Posts by newt3

    unifiber hat zu dem Thema Verbindungsstelle (Ferrule) hier aber auch was geschrieben:

    https://www.unifiber.net/winds…ndsurf-mast-join-ferrules

    (ob der Mast von Tempograd so gefertigt ist oder anders keine Ahnung. Die Frage ob bei ihm das Top in sich krum ist oder es am Übergangsstück liegt würd ich mal in den Raum werfen....auch wenn ich letzteres vermute.)

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    mir sind bisher 3 Masten gebrochen, alle 100% Carbon SDM:

    1. ein 460er Neilpryde (X7). den habs in 2 Ausführungen, einmal mit Glatter Oberfläche so einen fahr ich noch. Einmal mit einer Oberfläche wo man die "Wicklung" des Carbons aussen sieht (also eine Lack oder Schutzschicht). Es war schon zu erahnen, denn entlang der Wicklung war dort wo er später gebrochen ist schon ein mini-Spalt in der Wicklung zu sehen gewesen (kontrollier mein Material ja). Vermutlich etwas zu wenig Harz bzw eben Ermüdung genau dort wo das Übergangsstück halt für Kraftspitzen sorgt.

    2. ein 430er North (1.3kg). Ging ebenfalls beim Übergang kaputt (der hier noch diesen Alumantel hatte). Dennoch fahr ich diese Mastvariante noch gerne (aber Möglichst im sicheren Revier. nicht bei Kälte usw).

    ->die Masten waren beide gut 10, 15 Jahre alt als das passiert ist aber grundsätzlich halt ich die 'Sorge vor alten Masten' wie sie einige haben für unbegründet. Der Normalfall ist dass sie halten und Pech wenns halt mal schiefgeht. Wer's etwas sicherer mag macht halt um 100% Carbon 'ne Bogen (oder nimmt da nur welche wo Wave draufsteht. gab ja auch welche mit 'race bzw not for wave use'), ein 75% ist ja meist nicht soviel schwerer und der Performanceunterschied ist bei nicht-Renneinsatz nicht wirklich relevant

    ->ein sichbares Wegkippen der Ferrule hatten diese Masten nicht


    Nr 3. zählt eigentlich nicht, zwar beim Surfen passiert aber im Grunde äußere Einwirkung! Ein 430er Gun (Terminator 100). hier ist mir das Top 20cm überm Übergang weggebrochen, weil ich bei einem Sturz quasi aus der Fahrt heraus mit dem Segeltop ins Wasser eingetaucht bin (ungewollt zum spinloop angesetzt quasi). Da hat das Wasser halt zuviel Kraft (ähnlich wie ein Mast im Wellen Revier den ShoreBreak nicht übersteht).

    es gibt solche aufstiegshilfen hier zu kaufen. für die schlossfalle der vordertür

    https://www.oryxsolutions.de/f…-belastbarkeit-bis-130-kg


    beifahrerseitig hast ggf auch nocht die schiebetür. entweder in die öffnung auch irgendwo so eine stufe einhängen oder irgendwas was du von drinne rausklappen kannst.


    hintere traverse vom dachträger ggf übers hinterrrad. dann mal aufs hinterrad stellen, mit der einen hand an der traverse festhalten und gucken ob du mit der anderen hand irgendwie an den zurrgurt kommst.


    wenns leicht sein soll: 2 leere bierkisten übereinander - das sollte zumidest bei festem ebenem untergrund halbwegs trittsicher sein. evtl verbindet man sie - das gibt vermutlich weniger gefahr falls man dochmal irgendwie am umkippen ist.

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    aufstiegshilfe

    Was es alles schon gibt, man lernt nie aus. Wenn ich das Bild sehe ist ja quasi die gesamte Schaumumfassund und auch die des Hohlraums hier aus Carbon(oder gfk carbon verbund) und nicht nur der Sichtbereich

    https://www.scheurich24.de/hoe…austuer-motiv-686.html?q=


    F_llung.png

    (quelle: https://www.scheurich24.de/med…/ThermoCarbon/F_llung.png )


    Ich würd da auch zuerst mal beim Hersteller Fragen auch wenn Gewährwährleistung und Garantie schon rum sind (oder die Montage nicht durch einen Fachmann erfolgte was ja unter Umständen selbige Folgen hat). Ggf ist das Problem bekannt und sie haben eine Lösung dafür parat.

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    Wenns so konstruiert ist wie auf dem Bild und die Schraube ins Carbon greifen sollte dies aber nicht tut

    Variante a) aufbohren größere Schraube wäre ein Weg. vermutlich mußt im Metall dann auch mit Senker für einen größeren Schraubenkopf platzmachen. ob die Metallstärke dafür dann ausreicht muss man sich vorher anschauen

    Variante b) neue Löcher bohren und diese Verwenden. und da es ja nicht gehalten hat eben eine höhere Anzahl an Befestigungspunkten. Auch hier wirst das Metall ebenfalls bearbeiten müssen damit die neuen Schrauben Platz finden. Ob man das Metall dann direkt gleich einklebt oder mindestens die Schrauben im Carbon in der Hoffnung es nie wieder zerlegen zu müssen wäre abzuwägen.


    Im Grunde machst du bei Holz, wenn schrauben durchdrehen und irgenwas nicht halten ja genau das Gleiche.

    Sprich entweder neues größeres Loch bohren in der Hoffnung das hält oder neue Löcher in gleicher Größe und wenn man bezüglich haltbarkeit Sorgen hat die Anzahl der Befestigungspunkte erhöhen.

    ->Das bisherige Loch instandsetzen und mit gleichgroßer Schraube eher Pfusch (bei einer einfachen Holzschraube am Gartenstuhl einfach ein streichholz mit verschrauben....)

    ->falls man doch variante c also reperaturversuch probiert: jemand sagte Baumwollfäden. Als Surfer würd ich hier dann eher mit Kevlarfaden :/


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    Was mir grad noch einfällt: Man sieht auf dem Bild gar nicht genau, ob die

    ->Schraube wirklich direkt ins Carbon geht

    ->oder ob dort nur eine Carbonlippe ist und das Metall (Edelstahl schließleiste nennt das laut linkt der Hersteller) u-förmig auf dieser Lippe sitzt, also die Verschraubung dann doch im Metall stattfindet. Das solltest, wenn die Schraube draussen ist aber eventuell sehen können (oder mit dem schraubendreher fühlen) und wenn nicht fragst du mal den Hersteller oder siehst es spätestens bei Demontageversuch. Gewindeart der Schraube könnte auch schon Aufschluss geben ist aber kein sicheres Indiz.

    ""Ich weiß ja nicht nur wären 94 viel zu nah an 106. Dann hätte ich immer die Qual der Wahl was ich nehme"

    Es macht doch einen gelungenen (Urlaubs)Surftag aus, wenn du vormittags ein anders Brett fahren kannst als Nachmittags.


    "und wäre am Ende ständig am wechseln. Ist ja nich so das immer der Wind so konstant wäre, dass man sich genau festlegen könnte"

    Ist doch ideal. gehst du mit dem 93er raus und merkst, paßt nicht ganz fährt flux an Land und holst das 106er. "reicht" es 'ne Stunde später doch für's 93er kannst vermutlich erstmal dem 106er bleiben (weil ist ja dann immernoch nicht "zu groß") und eben in der nächsten Pause an Land dann ggf das 93er nehmen (mittagspause. oder weil segelmäßig eh 'ne Nummer kleiner drauf soll)


    Der Wechsel 106er auf 84 wird da nicht so klappen. der Wind wird selten fürs 84er reichen, also wirst du meist das 106er fahren während das 84er versauert. Bläst es dann mal ordentlich fürs 84er bist darauf sicher nicht eingefahren - gerade bei obig beschriebenem Fahrkönnen - wirst also erstmal bei 2 von 3 Manövern im Wasser landen (eine Seite klappt gar nicht. die andere halt zu 50%). Bevor du mit dem kleinen perfekt zurechtkommst sind die 1, 2 zusammenhängenden Tage wo vielleicht mal sehr guter Wind ist auch schon wieder vorbei bzw der ganze Urlaub (während zu hause das ganz kleine mitunter gar nicht zu gebrauchen ist).


    Führ vielleicht mal Tabelle was (boardgröße, segelgröße) du wo (spot) bei welcher windstärke und windrichtung gefahren bist.

    Hilft dir einerseits deine Surftage zu zählen aber auch zu sehen was denn wirklich häufig zum Einsatz kommt aber auch sich zu erinnern wo vielleicht der Spaß am größten war (das sind sicher dann die Tage mit kleinem Material. bei der geringen Anzahl muss es dann nicht zwingend winzig sein vom Board her).

    ich würd klar den 93er nehmen. wieg ca 7kg weniger als du, das 100l Brett ist regelmäßig/häufig im Einsatz (das wäre bei dir das 106er), mein 85er (das wäre bei dir der 94er) dagegen recht selten. Das Bedürfnis da nochmal kleiner sprich 75L (in deinem Fall dann 84) hab ich eigentlich nicht.


    Du wirst das 84er zwar bei echten 6bft fahren können aber da funktioniert ein 93er sicherlich auch noch einwandfrei ohne dass du kontrollprobleme kriegst. Ab 7 Windstärken mag das anders aussehen - und genau hier würd ich mir die Frage vorstellen, wie oft das denn vorkommt.


    Ich denke mit dem 93 wirst du ab und an oder wenn du eine gute Woche erwischst recht häufig dein 106er am Strand lassen können. Mit einem 84er dagegen wirst du oft und lange dein 106er fahren müssen/dürfen während dass 84er am Strand versauert (ggf gar nicht zum einsatzkommt je nachdem wie die windlage halt so ist. wenn du nicht grad dem wind ständig hinterherfährst kann es sogar sein, dass das 84er mal 2 jahre ungenutzt rumliegt)

    ->in meinen Augen ist also der dichtere Abstand 106 ->93 wesentlich sinnvoller als der große Abstand 106->84 Liter. zumal 106->93 immerhin 13 liter sind also was Belastungsfehler aber auch Agilität usw angeht ja durchaus schon Welten.


    "Ich hab nur keine Lust mehr auf (größere) Kompromisse beim Material"

    ich denke der sprung von 106 auf 84 ist ein viel größerer kompromiss (nämlich oft nicht aufs klein wechseln zu können) als wenn du unterhalb von 106 einen 93er als sauberen anschluss hast.

    https://jp-australia.com/p/windsurfing/boards/super-sport/

    grob aus dem Bauch heraus bei deinem Gewicht ganz klar nicht den 111er. Bei 83kg sind 111 Liter so, dass du grad noch halbwegs angehm Schotstart hinlegen kannst. Für dauerhaft vernüftiges Gleiten brauchst da schon angemessen Wind (konstante 5 Windstärken und aufwärts) den du nicht immer haben wirst. 8.3 auf 111 Liter seh ich da auch nicht - das mag bei 70er Boardbreite zwar "irgendwie" gehen (bis 8.2 ist ja bei JP als recomend angegeben) aber wenn der Wind ausreicht wirst dann direkt am fliegen sein und wenn er nicht wirklich ausreicht darfst ggf schwimmen, weil du das Cambersegel bei Kabel (auf dem Garda Teils auch Kreuzwellen) vielleicht nicht aus dem Wasser bekommst oder wirst zumindest viel zu tun haben um wieder an Land zu kommen.


    War vor 2 Jahren das letzte mal am Gardasee (allerdings Torbole). Wieg ca10kg weniger als du - das 100 Liter hab gleich zu Hause gelassen und war froh über den 127er (älterer SSP 74). 115 (68breit, anderes modell) war mit dabei aber blieb trocken.

    Ich denke deine Entscheidung sollte eher zwischen 122 und 133 SSP liegen. Mal schauen was die anderen sagen (bei mir ist's reiner freizeiteinsatz ohne Rennambitionen und Cambersegel meid ich auch)

    Du kannst auch mal prüfen ob eine M8 Rändelmutter direkt paßt (also ohne den trick mit größerer Unterlegscheibe).

    Sowas hier: https://www.hornbach.de/p/raen…zinkt-100-stueck/7807755/

    Aussendurchmesser siehe Skizze sind 30mm. mit Glück kriegst die in die Mastspur eingefädelt und mit noch mehr Glück keilt sie sich recht gut mittig zumal sie laut Bild ja mittig eine Erhöhung besitzt. Falls sie minimal zu groß zum einfädeln ist flext/schleifst halt was ab.


    (im Hornbach gibts diverse Muttern und Schrauben auch einzeln. Haben dann eine Nummer, eintüten, wiegen, Nummer und Stückzahl eintippen, Bon ausdrucken und ab zur Kasse. Rändelmuttern hab ich da auch schon gesehen aber die M8 in genau dieser Bauform auch einzeln gibt keine Ahnung).

    du hast folgende Möglichkeiten:

    a) https://www.youtube.com/watch?v=k11IQc-rcUY

    (dein Mastfuß ist dann halt nicht während der Fahrt verschiebbar. hat man bei den alten langen Brettern unter anderem genutzt wenn man ordentlich Höhe ziehen wollte.)


    b1) falls dein powerjoint (gummigelenk) noch in Ordnung ist und du nach oben rauf einen standart-pin/north-pin/euro-pin möchtest also den gängigen Edelstahlzapfen dann deinen blauen Mistral Mastbecher entfernen, den Mistral aufnahmepin runterschrauben und den modernen Pin draufschrauben (ob innen oder aussengewinde wirst du sehen und dann den entsprechenden Pin bestellen)


    b2) wenn der Powerjoint auch ersetzt werden soll dann unten den Mistralpin von deine jetzigem Mistral Mastfuß abschrauben. Auf Bild1 also in der seitlichen draufsicht auf den Pin siehst du eine kleine Inbusschraube(innensechskannt). Diese muss ras dann kannst den Mistral Zapfen nach unten abnehmen, das rote dings kommt dabei auch mit. Dann den Mistral Zapfen abschrauben und das ganze in einen neuen Powerjoint mit M8 Gewinde einschrauben. Nach oben hin dann wie unter b1 genannt


    c) wie a nur dass du dir eine unterlegscheibe die in die Mastspur paßt besorgst, dann den Nutenstein von deinem Mastfuß (oder ggf eine rändelmutter aus dem Hornbach) und dann mit der Hand die Mutter festhalten und den Mastfuß draufschrauben. (rändelmutter hat aussen recht großen durchmesser sollte sich also halbwegs greifen lassen)


    Problem bei Variante b ist:

    ->das ganze in den Powerjoint eingeschraubte wird sich nur schwerst lösen lassen. Meist ist das zusätzlich mit Schraubensicherung oder Epoxi eingeklebt. Etwas Hitze hilft ggf um die Verbindung besser lösen zu können. Schraubstock und Rohrzange sind hilfreich aber 100% erfolgsgarantie hast nicht. Worst Case wäre dass Schrauben abreissen (oben wäre das nicht zu schlimm. unten beim Mistral Pin schon, wenn du den wiederverwenden möchtest)

    ->auch diese kleine Innensechskanntschraube kann sehr widerspenstig sein. Kannst auch nicht viel Kraft übertragen mit dem kleinem Innensechskantschlüssel (versuchst vielleicht hast du glück. notfalls ausbohren aber krieg mal mal eben schnell so eine winzige schraube als Ersatz...)

    Das von dir abgebildete sollte ein 2021er sein: https://windsurf.star-board.co…duct-archive/2021-isonic/

    (hinter der vorderen linken fußschlaufe hast diese 3 runden kreise das ist optisch recht markant. das haben die '22 und '23er nicht mehr und der '20er schein 4 dieser kreise zu haben)


    Hier wäre noch einer aus '19 https://www.kleinanzeigen.de/s…7x228/2585872727-230-2790

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    der '23er ist nur im Heckbereich rot: https://www.star-board-windsurfing.de/isonic/

    "Ist es eine falsche Handhabung wenn man das Segel mit einem Trimmsystem bis Anschlag flach zieht?

    Was könnte man falsch machen?"


    Kann es sein, dass die obere Rolle (also die Einzelne) regelmäßig von der darüberliegenden Segellatte eins auf die Mütze bekommt?


    Was die unteren Rollen und die Stoßschäden am Plastik des Endstücks angeht:

    Kann es sein, dass du deine Gabel so kurz einstellst, dass dein Segel jedes mal wenn es "neutral" steht am Rollenendstück anschlägt und dann diese Schäden verursacht?

    (neutral hast du bei jedem umschlagen also im manöver aber bei wilder fahrt auch während es fahrens. desweiteren auch wenns im Wasser liegt usw).


    Falls beides für diese Schäden verantwortlich ist bist du natürlich in einem Dilemma:

    - ziehst die Gabel weiter raus verhinderst du das Problem mit dem 'neutral'. Das gilt es generell zu verhindern, weil ja auch das Segel an sich Schaden nimmt wenn es 'in neutral' jedes mal eine Stauchung erfährt

    - hast du dann mehr Spielraum nehmen die (ungewollten) auf und ab Bewegungen deines Gabelendstücks zu, so dass sich ersteres Problem ggf verschlimmert (da könnte man dann sagen dass dieser Lattenüberstand am Shothorn - den inzwischen viele Segel haben - ein 'Problem'. Muss sich dann aber fragen warum andere dieses Schadensbild nicht haben womit man wieder beim Endstück wären bzw dem Material der Rollen? ( Ein Teufelskreis https://www.youtube.com/watch?v=L9mGLysWA5o )

    "Aufschaukeln klingt für mich so, als ob du zu weit hinten belastest bzw. zu früh nach hinten gehst. Erstmal richtig Fahrt aufnehmen, Mastfuss belasten, brett flachhalten"

    Ich vermute auch mal dass dort dein Fehler liegt.

    Vielleicht bezeichnest du genau diese flasche Technik dann als "halbgleiten" (Nose ragt aus dem Wasser, Board ist nur im "halbgleiten" weil du falsch belastest und unterm Brett quasi ne Welle vor dir herschiebst). Wäre ein typisches Fahren von jemand der es trotz längerem Trapezfahrens nicht in die Fußschlaufen schafft sondern sich angewöhnt hat ohne zu fahren.

    Bist du in die Schlaufen?

    Wenn du sicher in die Schlaufen fährst beinhaltet das dann Riggsteuerung auch auch Boardsteuerung (über Fußbelastung und Belastung des Maßfußes).


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    Was die Boardgröße angeht:

    ->Bei 75kg kannst du relativ schnell auf ein 120er Board gehen (wenns ein breites ist..74, 78cm) oder 125 liter wenns ab 67, 68cm breit ist.

    Ich denke aber auch, dass dein Problem mit dem halbgleiten woanders liegt

    ->dennoch solltest Schlaufenfahren und vernünftige Boardsteuerung auch auf dem 155er Bullit lernen können (sogar einfacher weil er halt früher angleitet als ein keines Board).

    Es steht dir also quasi frei ob du deine Fehler die du jetzt offenbar machst auf dem jetzigem Brett erstmal beseitigst bzw entsprechend dazulernst oder ob du das direkt auf einem keinerem Brett machst.

    Ich denke dein Geld ist erstmal besser investiert mal 1-2stunden in die Surfschule - Einzelunterricht oder jemand der das gleiche Lerniveau hat - und dann Angleittechnik, Fußschlaufenfahren/Boardsteuerung vernünftig erlernen. Wenns gut läuft braucht es nur 3,4 entscheidende Tipps die du direkt "on the water" umsetzen kannst (und oben voher vielleicht die Analyse deiner Fehler bzw dessen was du ändern mußt).


    Sicher ist's auch sinnvoll, wenn derjenige der dir das schult vorher auch mal auf deinen Trimm schaut, vielleicht 2 Schläge mit deinem Board fährt, ggf irgendwo nachjustiert (Mastfußposition, Gabelhöhe, Tampeneinstellung, Vorliekspannung, Schothornspannung....es jedes einzelne Detail macht was aus). Es kann ja auch sein du kommst nicht zurecht oder nur selten gut zurecht, weil den Trimm halt "manchmal" paßt aber oft "eher nicht paßt".


    Ich denk wichtig beim Thema Lernkurve

    - immer mal den entscheidenden Tip (live am Wasser, direkt zum Umsetzen) dann kommst du auch weiter. (klar per video kann sich heute auch vieles anschauen, lernen usw. aber paar Tage oder stunden das umsetzen was man sich da angeschaut hat wird nicht immer erfolgreich sein)

    - mehrere Tage hintereinander aufs wasser ist fürs vorankommen immer hilfreicher als nur mal einen tag (dann fängst 2 wochen später wieder mit gleichem lernstand hat)

    - hast einen vernünftigen trimm für einen board rigg kombination gefunden dann vielleicht mal die mühe machen sich das entsprechend zu markieren/notieren (ich weiß das machen die wenigsten.....mit erfahrung auch nicht nötig 70% triffst dann eh richtig und gabelhöhe, sowie mastfußposition korrigierst halt nach 1, 2 schlägen notfalls nochmal....mit weniger erfahrung und gefühl dafür wies sein muss isses besser du kennst deine genauen einstellungen. dafür das markieren. davon abweichen kannst du ja später immernoch)

    - geeignetes revier/geignete windverhältnisse. zwecks angleiten, durchgleiten, fußschlaufenfahren wärs natürlich ideal du hast schön glattes wasser. sprich entweder flachwasser-stehrevier wo das wasser - selbst bei onshore wind - einfach halbwegs glatt bleibt oder eben sideshore oder gar ablandigem wind(natürlich immer die sicherheit im auge behalten). da fällt das üben sicher einfacher

    - vieles hat auch seine schokoladenseite. sprich kann sein in die eine richtung bekommst es hin in die andere fällt es dir erstmal weiterhin schwierig. ist ganz normal und gibt sich irgendwann. (das mal gedanklich mit dem vorherigem stichpunkt kombiniert kann es auch sein dass du bei einer anderen windrichtung oder einem anderem spot/uferausrichtung mal besser und mal schlechter zurechtkommen wirst)

    windfinder-2.jpg

    Mein Bild weiter oben sind Messwerte also Vergangenheit.

    Hier ein Bild einer "Prognose" = zukunft.


    Im Grunde läuft deine Frage darauf hinaus, ob:

    bei der Prognose die oberen Werte (=Grundwind?...hier 18-24 kn je nach tageszeit) unabhäng von den oberen (=Böen 34-45kn) zu betrachten sind.

    Sprich wenn man sich die Böen mal komplett wegdenkt ob dann 18-24 als "Grundwind" übrigbliebe oder eben vielleicht nur 10-15 oder gar noch weniger je nach Häufigkeit der Böen.

    Ich denke mal wenn die unteren Werte - wir hier von jemandem gesagt - über Mittelwertbildung usw berechnet werden (also die Böen beinhaltet), darf man von einer Abhängigkeit also letztgenanntem ausgehen.

    Gleiches dann bei den Messwerten. Blaue kurve unabhängig von der roten zu betrachten oder nicht? Falls Abhängig und man die rote kurve Wegließe was bliebe da noch an Blau übrig? Einige Knoten im Schnitt weniger? Ist das dann - rückwirkend betrachtet - der Grundwind? (also das wonach ich meine Segelgröße rigge....mit etwas tendenz nach unten im auch in Böen noch klarzukommen?)

    "je nachdem mit wem man kommuniziert?"

    damit mußt du wohl rechnen, denn ich denke nicht dass das ein meteorologisch verwendeter/definierter Begriff ist.


    Rote kurve= Böen , Blaue kurve = Grundwind

    Ich würd hier von 13 knoten Grundwind sprechen in der Zeit von 14:20 Uhr bis ca 18:20 danach geht es etwas runter.

    Stand da als vorhersage 15kn im Windfinder würd ich behaupten der Grundwind hat in diesem Zeitraum nicht gepasst - aber immerhin gab es welchen sonst wäre die blaue kurve noch weniger konstant (und rot und blau ggf auch weiter entfernt)

    Hab ich diese Bedingungen an einem Boddenspot an der Küste kann ich sicher 6.5fahren. Am Binnensee eher 7.4 oder wenn ich wenig Pumpen möchte 8.2


    grundwind.jpg

    genau wie Chili-Sauce78 schreibt Design Lessacher FreeRide Duo Cut 42 in G10 oder CG10

    ->genau diese Finne würd ich dir auch empfehlen. Ist wunderbar zu fahren und vor allem gehen die FreeRide Duo gut wie Butter durch die Powerhalse

    ->design lessacher als carbon kannst natürlich auch suchen aber neu glaub aktuell nicht zu bekommen. originale lessacher carbon natürlich auch zu empfehlen aber kostet halt richtig geld

    https://surfdepotkiel.de/freeridefinnen.htm (ist dort mit 84€ gelistet ob das noch zu zutritt oder sie doch eher 100 kostet wirst sehen. da steht G10 dabei...mit dem schwarz oder schwarz blau da drin ist das glaub sogar CG10 und nicht nur G10)


    was die K4 angeht: für mich klingt das Material für große Finnen sehr fragwürdig. (ist hier auf der Seite auch mit genannt https://surfdepotkiel.de/freeridefinnen.htm )

    Inject moulded Bauweise ...das kling nach Spritzgussverfahren....das mag bei Wave (damit wirbt man ja) Mehrfinnenboards funktionieren aber eine lange FreeRide Finne aus solchem Material? Ich würd mich beim Material klassisch in Gfk, G10, CG10 oder Carbon halten.

    "Die Bauweise ermöglicht es auch in Europa Finnen zu bauen die zudem günstig als auch gut sind" ->das hört sich zwischen den Zeilen so an als will man nur möglichst billig eine Finne produziert haben.

    Bei G10 ist kosten halt die Platten aus denen die Finnen gefräst werden ordentlich Geld (was man mit der spritzgussgeschichte umgeht und somit deutlich kosten drückt). Fals die G10/CG10ß nur in Fernost gefräst werden und nicht hierzulande (Fräsen ginge sicher auch hier) wird das vielleicht Gründe haben (ggf haben die Platten die ja aus dem Elektronikbereich kommen hohe Zölle oder sowas). Vielleicht weiß ein Finnenbauer da genaueres.


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    Fürs 6.6 sollte die 42er FreeRide Duo Cut Finne in jedem Fall sehr gut passen, 5.7 wird auch funktionieren

    Fürs 7.9 mußt du ausprobieren ob dir dort die 42er ausreicht oder ob es eine 44/45er sein soll (die FreeRide duo cut gibt es in 3cm schritten da ist die nächstgrößere 45cm)


    Was das Verhältnis Boardbreite zu Finnenbreit angeht:

    Eine 48er beim Shark 135 mit 73cm Boardbreite ist schon richtig lang - vermutlich um 9 oder 9.5 auf dem Board fahren zu können. Bei 8.0 8.2 (bzw 7.9 wie in deine Fall wirst mit 44/45 auskommen, vielleicht geht sogar 42).

    Schaut man sich mal den Nachfolger "Gecko" an so ist der 120Liter je nach Baujahr 77 oder 78 breit und wird mit 39er oder 40er Finne ausgeliefert ( https://www.surf-magazin.de/wi…anatic-gecko-ltd-112-120/ ; https://www.puresports-schumac…ko-hrs-windsurfboard-2019 , bei der LTD Version mit G10 Material bei der HRS mit Glasschnitzeln....diesen Materialunterschied bei der Finne hast beim Shark ja ebenfalls).

    ->an diesem Beispiel Shark Vs Gecko siehst dass es mit einer "Faustformel" schon eher schwierig wird. Müßt ich eine Faustformel für den FreeRider + FreeRide Finne nennen wäre das Boardbreite / 2 zzgl 10% bei den kleinen Segeln (da käme bei 73 Boardbreite dann 40,15cm raus) und Boardbreite / 2 zzgl 20% bei den größeren Segeln (da käme bei 73 Boardbreite dann 43.8cm raus). Nun spielt da auch die Finnenfläche, das Finnenmaterial, Schlaufenposition, Fahrergewicht , die Art der Segel usw mit rein.

    Ich denke diese Verhältnisse hat es inzwischen bei vielen Binnenseen.

    Konstant brauchbarer (12kn + x ) Westwind ist gefühlt die letzten 5 Jahre weniger geworden.

    Die surfbar erscheinenden Westwindtage sind nun häufig welche wo der Unterschied Grundwind zu Böen - laut Vorhersage - gerne größer 10Knoten ist.

    Stehen da zb eine 16 als Wind und ein 27-30 als Böen im Windfinder äußert sich das häufig wie folgt:

    ->der Grundwind ist weit weg von 16kn meist dann eher 8-12, also vom rumdümpeln bis fast stillstand alles dabei zumal man aufgrund der angesagten Böen ja nicht sein ganz großes Segel aufgeriggt haben wird (und oft nichtmal im Auto liegen)

    ->Ab und an hauen dann Böen rein von Hack bis halbwegs surfbar, das ist dann an diesen Tagen das was man an Gleitfahrt mitnehmen kann

    ->zur besonderen Freude dreht für die Zeiträumen wo die Böen stattfinden auch gerne die Windrichtung um 30-45 Grad

    ->garniert wir das ganze gerne noch mit vorbeiziehenden Regengebieten wo mitunter dann auch mal 30 oder 60min Wind aus ist oder der komische Wind der angesagt ist erst ne Stunde später als erwartet überhaupt stattfindt

    ->was auch noch auffällt ist, dass ein nicht geringer Teil der Böen sich an solchen Tagen eher wie Fallwind von oben anfühlt - man sieht zwar wie der Wind aufs Wasser trifft aber er bringt teilweise keinen oder nur wenig vortrieb, mitunter schafft er es gar nicht über den ganzen See


    Da den Wind nicht nutzen kein Lösung ist sieht meine Lösung da wie folgt aus:

    1. Brett eher klein wählen. da bleibts zumindest in den Böen noch halbwegs kontrollierbar. shotstart muss halt noch gehen denn sinker am Binnensee bei solchen verhältnissen ist einfach mist

    2. Segel vergleichsweise groß (in Bezug auf das Brett) wählen und auch gerne 1qm Größer als man es bei angesagtem Grundwind eigentlich fahren würde. Eben weil der Grundwind meist gar nicht wirklich stattfindet aber man mit dem eher großem Segel möglichst viele der auftretenden Böen mitnehmen kann und auf diese Weise dann doch auf etwas Gleitzeit kommt.

    3. hackt es mal zeitweise zu doll, dann den Segeltrimm entsprechend ändern (glattziehen) oder (notfalls) auch mal kurz im Uferbereich/Stehbereich abwarten. Ist's erst ruhig und dann hauen Böen rein sind dann dann vielleicht die 27er Böen die sich sehr kurze Zeit später dann aber vielleicht schon auf 20 abgeschwächt haben und dann mit dem große Segel und kleinem Board durchaus fahrbar sind

    4. in den Zeit wo gedümpelt wird soviel Höhe wie möglich fahren. Da nimmst die Böen - die ja auch schnell wieder vorbei sein können - möglichst zeitig mit. Desweiteren bist vorbereitet auf den erwähnten Effekt dass die Windrichtung sich während dieser Böen ändert.

    (5) keine Lösung aber eine Alternative: Mehr von den kalten Tagen mitnehmen. War bisher nicht Meins aber gestern mal einen Novembertag mitgenommen, 13-16:00 Uhr (etwas spät vorher war wohl besser) , da stellt man fest "wenns mit der Klimaerwärmung so weiter geht, ist schnell die Temperatur nicht mehr der begrenzende Faktor sondern das Licht", es wurde nämlich beim Abriggen ratz fatz dunkel.


    Ich denk mit dem beschriebenem Problem bist nicht allein. An meinem Homespot waren dieses Jahr fast alle Westwindtage von diesem "Grundwind fehlt" aber "böen surfbar" Phänomen betroffen. Muss man dann nehmen wie's kommt. Inzwischen fährt sich Ostwind - wenn er denn mal reicht - angenehmer.

    "Wir bekommen eine Wallbox an unseren Stellplatz. Kosten 40€ im Monat bei aktuell 68,89 ct/kWh brutto. Macht das Sinn?"

    Das klingt nach ganz schönem Nepp.

    Der Durschnittsfahrer macht wohl 13tkm im Jahr. Wenn das beim E-Auto 22kwh/100km (incl Ladeverluste sind) macht das 2450€ im Jahr allein an Kraftstoffkosten und Säulengebühr. (klar du lädst nicht immer zu Hause aber unterwegs ist's auch nicht überall günstig).

    Bei 1.90€ je Liter E10 oder Diesel und 6.5 Litern/100km bist du bei 13tkm bei 1600€ Kraftstoffkosten.

    ->sprich 850€ Mehrkosten.....bzw du kannst das ganze ja mal individuell für dich ausrechnen.

    ->weiß nicht ob du ein E-Auto hast aber die Reichweitenstarken kosten oft ca 20t€ mehr als ein gleichstarker Verbrenner. Legst diese 20t€ irgendwo an gibts bei einlagengesicherten Bankzings teils schon bis 4.90%, sprich ca 1000€ an Zins Jährlich (abzüglich steuern)....Oder wenn das Geld nicht rumliegen soll kriegst für das Geld einige Kwp an Solar (was vergütet wird, sich irgendwann amortisiert und womit andere dann fahren können, während du deinen verbrenner runterfährst oder wenn ein neuer her muss, nochmal einen bereits produzierten kaufst)
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    Zum Espace: da schlägt das Marketing voll in die Wunschvorstellungen der Lesenden

    "bis zu 1100km Reichweite" Fußnote2

    ->denkt gleich (fast)jeder an elektrische Reichweite mit einem vorhandenem Akku

    ->Fußnote2 sagt stattdesen "mit vollem Tank nach WTLP-Daten"

    Mit wieviel km Fiat da wohl werben könnte, beim Ducato mit 120L Tank? (und das ganz ohne Hybridtechnik)...bei 8 Liter/100km WTLP wären das 1500km.


    "bis 80% elektrisches Fahren in der Stadt" Fußnote1

    Die Fußnote 1 ist dann wirklich wirklich kreativ:

    "abhängig von Batteriestand und individuellem Fahrverhalten/interne Quelle Renault/2022".

    ->Ich tippe mal diese Quelle auf die man sich da bezieht besagt, dass die durchschnittliche Stadtfahrt nur ca 3km geht. Mit seinem 1.7kwh Akku kann das Auto dann vielleicht 80% also 2,4km elektrisch fahren (ob rein elektrisch oder der verbrennungsmotor mitläuft sagt einem keiner).

    Im Grunde kann man mit einem so einem "bis zu" sowieso fast alles behaupten - es müßte ja nichtmal die Durchschnittliche stattfahrt sein, es reicht beim "bis zu" ja irgend eine superkurze Fahrt um das mit den 80% behaupten zu können, die muss noch nichtmal in der ebene stattfinden, vielleicht rollt die Karre in die Tiefgarage rein und braucht dabei mindestens 20% verbrennerantrieb.

    --->dieses "bis zu 80% elektrisches Fahren in der Stadt" - Aussage in Bezug auf dieses Hybrid-SUV mit 1.7kwh Akku ist in meinen Augen soviel Irreführung des Verbrauchers, dass man das schon fast dem Verbraucherschutz melden müßte (die Konkurrenz wirds ja nicht machen, weil negative Schlagzeilen generell schlecht für's Geschäft sind und was die Fahrzeuggrößen allgemein angeht pusht man sich ja gegenseitig auf immer neue Level)

    den Begriff Ostseespot sollte man hier mal präzisieren, vieles was du nennst ist "Bodden".

    Bei Ostsee wird so mancher Mukran rufen (aber viel stehen ist da nicht)


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    Boiensdorf eher auch nicht, das wäre ablandig.


    "Saal eher nicht"

    nein(ebenfalls ablandig).

    genau gegenüber, das wäre Born.


    Ückerritz/Knatter dürfte bei Süd auch ganz gut funktionieren.


    Thiessow? Gross Stresow?


    vor Lobbe kannst auch ein paar Meter stehen (wäre angenehmes sidshore, aber da bist dann aber schnell aus dem stehtiefen raus).

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    Fehmarn: https://www.spotnetz.de/Fehmarn_-_Lemkenhafen

    dürfte doch alles gehen was unten ist

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    "Wer geht denn wo surfen?"

    nö bei der Kälte nicht.