Posts by mariachi76

    Ähm, den Isonic mit dem 105er Fox vergleichen, na ja. Der Fox ist für mich DER Chop-Killer schlechthin. Wirklich traumhaft. Und er Isonic ist halt eine fliegende Kiste, so wie ein Slalombrett eben sein soll. Üben, üben, üben. Und daher kann es schon sein, dass die Z SLM "noch nicht zu Dir passt". Du wirst derzeit ev. mit dem Fox bei knackigen Bedingungen eher schneller als mit dem Isonic sein. Wenn Du Dich dann mit dem Isonic und er Z SLM angefreundet hast (Trimm, etc.) sieht's sicher anders aus. Hab Geduld. Probiere ev. noch eine weichere Finne, die sind meist etwas fehlerverzeihender.

    Ich habe sie ja nicht miteinander verglichen - sondern nur gesagt, dass ich mit dem Fox besser zurechtkomme.

    Ich kenne das Fox aber auch einfach besser, habe es schon ein Jahr länger...

    Und wie du sagts, mit dem iSonic muss ich einfach üben (bei weniger widrigen Bedingungen).


    zurück zum Thema - mich hat das mit den spinouts beim iSonic nur gewundert, da ich mit meinen anderen boards nie spinouts habe.

    Und mit dem iSonic eben zu oft v.a. beim Höhe laufen wenn ich so mit ~35km/h dahingleite.


    lg

    mariachi76

    Jörg Sonntag hatte mir mal geschrieben, dass die im Chop auftretenden Kraftspitzen durch eine im Mid-Tip-Bereich etwas weichere Finne etwas abgefedert werden und somit eine entspanntere und kraftsparendere Fahrweise ermöglichen. Die Finne sollte dann auch zirka 1 cm länger gefahren werden als beim PWA downwind.


    Ich habe nur eine Z Fins SLM und finde die sehr entspannt zu fahren, die rutscht überhaupt nicht leicht weg. Aber in den von Mariachi geschilderten Bedingungen mit kleinem Segel (7.0) und höherem Chop sieht das wahrscheinlich anders aus, weil man ohne Training die Wellen und den Druck auf die Finne nicht ausreichend ausgleichen kann.

    Ich habe eine Z SL, macht jetzt aber wohl bei mir keinen Unterschied :-)

    Ich muss mich da wie gesagt einfach mal unter wohlwollenderen Bedingungen an das Board und Finne herantasten. 20+kn Wind, steiler chop, Eiseskälte und Wintermontur sind für mich und das iSonic noch ein level zu schwierig zum üben...


    lg

    mariachi76

    Als ich aufgeriggt hatte, hat der Wind mal kurz etwas nachgelassen, daher bin ich mit dem iSonic gestartet. Hat aber getäuscht, mitten am Wasser war er saustark. Daher habe ich ja dann eh auf den Fox gewechselt.

    Der Fox ist für 20+ kn, chop und meine Könnensstufe definitiv das geeignetere Board.


    Nur waren beim Fox die Schlaufen auf die Mittelposition gestellt - und ich bin so auf der rail gestanden dass vorne nur mehr gerade die Zehenspitzen in den Schlaufen waren... muss ich mal auf die Aussenposition stellen. =O


    Lg mariachi76

    vielleicht fährst du das Brett aber auch nicht genügend über die LEEkante oder versuchst bei zu geringer Geschwindigkeit zu viel Höhe zu drücken ??

    Hallo Silversurfer,


    ja das ist sogar sicher der Fall. Um ehrlich zu sein, bei den Bedingungen (5 Grad Wasser, 3 Grad Lufttemperatur, extrem böiger Wind, starker steiler chop, Wintermontur und Handschuhe (Kraftverlust) und alleine am Spot bin ich ziemlich ausserhalb meiner Surf-Komfortzone. Dazu noch das neue ungewohnte Board/Finne... da fahre ich zu defensiv und verkrampft und laufe viel Höhe, um nicht zu schnell zu werden. Beim Höhe laufen gehts dann naturgemäss noch mehr gegen den chop, was auch nicht hilft.

    Ich muss mit dem Board einfach mehr üben, idealerweise mal bei angenehmen Bedingungen, wo ich dann wirklich "befreit" Vollgas geben kann.


    Beim Fox 105 gings mir am Anfang auch so, dass ich nicht zurechtkam (auch am selben schwierigen spot). Mittlerweile taugt mir das Board aber absolut.


    lg

    mariachi76

    Wenn du dies Problem hauptsächlich im Chop hast, klingt das schon sehr als ob es tatsächlich an die liegt.

    Wenn du de 105er auch fahren konntest, wajre die Bedingungen schon etwas rau. Vielleicht kannst die Z Finn mal bei etwas kontrollierten Bedingungen ausprobieren und dich langsam daran gewöhnen.

    Ja die Bedingungen waren schwierig. An meinem Winterspot hats entweder Südwind, 8kn und unbrauchbar, oder es hat Nordwind mit 20-25kn und giftigem chop. Dazwischen gibts leider nichts.

    Nur hatte ich mit anderen boards nie probleme.

    Ich habe aber noch eine Select 39cm Slalom Finne, die kann ich auch mal im iSonic probieren. Die hatte ich mit für das 8.6er Segel auf den isonic gekauft, werde ich mal im 7.0/7.8 probieren.


    lg

    mariachi76

    klare Antwort, an dir!😂

    Ich fahre mit einem 77 cm Board manchmal eine 38er Z-SL und habe keine Probleme mit Spinouts.

    Mit meinem alten board Falcon 71cm breit bin ich Finnen zwischen 35 und 38 cm gefahren.

    Was für Segelgröße bist du gefahren?

    Ich habs befürchtet. Eine grössere Finne könnte ich nämlich kaufen. Grösseres Können aber nicht :-)

    Segel war 7.0 Overdrive.

    Hallo,

    ich habe mir für mein neues iSonic 72 eine Z-Finne geleistet. Empfehlung von Z-Fins für mein board und meine 80kg war eine SLM 37 S mit 37cm.

    Das ist mir damals schon sehr klein erschienen, aber ich habe mich auf die Herstellererfahrung verlassen.


    Nur habe ich mit der Finne und dem Board wirklich oft spinouts - und zwar immer im chop, wenn ein bischen Luft unters Board kommt.


    Daher die Frage: Ist meine Finne zu klein - und womöglich die Herstellerempfehlung von 37cm auf Slalom-Downwind-Kurse ausgelegt, während ich Hobbyfahrer eben am Wind fahre, bzw. tendentiell leicht höhe laufe um den Höhenverlust bei den Halsen auszugleichen? Was würdet ihr für eine Finnenlänge auf so ein board geben?


    Oder sind es Fahrfehler? Allerdings passieren die Spinouts aus heiterem Himmel im Vollgleiten und ohne Belastungswechsel - eben wenn vermutlich durch den Chop ein klein wenig Luft unters Board und an die Finne kommt.


    Bin dann übrigens heute bei gleichem Segel auf das Fox 105 L/65cm mit 35er Select-Finne umgestiegen, sofort keine Spinouts mehr...(und viel bessere Kontrolle im chop)


    Also, liegts an der Finnenlänge oder an mir?


    lg

    mariachi76

    Nochmal Glück gehabt! Ich kann mir denken, dass du bei der Halse dann etwas nervös warst :-)

    Ich glaube mit komplett vollgelaufenem Trockenanzug geht man zwar nicht unter (weil ja Wasser gleich schwer ist wie Wasser), aber man kommt auch nicht mehr aufs Board hoch weil man dann ja wahrscheinlich 100L Wasser im Anzug hat. Da kann man glaub ich nur mehr versuchen im Wasser die Manschetten kaputtzumachen damit das Wasser ausläuft - oder im kalten Wasser erfrieren.


    Ich wüsste mir zumindest nicht anders zu helfen.

    lg

    mariachi76

    Siehe

    RE: Meine super Surfsession!


    Gemessene 24kn ist echt schon starker Wind, mit 6.2er Segel bei 79kg ist das schon etwas überpowered. Dazu eher rutschige Handschuhe (Ion claw), eiskaltes aufgepeitschtes Wasser, Einstieg und Ausstieg nur mit Kletterei über Felsen und ich alleine am See... nee. Obwohl ich gut trainiert bin ist mir da das Risiko zu gross, dass ich nach 20 Sekunden Gleitfahrt schon 300m draussen bin und dann das Segel nicht mehr halten kann und ich dann erstmal alleine draussen liege.

    Ist nur Risiko, aber kein Spass.


    lg

    mariachi76

    der Fehler war das Trapez zu Waschen 😉

    Ich habe noch nie mein Trapez gewaschen.

    Jaaa, der Fehler war, dass ich es nach der letzten Session ein paar Tage feucht in der Surftasche vergessen hatte und das dann nicht mehr so frisch gerochen hat. Daher der verhängnisvolle Gedanke, das Ding mal heiß abzuspülen...


    Dazu noch das volle Versagen meiner Haushälterin, welche im Normalfall alle meine herumliegenden Surfsachen immer wieder einsammelt und in die Tasche gibt. Nur eben am Vortag nicht. Nach guter lokaler chinesischer Schuldzuweisungstradition müsste ich die arme jetzt anbrüllen was ihr denn einfällt, ihren Job nicht zu machen:/

    Das ist zumindest auf der gleichen Ärger-Skala :-).

    Ich habe auch immer mehrere Masten, Segel, Finnen, Schrauben, Tampen, Verlängerungen, Gabeln dabei. Sogar einen zweiten Neo, eine zweite

    Haube und ein zweites paar Schuhe hatte ich dabei.

    Früher hatte ich auch immer ein Hüfti und ein Sitztrapez dabei. Aber da ich nie Hüfti fahre habe ich das dann auch irgendwann mal im Schrank eingemottet. Das kommt ab jetzt wieder brav mit :-).

    Das kenne ich. Hatte ich original so an unserem See, der aber nur 40 km entfernt ist. Mein Zeitfenster gab aber kein hin und herfahren mehr her. Bin dann ohne Trapez gefahren, um wenigstens ein bisschen aufs Wasser zu kommen...

    Mein Beileid.

    Ich habe mir auch kurz überlegt, ohne Trapez. Aber bei gemesseen 22-24kn ein 6.2er Segel ohne Trapez im eiskalten Wasser mit Handschuhen und aufgewühlten 80cm chop zu fahren geht einfach nicht - das Segel halte ich keine 30 Sekunden. Das macht keinen Spass und war mir ein zu grosses Sicherheitsrisiko.

    Auf gestern war hier in Shanghai schon seit Tagen starker Nord-Ost-Wind mit 20-25kn angesagt. An meinem Spot ist das die ideale Windrichtung weil der Wind ungehindert vom Meer direkt draufbläst, ohne Wirbel und Böen.

    Tagelange Vorfreude, als die Windvorhersage über die Tage so blieb, daher dann alle Termine verschoben und den Nachmittag freigenommen.

    Das ganze Auto vollbeladen mit 123L Slalom und 105er Freerace Board und 6.2/7.0/7.6 Slalom-Segeln so wie allem Zeug.

    1 1/2 Stunden hingefahren.

    Angekommen, Wind gemessen: 22-24kn konstant! Hammerbedingungen so wie gaanz gaanz selten hier. Niemand anderer da, den ganzen See für mich alleine, was für ein Tag! :huepfspring:

    6.2er Segel aufgeriggt, 105er Board hergerichtet, bei 8° Trockenanzug übergestülpt, Mütze, Helm, Handschuhe, boots.

    Session auf der Surfuhr schon gestartet.

    Letzter Check vorm ins Wasser gehen... Trapez fehlt noch... ein Blick in die Surftasche...

    Dann die Erinnerung: Das Trapez hatte ich vorgestern noch gewaschen und zum trocken zuhause aufgehängt.

    Da hängt es immer noch.


    AAAAAAAAHRRRGH Gefühle in dieser Sequenz: Unglaube:eek:, Zorn:wallbash:, Trauer :wein:, langsame Akzeptanz des Schicksalsschlags... und dass Heimfahren und Trapez holen 3 Stunden Wegzeit kostet und sich um 13h nicht mehr lohnt.


    Alles wieder abgebaut und beleidigt heimgefahren.:heulnich:

    Ich hätte mich aber sowas in den A... beissen können.


    Ist euch auch schon mal sowas passiert?

    lg

    mariachi76

    Hallo zusammen,

    hab ein 8,1 Severne Turbo aus 2019 und schon länger einen passenden Mast dafür gesucht . Jetzt wurde mir ein 460er Severne aus 2014/15 angeboten.

    Kann mir jemand sagen ob sich die Biegelinie bei Severne mal verändert hat oder die immer noch passt ?

    Hallo,


    ich habe ein Turbo 9.2 aus 2019 und fahre das auch mit einem 490er Severne aus 2014/2015 (d.h. nicht die Apex Pro, sondern den Vorgänger SDM 490 in 100% carbon).

    Ich habe beim Turbo 9.2 und dem alten Masten keine Probleme mit der Camber-Rotation. Wenn ich allerdings den selben Masten mit einem neuen Severne Overdrive 8.6 fahre rotieren die Camber extrem schlecht, so dass ich mir dann doch einen aktuellen Apex Pro 490 gekauft habe. Damit rotieren die Camber des Overdrive perfekt. Ich habe dann den neuen Apex Pro Masten auch mal beim Turbo 9.2 versucht und zwischen den beiden Masten keinen Unterschied in der Camber-Rotation bemerkt und auch der Segelperformance bemerkt.


    D.h. meine Erfahrung:

    Turbo 9.2 2019 geht mit älterem (dickerem) SDM Masten und den neuen Apex Pro.

    Overdrive 2020 (3-cam) geht nur mit neuem Apex Pro.


    Aus meiner eigenen Erfahrung mit 490er Masten und Severne 9.2 kannst du beim alten Masten für den 8.1 zugreifen.

    Ich würde aber wenn möglich mal probeweise aufriggen oder dir sicherheitshalber eine 14 tägige Rückgabemöglichkeit ausverhandeln.


    lg

    mariachi76

    Super, Danke. Guter Punkt mit der Mastlänge.


    Ich habe um die 80 kg, da ist wohl auch alles eine Segelnummer größer.

    Ich denke auch, dass der Abstand von 4.7 auf 5.5 gut geht und ich das auch mit Segeltrimm hinbekomme. Beim 5.5 gehts mir eher um‘s Heizen, da würde ich ein FSW wahrscheinlich auch als Single-fin fahren, mit 4.2/4.7 kann ich mal in der Welle spielen im Tri-fin Modus .

    Alles über 6m2 würde ich sowieso wie beschrieben mit dem Fox fahren.

    Hallo,

    Das Fox fahre ich am liebsten mit den Overdrives. Voll angepowert mit 6.2/ 7.0/7.8 ist das Board ein Traum und steht einem Slalom-Board kaum nach, va. im chop lässt es sich super kontrollieren und bringt dadurch (bei meinem Niveau) auch mehr speed als ein reines Slalom.

    Und ja, die Schlaufen müssen dann ganz außen sein, um sich so richtig gegen die rail zu stemmen.

    Gator 5.5 und 6.5 gehen auch gut auf dem Fox, aber ich mag beim heizen dieses locked-in Gefühl der Overdrives einfach lieber. Wenn das Unterliek auf dem Board aufliegt und das Fox über die lee-rail fliegt ist das einfach ein Hammergefühl... :D

    Insofern wären die Gators dann fast ausschließlich für das FSW 85 (4.2/4.7/5.5) oder eben für Frau (4.7/5.5/6.5) und Sohn (3.7?/4.2).


    Ich glaube auch, dass der Sprung von 4.7 auf 5.5 für mich schon passt. Da kann man mit Segeltrimm ja auch was machen. Der Sprung von 5.5 auf 6.5 ist jedenfalls für mich auch passend, hatte da nie ein Problem...

    Lg mariachi76

    Hmm, du machst mir da den Mund wässrig. Aber so sehr im Geld schwimme ich dann auch wieder nicht. Ist halt immer die Frage, wofür man es ausgibt.

    Auf der Shoppingliste stehen momentan ein 85L FSW, ein Gator 4.7, ein 370er Mast, eine 140-190 Enigma Gabel, und optional noch ein Gator 3.7 für meinen Sohn. Geschätzte schlappe 3800€...

    Dafür könnte ich sein Redback 2.3 Rigg (Fehlkauf weil zu klein) und das NCX 5.0 verkaufen... da bekomme ich für beides vielleicht 600€ dafür... und evtl. kommt noch mein geliebtes 9.2 Turbo+490er Mast weg um nochmal 500€.

    Bleiben immer noch 2700€ über - Ist schon alles echt teuer.


    Lg

    Mariachi76