Posts by rrd248

    Wenn es eher um geringen Tiefgang geht kann man auch Thruster nehmen, wenn das Board es zulässt.


    Da gibt es auch gute K4 Weed Thruster Finnen, da finde ich den Unterschied zu normalen Thruster Finnen geringer.


    Passt aber eher zu FSW oder Freeride, Slalom wohl eher weniger ;)


    Für den Anfang reicht sicher eine gute + passende Single Weed Finne.


    Die Optimierung der Finnenmodelle erfordert danach einigen Zeitaufwand, wie bei allen anderen Finnen auch.

    Ich musste leider im Urlaub ziemlich oft eine Seegras Finne nutzen, wobei ich die Lessacher Modelle aus G10 bevorzuge.

    Da sind mir die Nachteile noch im Kopf.


    Grundsätzlich sind alle Seegrasfinnen ein Kompromiss für geringe Wassertiefe und/oder Seegras im Wasser.


    Die Finnen sind sehr stabil, mit eher dickem Profil, daraus ergeben sich gutmütiges, aber geringfügig langsameres Fahrverhalten.

    Durch die Neigung und Materialstärke haben die Finnen wenig bis kein Lift, das Board liegt tiefer im Wasser und fährt eher über die Luvkante.

    Der Druckpunkt der Finne liegt weiter hinten, der Mastfuss muss etwas nach hinten. Je nach Modell steht die Finne hinten deutlich über, da kann man leicht verletzen.

    Das Board fühlt sich träger an, Halsen werden etwas weiter. Zumindest die Lessacher Modelle haben fast keine Spin Outs.


    Für mich ist das eine Lösung, um bei Seegras surfen zu können, aber ich bevorzuge ganz deutlich die normalen Finnenformen, deren Leistung ist merkbar höher, wenn kein Seegras da ist, also für mich kein dauerhafter Ersatz.


    Bei Lessacher Seegrasfinnen rechne ich immer 6-8 cm weniger zur Standardfinne.

    Ich habe Wundspray, Desinfektion und wasserfeste Pflaster dabei, eine Art Voltaren Salbe für Prellungen und eine Salbe für Wärmebehandlung bei Muskel Problemen, der Rest ist im Verbandskasten.


    Die kleinen Blessuren bekomme ich so alleine hin, war aber auch schon ein paar mal im Krankenhaus, wenn es mehr war. Da war dann allerdings der Surf Urlaub vorbei.

    Mach doch einfach einen eigenen Threat auf. Es gibt sicherlich viele, die gerne Informationen übers Trimmen von Segeln ohne F.R.E.D. und Konsorten hätten.

    Das hilft nicht viel, da Segel unterschiedlicher Marken ganz unterschiedlich zu trimmen sind, bzw. auf unterschiedliche Dinge zu achten ist.

    Siehe SURF YT Video 2023 zu den Freeride Segeln.


    Daher macht es wohl am meisten Sinn pro Brand und ggf. Segellinie zu diskutieren.

    Alles in einem Thema vermischt, gibt leider keinen sinnvollen Überblick.

    Ich spanne bei einem neuen Segel am Anfang öfters, bis es passt, weil sich das Material noch etwas "setzt".


    Später nur, wenn ich das Gefühl habe es passt nicht mehr.


    Entspannen der Latten mache ich nie.


    Übrigens, die oberste Latte und ggf. die drunter werden weniger gespannt als die im Bereich der Gabel, die dort sollen ja das Profil bilden, wenn das Segel so designed ist, das die Latten das vorgeben.

    Das der Mast zu weich ist, zumindest im Top, darauf deuten auch die -4cm Vorlieck bei schon sehr deutlichem LL hin, auch das die Latten unten noch so weit vorne stehen, d.h. das das Segel mit Wind dann sehr bauchig wird.


    Wenn Du das LL weiter durchsetzt passen die Latten unten besser, aber im Top wird es dann sehr lose und schlabberig und es geht dadurch ggf. irgendwann kaputt. Beim Surfen nervt so ein Top ziemlich, da laut.


    Ein anderer Mast könnte für das Segel besser sein. Ein Versuch ist es wert.

    Zum Hybridgabelbaum Konzept gab es schon mal eine längere Diskussion hier, Tenor war, das Konzept bringt keinen Mehrwert gegenüber Alu, weder bei Steifigkeit noch Haltbarkeit, dafür aber deutlich teurer.


    Also Alu oder Carbon, je nach Anspruch und Festgeldkonto ;)

    Habe heute alles gecheckt und zum Packen rausgelegt.


    SA geht es nach DK zum Fjord, freue mich jeden Tag mehr, auch wenn es aktuell erstmal nach Ostwind aussieht.


    Aber Hauptsache Urlaub :)

    Ich habe mir die Gabeln auf der Boot lange angesehen und erklären lassen.


    Die Gun Segel passen genau rein, viel Luft ist da nicht, aber muss ja auch nicht.

    Bei größeren Segeln wurde schon zur Select geraten, wegen der besseren Steifigkeit, die Gewichtsunterschiede sind da zweitrangig.


    Mit der Select, die ich mal hatte, war ich zufrieden, AL360, DT und Severne liegen aber noch drüber und sind etwas weiter gehalten.

    Unabhängig von dem was an Gehalt aus einem Job rauskommt sind Work-Live Balance und sinnvoll strukturierte und organisierte Tätigkeiten für mich nicht verhandelbar in einer modernen Arbeitswelt, verbunden mit einer wertschätzenden Führungskultur.

    Das bedeutet natürlich auch Flexibilität von AG und AN bezüglich 8h Arbeitszeit, Urlaub interne Strukturen und Verhaltensweisen.


    Dazu gibt es seit langem Studien und Theorien, nur die Umsetzung scheitert am mangelnden Willen, oft auf beiden Seiten, und an fehlendem Know How, was und wie möglich ist.


    Ich bin da positiv, dass die nachfolgenden Generationen deutliche Verbesserungen erzielen werden.

    Der Glider sollte da gut passen, mit dem hast Du auch bessere Chancen Powerhalsen oder ähnliche Manöver zu lernen.

    Segel wären da so mit 5.8 - 7.0 sicher kein Problem, größer brauchst Du wohl kaum und drunter würde ich später über ein kleineres Board nachdenken.

    Welche Größen / Volumen hast Du denn angepeilt?


    Die Glider sind für heutige Verhältnisse eher schmalere Freerideboards, die dadurch gut halsen, schnell sind und leicht angleiten.

    Wenn das Volumen passt machst Du da sicher nichts falsch.


    Breeze ist etwas breiter und geht eher in eine Richtung Freerace Board.


    Daher hängt die Boardwahl erstmal vom Volumen ab und dann von Deinen Vorlieben, mehr Geschwindigkeit dann eher Breeze, mehr Allround, dann eher Glider.

    Zum Breeze würde ich eher Camber Segel nehmen, zum Glider passen auch Freeride Segel ohne Camber.