Posts by rrd248

    Mir persönlich gibt das Vorstellungsvideo zu den Segeln mehr als das Testergebnis. Im Video kann ich Schnitt, Latten, Verstärkungen usw. in Ruhe ansehen und mit meinen Anforderungen abgleichen, ich unterstelle, dass aktuelle Segel für Normalos wie mich alle mehr als ausreichend Leistung bringen.

    Darüber kann man diskutieren. Viele Segel sind (zu) flach geschnitten. Wahrscheinlich kommt das weil der Entwicklung von Profi Windsurfer gemacht wird bei wem alles auf 10-20 Minuten Vollgas fahren ausgelegt ist und dazu jeder Größe aufgeriggt fertig liegen haben. Baut man mehr Bauch ein, hat man mehr Power von unten heraus weil bei flache Segel der Wind erst mal ausreichen muss den Latten zu biegen. Und Bauch hilft beim Druckpunktstabilität im oberen Grenzbereich. Ein großeren Windbereich merkt man aber erst wenn man ein Segel bei mehrere Bedingungen über längere Zeit fährt, wie die meisten Normalos. Wir fahren normal 2 bis 4 Stunden mit ein Segel und fahren einfach weiter wenn der Wind weniger oder mehr wird. Und wenn es wirklich nicht mehr geht wird am liebsten noch mal nachgetrimmt anstatt Segel zu wechseln. Das ist was völlig anderes als Profis oder Tester. Erst dann merkt man aber den Unterschied in Windbereich.
    Denn gibt es noch was die in der Surf immer fast als Zauberwort für Wavesegel beschreiben: Depoweren. So ein Quatsch. Erst mal geht rein depoweren mit jeden Segel, es gibt immer ein Punkt wo es kein Power liefert, halt es mal an den Mast fest und der Power ist draus. Zweitens braucht man ein flaches Segel nur manchmal um den Wiederstand zu verringeren wenn man schneller wird als der Wind. Um den Luft zu schneiden sogesagt. Und das ist bei "Normalos" sehr selten, eigentlich nur bei Dümpelbedingungen in großen Wellen. Drittens möchten Latten gerne gerade werden, also wenn man keine extremen Bauch einbaut wie Ezzy, wird auch ein bauchiges Segel schon ziemlich flach wenn es flach werden soll. Und dann, wenn ich mir richtig errinnere hatten die vom Surf letztes(?) Jahr ein Ezzy und sagten das es gut depowered während so manches Segel die flach sind meinten das es nicht so gut depowered. Also m.M.n. wenig Ahnung wovon die dabei eigentlich reden. Vielleicht weil Ezzy sagt das es deren allround Wavesegel ist und eine andere Marke mit flachen Segel aber es vermarkten als Powerwave? Ich kann nur raten. Dann lassen die sich ganz schon beeinflüssen von der Marketing Blurb. Ezzy hat wegen der Bauch und sehr gut profilierte Latten ein großen Windbereich.
    Auch bei Freemovesegel sieht man manchmal noch flach geschnittene Segel. Bei Freeride oder Freerace aber nicht mehr. Da ist der Windbereich nicht mehr eingeschränkt.

    Ich stimme Dir da voll zu, dass die Anforderungen von Profis an Segel andere sind, als bei Normalos, das muss in der Entwicklung berücksichtigt werden.


    Auch beim Schnitt stimme ich Dir zu, ein bestimmter Bauch ist sinnvoll und notwendig, damit da Segel gut nutzbar ist, je flacher, desto schwieriger ist es auch den passenden Winkel zu finden und einzuhalten.


    Ich finde, das nicht nur Ezzy das erkannt hat, auch meine Sailloft Segel gehen diesen Weg, incl, sinnvoller Lattenkonstruktion.


    Wenn ich die Möglichkeit habe, baue ich als Leichtgewicht schon mehrere Segel auf, um möglichst ein passendes Segel zu haben, da ich Segel an der Nutzungsgrenze, zu groß oder zu klein, nicht mag. Daher ist mir ein weiter Einsatzbereich nicht ganz so vordringlich, aber für viele sicher eine Erleichterung.


    Wenn man Videos von Profis sieht, erkennt man, dass diese aus vielen Gründen auf Flachwasser und besonders in der Welle eine wesentlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeit bei gleichem Segel und Windstärke haben, da macht dann ggf. ein flacherer Trimm Sinn, damit die Anströmung dazu noch passt.


    Es spricht also einiges dafür, Segel für Normalsurfer anders zu entwickeln und zu riggen als für Profis. Letzten setzen die Segel ja auch anders ein.


    Aber gerade deshalb finde ich die Erklärungen der geriggten Segel durch die Surf als hilfreich.

    Mein Abo bleibt wegen Nostalgie auch, ich lese überwiegend die Online Ausgabe und wundere mich Tage später über die Papierausgabe in der Post, die landet dann fast ungelesen in der Ablage.


    Daher könnte die irgendwann entfallen.

    Ja, diesen Eindruck macht die Surf bei vielen Tests.


    Man sieht aber auch über die Jahre, dass Beharrlichkeit und ein gutes Konzept, verbunden mit einem passenden Budget, zu guten Ergebnissen führen. Kleine Brands müssen da effektiver sein, was aber sicher möglich ist.


    Mir persönlich gibt das Vorstellungsvideo zu den Segeln mehr als das Testergebnis. Im Video kann ich Schnitt, Latten, Verstärkungen usw. in Ruhe ansehen und mit meinen Anforderungen abgleichen, ich unterstelle, dass aktuelle Segel für Normalos wie mich alle mehr als ausreichend Leistung bringen.

    Ich habe sehr lange in Berlin gewohnt, aber mittlerweile ist mir die Stadt zu groß, bzw. sie bietet zu viel, was ich nicht mehr brauche, dazu kommen lange Wege.

    Daher bevorzugen wir mittlerweile mittelgroße Städte wie Münster oder Düsseldorf.


    Aber auch das Land, besonders See und Berge, haben zumindest im Sommer einen großen Reiz, und das europäische Ausland in Teilen, FR, DK, IT, Südtirol.


    Daher wollen wir nach der Arbeit an verschiedenen Orten eine Weile leben, aber schon in einer schönen Wohnung, vielleicht geht das per temporären Wohnungstausch? Komplette Umzüge sind zu teuer, ebenso ein großes Womo.


    Das Ziel steht also fest, nur der Weg ist noch offen.


    Voraussetzung ist allerdings, daß wir grundsätzlich gesund und fit bleiben.


    Ich persönlich werde daneben noch ein paar längere Surf Urlaube machen, hoffentlich noch mit meinen Rentner Surf Kumpels.



    Nur zur Info:

    "Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat die Bundesländer aufgefordert, das am Freitag im Parlament beschlossene Gesetz zur Cannabis-Legalisierung im Bundesrat zu stoppen. Auch bei den Ländern gebe es aufgrund vielfältiger Warnungen von Ärzteschaft, Justiz, Polizei und Pädagogen über die Parteigrenzen hinweg erhebliche Bedenken gegen das Vorhaben, sagte Reinhardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland."

    Es ist der Job eines Ärzte Chefs auf politische Entscheidungen mit Bedeutung zu gesundheitlichen Fragestellungen hinzuweisen und eine Position einzunehmen.


    Die Ärzte melden sich ja immerwieder zu Drogen, Rauchen, Zucker, Sterbehilfe usw. zu Wort, nur es wird nicht immer zugehört.


    Allerdings halten sich nicht mal alle Ärzte an diese Hinweise, Alkohol und Rauchen gibt es auch in der Ärzteschaft, sind hat auch nur Menschen. ;)

    Ich meine damit, das sich die Diskussion viel zu sehr auf das Thema Cannabis konzentriert, und dabei gleichzeitig ganz andere Drogen auf dem Vormarsch sind, weil Politik und damit auch Polizei sich mit Cannabis befassen / befassen müssen.


    In der Umgebung des Düsseldorfer Hbf kann man verstärkt die Opfer der Crack Droge sehen, das werden sehr schnell körperliche Wracks, die durch ihre Sucht jede Beziehung zu ihren Mitmenschen verlieren. Die habe ich früher schon in Berlin gesehen, das ist verstörend, wie Drogen wirken können.


    Cannabis ist nicht völlig harmlos, aber man kann und muss den Umgang damit lernen, wie mit Tabak und Alkohol auch, und das muss passieren, weil der Konsum seit Jahrzehnten Realität ist, unabhängig von der Regierungsfarbe.


    Aber die begrenzten Mittel für Prävention und auch polizeiliche Repression müssen auf die echten Drogen und verantwortungslosen Hersteller und Dealer gerichtet werden.


    Vermutlich gibt es auch große Unterschiede zwischen Großstädten und eher ländlichen Gegenden bezüglich Drogen Verfügbarkeit und Konsum, aber Regeln müssen in DE überall gleich sein, auch wenn einige damit keinerlei Berührung und daher weniger Verständnis haben.


    Meine Kollegen aus kleineren Städten haben mich jedenfalls völlig ungläubig angeschaut, als ich neulich erzählt habe, dass Drogen in meinem Berliner Gymnasium schon Anfang der 80er ein Problem waren incl. Todesopfer. Das ist also keign neumodisches Problem von Jugendlichen, sondern regional sehr unterschiedlich und alt, nur die Lösung gilt eben für alle.

    Ja, und verglichen mit den Alkohol bewirkten Straftaten hier während der tollen Tage, als da wären Vergewaltigung, Messerstecherei, Schlägerei, Beleidigung und Sachbeschädigung, sind das nachrangige Vorgänge.


    Daher ist das Cannabis Thema hoffentlich nur ein Lösungschritt und weitere folgen.

    Ich frage mich seit 30 Jahren was Konservative für ein Problem mit Cannabis haben. Ich meine medizinische Vorbehalte kann und sollte jeder haben. Aber diese pauschale Ablehnung.

    Das ist eine Mischung aus Unwissenheit und nebulösen Vorurteilen, die gab es schon bei meinen Eltern in der 80er Jahren. Hat aber nichts am Cannabis/Drogen Konsum in der Schule geändert, eher im Gegenteil, es gab mehrere Tote wegen gepanschter Drogen und überforderter Eltern. Unwissenheit schützt hier leider überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, Eltern, Lehrer und Jugendliche müssen an die Problematik umfassend herangeführt werden.


    Das Gesundheitsargument ist zwar bei allen Suchtstoffen zutreffend, aber auch vorgeschoben, wenn es wirklich um Gesundheit ginge, müsste man die Lebensmittel Industrie angehen und umstellen.


    Unter Cannabis können sich viele noch was vorstellen, was die aktuelle Computer Spielsucht Welle, Speed oder Crack sind und bewirken, fehlt in deren Horizont, daher diese Fixierung auf die eine Droge.


    Letztendlich geht die Fixierung auf Cannabis daher an der gesellschaftlichen Problematik der Drogen vorbei, sowohl die Lösung der Regierung, als auch die Kritik daran.

    Das Thema Direktversand mag wirtschaftlich kurzfristig sinnvoll sein, aber nur wenn die Qualität der Produkte stimmt und dem Online Katalog entspricht.

    Dazu müssen ausreichende, ehrliche und transparente Informationen bereit stehen.


    Daran mangelt es aber oft, meine Rücksendequote nimmt jedenfalls immer weiter zu, da ich mittlerweile alles zurück schicke, was nicht zu 100% den Beschreibungen und meinen Vorstellungen entspricht.


    Beim Surfen mag es für viele Produkte gehen, bei anderen bin ich Shop über die Qualität entsetzt.


    Daher hoffe ich, dass zumindest an den großen Spots einige Shops überleben.

    Eigentlich ist diese Ausgabe immer eine der zentralen Ausgaben der Surf gewesen.

    Dieses Jahr ist es nicht so, der Segeltest ist eher dünn, es fehlen mehrere Marken. Die Ergebnisse sind aber glaubhaft, da die Fortführung der letzten Jahre.


    Der DK Artikel ist zwiespältig, da einige Spots nicht wirklich optimal sind.


    Die Bilder waren wie immer toll, das Interview mit Fr. Meyer auch.


    Ich wiederhole mich, eine Überarbeitung der Surf ist angesagt, personell, Inhaltlich und vom Layout her.

    Eine neue schwarze Regierung wird diesen Unfug sofort wieder kippen. Meine Stimme haben sie.

    Wenn Tabak und Alkohol auch verboten werden bin ich sofort dabei.


    Aber man kann ja gleich die ganze Realität verbieten, AFD, Ukraine Krieg, FDP usw. Hr. Merz macht das schon....meine Stimme bekommt der nie

    Vielleicht wäre Deine Gesundung ohne die Anwendung dieses Tools ja noch weiter? :)


    Der Nutzen ist durch einen nicht validierten Einzelfall sicher nicht belegt. Mit der gleichen Überzeugung kann ich das als Zufall bezeichnen.


    Die Spielregeln der wissenschaftlichen Welt und der Krankenkassen stehen fest, ein neuer Hersteller medizinischer Geräte, der diese Kriterien nicht einhalten kann oder will, wird eben nicht anerkannt, da der Nutzen (bisher) nicht valide nachweisbar ist.


    Er kann natürlich im Randbereich der medizinischen Welt weiter tätig bleiben, und die Anwender übernehmen die Kosten, solange damit keine Körperverletzung oder unterlassene Hilfeleistung einhergeht, wie z.B. bei den "alternativen" Krebstherapien, so kann das jeder für sich entscheiden.


    Da ich auch nicht mehr in der Kirche bin, tue ich mir mit Glauben schwer, eine zuverlässige statistische Wahrscheinlichkeit für Wirksamkeit und Nebenwirkungen einer Medizin / Anwendung sind mir da schon wesentlich lieber, um einer Anwendung zuzustimmen.

    Wer mit was verkaufen will muss sich schon ein wenig Mühe geben ;)

    Es ist eine Bringschuld der Hersteller ausreichende Informationen bereit zu stellen.


    Aber vom Käufer ist es natürlich eine Holeschuld, sich über ein Produkt, das er kaufen will, ausreichend zu informieren.


    Das Problem ist natürlich, man muss sich als Käufer über seine Anforderungen und Skills im klaren sein, sonst hilft die beste Information nichts und man braucht ein gewisses Vorwissen, im Informationen sinnvoll zu bewerten.


    Also beide Seiten sind gefragt :)


    Jedenfalls habe ich für mich wieder bemerkt, das mein gesundes Halbwissen, mich zu falschen Schlüssen führen kann. Eine gute Beratung hat mir da weitergeholfen. Das muss natürlich eingepreist werden.

    Gut, man kann die ganz großen Segel vielleicht sparen, aber beim Rest?

    Die Vergrösserung der Range macht bei mir vielleicht aus 7 Segeln 5 oder 6. Der gesparte Aufwand für die Segelfirmen sollte da überschaubar sein.


    Auch das Foilen geht in diese Richtung, für jede Situation ein Flügel, natürlich Carbon, da kostet so eine Kombi dann mal um 1500 EUR.


    Diese Art Wassersport ist und bleibt eben teuer, auch wenn man die letzten Preiserhöhungen wegen Sonderfaktoren mal weg lässt.


    Es muss aber der Nutzen der neuen Sachen besser und glaubhaft dargestellt werden. Die Diskussion um 2 oder 3 Camber beim GUN Segel zeigt das doch, es wird etwas entwickelt/geändert, ohne wirklich zu erklären, warum und wo die Vor-/Nachteile liegen.


    Am GUN Stand erfährt man das vielleicht schon, aber nicht jeder kann und will dahin.


    Für mich fehlt es da insgesamt an Kommunikation, über den Nutzen und die Ziele der jährlichen Entwicklungen. Es liegt einfach de Verdacht nahe, dass es sich oftmals nur um künstliche Veralterung handelt, die mittlerweile sehr kritisch zu sehen ist, da das Material für den Durchschnittssurfer eine mehr als ausreichende Performance hat.

    Vermutlich werden je nach Preisklasse unterschiedliche Neoprenqualitäten verbaut und andere Polster- und Isolationsmaterialien.

    Zumindest bei meinen ION Anzügen sind die teureren auch die wärmeren, jeweils bei 5mm.

    Wenn normale Surfer ein Segel eher im unteren und mittleren Bereich bewegen, ist die mögliche max. Geschwindigkeit doch egal, da nicht erreichbar.


    Daher sollte es früh eine möglichst hohe Durchschnittsgeschwindigkeit erreichen, verbunden mit gutem / verbessertem Handling und grosser Windrange, je nach Segeltyp unterschiedlich gewichtet.


    Das kann ich bei meinen Segeln, so wie Totti es beschreibt, schon feststellen.

    Ich kann mir vorstellen, dass dies im absoluten Grenzbereich der Segel sogar zutreffend ist, vielleicht nicht jedes Jahr, aber insgesamt schon.


    Nur bewegt ein Normalsurfer das Segel nicht in diesen Bereichen und wird den Fortschritt damit nicht bemerken bzw. davon profitieren.


    Wenn ich alle 5 Jahre eine Größe wechsele merke ich schon Unterschiede, aber nicht jedes Mal Verbesserungen in meinem Sinn :(

    Vermutlich sind die Einstiege der einzelnen Marken unterschiedlich, Xcel ist da eher schmal und schwierig.

    Mit ION hatte ich schon weniger Probleme.


    Ich bleibe trotzdem bei BZ und max. 5mm Anzügen, kälter mag ich nicht mehr, aber zum Glück wird es eh tendenziell wärmer ;)