Posts by papapatrick

    Hallo,

    ich bin auch auf der Suche nach einem neuen Quiverbag für den Gepäckträger auf dem Auto.

    Da ich auch mal ein sehr großes Segel mitnehmen möchte, muss es recht lang sein (280 cm) und dadurch ist die Auswahl recht begrenzt.

    Ich hatte dieses System, bei dem man die Spanngurte über den Masten und unter den Segeln hindurchführte und halte das für das sicherste System. Nun kommt die Gun Quiverbag Slalom für mich in Frage, aber die ist halt nur mit diesen seitlichen Laschen ausgestattet, in die ich wenig Vertrauen habe. Ich finde es nun interessant, dass rrd248 und hary schreiben, sie würden das einfach nur mit Spanngurten ganz oben-/aussenrum befestigen und es würde den Segeln nicht schaden. Ich bin irgendwie trotzdem noch nicht ganz überzeugt, dass das auf der Autobahn von Konstanz bis Sylt hält und nicht nach hinten durchrutschen kann.

    Ich habe gerade ein tolles Angebot bei ebay-Kleinanzeigen, inseriert ist eine lange stabile Sailbag ohne jegliche Befestigungsvorrichtungen, ich würde sie also nur mit breiten Spanngurten befestigen, die aussen über die Sailbag führen. Nach dem Post von rrd248 müsste das ausreichen und nach dem Post von hary dürfte das den Segeln nicht schaden. Bevor ich mich für eine reine Sailbag entscheide, die keine extra Brfestigungsvorrichtungen für den Gepäckträger hat, wollte ich schauen ob ich hier noch andere Erfahrungen und Meinungen bekomme. Wenn viele der Meinung sind und die Erfahrung gemacht haben, dass das hält, dann würde ich das Ding kaufen, sonst nicht.

    LG

    Patrick

    Ich war gerade ein paar Tage an den Thermikseen unterwegs, am Comersee morgens in Valmadrera/Pare bei Tivano, nachmittags in Domaso bei Breva und auf dem Rückweg am Silvaplanasee.

    Ich hatte eine gute Windausbeute, war ab und zu mit dem 8.1er No Cam draußen, war aber auch oft froh, dass ich auf das 9.7er wechseln konnte.

    Da hat man dann richtig Druck in der Tüte und mit Easy Uphaul war auch der Schotstart überhaupt kein Problem. Irgendwann erschöpft sich der Spaß mit diesem 9.7er natürlich schon, aber bei diesen Mittelwinden hier in den Alpen kann es für mich auf jeden Fall einen Unterschied machen.

    9,7 ist aus 2014 und 2015. Vielleicht sind die neueren etwas einfacher aufzubauen. Ich habe die tatsächlich lange nicht mehr aufgebaut, weiß aber noch was für ein Kampf das die ersten 2-3x war bis man den richtigen Sweetspot gefunden hat um die Cams einigermaßen entspannt an den Mast zu bekommen. Wie gesagt, ob originaler Mast oder nicht macht dabei keinen relevanten Unterschied.

    Hallo Kris,

    ich bin froh, dass Du das geschrieben hast.

    Bevor ich mir einen Point7 Mast besorge werde ich also noch ein bisschen an den Cambern schleifen und am Wochenende nochmals das Segel mit dem North Mast riggen, vielleicht finde ich noch den Sweet Spot an Vorlieksspannung

    Vielen Dank 🙏

    Patrick

    Ich hab halt als nächstes kleineres Segel ein 8.1er, da war ich mit dem Abstand zum 9.7er zufrieden. Gabelbaum ist Chinook Carbon.

    Ansonsten bin ich ganz Deiner Meinung, ich hätte mir dieses Segel so nicht gekauft, wenn es nicht ein guter Freund los werden wollte und mir Segel, Mast und Gabelbaum (Alu, ich benutze aber meinen Carbonboom) fast geschenkt hätte.

    Ansonsten hätte ich ein 8.5er 2-Cam Segel ideal gefunden.

    Leider bewahrheitet sich mal wieder „wer billig kauft, kauft doppelt“.

    Hier die Antwort von Point7,

    passt


    Es stimmt, dass die Segel sehr empfindlich auf Masten reagieren, die Pont7-Masten sind sehr weich in der Basis,

    und viele andere Marken sind es nicht.


    Für ein AC1-Segel braucht man wirklich einen Point7-Mast.

    Ich habe hier im Forum natürlich schon oft gelesen wie wichtig es sein soll, den Originalmast zum Segel zu haben. Ich habe das immer nicht ganz ernst genommen, denn bei meinen Nicht-Camber Segeln hat es mich nicht gestört, wenn der Mastenhersteller ein anderer war als der Segelhersteller oder wenn der Mast mal ein bisschen zu weich oder zu hart war u.s.w., Hauptsache die Biegekurve war halbwegs passend.

    So langsam bekomme ich allerdings den Eindruck, dass das bei einem Cambersegel vielleicht doch der entscheidende Faktor ist bzgl. der einwandfreien Camberfunktion, da können ein paar mm schon entscheidend sein. Bei meiner Kombi sind die unteren drei Camber zu fest, der vierte zu locker und ich kann mir kaum vorstellen, dass Point7 sich da irgendwie vertan hat. Vielleicht liegt das ganze Problem doch am falschen Mast 🤦‍♂️

    Hallo Rüdi

    diese berechtigte Frage habe ich befürchtet 🙂.

    Nein, ich habe eben keinen Originalmast sondern einen North 75% Mast. Ich weiß, es kann natürlich gut sein, dass das das Problem ist, aber es war ein gebrauchtes Komplettset und ich habe es gekauft ohne es vorher aufzuriggen. Ich hatte gehofft, es gäbe eine billigere Möglichkeit als nachträglich noch einen neuen Originalmast zu kaufen. Und Teil 1 meines Problems (extrem schweres Anklappen der Camber) hängst meiner Meinung nach kaum mit dem Mast bzw. seiner Biegekurve zusammen, die sehr schwerfällige Rotation vielleicht schon eher. Aber wer weiß, ich würde es zu gerne mal mit dem Originalmast fahren, aber im Moment ist mir diese Lösung noch zu teuer solange ich Hoffnung habe, dass es auch eine andere Lösung gibt.

    Ich habe in den letzten Jahren hin und wieder Cambersegel besessen, aber hatte nie derartige Probleme beim Anklappen der Camber.

    Bei meinem Gun Sunray 8,6 qm hatte es auch immer geholfen das Achterliek zu spannen.

    Bei meinem Point7 AC1 nützt das überhaupt nichts, es setzt die Masttasche in Achterliekrichtung unter Spannung und die Masttasche liegt dann derart stramm am Mast, dass ich die Camber nicht hinter den Mast drücken kann, da die Masttasche Widerstand bietet.

    Im Point7 Riggingvideo wurden die Camber von Matteo Iachino ganz easy und ohne Gabelbaum angeklappt.

    Egal, ich werde es mit Tottis Methode versuchen und doch noch zwei oder drei mm abschleifen.

    Vielleicht gibt es auch noch andere gute Tipps


    Viele Grüße


    Patrick

    vielen Dank Totti,

    ich werde es mal so ausprobieren.

    Ich habe schon mit der Vorlieksspannung gespielt:

    Bei wenig Spannung war der Mast in der Riesenmastasche zu wenig gebogen und ich habe daher die Camber nicht anklappen können, konnte die Latten nicht ausreichend biegen.

    Bei mehr Vorlieksspannung wurde dann die Massttasche so gespannt/eng, dass das wiederum das Anklappen der Camber erschwert hat, die dann stark gespannte Masttasche hat die Bewegungsfreiheit der Camber limitiert und dann konnte ich sie auch kaum hinter den Mast drücken.


    Dein Tipp klingt vielversprechend, ich werde nun von unten nach oben anklappen und die Vorlieksspannung Camber für Camber anpassen.

    Im Point7 Riggingvideo wurde die Reihenfolge zum Camberanklappen mit 2, dann 3, dann 4. und dann 1./unterster Camber angegeben.


    Man lernt einfach bei diesem Sport nie aus


    LG


    Patrick

    Hallo,

    ich bin zu einem älteren Point7 AC1 gekommen, 9,7 qm und bin mit den Fahreigenschaften sehr zufrieden.

    Aber ich habe zwei Probleme:

    1: Das Anklappen der Camber beim Aufriggen ist sehr (!) mühsam und

    2: die Camberrotation ist schlecht (nach der Halse klappen sie erst nach 100-200 Metern Fahrt um, trotz gutem Druck im Segel.

    Auch sehr viel Downhaul hat das nicht verbessert, es sind keine Spacer drin und der Vorbesitzer hat die Camber schon so weit wie möglich abgeschliffen, mehr geht nicht mehr.


    Nun habe ich die Duotone Hyper Cams im Netz gefunden, bei denen seitlich an den Rollen kein Führungssteg nach vorne vorbeiläuft. Diese Camberart müsste also viel leichter anzuklappen sein, aber vielleicht sitzen sie dann auch nicht so stabil am Mast, da sie weniger Führung haben. Was meint ihr, würde ein Wechsel auf solche Camber mein Problem Nr. 1 lösen oder würde ich mir andere Probleme einhandeln? Ich bekomme es leider nicht gebacken hier mit meinem Handy Fotos einzustellen.


    Um mein 2. Problem zu lösen: Wie käme ich am besten zu Cambern, die 1 cm kürzer wären und die ich dann mit Spacern anpassen könnte? Im Netz habe ich Camber verschiedener Hersteller gefunden, aber alle ohne Längenangaben in cm.


    Bin gespannt, was ihr meint und ob ihr gute Tipps habt


    Viele Grüße


    Patrick

    Hallo rrd248,

    es tut mir leid, ich hätte natürlich dazu schreiben müssen, dass ich einen SDM-Extender brauche.

    Trotzdem vielen Dank für Dein Angebot.

    Liebe Grüße

    Patrick

    Hallo,

    ich transportiere meine Masten und Segel immer in einer Pat Love Segeltasche, die Spanngurte werden von außen über Schlitze in die Tasche über die Masten und unter den Segeln hindurchgeführt. Ich finde das Prinzip genial, die Segel werden überhaupt nicht gequetscht und über die Masten ist das ganze 100% sicher mit dem Gepäckträger verbunden, was mir sehr wichtig ist.

    Nun möchte ich eine weitere Sailbag kaufen und viele Angebote haben ein anderes Befestigungsprinzip, bei dem außen auf den Bags seitlich Schlaufen aufgenäht sind durch die die Spanngurte gefädelt werden sollen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass das viel Kraft aufnehmen kann. Ich möchte auf keinen Fall auch nur das geringste Risiko eingehen, dass sich die Bag während der Autofahrt löst.

    Habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht?

    Taugt dieses Prinzip was? Ist das stabil? Wie ist die

    Spanngurtführung gedacht? Oder nimmt das nur Kräfte auf, dass die Bag nicht nach vorne oder nach hinten rutscht und es muss doch noch ein Spanngurte ganz oben drüber, der aber dann die Segel quetschen könnte?

    LG

    Patrick

    Ich hatte mal ein gebrauchtes Segel online gekauft und bezahlt, ein paar Tage sagt mir der Verkäufer, es sei jetzt kaputt, er habe es nochmals gefahren und sei ins Segel gefallen.

    Macht man auch nicht.

    Das Geld habe ich zurück bekommen, aber manche Menschen haben einfach kein Ehrgefühl

    Teflonschrumpfschlauch anbringen

    Ich werde alle diese Empfehlungen beherzigen 👍,

    ich werde vor allem auf ausreichend Downhaul achten und die Camber auf Krater und Spacer checken.


    harros surfjoker: Ich finde Deinen Vorschlag sehr gut, aber ich habe auf die Schnelle keine Bezugsquelle gefunden. Könntest Du mir sagen, wo Du den Teflonschrumpfschlauch bezogen hast und mit welcher Größe Du gute Erfahrungen gemacht hast?

    Hallo Kollegen,


    ich habe ein Cambersegel samt Mast quasi geschenkt bekommen.

    Es ist ein Point7 AC1 9.7 qm mit 4 Cambern, Baujahr 2014 oder 2015 (gelber Monofilm).

    Der Mast zeigt nun oberflächliche Abnutzungsspuren an den Camberkontaktstellen, siehe Foto.

    Ich denke, der Mast (älterer Northmast) hat einen Drop-Shape und der Durchmesser passt vielleicht nicht perfekt zu den Cambern.

    Nun frage ich mich, ob diese Abnutzungsspuren in diesem Ausmass normal sind oder ob das ein Zeichen für eine unangemessene Einstellung des Camberanpressdruckes ist.

    Was meint ihr, muss ich den Camberanpressdruck verändern?

    Ich bin nun einmal mit dem Segel gefahren und war mit Trimm und Rotation ganz zufrieden.


    Viele Grüsse


    Patrick

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    Ich bin ziemlich sicher, dass es ein NPU -Segel ist, ich hatte das in dieser Größe, die Masttasche war so eng, dass ich den Mast kaum hineinbekam, die Klettlattenspanner haben nach kurzer Zeit schon nicht mehr funktioniert und diese runden dünnen Lattten haben allesamt gefasert, pass auf Deine Hände auf, Non Plus Ultra halt.

    Aber es hatte halt damals in der Surf gut angeschnitten. Angeblich war es wegen einem S-Schlag der Latten besonders druckpunktstabil 😃

    Also, fast alle Hurricanes, die ich bisher gesehen habe, waren mit "M-" bezeichnet, und sind im Vergleich zu Sonntag, Winheller, C-Fins... (teils selbst gefahren, teils halt in der Hand gehabt), eher hart. Entweder, weil die Käufer das jeweils so haben wollten

    Otmar hat seit jeher Profi-Finnen gebaut, die sind einfach hart oder härter. Ein sehr guter Windsurfer oder Pro braucht eine entsprechende Finne, da das Board im Grenzbereich sonst unkontrollierbar wird.

    Zum Angleiten oder den Normalo sind solche Finnen kontraproduktiv, der nimmt eine weichere Finne. Diesbezüglich ist G10 immer noch das Material der Wahl, aus gutem Grund. Sonntag Finnen kenne ich z.B. nur als sehr weich mit wenig Fläche im Tip. Das soll die Qualität nicht schmälern, denn genau das brauchen die allermeisten aller Windsurfer.

    Meine Hurricane ist auch M, ich empfinde die eher als weich. Zumindest ist die Select Finne die ich besitze härter, die ist aber auch schon älter. Und richtig bock hart sind die von Wolfgang Lessacher.

    da haben wir dieselben Erfahrungen gemacht 🙂

    tut mir leid, ich muss jetzt doch nochmals nachhaken, da ich es gerne verstehen möchte:


    Ich dachte immer G10-Finnen wären immer gleichmäßig bockelhart mit wenig Flex und bei Carbonfinnen sei, je nach Aufbau, alles möglich von sehr weich bis sehr hart. Hab ich mich da getäuscht?


    LG


    Patrick