. Das ist ja schon lange nicht mehr.

    Das ist bei Chinook am besten gelöst, da kann man frei ohne Reibung durchziehen und denn zum klemmen seitlich herüberziehen.

    Das „Rüberziehen“ ist bei mir ein Problem. Dabei verliere ich oft ein paar cm und muss neu spannen ...
    Daher finde ich es besser, wenn die Klampe in Zugrichtung sitzt.

    Nein, das geht bei Chinook sehr leicht. Der Tampen lauft in ein Führung direkt an der Klemme vorbei die nur genau genug aus dem Weg sitzt damit es nicht reibt. Wenn ich den Bügel bei den AL360 entfernt hatte war das treffen der Klemme nicht ganz einfach.

    Nein es geht nicht um den Tampen sondern um die Positionierung bzw Winkel der Klemme. Beim Durchziehen muss man schräg wegziehen weil der Klemme sitz genau in der Zugrichtung. Das gibt viel Reibung über diesen "Bügel" die auch nicht mal schön rund ist. Ich habe die später denn auch entfernt. Das ist bei Chinook am besten gelöst, da kann man frei ohne Reibung durchziehen und denn zum klemmen seitlich herüberziehen. Beim einfädeln kann der Tampen unten auch wieder aus der Rolle fallen wenn man keine Spannung hält aber eher ein kleines Problem.
    Wer redet hier denn von 4m Shorebreak? Ich wusste nicht mal wo es das gibt oder wer sich da herein wagen würde. Das waren ganz normale, eigentlich harmlose Waschgänge, vielleicht mit 1 bis 1,5m Welle und nicht mal Shorebreak. Die meisten Windsurfer fahren eher nie in der Welle, wenn deine Kunden da auch zu zählen ist das denn auch kein Problem. Aber dachte doch das diese Verlängerungen auch für die Welle gedacht waren. Wo ich die Gabeln ein 9 von 10 geben würde (zusammen mit die von Tecno Limits die beste die es gibt), die Verlängerungen gerade mal ein 3. Wenn man den Preise noch mit bedenkt eher ein 2. Die haben sich bei diese Verlängerungen anscheinend schon Gedanken gemacht aber halt wahrscheinlich aus mangelnde Erfahrung vieles nicht mit bedacht. Kann ja passieren, denn muss man aber draus lernen. Als MaverX mir vor 15 Jahre gefragt hatte deren Masten zu vertreiben habe ich mir erst versichert das die den Garantie auch einhalten würden. Denn ging am Anfang doch einiges zur Bruch, haben aber immer alles ausgetauscht und sich verbessert. Nach 2 Jahre hatten wir denn nur noch wenig gebrochene Masten und fing das an zu laufen. Danach kam da dieser Cantagalli und hat den Marketing für den gemacht und meinte denn das sein Kumpel auf Teneriffe den Vertrieb besser machen würde.

    Was ja gut ist, kann man auch so lassen. Wenn z.B. die AL360 oder zumindest von einer Marke die Verlängerung gehalten hätte, hätte ich mich da gar nicht mit befasst. Habe so manche Marke sogar gesagt was die verbessern können. Auch mein Feedback an AL360 über den Trimmsystem habe ich damals an den weitergeleitet. Das war noch vor ich selber welche hatte. Es scheint nicht das die bis Dato was geändert haben außer das es nicht mehr so stark oxidiert. Aber als den beiden AL360 Verlängerungen die wir probiert haben, kaputt gingen, ist der Rest vom Material ganz geblieben. Also waren das die Schwachstellen. Mann könnte bei beiden auch sehen das die Löcher an einer Seite Ausgedehnt und an der andere Seite gestaucht war. Die Löcher sind auch großer als bei so manche Andere, das macht der Schwachstelle auch noch mal größer. Denn nutzt auch ein 800gr Verlängerung nichts. Meiner wiegen jetzt 492gr und bis jetzt keiner zu Bruch, seit 5 Jahre.
    Die Gabeln sind ja prima. Bin ich ja selber und mein Teamfahrer Will auch 4 Jahre gefahren und hat gut gehalten, auch in dieser Zeitraum 3 Mal den Grip erneuert wegen Waschgänge auf den Felsen. Stabiler braucht es nicht sein. Kleine Verbesserungspunkte sehe ich da noch aber nichts nennenswertes, kann man auch so prima mit leben.

    ich halte nicht viel von Carbonextension, ... lieber gebogene Alu anstatt gebrochene Carbon...

    Chinook Carbon-Verlängerung gebrochen

    Ja, wie gesagt, sind uns auch reihenweise gebrochen, auch in kleinen Wellen. Aber Alu biegt normalerweise noch schneller als carbon bricht und kann auch brechen:

    broken alu extension.jpg

    Habe auch schon viele Alu Verlängerungen bei mir in der Vermietung wieder gerade gebogen, einfach weil meine ganze Vorrat schon durch war. Jetzt ist das ganze Thema zum Glück gegessen. Normalerweise ist Carbon stabiler als Alu bei gleichem Gewicht. Wir fahren ja auch keine Alu Masten mehr. Aber es hängt natürlich auch vom jeweiligen Qualität ab. Die AL360 Alu Verlängerung war 800gr und ist bei 12cm Verlängerung schon verbogen, das war innerhalb 3 Wochen aber keine Garantie bekommen. "Überbelastung" hieß es vom Distributeur auf Tenerife:

    Bent extension.jpg

    Die AL360 Gabeln sind gut aber die Verlängerungen auf keinen Fall, auch dem Trimmblock hat viele Fehler, keine gute Belegklemme und in der falsche Position dadurch falsche Tampenführung mit hohe Reibung. Und Sand und Korrosionsempfindlich.

    Also bei den langen Streamlined RDM Carbon - da kenne ich mehrere Brüche und das waren mit Wavesegel. Ich traue mich da nicht wirklich an die Racesegel ran mit. Hmm - wahrscheinlich probiere ich es mal aus und berichte. Aber probiere ich auf den alten Segeln aus.

    In der Welle klar. Aber für deine Anwendung denke ich das der stabiler ist. Carbon anstatt Alu und die Löcher quer. Außer es ist ein schlechte Qualität Carbon aber normalerweise Carbon ja stabiler als Alu.

    "No crossing Pulley Geometrie"


    Ja braucht man unbedingt:


    Feed-the-downhaul.jpg

    Hi Bouke ,


    Warum kannst du keine längeren Verlängerungen bauen ?


    Grüße

    Weil es eine Mindestmenge gibt und die Nachfrage viel zu klein ist. Ab 30cm kann man ja auch einen langeren Mast nehmen und das würde ich auch dringendst empfehlen in der Welle. Ich möchte nur was verkaufen worauf ich auch mit guten Gewissen Garantie geben kann und ich nicht irgendwann drauf zu legen muss so wie das in manche Jahre bei andere Verlängerungen der Fall war. Ich hatte nie wirklich Ambitionen auch Verlängerungen zu machen und habe damals auch schon Chinook und TL informiert die Löcher zu drehen, die haben das aber nie umgesetzt. Warum weiß ich nicht.

    Das mit dem Unterschied zwischen Welle und hoher Trimmkraft von größeren Segeln finde ich eine super Ergänzung. Also verstehe ich das richtig, dass die Löcher generell die Schwachstelle darstellen und deswegen in der Welle (bei hohen seitlichen Belastungen im Shorebreak etc.) die Anordung der Löcher nach vorne oder hinten stabiler ist und bei hohen Trimmkräften (höhere Belastung nach vorne bzw. hinten, die seitliche Anordnung der Löcher vorteilhafter ist?! Ich hoffe es ist klar, was mit seitlich und vorne/hinten gemeint ist.


    Gruß

    Helge

    Richtig, was ich nur nicht weiß ist ob die Trimmkräfte so hoch sein können das die eine Verlängerung auch brechen können. Vor allem wenn man die Löcher in Längsrichtung hat. Wenn nicht, denn ist es immer besser die Löcher langs zu haben, denn mit Löcher Quer kann man in der Welle ein Verlängerung auf jeden Fall brechen. Wenn doch sollte man differenzieren zwischen Verlängerungen für Wellen und große Segel.

    Ach, noch vergessen: Auf der Biegecurve macht das nichts aus. Erstmal biegt ein Mast am meisten im Mittenbereich. Die Enden biegen weniger. Und auch wenn da im Extremfall 0,5 bis 1mm Unterschied sein sollte hat das auf dem Segel Null Auswirkung. Wo bei Seamshaping im Segel jeder 0,2mm zählt muss Mann bei der Luffcurve schon in mehrere MM gehen will man einen Unterschied bekommen. Zieh am aufgeriggten Segel mal ein bisschen an der Masttasche herum.

    Ja, mit Sicherheit bezogen auf den gesamten Markt. Habe ja alles schon verzweifelt durchprobiert und alles ging kaputt. Bis zu dem 800gr wiegende AL360 Verlängerung auf 12cm verlängert. Die gingen allen kaputt bei Waschgänge oder im Shorebreak. Manchmal 20-30 Stück im Jahr von Chinook, Tecno Limits, Streamlined oder AL360. Die haben auch kein Garantie gegeben. So in manche Reviere wo der Shorebreak heftig sein kann ist das echt ein Problem. Ich habe z.B. in Galizien mal im Gesprächsrunde am Strand von den Locals gehört das allen 2 bis 6 Verlängerungen im Jahr brechen. Man hat ja auch ein unter Hochdruck gebackene Prepreg Carbon Mast mit 80-100% carbon und 37mm Durchmesser ohne Löcher und drunter einen normal laminierten carbon Rohr mit i.d.R weniger Carbon Anteil, mit 31,5 oder 32mm Durchmesser und noch mal Löcher an der Seite drin. Da hat man einen ordentliche Sollbruchstelle
    Die haben allen den Fehler das die Löcher seitlich sind. Bei Alu Verlängerungen kann man (so lange der nur verbogen ist) da schön beobachten das denn an einer Seite das Loch gestaucht ist und an der andere ausgedehnt. Durch drehen von 6mm Löcher wird der Spannung im Material um 47% verringert. Also um 94% stabiler, fast das doppelte, allein dadurch. Bei größere Löcher ist der Unterschied noch größer. Dazu habe ich auch den Wanddicke und Durchmesser erhöht denn man mehr Spiel hat erhöhen sich die Punktbelastungen. Habe seitdem noch nie wieder eins gebrochen gehabt.
    Beim Durchmesser von 32,8mm passten die bei den gängigen Masten prima aber so manche aus China gingen nur halbwegs drin. Jetzt habe ich seit 2 Jahre den Durchmesser auf 32,5mm und passt so weit ich weiß alles. Man sieht ja jetzt auch das andere Marken anfangen die Löcher zu drehen.
    Aber klar das ist bei Benutzung in der Welle, wo RDM normalerweise auch für gedacht ist. Wie es aussieht bei Racesegeln und deren Trimmkräfte weiß ich nicht. Für Benutzung mit große Trimmkräfte ohne Wellen ist der herkömmliche Anordnung der Löcher besser. Ob das notwendig ist weiß ich nicht, auch meine Verlängerungen sind bei Benutzung mit Slalomsegel bis jetzt nicht kaputt gegangen.

    Tsja, keine Ahnung warum andere Marken es nicht machen. Musste den fragen. Quatro customs haben 2°. Serie Null. Simmer hat 1,8°. Mit der Shaper habe ich vor Jahren schon ausführlich diskutiert auf dem Boards Forum. Nachdem wir für mehrere Quatros Finnen umgebaut haben haben allen gesagt: Schneller, lauft besser höhe, dreht VIEL besser mit mehr Geschwindigkeit. "Unglaublich" hat einer gesagt der sein fast neues Pyramid schon verkaufen wollte nachdem er ein Wave V5 getestet hatte. Das war sogar von Land aus deutlich sichtbar. Ich habe ja selber auch Jahre lang gedacht paralel ist schneller. Von 1997 bis 2005. Wo es vermutlich auch schief geht ist bei den K4 Finnen. Von viele Fahrer gehört das die die 2° Ezzy Finnen probiert haben und kein Unterschied feststellen konnten. Klar weil die Finnen sind so asymmetrisch das die 4° brauchen. Man sollte beim Testen immer nur ein Parameter ändern. Und logistisch macht man es sich auch nicht einfacher. Ich habe 5 Größen asymmetrischen Finnen. D.H. 10 unterschiedliche Finnen die man auf Vorrat haben muss.


    Und zum geradeaus fahren: Diesen Video habe ich schon mal gepostet aber hier noch Mal. Das ist ein zufällig entstandenes Video zwischen 2 Kumpels der aus Spaß angefangen haben hinter einander her zu fahren wobei der eine einen Gopro auf sein Helm hatte.Ich kenne den nicht mal.

    https://youtu.be/rFOZqCaqVl0


    Beide fahrer gleich schwer und gleich gut. Beide mit 5.0er Segel gut angepowert. Als die getauscht haben war das Ergebnis das gleiche. Beide haben auch gesagt das der Singlefinne sich schneller angefühlt hat. Und der Chakra mit Trifin ruhiger und besser drehend/halsend. Auf einen Raumschotkurs war der Unterschied auf der Strecke in der Bucht von 1200m, etwa 25m, Halbwind 50m und am Wind 75m.


    Vom Magazin Tests gibt es Magazine die nie einen Marke hervorrufen oder schlecht machen, (z.B. Windsurf UK). Der Manager hat mir selber gesagt das er kein Bock hat auf gemecker von Marketing Managern als ich ihn fragte nach klarere Beurteilungen/Bewertungen. Aber dDer Test-Editor Tris Best wollte mir der Haka ST 90 abkaufen, ich hatte es aber schon versprochen an Jemand bevor die fertig waren mit testen.


    Dem Boards Magazin hat in 2007 einen Witchcraft Wave gehabt worüber die schon recht begeistert waren und geschrieben haben. Damals war das noch ein kürzeres Brett als die anderen in der Gruppe und das einzige Trifin (noch ohne Pre-twist) gegen Twinser und Singlefins, wobei die noch als Nachteil erwähnt haben das wenn man die Finnen nach jedem Surfen entfernen möchte das mehr Arbeit ist und das man beim Wasserstart aufpassen muss nicht gegen die Finnen zu treten:

    "It is not conventional. The board is very short and the stance is wide making it appear even shorter.

    Thruster fins take a while to get used to. Initially, you're not used to them being there when waterstarting (or even just carrying the board), and two of us did nasty damage to our toes by kicking the fins both in and out of the water. Obviously they will also be a pain for anyone who always takes fins out after a session.
    It is very easy to get and keep planing with excellent acceleration that is more like a fast tail Freestyle Wave than a wave board. It has good grip which translates into excellent upwind ability. It was always the first board upwind and this is actually a great quality in a wave board because the quicker you get upwind the more riding you can do! The other unusual quality of the board is its grip in the turn. The rails bite very powerfully and seem to accelerate you round the turn. In the gybe the rail bites beautifully carrying you round in
    a very fast, tight turn. It is an extremely dynamic board, fast and exciting, that seems to turn with extraordinary speed and bite for a wave board allowing very fast clean carves into waves and amazing jumping."

    Der damaligen Test Editor Ian Leonard hat viele sehr gute und unterbaute Artikel geschrieben. Er hat immer die Bretter akribisch nachgemessen um seinen Testergebnisse zu unterbauen. Z.B nicht nur die Breite gemessen sondern auch die Breite der Gleitfläche. Es gab damals im Test einen RRD Wave Cult und einen Wavecult Hardcore. Die gleiche Bretter hatte zuvor dem Windsurf Magazin getestet und braf das eine als einfaches und das andere als radikales Brett "beurteilt". Als er die Bretter nachgemessen hatte hatte er festgestellt das die genau gleich waren, es waren beide ein Wave Cult, nur der eine hatte einen anderen Aufdruck. Da gab es denn fragen warum die beide Bretter auf dem Gruppenbild zu sehen waren aber es nur einem im Test gab.

    Als ich ihn erklärte warum toe-in hat ihn das eingeleuchtet und meinte er sofort, das die Finnen denn eigentlich auch Pre-twist haben sollten weil das nie in der Tiefe dem gleichen Einfluss haben könnte. Ich ahnte das zu dem Zeitpunkt auch schon hatte aber noch keine Möglichkeit das genau zu erforschen. Das hatte noch bis 2010 gedauert.

    Dem neuen Windsurfing UK Magazin hat die letzte Jahre auch mehrere Bretter und Segel getestet aber auch da liest man kaum Unterschied zwischen Marken. Der Test-Editor Tez Plavenieks selber hat mir aber persönlich anderes erzählt und auch einen Reaper und einen Satz Slayers und Karmas für sich selber bestellt. Er benutzt die seit einige Jahre als "Benchmark" zum testen von anderes Equipment. Er ist auch ein Foil Spezialist, man kann ihn auf Facebook finden.


    Beim Test im deutschen Surf in 2012 hatte ich die asymmetrischen Schlaufen montiert geliefert und pre-twist Finnen mit Beschriftung und Erklärung. Idiotensicher so zu sagen. Als mein Dänischen Teamfahrer die denn am Klitmöller getroffen hat waren sowohl die Schlaufen als Finnen falsch herum montiert und so kam es auch zurück.....Absicht oder zu Blöd? Weiss nicht was schlimmer ist. Aber klar waren die Vorteile dadurch Nachteile. Auch war der Anfrage: einen Wave board zwischen 75 und 85L und 56 und 58 Breit. Der Shaman 80 war mit 57,3 Breite so ziemlich in die Mitte. Im Test war es aber das eins nach kleinste und gab es auch Bretter mit 59 Breite. Und die erwähnen ja auch nicht ob ein Brett jetzt für seinen große gut oder schlecht gleitet oder in der Gruppe und so kann man vieles behaupten ohne irgendwas unterbauen zu müssen. Negativ oder Positiv. Der Text im Test war ja auch ein wenig perfide mit der Wortwahl. Deren Hauptbewerber waren mit Sicherheit ziemlich zufrieden über das Ergebnis. Ich wusste das es ein Risiko war den ein Brett zum testen zu geben und fand das auch schon verdächtig als die mir fragten ohne Gegenleistung, auch nicht bei Nachfrage. Aber bin das Risiko halt eingegangen.


    Planchemag hatte mir auch mal gefragt, wollten aber über 3000€ Werbung als Gegenleistung. Viel und viel zu teuer wenn man ohnehin schon eine Warteliste hat und nach meine Erfahrung mit dem Surf auch zu unsicher. Die Engländer machen das anders, die testen erst, schicken einem den Test und publizieren das auch, fragen aber ob man das unterstützen möchte mit eine Anzeige. Natürlich ist man das nächste Mal nicht so schnell dabei wenn man das nicht macht aber man hat die Wahl und die Preise für Anzeigen sind sehr Moderat. Leider gibt es Boards nicht mehr und sind die Tests der andere Magazine zu wenig aussagekräftig, hab das denn auch sein lassen.


    Das waren so meine Erfahrungen mit Tests in Magazine.
    PWA Fahrer braucht man nicht. Es gibt ausreichend gute Fahrer die kein PWA (mehr) fahren und mit weniger Material auskommen müssen damit das bessere Tester sind. Und es gibt auch viele normale Kunden die Feedback geben.


    Und ja es gibt auch ein Grau. Je nach dem wieviel Grau man sehen möchte. Wie gesagt "funktionieren" tut das alles. Ich für mich sehe wenig Grau und habe mir denn auch die Möglichkeit geschaffen das auch nicht zu müssen.

    Na ja, ich könnte mir jetzt noch zusätzliche K4 Sidefins mit verschiedenen Graden Toe in kaufen. Dann teste ich das in unterschiedlichen Varianten in amtlichen 2 m sideshore Wellen (die ich nie haben werde), dann komme ich wohl drauf, dass der Tabou 3s als Freemovebrett dafür nicht gebaut ist ... (mein Fahrkönnen auch nicht).


    Oder ich probiere das einfach mit meinen normalen sidefins, die auch ohne Toe in in meinem kleineren Brett sehr gut funktionieren bei meinen Bedingungen (Starkwind, Dünung/Chop, kleinere Onshore Wellen) im Vergleich zum derzeitigen Singlefin Setup und sehe was mir mehr liegt. Ich denke, so werde ich es machen ...

    Und die Sache ist, beim Gerade ausfahren ist weniger Unterschied, aber nicht das kein Unterschied ist. Wir haben damals mit dem 4wfs schon den Unterschied spüren können, auch zwischen 1 und 2° und beim noch weiteren Tests auch zwischen 1,5 und 2,5°. 1,5 war noch etwas zu wenig, 2,5 etwas zu viel. Und das war in 2005, noch mit symmetrischen Finnen und im Flachwasser. Hat uns kein Tag gekostet das heraus zu finden. Mit asymmetrischen Finnen haben wir denn auch schnell gemerkt das man mehr Winkel braucht, 4° oder mehr.

    Tim236x60,trifin,4wfs.jpg

    Genau, sag ich doch. Fürs richtige Waveriding mag der Toe in eine Rolle spielen, da kann man dann aber mit asymmetrischen Finnen zB. von K4 (die Ezzy´s) bis 3 Grad nachjustieren und experimentieren, wenn man will. Die meisten Serienwaveboards haben aber auch kaum Toe in und funktionieren dennoch, auch in der Welle. Ist wohl auch eine Glaubensfrage, wobei ich das sicher sehr umfangreiche Wissen und die empirische Erfahrung von Bouke bei diesem Thema nicht in Frage stellen möchte.

    Mir ging es um mehr Drehfreudigkeit und Kontrolle bei Starkwind, und bei Onshore Wellen. Ich werde von meinen Fahreindrücken im Vergleich zum Singlefinsetup berichten.

    Nein ist keine Glaubensfrage. Windturbinen oder auch unsere Segel brauchen ein Twist um optimal zu funktionieren. Was evt. einen Glaubensfrage ist ist was man unter "funktionieren" versteht oder wie schnell man sich zufrieden gibt. Windturbinen oder Segel ohne twist haben vor viele Jahre auch "funktioniert". Aber es richtig zu machen kostet nicht mal mehr. Es kostet nur am Anfang Forschung. Und davon noch mal recht wenig wenn anderen es schon vorgemacht haben. Unser Zeit auf dem Wasser ist nun mal eingeschränkt und damit sehr wertvoll. Was kostet umgerechnet nach alles was man dazu braucht eine Stunde auf dem Wasser? Dabei aber oft noch mal eingeschränkt von sub-optimalen Bedingungen. Um das noch mal freiwillig ein zu schränken mit sub-optimalen Material ist Schade.

    Mein kleines Board hat 0 Grad und fährt auch hervorragend.

    Vermutlich mit sehr kleinen (9er oder 10er) Sidefins..?


    Wenn ich Bouke richtig verstanden habe, wird der Winkel immer wichtiger, je größer die eingesetzten Finnen werden sollen

    Nein, der Winkel ist Finnengröße unabhängig. Aber bei kleinere Finnen merkt man es einfach weniger wenn die nicht optimal stehen. Sind aber die Vorteile die man von Seitenfinnen haben kann auch minimiert. Beim Höhelaufen merkt man auch weniger unterschied wenn die nicht optimal stehen als beim Wellenabreiten oder drehen. Der eine Finne funktioniert denn etwas besser als der andere aber da der Wiederstand bei größeren Anstromwinkel lineair zunimmt, macht das nicht viel, so um die 5%. Beim Wellenabreiten oder drehen wo die Finnen mehr von vorne angestromt werden macht es viel mehr aus und wenn der Aussenfinne aus dem Wasser kommt, merkt man im Drehverhalten einen großen Unterschied. Der Innenliegende Finne lenkt bei zu wenig Winkel gegen, was man aber erst merkt wenn der Äusere aus dem Wasser kommt.
    Mit mehr V soll den Winkel großer werden weil das Wasser noch mehr nach aussen gedrängt wird. Vor allem an der Gleitfläche. Nach unten verschwindet das Effekt wieder. Deshalb pre-twist Finnen. Umgekehrt ist es bei einen Monokonkav Bodenform, denn braucht man weniger Winkel aber immer noch um die 1,8°. Die bräuchten denn auch wieder etwas weniger Pre-twist aber so weit gehe ich nun auch wieder nicht um das in der Praxis um zu setzen.

    Aber erst Mal den ungefähr richtigen Winkel zu haben ist schon mal die halbe Miete. Kann man mit dem 4 Way Fin System (4wfs,com) gut testen. Kann man einfach den Winkel ändern und wieder aufs Wasser. In 1 guten Tag mit sauberen Bedingungen hat man den richtigen Winkel heraus. Mit dem Minituttle System kann man auch relativ einfach mehrere Finnen machen mit unterschiedliche Winkel zum austauschen. Der damals gefundene Winkel von 2° hat sich über 15 Jahren allen Arten von Tests, Forschungen, CFD und unzählbare Stunden auf dem Wasser, als Durchschnittswert bewährt. Wir haben auch schon mal mit 6° getestet (Pretwist, das sind denn vergleichber 3,5° bei symmetrische Finnen). Vor allem auf kleinere Wellen fährt das sehr gut und auch in durchschnitts Bedingungen war das noch gut zu fahren, erst in größeren Wellen würde das unruhig. Letztes Mal hatte ich noch einer mit 0° in sein Brett und nachher meinte er das er das Gefühl hatte die Handbremse gelöst zu haben. Aber das sollten Endkunden eigentlich alles selber gar nicht machen müssen.

    Ich hab das Luca von Flikka machen lassen, er wird wohl wissen was er tut... hängt seiner Meinung nach vom V im Unterwasserschiff ab. Viel V: wenig bis kein Toe in, weniger V: etwas mehr Tow in. Hab ihm gesagt wo und für welche Bedingungen ich das Board nutze. Ich denke er hat genug Erfahrung, dass das passt.

    Es ist aber genau anders herum, mehr V, mehr toe-in. 0,7° ist sowieso zu wenig. 2° ist Mittelmaß bei flachen Boden.