Display MoreDisplay MoreWind "schralt" war für mich schon wieder neu
Jetzt kenn ich den Fachbegriff.
Folgendes Szenario:
Halbwind, schön im Gleiten... Dann kommt es, das Windloch. Was tun?
Meine Meinung:
erst leicht anluven, wie oben durch dominik49 beschrieben,
dann das Tempo und den Druck mitnehmen und wieder abfallen, und zwar auf leicht Raum,
um den Widerstand und den Druck auf die Finne zu verringern. Vielleicht ist auch noch ne Windwelle da zum schräg runterfahren...
Das funktioniert meistens so lang, bis ein Spin Out kommt, weil das Tempo nicht mehr stimmt und die Strömung an der Finne und am Segel zusammenbricht.
Dichter holen (machst du eh schon unbewusst).
Kurs halten oder leicht abfallen.
Das Problem ist, das Windlöcher oft mit Windrichtungswechseln verbunden sind, und nicht einfach nur Löcher.
Ich schallte mich mal ein, nicht weil ich mehr über Windsurftechnik weiß, aber etwas Fachwissen im Bereich Windverhältnisse an Land habe.
Mir ist aufgefallen, dass wir hier unterschiedliche Erfahrungen haben, wie die "richtige" Surftechnik in bestimmten Situationen "Szenarios" aussehen sollte. Das liegt zum Teil daran das die Windverhältnisse an unseren Homespots unterschiedliche Charakteristika haben.
"blinki bill" beschreibt die Situation am Dümmer See. Der See liegt im flachen Gelände und hat eine gute Anströmung aus der Hauptwindrichtung SW. Ich würde dort die "Windlöchern" als Grundwind annehmen und alle höheren Windgeschwindigkeiten als Böen definieren. Die Turbulenzen ergeben sich aufgrund der Geländerauigkeit, die Windrichtung ändert sich nicht, weil es am See keine großen Hindernisse gibt. Hindernisse, die ich meine sind z.B. Berge, die der Wind umströmen muss und wenn sie nah genug stehen, dann kann es an Seen unterschiedliche Windrichtungen geben.
Bei "Windlöchern" verhalte ich mich ebenfalls wie von blinki bill beschrieben, allerdings ist das "Anluven" mehr ein Dichtholen und damit erzeuge ich wie beim Pumpen einen scheinbar schnelleren Wind im Segel. Damit baue ich kurz mehr Druck im Segel und Finne auf, richten mit auf, erzeuge mehr Segelfläche um den Druck zu halten und wenn das nicht reicht, falle ich ab um die Geschwindigkeit zu erhöhen.