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Segelwahl nach Windmessung?!

  • -Rocky-
  • 21. August 2024 um 07:18
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    • 21. August 2024 um 20:50
    • #21
    Zitat von Blitz

    Noch was anderes. Am Strand habe ich den gleichen Wind wie auf dem Wasser. Wenn ich mal den Wind messe, schau ich auf die Uhr und vergleiche die Messwerte mit den Messwerten im Internet. Hier beim Windfinder (Borkum Flugplatz) kann ich 4 kn abziehen. Die Vergleichsmessung hatte ich schon gemacht, als es noch alle 10 min. ein Wert gab. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. he die Werte mit den Messwerten im Internet. Hier beim Windfinder (Borkum Flugplatz) kann ich 4 kn abziehen.

    Man muss auch wissen, wo genau diese Messung erfolgt.

    Wenn die Messtation, wie in Hvide Sande, oder vermutlich auch am Flughafen Borkum auf einem Mast montiert ist, dann muss man etwas abziehen, weil in 10-15m Höhe eine höhere Windgeschwindigkeit ist.

    Gleiches passiert, wenn ich oben auf der Düne messe und dann unten an der Wasserkante, da ist auch weniger.

    Daher messe ich lieber selbst und vergleiche das bei Bedarf mit den MessWerten vom Windfinder.

    Die echten Messwerte vom Windfinder nutze ich eher, um eine Entwicklung zu sehen, bevorzugt eine Zunahme des dort gemessenen Windes.

    Wenn diese Werte gerade an meiner Grenze sind und steigende Tendenz haben, dann lohnt es sich zum Spot zu schauen.

    Für die Festlegung meiner Grenze brauche ich aber auch wieder Erfahrung ;)

  • -Rocky-
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    • 22. August 2024 um 07:54
    • #22

    mhhhhhhhh ich glaube ich überlege es mir nochmal mit dem Windmesser........................ ^^

  • jensemann
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    • 22. August 2024 um 08:38
    • #23

    Windmesser wenn nur in Verbindung mit Motorboot sinnvoll, um dort zu messen wo Du surfen möchtest ;) Wird ja bei Regatten so gemacht und das macht dann durchaus Sinn, grad wenn es um das Unteschreiten des unteren Windlimits geht. Ansonsten hilft wirklich das Gespür und der Blick zu denen, die bereits auf dem Wasser sind oder grad durchnässt hektisch am Strand irgendwas umbauen (Größer, kleiner---warum?). Und manchmal muss man sich halt opfern und dann selbst den Vorturner machen. Ich bin dann häufig so nett und signalisiere den anderen dann, ob es passt.

  • dominik49
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    • 22. August 2024 um 10:00
    • #24

    Genau, messen macht Sinn an Ort und Stelle, idealerweise wenn man schon draußen ist.

    Oder es gibt Wetterstationen ca, 15 - 60 min in Luv und Erfahrungswerte dazu, was das für den Spot bedeutet.

  • Online
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    • 22. August 2024 um 10:48
    • #25
    Zitat von -Rocky-

    mhhhhhhhh ich glaube ich überlege es mir nochmal mit dem Windmesser........................ ^^

    Richtige Entscheidung. Falls keine eigene Erfahrung: Lieber fragen als messen.

  • Hifly666
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    • 22. August 2024 um 10:48
    • #26
    Zitat von -Rocky-

    mhhhhhhhh ich glaube ich überlege es mir nochmal mit dem Windmesser........................ ^^

    Ich würde zumindest dafür nicht allzu viel investieren. Weil irgendwann ist dir Die Zeit die für das Messen draufsteht zu schade.

  • hary
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    • 22. August 2024 um 16:16
    • #27

    Es kann auch helfen, sich die nächstgelegene Wetterstation zu suchen. Bei uns am Epplesee ist die DWD Station genau 500 m weit weg. Die Lifewerte kann man sich überall abrufen.

  • Totti-Amun
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    • 22. August 2024 um 17:11
    • Offizieller Beitrag
    • #28

    Ich glaube sowieso, jede gute Wetter-App ist aussagekräftiger.

    Vor Allem sind die mit einer Tendenz für den Tag.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • rrd248
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    • 22. August 2024 um 18:32
    • #29
    Zitat von Hifly666
    Zitat von -Rocky-

    mhhhhhhhh ich glaube ich überlege es mir nochmal mit dem Windmesser........................ ^^

    Ich würde zumindest dafür nicht allzu viel investieren. Weil irgendwann ist dir Die Zeit die für das Messen draufsteht zu schade.

    Was ist denn viel? So um 70eur kostet ein brauchbares Gerät schon.

    Die kleinen Handy Aufsätze sind eher ungenau.

  • Hifly666
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    • 22. August 2024 um 18:55
    • #30

    Wollte damit nur ausdrücken das solche Messungen für mich vertane Zeit sind.

    Du bist vermutlich anderer Meinung.

  • Online
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    • 22. August 2024 um 19:51
    • #31

    Hier mal ein Foto wie ich am Windmessen bin.

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    • 23. August 2024 um 07:58
    • #32

    Gestern war wieder so ein schönes Beispiel zu sehen. Es wurden Segel zwischen 4.7 und 8.0 aufgebaut. Die App sagte Wind zwischen 15 und 25 Knoten voraus, Tendenz zunehmend. An der Natur, Bäume, Wasseroberfläche und Himmel konnte man ablesen, dass es eher stärker wird. Ich baute mein 6.4er auf und hatte meinen Spaß als andere wieder an Land fuhren um umzuriggen. Besonders, wenn es nicht so leicht ist wieder an den Startplatz zurück zu fahren, sollte man ein Segel wählen weiches in jeder Situation beherrschbar ist und Spaß macht.

  • dominik49
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    • 23. August 2024 um 09:06
    • #33

    Wer selbst am Land misst, misst die Windgeschwindigkeit (kaum aber die Dichte!) die der Wind gehabt hat.


    Selbst bei ablandigem Wind, ist niemand so schnell am Wasser, als dass genau dieser Wind nicht schon weg wäre.

  • mariachi76
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    • 23. August 2024 um 13:53
    • #34

    Was mir an meinen homespots oft hilft:

    - Anhand der Vorhersage das Material einpacken (meist 2 boards und 5 Segel).

    - am spot gibts ein paar windmesser mit Echtzeit-Anzeige - auch Sensoren mitten im Wasser

    - Wellenbild beobachten. Dazu Ebbe und Flut. Wind im Gesicht spueren.

    - Basierend auf all dem eine Windgeschwindigkeit in kn abschaetzen und hier eingeben:

    https://apps.apple.com/ua/app/my-windsurf/id792134884

    Bei Flut (=Stroemung in Windrichtung) tendenziell eine Groesse groesser aufziehen. Bei Ebbe umgekehrt.

    Die App ist wirklich super. Man kann sein Gewicht, Koennen sowie Slalom/Freeride einstellen. Damit liege ich wirklich zu 95% richtig. Ich muss bei 50 sessions pro Jahr vielleicht 2-3x umriggen.

    Unbekannte Surfer fragen? Gerne zum Kontakte knuepfen, aber danach das Segel riggen? vergiss es. Man kennt deren Gewicht, Koennen und Material nicht. Bei mir sinds meist FSWer, waehrend ich Slalommaterial habe. Da bin ich oft mit 7er Segel unterwegs wenn die 5er Segel fahren.

    Auch Hand-windmesser am Strand helfen nicht, der Wind draussen am Wasser ist meist ein ganz anderer.

    Im Endeffekt passt meine Methode fuer mich - und man entwickelt dann fuer seine homespots einfach auch ein gutes Gefuehl, was passt.

    Aber schaut euch mal die app an, die liegt bei der Materialempfehlung echt goldrichtig.

    lg

    mariachi76

  • cad184
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    • 23. August 2024 um 17:25
    • #35

    Ich nutze gerne meinen Kaindl Windmesser. Gerade bei wenig Wind sehr hilfreich, bei mehr Wind verlasse ich mich auch auf das Wellenbild. An mir bekannten Spots weiß ich auch, ob draußen mehr oder weniger Wind weht als am Ufer. Das passt meist sehr gut. Wenn sich der Wind ändert hilft alles nichts.

  • foiler
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    • 23. August 2024 um 20:30
    • #36

    Ich habe gute Erfahrung damit gemacht den Wind mit meinem Segel zu messen. Wenn ich es nicht mehr halten kann, weiss ich es ist zu gross. Baue dann kleiner auf. Geht prinzipiell auch umgekehrt.

    Funktioniert bei mir seit Jahren top.

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    • 24. August 2024 um 20:10
    • #37

    Ich habe auch festgestellt, dass die Windrichtung relativ zum Küstenverlauf ebenfalls sehr entscheidend ist. Das betrifft dann leider auch die Messwerte im Windfinder. Am Homespot habe ich dafür langsam Erfahrung aufgebaut und greife nur noch selten mal daneben. Aber im Urlaub ging es in zum Bsp in Hvide Sande gerade bei SW voll daneben. Gefühlt und laut WIndfinder Messangabe voll windig (und fataler weise wurde auch die falsche Windrichtung angezeigt), auf dem Wasser dann irre Abschattungen dafür aber dann erstaunlich hohe Wellen. Wenn die anderen dann auch nur rumdümpeln machts das nicht besser, zeigt nur wie schwierig es ist. Andersrum hatte ich dann auch wieder die Erfahrung mit zu großem Segel. Wenn's nicht passt ist alles Mist.

    Also der Tipp an einem unbekannten Spot gleich zwei Segel aufzuriggen, ist sicher der beste Weg und geht im Zweifel sogar schneller als lange zu überlegen und rumzugucken und zu fragen und noch mal zu überlegen ;)

  • dominik49
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    • 25. August 2024 um 09:54
    • #38

    Mehrere Riggs baue ich NUR bei einer Regatta auf, wenn man sehr schnell wechseln können sollte. UV, Zeit, ...

    Ansonsten versuche ich es mit meiner Prognose zu treffen oder eben am Windrangerand - also stark überpowered oder unterpowered - bis zur ersten kurzen Pause an Land zu fahren. Während der Pause kann man umriggen.

    Damit wird auch die persönliche Windrange am Wasser - samt den dortigen Fahrtechnik- und Trimmmöglichkeiten größer. Und man kann dann eher unpassende Windphasen durchstehen und verbringt nicht soo viel Zeit mit dem hin- und herwechseln.

    Entschieden wird rasch und ohne Umfrage. Wenn ich es an wechselhaftem Tag grad gar nicht entscheiden kann, zieh ich erst den Neo etc an und bereite alles Sonstige vor und entscheide dadurch etwas später.

  • rrd248
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    • 25. August 2024 um 12:42
    • #39

    Windmessung macht natürlich nur Sinn, wenn es freie Flächen gibt und der Wind nicht durch Lufstau oder Abdeckung beeinflusst wird.

    Gerade bei relativ ablandigem Wind helfen messen und Wellenbild kaum.

    Da habe ich mich in Hvide Sande auch schon vertan, allerdings in die Richtung, dass draußen auf dem Fjord die angekündigte Windstärke war und am Ufer deutlich weniger, so daß jeder zu groß ausgewählt hatte.

    Ich fahre daher lieber 50 km um den Fjord rum und suche einen Spot mit auflandiger Richtung, geht dort gut, aber klar, geht nicht an jedem Ort so.

  • Wolfman7
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    • 14. Januar 2025 um 13:11
    • #40

    Moin zusammen,

    ich nutze meinen Windmesser (Kaindl Windmaster-2 Windmesser) viel. Er gibt mir eine ungefähre Vorstellung von der aktuellen Situation vor Ort. Da er bei mir auch Werte speichert (Höchstwert und Untergrenze) kann ich so in etwa erkennen wie böhig es ist. Hatte schon öfters die Situation, daß in den Böhen das kleinere Segel paßt und in den doch recht langen / großen Windlöchern 1-2 Nummern größer sinnvoll gewesen wäre. So Tage wie untere 5 bis obere 7 Bft. Da paßt kein Segel den ganzen Tag.

    Daher wähle ich auch gerne beim Brett im Zweifel eine Nummer größer und beim Segel die Variante, welche mir in der Maximalböh das Segel nicht aus der Hand reißt. So habe im Windloch mit dem größeren Brett immer etwas mehr Gleitleistung.

    Gerade bei ablandigem Wind, den ich als alter Speeder gerne nutze, ist eine genaue Windstärkenbestimmung via Sicht eher schwierig. Und auch auf Fuerte hatte ich mal im Süden Wellen wie bei uns hier im Norden mit 6 Bft..... Nur waren es gerade mal untere 4 Bft., da windunabhängige Welle vom Atlantik.... Sah echt spektakulär aus. Aber mit meinem 5,7er war ich hoffnungslos unterpowert.....

    Natürlich schaue ich was die anderen fahren und frage auch, aber da muß man beachten was für Material sie fahren (Brett: Volumen und Schnitt; Segel: Größe und Art) und wielviel die Fahrer wiegen und wie hoch ihr Fahrkönnen ggf. ist.....

    Wie ich eingangs schon schrieb... Ich nutze meinen Windmeser viel und oh Wunder, wenn ich ihn nutze werde ich meist auch prompt gefragt, wieviel Wind denn gerade ist....

    Grüße

    Christian

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