Posts by franz s

    Servus


    Hab bei meinen alten Wavesegeln von Mitte-Ende der 90er Jahre den sukzessiven Wechsel von SDM auf RDM erst vor wenigen Jahren vollzogen und war mit der Kombination von alten Segeln und neuen MAsten noch ein paar Jährchen ganz gut unterwegs.

    • Die kleinen größen 4.0 bis 5.3 funktionierten mit RDM praktisch genauso gut wie mit SDM und das obwohl die Latten den Mast ohne Wind überhaupt nicht mehr berührten. Schaut zwar ungewohnt aus funktioniert mMn aber trotzdem.
    • Das größere 5.9er war mit RDM eindeutig etwas weicher und nicht so stabil wie mit SDM, aber eigentlich auch noch gut fahrbar.

    => Ich denke daher, dass die Unterschiede in den Fahrleistungen bei größeren Segeln deutlicher ausfallen werden.

    ich hab zwar überhaupt keine Ahnung von Foils, aber ich denke, dass diese Scheibe die Druck und Hebelbelastungen vom Konus der DT Box auf das Laminat verteilen soll.

    fahre 90% der Zeit Sitztrapez und 10% Hüfttrapez.


    Sitztrapez rutsch nicht hoch ist irgendwie bequemer und als Leichtgewicht bekomme ich beim großen Slalomzeugs einfacher Druck auf die Fuhre.


    Hüfttrapez eigentlich nur in der Welle, weil es damit das Ein-Aushängen beim unausweichlichen Dümpeln besser klappt. Extrem nervig ist das ständige Hochrutschen. Festzurren des Trapezes hilft auch nicht und man kriegt nach Waschgängen kaum Luft. Fahre das Hüfttrapez daher neuerdings ganz lose (Roediger Style :) quasi). Trapez rutsch so auch hoch aber geht auch leichter wieder runter.

    Im Video sieht man gut, wie schön „rund" und mit Speed der Turn bis hoch zur Welle gezogen wird. Oben dann klappt das Board förmlich um. Sieht tatsächlich so aus, als wären es zwei verschiedene Boards. Scheint zu funktionieren.

    Ja bei Jaeger Stone wird das mit den Turns immer so ausschauen ... völlig egal mit welchen Board.

    Tja und die schlechte Nachricht ist: "Skill kann man leider nicht kaufen."


    Hätte mir sonst schon vor Jahren ein I99 NoveNove KS Waveboard geholt, um damit genauso gut die Wellen zu schlitzen wie Kauli .. wäre doch irgendwie ein Traum oder?

    Aus der Nomenklaturdiskussion nehme ich für mich mit, dass mit Downwind zwar exakterweise nur Vorwind gemeint ist, aber es im allgemeinen Sprachgebrauch offenbar auch üblich ist, alle Kurse nach Lee (vom einem Startpunkt aus) als Downwind zu bezeichnen.

    Früher hätte mir das auch passieren können, heute höre ich einfach auf zu Surfen wenn es weh tut.

    Den richtigen Zeitpunkt, um aufzuhören hab ich noch nicht gefunden.

    Das Problem ist ja, dass es erst am nächsten Tag weh tut ... ;-)

    Es gibt nur einen Downwindkurs, nämlich den Vorwindkurs. Falls mit Downwindkurs ein Raumschotkurs gemeint ist, dann wäre die seemännisch korrekte Bezeichnung auf Englisch "Broad Reach"

    Ja, Danke für Richtigstellung der falschen Bezeichnungen ... es geht hier wohl immer um (tiefe) Raumshot "Broad Reach" Kurse.


    In die Verlegenheit, einen tiefen Raumshot Kurs fahren zu müssen, komme ich als Windsurfer, wenn ich für eine zurückzulegende längere Downwindstrecke "Runterkreuzen" oder "Höhevernichten" muss - daher vielleicht auch die begrifflichen Ungenauigkeiten.

    Ein normaler Segetrimm passt mEn bei tiefen Downwindkursen nicht mehr optimal. Tendenziell müsste man den Trimm (Tampen, Mastfuß) etwas weiter nach hinten verlegen und ....

    Muss mich da selber korrigieren!

    Bei wirklich tiefen Downwindkursen wird Segel ja etwas offener gefahren und daher resultiert wahrscheinlich die Tendenz, das Segel etwas weiter vorne zu halten. Wenn man die offenere Haltung durch die Tampenposition ausgleichen will, müssten die Tampen daher minimalst nach vorn geschoben werden.


    Eine recht umfangreiche und mMn sehr gute Erklärung zu den veränderten Trimmbedingungen auf tiefen Downwindkursen wurde vor Jahren von einem Teilnehmer des Ledge-to-Lancelin Downwindraces geliefert:

    https://www.windsurf.co.uk/201…e-to-lancelin-race-video/
    Die Trimmtips werden im zweiten Video behandelt.

    Rüdi

    der Kommentar war allgemein für breite Boards gedacht. Bei meinem 75cm Slalomboard (ohne innere Plugs) stehe ich auf sehr tiefen Raumwindkursen tendenziell zu weit aussen, obwohl es auf hohen Amwindkursen nicht weit genug aussen sein kann.

    mit Obergriff fährt sich das Segel etwas aufrechter was bei Leichtwind Vorteile bringt. Im Gegensatz dazu überziehe ich im Untergriff das Segel an der Masthand etwas nach Luv. Damit fiert man bei Hack etwas auf und es entsteht ein stabilere Gleitlage auch über Chop. Ausserdem hab ich im Untergriff gefühlt mehr Kraft.


    Ein normaler Segetrimm passt mEn bei tiefen Downwindkursen nicht mehr optimal. Tendenziell müsste man den Trimm (Tampen, Mastfuß) etwas weiter nach hinten verlegen und Tampenlänge etwas länger machen. Bei breiten Boards ist es ev. auch angenehmer den hinteren Fuß weiter zur Brettmitte zu positionieren => Schlaufen innere Position oder etwas weiter einstellen.


    Generell finde ich längeres Downwindfahren deutlich anstrengender und herausfordernder als Höhelaufen.