Moin zusammen,
ich nutze meinen Windmesser (Kaindl Windmaster-2 Windmesser) viel. Er gibt mir eine ungefähre Vorstellung von der aktuellen Situation vor Ort. Da er bei mir auch Werte speichert (Höchstwert und Untergrenze) kann ich so in etwa erkennen wie böhig es ist. Hatte schon öfters die Situation, daß in den Böhen das kleinere Segel paßt und in den doch recht langen / großen Windlöchern 1-2 Nummern größer sinnvoll gewesen wäre. So Tage wie untere 5 bis obere 7 Bft. Da paßt kein Segel den ganzen Tag.
Daher wähle ich auch gerne beim Brett im Zweifel eine Nummer größer und beim Segel die Variante, welche mir in der Maximalböh das Segel nicht aus der Hand reißt. So habe im Windloch mit dem größeren Brett immer etwas mehr Gleitleistung.
Gerade bei ablandigem Wind, den ich als alter Speeder gerne nutze, ist eine genaue Windstärkenbestimmung via Sicht eher schwierig. Und auch auf Fuerte hatte ich mal im Süden Wellen wie bei uns hier im Norden mit 6 Bft..... Nur waren es gerade mal untere 4 Bft., da windunabhängige Welle vom Atlantik.... Sah echt spektakulär aus. Aber mit meinem 5,7er war ich hoffnungslos unterpowert.....
Natürlich schaue ich was die anderen fahren und frage auch, aber da muß man beachten was für Material sie fahren (Brett: Volumen und Schnitt; Segel: Größe und Art) und wielviel die Fahrer wiegen und wie hoch ihr Fahrkönnen ggf. ist.....
Wie ich eingangs schon schrieb... Ich nutze meinen Windmeser viel und oh Wunder, wenn ich ihn nutze werde ich meist auch prompt gefragt, wieviel Wind denn gerade ist....
Grüße
Christian
