Posts by Django

    Bei mir steht in den AGB mehr dazu drin, muss man nur seinen Vertrag lesen. Und bei konkreten Bachfragen sollte der Versicherungsvertreter dir schon etwas sagen können. Ansonsten würde ich ihn meiden. Zur Not kann man auch bei der Versicherung direkt anrufen.


    Bei mir steht in der Police nicht viel mehr drin, nur dass Windsurfen abgedeckt ist, auch im Wettkampf.
    Die Bedingungen sind halt wie bei allen anderen Tätigkeiten auch. Einzelne Schäden sind nicht explizit

    ausgeschlossen. (z.B. Fremdschäden durch Mastbruch, bei schlechter Materialpflege, durch Segel ohne Fenster

    oder anderes ... da steht nichts drin und da kann auch kein Vertreter was erfinden)

    Naja was aber bei den Aktivitäten im einzelnen versichert ist, wird in dieser Pauschalformulierung nicht erklärt. Da kann einen im Bedarfsfall schon die ein oder andere Überraschung drohen.

    Ein Vertreter kann dir aber auch nicht mehr sagen, als in den Bedingungen steht. Da steht es auch so drin. D.h. ich

    bin beim Windsurfen haftpflichtversichert, nicht mehr, nicht weniger. Die Grenze der Abdeckung bei Personenschäden

    ist allgemein festgelegt.

    Jeder sollte für sich selbst eigenverantwortlich den Versicherungsschutz klären. Das heißt nicht nur auf dem Papier, sondern auch mit dem Versicherungsvertreter.


    Hier ist eindeutig zu sehen, dass die Leistungen des Optimal- und Plus- Tarifs bei Windsurfern

    auch im Basis-Tarif abgedeckt sind. Wozu sollte ich einen Vertreter fragen, ob ihre Broschüre und

    Homepage gelogen sind? Das würde doch eh keiner zugeben.


    Bildschirmfoto 2022-06-28 um 11.15.43.png

    Blitz hat schon Recht. Wenn du den Mast nicht rein drücken kannst, musst du jedesmal die Tampen neu lösen,

    festziehen, neu einstellen ... macht absolut keinen Sinn.

    Also bei meinem Ascan-Gabelbaum ist das absolut nicht anders drin. Bei verschiedenen RDM Masten wohlgemerkt. Angeblich soll der auch für RDM gehen, aber ohne Adapter rutscht er und mit Adapter kriege ich ihn nur fest genug, wenn ich den Tampen anziehe, nachdem ich ihn um die Nase auf der Gegenseite gelegt habe. In der Position, wo alles ordentlich hält, kriege ich den Tampen definitiv nicht über die Nase und kann den Gabelbaum nicht anschlagen.

    Ich hab mich schon länger gefragt, ob das so sein muss oder einfach nur das Kopfstück nicht das dollste ist. Deinem Satz entnehme ich, dass das auch anders geht.

    Ich drücke erst den Adapter auf den Mast (geht schwer), bevor ich dann die Gabel montiere.

    Chancen gibt es über die Medien. Kontakt aufnehmen mit einem Journalisten, der hat eine schöne Aufgabe für

    Recherche und eine Story ... und es gibt auch im TV entsprechende Sendungen, wo man so etwas anbringen kann.
    In Bayern z.B. „Jetzt red i“ ... „Sportschau“ ...

    ich will jetzt nicht fragen wer Vorfahrt hat wenn ein Kiter von oben kommt, war aber voriges Jahr in Podersdorf so.

    Schreien hab ich gehört, aber von oben irgendwo kam ein Board geflogen, in Luv vor mir ins Wasser, guck ich kurz rauf,Flog ein Kiter ohne Board mit seinem Schirm durch die Luft, ich abgesprungen. Der Kiter schlug in Lee ca. 10 Meter von mir aufs Wasser auf, ohne Schirm. Dieser flog Richtung Badestrand... Verletzt war keiner, er hat sich entschuldigt, er sei Aufsteiger und noch nie bei so einem Wind am Wasser gewesen. Das alles ging so irre schnell....Ich war noch nicht im Gleiten, bin kurz vorher aufs Board gestiegen nach einem Sturz.


    Dazu 3 klare Regeln:



    1. Grundsätzlich muss ein von oben heranfliegendes Board ausweichen, d.h. seine Flugrichtung

    frühzeitig und klar erkennbar ändern.


    2. Ein fliegender Kiter ohne Schirm muss immer so hoch fliegen, dass keine Kollisionsgefahr besteht.


    3. Ein Kiteschirm darf am Badestrand nie in Richtung der FKK-Zone fliegen, um das Nacktbadegebot nicht zu gefährden.


    Ich hab unterzeichnet und verlinke hier nochmal die Adresse der Petition.

    Lee vor Luv kollidiert hier mit Kurshaltepflicht

    Kurshaltepflicht?

    Sorry, wo kommen eigentlich diese Theorien her?


    „Kurshaltepflicht“ kommt aus dem Regelwerk.


    Ich denke, er hat Rüdi so verstanden, dass der Fahrer in Lee seinen Kurs plötzlich geändert hat und

    er nach Luv gezogen ist. (was aber wohl gar nicht der Fall war)


    Das kann man bei einer Regatta machen (Luvampf), ansonsten sollte man vermeiden, durch

    Kurswechsel auf Kollisionskurs zu gehen.

    Ich verstehe jetzt die Frage nicht ganz .. ist doch wohl eindeutig, oder habe ich was übersehen ... ? :/


    (Ich gebe zu, hab keinen Surfschein, nur einen Segelschein und hab gelesen, die Regel Lee vor Luv

    würde da auch gelten ... etwa nicht?)

    Jawoll!


    Fun fact am Rande, einer der besten Spots am Geierswalder See wurde für Surfer im Namen des Naturschutzes unzugänglich gemacht. Man wolle nicht dass da ständig Leute stehen. Versuche eine offizielle Genehmigung für den seit etlichen Jahren genutzten und tolerierten Spot zu bekommen wurden abgeschmettert.

    Jetzt ist er plötzlich doch wieder offen, nämlich für Mitglieder des DAV, des Deutschen Anglerverbands. Dort steht jetzt alles mit Autos und Pavillion voll und an einer Schranke hängt ein Schloss.


    Wenn es ein Einzelfall wäre ... aber ist es nicht. Die großen Angler-Verbände kaufen die Seen. Auch unser

    kleiner und einziger „Surf-See“ heißt zwar auf Karten noch so, gesurft werden kann aber faktisch nicht mehr,

    weil er von Anglern besetzt ist, die dich auch sofort angehen ...

    Da gibt es Tricks, dann spielt die Boardbreite keine so große Rolle mehr:
    Wenn du aufs Board steigst, halte dich am Mast fest. Der liegt ja fest im Wasser.


    Wenn du dich hinstellst, halte dich an der Startschot fest, durch den leichten Zug

    musst du erst gar kein Gleichgewicht halten. Wenn du dabei schön in der Mitte

    des Brettes stehst, Mast auch genau zwischen den Füßen, dann gibt das ein

    geschlossenes Kraftdreieck, eine recht stabile Haltung. Auch während des Segel-

    herausziehens.

    Ein viel größeres Problem, was ich sehe ist, dass ich aktuell NUR am Strand Horst weiter fahren kann. Der Beachstart ist einfach. Aber wenn ich nicht mehr stehen kann, dann komme ich nicht mehr aufs Board hoch. Ich brauche gar nicht daran zu denken, das Segel am Startshot hoch zu ziehen.


    Woran hakt es? Das solltest du unbedingt können. Ist das nicht der Anfang allen Windsurfens?

    Also ... meine Meinung bzw. Erfahrung ist: Man braucht zum Windsurfen kein spezielles Training.


    Ich habe fast nie Krafttraining gemacht. Immer nur Tennis, Hockey, Bergsteigen und sowas. Trotzdem

    war ich in meinen Anfängen als Windsurfer unermüdlich. Ich brauchte sehr viel Kraft ... ein >20 kg Board

    bei 7-8 bft. zu bändigen, zu springen, zumindest in Ansätzen, und das über viele Stunden ... das ging.

    Wie ich mal im Interview gelesen habe, haben gewisse Profis fast nur Windsurfen und Surfen betrieben
    und wurden trotzdem Weltmeister...


    Mit anderen Worten: Wenn man eine gute Kondition hat, kann man auch Windsurfen, es ist egal,

    wie man die sich holt. Einigermaßen gesund essen und sich viel bewegen ... :)