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Sicherheit beim Windsurfen

  • mariachi76
  • 29. Oktober 2026 um 03:02
  • mariachi76
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    • 29. Oktober 2026 um 03:02
    • #1

    Hallo,

    ich erstelle hier mal einen Thread zum Thema Sicherheit - Kollege Blitz hatte nochmal Riesenglueck (und Erfahrung/Verstand).

    Auch ich surfe oft viele km draussen im 15 Grad Wasser und mache mir natuerlich Gedanken zum Thema Sicherheit. Es geht hier darum, Zubehoer, aber auch Tipps und Tricks fuer Notfaelle zu sammeln und teilen. Ich fange mal an

    Zubehoer

    Funkgeraet immer dabei, Batterietest vor dem surfen

    Kleine Taschenlampe als Signal dabei

    Helm, Prallschutzweste, Neo eher zu dick als zu duenn

    Tipps

    Mastfuss joints werden jaehrlich vor der kalten Jahreszeit prinzipiell ausgetauscht (werden bei Kaelte eher sproede)

    Tampen der Mastverlaengerung und Schothorn beim Zusammenbau pruefen

    Der Familie den surfspot per whatsapp durchgeben


    Was habt/macht ihr noch? Ich ueberlege immer, ein Stueck Tampen mitzunehmen, weiss aber nicht wohin. Um den Trapezhaken wickeln?

    Ich war noch nie in einem Notfall - was habt ihr fuer Erfahrungen mit Notfaellen und wie habt ihr sie geloest (Mastbruch weit draussen etc?)

    lg

    mariachi76

  • papapatrick
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    • 29. Oktober 2026 um 06:38
    • #2

    Hallo,

    danke für die Frage 🙂

    Ich denke, eine Impact Vest mit 50 Newton Auftrieb reicht für längere Schwimmeinlagen nicht aus. Daher kombiniere ich sie mit einer zusätzlichen Auftriebshilfe, einer Restube,

    die passt gut unter die Impact Vest.

    Leider habe ich bisher keine Weste mit 100 Newton Auftrieb gefunden, die nicht zu sehr aufträgt und dadurch zu sehr stört.

    Nach einer längeren Schwimmeinlage im eiskalten Wasser vor einigen Jahren ist mir jedenfalls bewusst geworden, wie wichtig eine Auftriebshilfe ist.

    Manchmal benutze ich auch eine Handleash. Das ist zwar ungewöhnlich, und ich habe bisher noch niemanden gesehen, der das ebenfalls macht, aber es funktioniert erstaunlich gut. Beim Halsen stört sie kaum und ist nur auf einem Schlag etwas im Weg. Für Freeride-Bolzer, die ohnehin nur halsen, ist das aus meiner Sicht eine durchaus nützliche und praktikable Lösung, um keinesfalls das Material weiter draußen zu verlieren, was mir schon passiert ist.

    Auf eine Notfalllösung über elektronische Geräte verlasse ich mich dagegen überhaupt nicht. Ich wähle meine Reviere einfach so, dass es praktisch unmöglich ist, so weit abzutreiben, dass ich solche Geräte tatsächlich brauche. Die Einschränkungen in der Revierwahl nehme ich dafür sehr gerne in Kauf. Es gibt nach meiner Meinung zumindest für meine Bedürfnisse, genügend Reviere, die diese Voraussetzungen erfüllen und ich möchte mich beim Windsurfen komplett entspannen können und habe keine Lust, dass immer die Angst mitfährt.

    Jährlicher Wechsel der Tendons und der Tampen ist selbstverständlich, ich verwende ausschließlich den Marlow Formuline.

  • Basti_HH
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    • 29. Oktober 2026 um 07:40
    • #3

    vorhandene threads zu sicherheitsrelevanten themen, nur was die grobe suche mit ein paar stichworten so ausgibt:

    Gefahrenmomente beim Windsurfen - Windsurf News - Surf-Forum.com

    Cold Water Survival - Fitness & Gesundheit - Surf-Forum.com

    Sicherheit beim Single-Surfen - Off-Topic - Surf-Forum.com

    Seenotausrüstung für's Surfen - Off-Topic - Surf-Forum.com

    Sicherheit & gestern ein Forumsmitglied fast "lost for ever"' - Off-Topic - Surf-Forum.com

    Einfache Handy-Lösung für Notruf Rettung - GPS & Navigation - Surf-Forum.com

    Sicherheit per Satellit - GPS & Navigation - Surf-Forum.com

    GPS Tracking zur Sicherheit - GPS & Navigation - Surf-Forum.com

    Apple Ultra - GPS & Navigation - Surf-Forum.com

    Restube - Neopren & Zubehör - Surf-Forum.com

    Erhohen Sicherheit : Ort teilen mit Whatsapp ! - GPS & Navigation - Surf-Forum.com

    Was so alles zu Bruch geht und wie man sich helfen kann - Selbstbau & Reparaturen - Surf-Forum.com

    Das passiert mir nie,habe ich gedacht! - Off-Topic - Surf-Forum.com

    Regeln bei Sturmwarnung auf europäischen Binnenseen - Surfspots, Reisetipps & Wetter - Surf-Forum.com

    Nach Mastbruch: Surfer aus Jadebusen gerettet - Windsurf News - Surf-Forum.com

    Heimschwimmen, Nein Danke - Windsurf News - Surf-Forum.com

    Seenotrettung vor Norddeich - Windsurf News - Surf-Forum.com

    DGzRS Spendenrunde + Safetrx App - Off-Topic - Surf-Forum.com

    Seenot im Eiswasser - Story - Off-Topic - Surf-Forum.com

    Übles Unglück in Holland - 3 tote Kiter - Windsurf News - Surf-Forum.com

    Baltic Crossing Challenge 2026 - Events & Regatta - Surf-Forum.com

    Hand Leash beim Windsurfen? - Neopren & Zubehör - Surf-Forum.com

  • Basti_HH 29. Oktober 2026 um 07:40

    Hat den Titel des Themas von „Schierheit beim Windsurfen“ zu „Sicherheit beim Windsurfen“ geändert.
  • 1328tom
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    • 29. Oktober 2026 um 07:46
    • #4

    Ich habe wenn ich weiter rausfahre immer mein Handy dabei und teile meinen Standort per WhatsApp mit meiner Frau.

    Ich war mal in Griechenland bei stärkerem ablandigen Wind in Kos als einziger Surfer am Wasser (Familienurlaub, Schönes Hotel, keine Surfstation, eigenes Material) Da bin ich zu einer Jetski / Wassersport Verleihstation gegangen und habe denen auch meinen Standort geteilt und die gebeten nach mir zu schauen. Ich hab dem Team dafür gleich 50 Eur Trinkgeld gegeben und gesagt dass Sie noch mal 150 bekommen wenn ich Hilfe brauche!

    Die haben das echt toll gemacht, wenn meine Frau am Pool war und wollte wissen wo ich war haben die immer gewusst wo ich gerade bin. (War eine junge Holländerin). Das hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ohne dieses Backup wäre ich nicht aufs Wasser.

    Sonst habe ich immer 1,5m Tampen um meinen Trapetzharken gewickelt...

  • RobertP
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    • 29. Oktober 2026 um 08:14
    • #5

    Ich bin auch mit 3m Tampen am/im Trapez unterwegs.

    "Notsituationen" bis jetzt:

    • Mastfuß hat sich mit der Zeit gelockert und ist dann aus der Mastschiene gerutscht, Board und Segel haben sich getrennt. Zum Glück nicht das kleine Plättchen verloren und ich konnte auf dem Wasser das Material wieder verbinden.
    • 2x Finne an der Base abgebrochen. Ohne Finne wieder auf Halbwind zurück zum Ufer gesurft, einmal waren es bestimmt 1,5km.
    • Mast unterhalb der Gabel gebrochen. Auf dem Wasser abgeriggt, Zeug auf dem Board verstaut und dann Richtung Ufer gepaddelt. Netterweise ist mir ein Surfkumpel entgegen gekommen und hat mich die letzten paar 100m zurück geschleppt.
  • Saru Man
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    • 29. Oktober 2026 um 17:16
    • #6

    Ich habe auch einen Tampen am Trapez.

    Dazu:

    • 50N Weste
    • Helm
    • Option Restube in der Welle
    • 2-Bolt Chinook Base, Chinook Extension
    • AL360 Carbonboom
    • Ezzy Hookipa Masten ( noch nie bei mir gebrochen)
    • Devise: nie erster, nie letzter auf dem Wasser bzw nie allein am Spot

    Bisher ist immer alles gut gegangen.... immer nur Knochenbrüche ( Rippe, Schulter, Zeh, Handgelenk) gehabt.. 🙄 🤣 🤣 🤣

  • harros surfjoker
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    • 29. Oktober 2026 um 18:42
    • #7

    Einmal im Jahr gibt es zwei neue Tendons für meine beiden Chinook Bases, um das Gabelfrontstück kommt eine Sicherungsleine, die beim Bruch des Frontstückes die Gabel am Mast hält und die unkomplizierte Heimfahrt ermöglicht, alle Tampen werden regelmäßig ersetzt, wenn sie ausgefranst sind und das restliche Material wird entsorgt, wenn der Verschleiss kritisch wird...und genau deswegen hatte ich in den letzten 48 Jahren keinen Seenotfall, also in meiner kompletten Surfkarriere...

  • Saru Man
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    • 29. Oktober 2026 um 19:26
    • #8

    Erinnerung an mich : 4 Chinook Tendons tauschen!

  • Saru Man
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    • 29. Oktober 2026 um 19:37
    • #9

    Bei Windcraft-Sports bestellt.. 😁 😘

  • papapatrick
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    • 29. Oktober 2026 um 19:40
    • #10
    Zitat von harros surfjoker

    Ich finde die Idee, eine zusätzliche Sicherung zwischen Gabelbaum und Mast anzubringen, für den Fall, dass der Tampen am Frontstück reißt, wirklich spannend und gut. Könntest du vielleicht etwas genauer erklären, wie du das umsetzt?

    Verwendest du dafür einfach einen zusätzlichen, relativ locker angebrachten Tampen? Dann frage ich mich allerdings, ob der Gabelbaum im Falle eines Risses nicht ziemlich instabil am Mast sitzen würde. Gerade wenn man beispielsweise noch 50 km zurücksurfen müsste, wäre das ja problematisch.

    Oder befestigst du einen zweiten Tampen relativ stramm an der Gabelbaummanschette am Mast, sodass diese sich auch dann nicht lösen kann, wenn die eigentliche Befestigung versagt?

    Mich würde interessieren, wie du das konkret gelöst hast und wie stabil der Gabelbaum dadurch im Ernstfall tatsächlich bleibt.

  • harros surfjoker
    nen Scheiss muss ich
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    • 30. Oktober 2026 um 05:08
    • #11

    Einfach über Kreuz vor dem Frontstück und hinter dem Mast durchführen und vor dem Frontstück halbwegs stramm knoten, dadurch kann der Tampen bzw Gabelbaum nicht seitlich weg

  • Leekante
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    • 30. Oktober 2026 um 13:23
    • #12

    Ich hab immer(!) eine Leine dabei (ca. 3m), verstaut unter dem Neo. Stört mich überhaupt nicht und habe ich bereits 3x gebraucht:

    • Mastbase gebrochen: Segel und Board mit der Leine gesichert, dann Versuch einer provisorischen Reparatur, letztendlich nach Hause getrieben. Ohne die Leine hätte ich niemals die Hände frei gehabt, um mir selbst zu helfen.
    • Kiter in Not geholfen: Der hatte sein Board verloren und war weit nach Lee getrieben. Ich hab's ihm gebracht.
    • Mast gebrochen: Segel und Board mit Leine gesichert, dann alles abgeriggt und auf dem Board als schönes Paket verschnürt. Dann versucht nach Hause zu paddeln/schwimmen, wobei ich aber relativ schnell von einem Boot aufgelesen wurde.

    Wenn ich weiter rausfahre oder vermutlich alleine auf dem Wasser bin, nehme ich ein Handy mit, um Hilfe rufen zu können und teile zusätzlich meinen Standort. In diesen Fällen trage ich auch einen Helm.

    Schwimmweste/Prallschutzweste habe ich immer an. Spart viel Kraft beim Wasserstart und stört mich nicht.

  • kaihard
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    • 30. Oktober 2026 um 13:52
    • #13
    Zitat von papapatrick

    Manchmal benutze ich auch eine Handleash. Das ist zwar ungewöhnlich, und ich habe bisher noch niemanden gesehen, der das ebenfalls macht, aber es funktioniert erstaunlich gut. Beim Halsen stört sie kaum und ist nur auf einem Schlag etwas im Weg. Für Freeride-Bolzer, die ohnehin nur halsen, ist das aus meiner Sicht eine durchaus nützliche und praktikable Lösung, um keinesfalls das Material weiter draußen zu verlieren, was mir schon passiert ist.

    Falls Board und Segel getrennt werden (z.B. kaputter Mastfuss, siehe Parallelthread), stelle ich mir vor, dass du du an deinem Segel festhängst und nich so schnell dem Board hinterher kannst, oder?

  • Ostseesurf
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    • 30. Oktober 2026 um 13:58
    • #14
    • In der Mastspur ist bei vielen Surfboards ganz vorn ein Bolzen. Ich habe dort mit einem 2mm Tampen eine kleine Schlaufe geknotet, die etwas aus der Mastspur hängt. Sollte sich das Segel vom Board trennen, dann kann ich relativ einfach wieder eine Verbindung herstellen.
    • Wenn man ein Handy in einer wasserdichten Hülle mitnimmt, dann würde ich mal bei ungemütlichen Bedingungen testen ob ich damit jemanden erreichen kann. Wassertropfen auf der Hülle können die Bedienung unmöglich machen.
  • papapatrick
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    • 30. Oktober 2026 um 15:36
    • #15
    Zitat von kaihard
    Zitat von papapatrick

    Manchmal benutze ich auch eine Handleash. Das ist zwar ungewöhnlich, und ich habe bisher noch niemanden gesehen, der das ebenfalls macht, aber es funktioniert erstaunlich gut. Beim Halsen stört sie kaum und ist nur auf einem Schlag etwas im Weg. Für Freeride-Bolzer, die ohnehin nur halsen, ist das aus meiner Sicht eine durchaus nützliche und praktikable Lösung, um keinesfalls das Material weiter draußen zu verlieren, was mir schon passiert ist.

    Falls Board und Segel getrennt werden (z.B. kaputter Mastfuss, siehe Parallelthread), stelle ich mir vor, dass du du an deinem Segel festhängst und nich so schnell dem Board hinterher kannst, oder?

    Hallo Kaihart,

    ja, du hast sicher recht. Das ist keine perfekte Lösung, je nachdem, was man möchte.

    Wenn ich mich beispielsweise bei einem Sprung vom Material trennen muss, würde ich die Leash eher als unfallträchtig einschätzen. Das gilt auch, wenn ich ins Wasser falle und Zug auf die Leash kommt.

    Ich würde das Material dann zu mir ziehen und das Rigg könnte mit dem Mast auf meinem Kopf landen.

    Manchmal ist man ja auch froh, wenn das Material ein bisschen von einem entfernt ist. Andererseits wird ja immer empfohlen, die Gabel nie loszulassen.

    Ich kann die Leash natürlich so groß einstellen, wie ich möchte, und komme dann wirklich problemlos in jeder Situation heraus. Allerdings ist sie dann so groß eingestellt, dass die Gefahr besteht versehentlich herauszurutschen, wenn man sie gerade braucht.

    Es ist eben ein Kompromiss.

    Für mich hat es aber überraschend gut funktioniert. Ich bin damit schon mehrfach Freeride gefahren, wenn die Bedingungen überschaubar waren, das Wasser aber sehr kalt war und ich einfach längere Schwimmeinlagen vermeiden wollte.

    Ich werde sie natürlich nicht bei jeder Session anziehen. Ich beschränke mich ohnehin auf Spots, an denen ich mich sehr sicher fühle.

    Die Leash ist so elastisch, dass ich auf jeden Fall weit genug vom Material wegkomme und nicht unter dem Segel lande – auch nicht bei meinem großen 8,6er Segel.

    Ich kann heute Abend mal ein Bild schicken, jetzt bin ich noch bei der Arbeit. 😄

    Einmal editiert, zuletzt von Basti_HH (30. Oktober 2026 um 15:49)

  • Django
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    • 30. Oktober 2026 um 17:57
    • #16
    Zitat von Ostseesurf
    • Wenn man ein Handy in einer wasserdichten Hülle mitnimmt, dann würde ich mal bei ungemütlichen Bedingungen testen ob ich damit jemanden erreichen kann. Wassertropfen auf der Hülle können die Bedienung unmöglich machen.

    Also ich hab schon vom Wasser aus telefoniert und Fotos gemacht. Geht ziemlich gut alles, mit so einer Hülle.

  • papapatrick
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    • 30. Oktober 2026 um 19:18
    • #17
    Zitat von papapatrick
    Zitat von kaihard
    Zitat von papapatrick

    Manchmal benutze ich auch eine Handleash. Das ist zwar ungewöhnlich, und ich habe bisher noch niemanden gesehen, der das ebenfalls macht, aber es funktioniert erstaunlich gut. Beim Halsen stört sie kaum und ist nur auf einem Schlag etwas im Weg. Für Freeride-Bolzer, die ohnehin nur halsen, ist das aus meiner Sicht eine durchaus nützliche und praktikable Lösung, um keinesfalls das Material weiter draußen zu verlieren, was mir schon passiert ist.

    Falls Board und Segel getrennt werden (z.B. kaputter Mastfuss, siehe Parallelthread), stelle ich mir vor, dass du du an deinem Segel festhängst und nich so schnell dem Board hinterher kannst, oder?

    Hallo Kaihart,

    ja, du hast sicher recht. Das ist keine perfekte Lösung, je nachdem, was man möchte.

    Wenn ich mich beispielsweise bei einem Sprung vom Material trennen muss, würde ich die Leash eher als unfallträchtig einschätzen. Das gilt auch, wenn ich ins Wasser falle und Zug auf die Leash kommt.

    Ich würde das Material dann zu mir ziehen und das Rigg könnte mit dem Mast auf meinem Kopf landen.

    Manchmal ist man ja auch froh, wenn das Material ein bisschen von einem entfernt ist. Andererseits wird ja immer empfohlen, die Gabel nie loszulassen.

    Ich kann die Leash natürlich so groß einstellen, wie ich möchte, und komme dann wirklich problemlos in jeder Situation heraus. Allerdings ist sie dann so groß eingestellt, dass die Gefahr besteht versehentlich herauszurutschen, wenn man sie gerade braucht.

    Es ist eben ein Kompromiss.

    Für mich hat es aber überraschend gut funktioniert. Ich bin damit schon mehrfach Freeride gefahren, wenn die Bedingungen überschaubar waren, das Wasser aber sehr kalt war und ich einfach längere Schwimmeinlagen vermeiden wollte.

    Ich werde sie natürlich nicht bei jeder Session anziehen. Ich beschränke mich ohnehin auf Spots, an denen ich mich sehr sicher fühle.

    Die Leash ist so elastisch, dass ich auf jeden Fall weit genug vom Material wegkomme und nicht unter dem Segel lande – auch nicht bei meinem großen 8,6er Segel.

    Ich kann heute Abend mal ein Bild schicken, jetzt bin ich noch bei der Arbeit. 😄

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    Hier ein Foto der Handleash, Eigenbau, natürlich sehr groß eingestellt mit rundem Seil, da komm ich immer problemlos raus mit der Hand. Mit dem Karabinerhaken hänge ich sie an einem Tampen am Gabelbaum-Frontstück ein, wenn ich sie für die Session benutzen möchte.

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