Posts by RobertP

    Meine Frau und ich teilen uns die drei "kleineren" Segel 5,3 6,0 und 6,7.

    Beim 6,7er beschwert sie sich auch dass es schwer rotiert, weil sie es bei relativ wenig Wind fährt. Sie muss auch sehr kräftig am Segel reißen, damit es umschlägt. Von selber schlägt es bei ihr erst um, wenn soviel Druck im Segel ist dass sie schon angleitet...


    Bei mir (ca. 30kg schwerer als sie) schlägt es sofort um wenn ich es dicht ziehe nach dem Manöver. Die Trapeztampen schiebe ich 5-10cm weiter hinter am Gabelbaum, weil der Druckpunkt viel weiter hinten liegt bei dem Windbereich in dem ich das Segel nutze.

    Einmal am Rutschen ist so ein moderner SL mit dem ausgedünnten Bug und dem Volumen im Heckbereich M.E. besser im DURCHgleiten.

    Da habe ich die gleichen Erfahrungen wie du gemacht.

    Wegen meinem Gewicht (95-100kg) brauche ich immer etwas mehr Wind um ins gleiten zu kommen als praktisch alle anderen.

    Ist das 85er Slalomboard aber erstmal am rutschen überhole ich in Windlöchern alle, weil sie einparken und das SL mit dem fetten Heck im gleiten bleibt.


    Was p51flier schreibt hatte ich leider auch schon sehr oft: Mit einer Böe oder Wellenschub ins gleiten gepumpt, langen Schlag im gleiten gewesen bei gerade so ausreichendem Wind. Auf dem Rückweg fehlt die Böe oder die Welle kommt aus einer ungünstigen Richtung, man kommt partout nicht ins gleiten und muss nach hause dümpeln.


    Vom Gefühl her würde ich sagen, bei den großen Slalomboards braucht es 2-3 Knoten weniger Wind um im Gleiten zu bleiben im Vergleich zum Angleiten.

    Probieren geht über studieren.

    Ich würde beide Bretter mitnehmen, wenn du Kontrollprobleme hast mit dem 105l Bett nimmst du einfach das kleinere mit dem 5er Segel. Wenn das immer noch nicht geht musst du halt noch ein kleineres Segel aufbauen.


    Meine besten Geschwindigkeiten (knapp über 30kn) habe ich mit einem 20 Jahre alten Freerider, noch älterem 6,7er Freeridesegel und noch älterer G10 Finne gefahren.

    Mit meinem 85cm Slalom mit Carbon Finne und Slalom-/Freerace Segel komme ich nicht über 29kn. Dazu fehlen mir die Eier/der perfekte Trimm um die Fuhre richtig über den Chop fliegen zu lassen.

    Wie gelangt ihr die bei extremen Chop "sicher" in die hintere Schlaufe, wenn doch das Brett noch nicht flach über das Wasser fliegt?

    Bei dem ständigen auf und ab des Brettes - während ich schon in der vorderen drin bin - ist es mir fast unmöglich die hintere Schlaufe zu treffen.

    Klar, wenn ich jetzt schon 10 Jahre oder länger bei solchen Bedingungen Windsurfen würde, dann ist es keine Frage mehr.

    Aber wie habt ihr diesen Schritt die ersten Male gemeistert während um euch herum chaotische Wellen waren?

    Zu einschätzen meiner Geschwindigkeit beim gleiten: Meine Uhr hat beim gleiten Werte zwischen 24 und 35 km/h angezeigt.

    Gleiten geht bei meinen Bretten ab etwa 10kn los, was etwa 19km/h entspricht.


    Bei meinem Slalom-Brett muss ich schauen, dass ich möglichst beim Angleiten in die hintere Schlaufe komme. Wenn die Fuhre erstmal läuft (es beschleunigt recht flott) und nicht totales Flachwasser ist, wird es extrem schwierig bei höherer Geschwindigkeit sicher in die Schlaufe rein zukommen.


    Chop mit nur einem Fuß in den Schlaufen geht gar nicht, da hätte ich viel zu viel Angst mich abzulegen.


    Mein Tipp: Sobald du im Angleiten bist und noch nicht in voller Fahrt beide Füße in die Schlaufen und üben üben üben!

    Das Thema Leekante fahren interessiert mich auch. Ist das eine Spezialität miderner breiter Bretter, oder macht das auch auf den langgestreckten schmaleren Shapes Sinn? Bei welchen Bedingungen auf welchen Kursen?

    Das funktioniert auch bei älteren Brettern, bei allen Bedingungen und Kursen.

    Wenn es sehr Böig ist wird es natürlich schwerer, einen "stabilen" Flug auf der Kante zu fabrizieren.

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    dpk wie lange fährst du denn schon in den Schlaufen und gleitest?


    Mit CTG hatte ich bis jetzt egal auf welchem Brett und welchem Segel (Freeride bis Slalom, kein Wave Material) nie Probleme.

    Klar steht man mit den inneren Schlaufenoptionen nicht so komfortabel, aber CTG geht trotzdem.

    Erst kürzlich wieder am Gardasee bei der Testfahrt mit dem Brett von meiner Frau festgestellt.

    Gun Cannonball hatte ich bisher nicht auf dem Schirm... Klingt in den Berichten erst mal nicht so schlecht, aber wohl recht schwer uind nicht so einfach zu riggen.

    Ich hab ein Cannonball im Fundus.

    Schwer ist es tatsächlich (auf dem Wasser merkbar schwerer als ein neueres Vector der gleichen Größe), vom Riggen her so wie jedes Cambersegel.

    ich hab close the gap mit der richtigen Kombi , trimm und Einstellungen bei leichtwind auch mit 30kmh geschafft (weil minimal Druck in der tüte und amwind Kurs)

    Genau hier liegt ja der Hund begraben. Du bist mit minimal Druck und auf Amwind Kurs unterwegs gewesen. Das ist der einfachste Kurs für CTG.

    Er fährt zumindest im zweiten Teil vom Video tief Raumwind (sieht man an den Schaum-Bahnen auf dem Wasser, die immer in Windrichtung laufen). Da geht CTG nur, wenn man sehr schnell ist (Stichwort relativer Wind).

    Und die Geschwindigkeitsspitzen von über 40 km/h kommen daher, dass die Gopro (oder was auch immer für ne Actioncam) ziemlich weit oben am Mast montiert ist und der Mast arbeitet wie verrückt. Überleg mal was das für eine Fahrt wäre, wenn deine Geschwindigkeit innerhalb von Sekundenbruchteilen zwischen 30 und 40km/h schwankt (3:20 im Video). Real wird er ziemlich genau die Hälfte der Schwankungsbreite gefahren sein.

    Hab mir das Video auch angeschaut:

    Mir ist aufgefallen, dass du dich viel mehr ins Trapez hängen musst. In der ersten Sequenz mit dem kleinen Segel ist kaum Spannung auf den Tampen und du hakst dich immer wieder aus. Dadurch hast du viel zu wenig Druck auf dem Mastfuß.

    Vermutlich hast du deswegen auch zu viel Druck auf den Füßen und dein Board ändert den Kurs wenn du den Fuß in die Schlaufe setzen willst.


    Meiner Frau, die dieses Jahr das Schlaufenfahren gelernt hat, habe ich gesagt, sie muss sich mit dem ganzen Gewicht ins Trapez hängen. Die Schlaufen verhindern dann, dass es einen vom Brett hebt. Dieses Bild im Hinterkopf hat bei ihr ganz gut funktioniert.


    aurum :

    Er ist doch mit beiden Segeln voll im Gleiten. Im Video sieht man (besonders mit dem großen Segel), dass er auf Raumschot unterwegs ist, deswegen die offene Segelhaltung. Richtig Close the gap geht da nur, wenn er noch schneller unterwegs wäre.

    Da können selbst 200-500m schon extrem kritisch werden wenn es 10 grad hat (ist das realistisch? ) und Wassertemperatur ebenso. Schafft man es wirklich dann paddelnd ans Ufer? Da wirds dann auch schwer mit Geduld wenn einem der A*** abfriert und es sogar Lebensgefährlich werden kann ?

    Bei einer absoluten Notsituation (Kälte, Materialschaden, Verletzung) sollte man darüber nachdenken, das Segel zu opfern und sich auf dem Brett paddelnd ans Ufer zu retten.


    Vor paar Wochen am Gardasee mussten meine Frau und morgens ich die letzten ca. 100m zum Strand zurückschwimmen, als der Wind plötzlich weg war. Bei den Wassertemperaturen (knapp 20°C) kein Problem.


    Vor zwei Jahren im Frühjahr am Chiemsee (Wasser 4°C) wäre ich fast ersoffen, weil ich mit großem Material draussen war und von einem Wetterumschwung überrascht wurde. Als ich draußen war hat der Wind plötzlich so stark zugenommen, dass Wasserstart und Segel aus dem Wasser bekommen mit 9,6 nahezu unmöglich wurde. Durch die langen Schwimmeinlagen zwischen den Wasserstartversuchen bin ich trotz dickem Neo so ausgekühlt, dass ich Krämpfe in Armen und Beinen bekommen habe. Das war ein unangenehmes Gefühl kann ich dir sagen, obwohl es nur 200-300 Meter zum Ufer in Windrichtung waren...

    Zur Westenpflicht hätte ich eine Frage:

    Mir sind vor zwei Wochen in Torbole viele Leute aufgefallen die ohne Weste unterwegs waren.

    Und in Malcesine vor paar Jahren waren die Surfer mit Weste ganz klar in der Unterzahl.


    Wie ist denn die Regelung und wie hoch sind die aktuellen Strafen? in einem alten Thread hab ich was von 180 Euro gelesen (2013).

    Meine Frau ist am Schluss auch ohne Weste gefahren, weil es sie genervt hat mit Weste und Hüfttrapez. Gibt es für die Kombination eine gute Lösung?

    Wenn ich Angst haben muss das man mir meinen Bus ausräumt dann würde ich dort niemals Urlaub machen!

    Seh ich genauso.

    Wir lassen auf dem Campingplatz meistens unser Womo offen und das Surfzeug liegt verstreut rum. Allerdings ist mein Zeug auch nicht mehr wirklich viel wert...

    Das Segel passt schon von der Größe, bei dem Gewicht ginge auch noch etwas größer. Kommt auch darauf ob 20kn Grundwind oder nur in Böen.

    Das Brett ist aber zu groß, da wären im nach 100-120l deutlich entspannter.

    Darf ich fragen was du wiegst?

    Mit 90kg auf nem 100l Brett kannst du getrost vergessen wenn es die 20kn nicht absolut konstant hat. 120l sind ok.