"Ich nehme daher lieber einen kurzen Extender incl. kurzer Verlängerung und nehme das höhere Gewicht in Kauf, an der Stelle eh unkritisch."
Ein xtender ist doch eine zusätzliche Schwachstelle. Eine die du bei den Bedingungen die Bourke meint eher nicht noch "zusätzlich" haben möchtest.
Interessant für Extembedinungen (oder auch einfach allgemein!) wäre dann vielleicht ganz einfach komplett ohne Löcher auszukommen. Sprich ein Verlängerungsrohr ohne Löcher und dann ca 4 verschiedene Distanzrohre. Etwas Mathematik: mit 4 Distanzrohren in 2cm , 4cm, 8cm und 16cm jeweils allein oder in deren Kombination läßt sich alles von 2-30cm Einstellen (darüber empfliehlt sich in der Regel der nächstgrößere Mast) und die 0cm bildet man ohne Distanzstück ab.
-->was natürlich auch geht ist einfach "nur" passend zu den Segeln die man gerade besitzt die passenden Distanzen zu haben (dann hast du irgendwann auch 5, 6 im gepäck nutz aber immer noch eine)
Spinnt man diese "Idee" mal etwas weiter landet man dabei, dass es im Segeldesign eigentlich auch möglich sein sollte einfach Vorlieklänge = Mastlängen zu produzieren - so wäre jedes Segel auf einer Nullbase (Nullbecher) Aufzuriggen.
Voll durchsetzen wäre dann max und für min oder irgendwo dazwischen setzt man entsprechend weniger durch. Will ich über max gehen dann halt eine einzige 2cm Distanz die man notfalls eben dazwischensetzt.
Die Berechnung ob die Löcher quer oder längs hingehören wäre mit dieser Lösung hinfällig
, es bräuchte schlichtweg keine Löcher mehr.
Ich halt die Existenz von Verlängerungen eh für Geldschneiderei seitens der Hersteller. Das mag bei rein manuell entwickelten und gefertigten Segeln von annodazumals irgendwie berechtigt gewesen sein aber doch nicht mit den heutigen Segel Design / Fertigungsmethoden / Materialien.
Vorteile wären:
->Gewichtsersparnis am Rigg (klar falls mehr Mastlänge wäre das draufzuaddieren ist aber trotzdem weniger als verlängerung + lockring/stift)
->keine nervige Einstellerei und Ableserei an der Verlängerung mehr. schonmal ein riesen Vorteil für den Kunden
->Zeitersparnis beim Aufriggen
->Kein Stift oder Ring der ggf mal verloren geht
->Kostenersparnis für den Kunden (klar nicht zwingend. wenn sich aus dem Umstand der Nullbase noch oben hin für den Kunden eine zusätzliche Mastlänge ergibt wirds ggf teurer als mehrere Verlängerungen)
->Gewichtsersparnis im Reisegepäck: ein oder zwei (für's zweitrigg) Nullbases mitführen ist leichter als die ca 3 verlängerungen (1x lang, 1x kurz, 1x ersatz) die man üblicherweise beim Reisen mindestens mitführt. auch hier wieder: schleppt man einen Mast mehr mit wär die Gewichtsersparnis natürlich weg
->die hier genannte Bruchgefahr (oder bei Alu ggf verbiegen) der Verlängerung wäre deutlich minimiert
->keine Löcher die sich abnutzen können oder ein Ring der versehentlich schief sitzt.
->daraus resultierend bessere Haltbarkeit (für diejenigen die verlängerungen auf die hier gezeigte Weise also Fehlbenutzung oder Böse Waschgänge kaputtbekommen)
->der Mast beim Abriggen direkt zu greifen (also nicht das problem dass das Segel am Lockring hängt wie es bei manchen Mast Segelkombinationen beim Abriggen ja vorkommen kann, wenn man beim Abriggen/Vorliek lösen nicht richtig acht gibt)
->leichteres Abriggen bei technischem Defekt (Mastbruch usw). Da macht es auch einen Unterschied ob du eine Nullbase aus dem Mast ziehst oder eine Verlängerung als Segel und Mast
->bei gelochten Verlängerungen kann theoretisch Sand in das Mastunterteil (einfach von den löchern unterhalb des einstellrings zu den löchern oberhalb die sich ja im masten befnden). das die Verlängerung mal etwas knischend aus dem Masten will kommt ja durchaus mal vor
Nachteile:
->theoretisch ergäbe sich beim neudesignen der Segel für 50% der Segel der nächstlängere Mast. praktisch wärs eher 80% den kurzen masten(also notfalls bewußt kompaktes vorliek) und bei 20% ergäb sich dann halt der längere
Diesen einen Nachteil kann ich vollständig ausschließen, wenn neben der Nullbase noch eine fixe 30cm Verlängerung (natürlich ohne Löcher) existiert (entweder als xtender zum Stecken auf die Nullbase oder eben direkt mit eigenem Trimmblock). Das gibt mir dann je Segel auch immer die Auswahl den harten(auf 00) oder den weicheren (+30cm) Mast fahren zu können.