Posts by Festus

    Als ich im letzten Herbst versucht habe einen dicken Glatthaut Anzug zu bekommen, wurde mir ziemlich deutlich gemacht, dass nur noch ein paar alte Windsurfer diese Modelle nachfragen...

    Ging mir ähnlich. Es wurde so dargestellt, als ob kaschiert in jeder Hinsicht besser sei, mein Wunsch nach Glatthaut irgendwas zwischen "nicht mehr zeitgemäss" und "unsinnig", und wegen dem Windchill könne man ja einfach nen Millimeter dicker wählen.


    Dann stellte sich heraus, dass es selbst unter den kaschierten Anzügen keinen in meiner Grösse gab, und ich schliesslich doch online etwas bestellen musste. Irgendwie lief das schonmal besser mit der Auswahl. Ich finde Kaschierung - ausser an besonders beansrpuchten Stellen wie Knie - kaschiert in erster Linie minderwertiges Neopren.

    Es scheint unter Windsurfern doch jede Menge Glatthaut-Fans zu geben. Aber das Angebot an solchen Anzügen ist im Verhältnis zu den kaschierten eher marginal. Besonders für Größen, die nicht so dem Durchschnitt entsprechen ...


    Werden kaschierte Anzüge tatsächlich so viel stärker nachgefragt - oder liegt der Schwerpunkt der Neopren-Massenfertigung woanders - und Windsurfer sind zu einer Randgruppe geworden, die nehmen muss was dieser Markt hergibt?

    Hab letzten Sommer einen ONeil Epic 4/3mm gekauft und bin ziemlich enttäuscht. Sowohl was die Elastizität des Materials angeht, alsauch vom Kälteschutz. Die Auskühlung des kaschierten Materials durch Windchill ist einfach unterirdisch.


    Zu Oneill hatte ich gegriffen - weil es einer der wenigen Anbieter mit Längengrössen im Program ist (brauche ST) - und mein letzter Anzug von denen wirklich phantastisch war (aber das war noch zu D-Mark-Zeiten).


    In Zukunft kommt nur noch Glatthaut in die Tüte, mit Neopren, das sich richtig weich anfühlt. Hat jemand eine Empfehlung?

    (Brauche etwas, was Konfektionsgrösse 94 entspricht - bei Oniell wäre das ST)

    Das kann man zwar ablehnen, nur wer macht sonst die Entwicklungsarbeit, die Plagiatehersteller? Wenn es keine Marke gäbe von wem kuppfern diese "Hersteller" ab?

    Oops! Das Knowhow - etwa wie man einen leichten und und dennoch stabilen Mast baut, bei reproduzierbarer Qualität - entwickeln doch wohl die Hersteller der Masten selbst - und nicht die „Marken“, die dort lediglich einkaufen.


    Ich glaube gar nicht mal - dass ein im Verkauf billigerer Mast in der Herstellung in der Serienproduktion tatsächlich so viel weniger kostet - sondern eher, dass es eher wie mit der Umstellung auf HDTV läuft - wo zeitweise die SD-Programme künstlich schlechtgerechnet wurden, um das HD-Angebot besser zu verkaufen.


    Und was Entwicklung und Plagiate angeht - wenn etwas sooo leicht nachzumachen ist, dass es zum Problem wird - dann war wohl die Schöpfungshöhe nicht so groß, wie man sich das gerne einbildet.

    You get what you pay gilt für die Marke....

    Ob der feinen Ironie, die in diesem Satz steckt, muss ich grad herzlich lachen.


    Die „Marke“ - als eine rein virtuelle Angelegenheit bzw eine Projektionsfläche - der du vertraust bzw. auf die du deine Erwartungen projizierst - etwa weil du Qualität oder Wert eines Produktes nicht selbst beurteilen kannst, oder weil das zu mühsam oder zu komplex ist - ist also das, was du bezahlst - ein Mythos.


    Ich kann nur sagen - stimmt. Preise haben mit Kosten und Qualität recht wenig zu tun - vielmehr mit der Geilheit und Erwartung - die das Marketing bei dir zu wecken in der Lage ist.


    Und wenn du, im Vertrauen auf die „Marke“, wieder mal angeschissen bist - ist „you get what you pay for“ genau der Spruch - der die Schuld für das Versagen eben dieser „Marke“ dir zuschiebt.


    Ich werde diese Markengläubigkeit nie verstehen! Und deshalb finde ich den Ansatz von c-bra, den Dingen selber auf den Grund zu gegen - viel spannender als „passt Mast von Marke X in das Segel von Marke Y - oder gar den Spruch „benutze den Mast, den der Hersteller die Marke empfiehlt“

    Ohne jetzt auf Zahlen rumzureiten - bei der (individuellen) Abwägung besteht neben dem Risiko, an Corona schwer zu erkranken oder zu sterben - dem Risiko einer schweren oder tödlichen Impfnebenwirkung - noch das ganz allgemeine Lebensrisiko, ganz ohne Corona schwer zu erkranken oder zu sterben.


    Das Letztere ist natürlich abhängig von Alter, allgemeinem Gesundheitszustand, Lebensumständen, ... - und da bin ich ganz bei britzise - für eine individuelle Entscheidung ist genau das das Maß, an dem sich die Risiken von Impfung/Nichtimpfung messen.


    Und selbstverständlich fällt damit eine individuelle Risikobewertung auch individuell verschieden aus.

    verstehe ich noch nicht :/ Ich habe die bestätigten Infektionen gegen die bestätigten Sterbefälle gesetzt.

    Weißt du denn, wie hoch die Dunkelziffer ist, wieviele „unbestätigte“ Infektionen es gab/gibt?

    Genau die bräuchtest du aber für die Ermittlung einer Gesamtheit, auf die du eine Sterberate beziehen kannst, wenn du auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen willst.


    Und das ist keine Frage von „Relativierung“, sondern elementare Logik.

    Rechne ich falsch?


    Die 7 Mio Geimpften (bei JJ ja wohl nur 1 Dosis) hätten sich ohne Impfung wohl im Laufe der Zeit nahezu alle irgendwann infiziert, sagen wir 5 Mio Leute.

    Die Fallsterblichkeit in den USA beträgt aktuell 1,8%. ...

    Deine Rechnung hat einen „kleinen“ Schönheitfehler. Zwischen „Kontakt mit dem Virus“ - Infektion - und „Fall“ (d.h. man entwickelt Symptome) liegt noch eine ganze Menge Holz. Nur ein Bruchteil der Menschen wird nach Viruskontakt zu einem „Fall“.


    Diese Gleichsetzung von CFR (die IFR ist eine Unbekannte) und Sterberisiko (auf die Gesamtbevölkerung) nervt echt - besonders wenn sie noch in „Risikoabwägungen“ verbaut wird.

    ich überlege ob ich denIMCS standard übernehmen soll, obwohl mir an dem einiges nicht gefällt, ob ich den erweitere oder einfach meine eigene "norm" für den hausgebrauch starte.

    Erfahrungen nicht - aber ich spiele mit einem ähnlichen Gedanken - wobei es bei mir konkret um die Frage geht, ob ich für eine schlecht passende Kombi lieber einen neuen Mast oder ein neues Segel kaufen soll.


    Die Grundidee - den Mast durch Zug zwischen Fuss und Top biegen, ähnlich wie beim aufgeriggten Segel - meinethalben auf eine bestimmte Durchbiegung bezogen auf die Länge. Das Ganze auf eine ebene Fläche stellen, Foto machen aus reproduzierbarer Position. Dann schauen, was sich mit den gewonnenen Daten anfangen lässt - zB wo liegt die Stelle der maximalen Durchbiegung? Kann ich aus dem Krümmungsverlauf auf eine Steifigkeitsverteilung zurückrechnen? ...


    Vorteil wäre der geringe Aufwand. Eine Kappe von einem alten Variotop - Seil dran - unten einen Trimmhaken einhängen - und durchziehen.


    Mich interessieren eher die Biegekurven als die absoluten Härten. Wenn man die Fotos übereinanderlegt - passend gedehnt, gestaucht, rotiert - kann man bestimmt sehr gut die Unterschiede erkennen. Aber welche Kennwerte am besten geeignet für eine Quantifizierung sind - keine Ahnung.


    (falls jemand noch ne alte Mastkappe und Trimmhaken rumliegen hat und gegen Versandkosten abgeben möchte - bitte her damit)

    Im Gegensatz zu manch andern finde ich Modellregionen GERADE sinnvoll - weil das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen, auch im Zusammenhang mit der Akzeptanz in der Bevölkerung - eben keine Kausalkette darstellt, die einfach berechenbar ist.


    Beispiel Testpflicht als Voraussetzung für bestimmte Aktivitäten. Einige argumentieren mit der mangelnden Sensitivität der Antigentests und machen sich Sorgen über Falsch-Negative Ergebnisse - von 10 tatächlich Positiven „erwischt“ man damit nur 8.


    Aber ist das tatsächlich schlechter - als wenn ich im Umfang „normaler“ Testungen nur 1 oder 2 erwische, weil sich die anderen für einen Test keine Motivation sehen - und dann im Supermarkt oder Nahverkehr ihre Viren abladen?


    Das weiß man einfach nicht - und deswegen finde ich Ausprobieren in kleinerem Masstab gut - wissenschaftliche Begleitung vorausgesetzt.


    Dabei treten auch die Probleme zutage, auf die man bei einer Übertragung auf Bundesebene adressieren muss. Beispiel die falsch Positiven. Auch wenn die Falsch-Positivrate der Antigentests deutlich kleiner ist - so stellt sie doch das Größere Problem dar - einfach weil es SEHR viel weniger Infizierte gibt als Nichtinfizierte.


    Ganz grob über den Daumen - 80 Mio Leute - die mindestens 1x wöchentlich getestet werden sollen, manche 2x, bestimmte Berufsgruppen jeden Tag - macht mindestens 100 Mio Tests jede Woche.


    Daraus resultieren - neben den tatsächlic Positiven - rund 1 Mio falsch positive Testergebnissr jede Woche - rein von der statistischen Erwartung her (bei einer Spezifität von 99%) - wahrscheinlich mehr. Die müssen alle per PCR nachgetestet werden - der Nachtest richtig zugeordnet (was wohl bis vor kurzem überhaupt nicht geklappt hat)


    Die Leute - die aufgrund eines Schnelltests in Quarantäne geschickt werden - müssen irgendwie unterstützt werden - es ist nämlich gar nicht so einfach, sich selbst komplett zu isolieren...


    Was ich damit sagen will - wenn man solche Maßnahmen verhängt - tauchen Probleme generell ganz woanders auf - als man sie vermutet. Deswegen regional ausprobieren - was funktioniert übernehmen - den Rest fallen lassen. Ein Hoch auf den Föderalismus!!

    Was kostet denn so ein T-Zellen-Test? Und - sagt das Ergebnis etwas über den tatsächlichen Schutz gegen Reinfektion aus - nach Ablauf der 3 Monate?


    Ich meine - wenn man an die Impfkampagne glaubt - dann muss man doch froh sein über Jeden, der nicht JETZT geimpft werden muss, weil er eine mehr oder weniger ausgeprägte natürliche Immunität erworben hat - und man den Impfstoff ERSTMAL jemand anders geben kann ... und wie hier zu lesen war - gibt es wohl mehr Leute, die die Infektion durchgemacht haben, als bereits Geimpfte ...


    Mir stellt sich die 3-Monats-Frist als rein bürokratisches Kriterium da, das mit einem tatsächlich vorhandenen Schutz gegen Reinfektion nur am Rande zu tun hat.

    problematisch ist aber schon, dass bei ausfallendem Motor die Servolenkung und Bremskraftverstärker nicht mehr unterstützt wird

    Ist es heutzutage nicht eher so, dass Motoren in einen Notlaufmodus fallen, wenn sich ein Problem anbahnt - und dass spontane Totalausfälle eher selten (geworden) sind?

    Heute ist ein „Gearbag Wave“ von Gunsails angekommen. Hatte mich für dieses Modell entschieden, da hier ein minimaler Träger-Abstand von 65cm angegeben wurde - und dachte, das würde ähnlich funktionieren, wie Oppi es beschreibt (mit Gurtdurchführungen).


    Das tut es leider nicht. Zwar gibt es „innen- und aussenliegende Kompressionsgurte“ - aber damit ist es nicht möglich, die Mastebene „starr“ auf den Trägern zu fixieren.


    Man kann höchstens die Schlaufen an der Seite direkt an die Träger knoten - aber die „inneren Kompressionsgurte“ sind davon nochmal ein Stück weg, so dass sie die Masten nicht wirklich auf den Träger drücken - und das Ganze wackelt wie ein Lämmerschwanz.


    Alternative wäre, Spanngurte ganz klassisch obenrüber zu führen - aber dann eürden wieder die Segel gequetscht...


    Während des Schreibens hab ich grad noch ne Idee - ein Board als „stabile Basis“ klassisch auf die Träger schnallen, richtig fest - das Gearbag obendrauf und am Board „verschnüren“ - das müsste nit den Seitenschlaufen ganz gut gehen. Probier ich am WE - für heut erstmal Nase voll.


    (... geht dann aber nur mi 1 Board, was mach ich im Urlaub :-/)

    alles schön und gut - aber das gilt nur für neuflugzeuge - und ich geh mal davon aus dass die airlines die vorhandenn flotten so lange wie irgendwie möglich fliegen werden. und das sind i.a. jahrzehnte.


    ausser es kommt eine neue staatssubvention für lufthansa & co ;)

    ... oder, wenn Kerosin für Flieger genauso mit Steuern und Abgaben belegt wird, wie Kraftstoff für unsereins ;-)


    (interessante Perspektive übrigens - wenn Subventionierung und der Entzug von Subventionen zum quasi selben Ergebnis führen)

    Bezüglich Reinfektion von Genesenen, und der Weiterverbreitung des Virus durch Asymptomatische ist vielleicht die auf nature publizierte große Wuhan-Studie interessant:

    https://www.nature.com/articles/s41467-020-19802-w


    Da wurde nach dem Mega-Lockdown fast die gesamte Bevölkerung der Stadt einem Screening unterzogen - rund 10 Mio Menschen.


    Es wurden KEINE neue Erkrankung festgestellt - jedoch 300 asymptomatisch Infizierte (bzw. positiv Getestete) ohne COVID-19-Vorgeschichte. Die wurden samt engen Kontakten sofort für 2 Wochen isoliert - mit dem Ergebnis - dass KEINER der asymptomatisch Positiven das Virus weitergegeben hat - und in KEINEM Fall konnte in Gewebeproben ein vermehrungsfähiges Virus nachgewiesen werden.


    Bei den von einer COVID-19-Erkrankung Genesenen gab es einen sehr geringen Grad an Reinfektionen - ich glaub es waren 0,3% - die aber ebenfalls komplett asymptomatisch abliefen ohne Nachweis eines vermehrungsfähigem Virus.


    Die Autoren weisen aber darauf hin - dass „Präsymptomatische“ - also Leute die später doch Symptome entwickeln - sehr wohl Viruslasten entwickeln können, die ausreichen, um Andere anzustecken.

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    Ist also die Geschichte der „asymptomatisch Infektiösen“ einer fehlenden Unterscheidung von „asymptomatisch“ und „präsymptomatisch“ geschuldet?


    Ich fände das für die Bewertung eines Gefährdungspotentials durch „Ungeimpfte“ ja wesentlich.