Red Bull Storm Chase 2021/22 Waiting Period Officially Open

  • kann ich wirklich nicht sagen - habe nur die Namen der letzten 4 Finalisten rausgesucht - wer die anderen 4 sind - :nixweiss:

  • So etwas wie "The longest wave" betrachte ich eher als öffentlich gemachtes Urlaubsviedeo. Wer das unter Klimaaspekten bedenklich findet, der sollte auch seinen eigenen nächsten Surfurlaub mit dem Fahrrad am Dümmer vernbringen ;-) .

  • Danke für das umfangreiche Feedback, wobei man auch Shitstorm sagen könnte. 99% der Antworten zeigen sich einer kritischen Einstellung gegenüber dem RBSC völlig verständnislos. Die Argumente sind immer die gleichen:

    * Wer die Formel 1 kritisch sieht, darf sich selber nicht ins Auto setzen.

    * Wer selber in den Flieger steigt, darf keine Kritik an Flugverkehr äußern.

    * Warum soll man selber über verantwortungsvollem Umgang mit der Umwelt nachdenken, wenn es die anderen auch nicht tun. Sprich: Sollen erst mal die anderen anfangen sich Gedanken zu machen.

    Ergo: Wer den RBSC kritisch sieht, soll das Windsurfen bitte erst mal selber aufhören und solange andere mit Plastiktüten einkaufen gibt es keinen Grund, das nicht auch zu tun.


    Zitat totti:

    "Scheinheilig ist, den Storm Chase Event in Frage zu stellen, sich aber ständig selbst in den Flieger zu setzen und den gleichen Sport auszuüben, der zweifelsohne so oder so eine große Umweltsauerei ist.

    Es gibt nicht viele Sportarten, die in diesen Maßen so einfach betrieben werden können wie windsurfen und dennoch die Umwelt über alle Maße ruinieren wie unser Sport. Das zählt aber auf einmal nicht mehr, man zeigt lieber auf andere."


    1. Woher wisst ihr denn alle zusammen einheitlich, dass ich mich ständig in den Flieger setze bzw. Wasser predige und Wein trinke? Kennt mich jemand?

    2. Unser Sport ist eine große "Umweltsauerei"? Echt jetzt? Ich denke, es gibt in jeder Sportart Auswüchse, über die es erlaubt sein muss, sich Gedanken zu machen und der RBSC ist definitiv so ein Fall

    3. Wer zeigt auf andere? - siehe Punkt 2.


    Abschließend sei mir die Bemerkung erlaubt, dass ich nicht glaube, dass bei Wassersportlern die im Forum geschilderten Standpunkte die Mehrheitsmeinung abbilden. Dann wären nämlich sämtliche Bemühungen z.B. das Mittelmeer wieder plastiktütenfrei zu bekommen von vorneherein zum scheitern verurteilt.

  • "Abschließend sei mir die Bemerkung erlaubt, dass ich nicht glaube, dass bei Wassersportlern die im Forum geschilderten Standpunkte die Mehrheitsmeinung abbilden. Dann wären nämlich sämtliche Bemühungen z.B. das Mittelmeer wieder plastiktütenfrei zu bekommen von vorneherein zum scheitern verurteilt."


    Es bringt einen niemals in einer Diskussion weiter, die "gegnerischen" Positionen zu diskreditieren, in dem man von der hypothetischen (gerade aber nicht anwesenden) Mehrheitsmeinung faselt, die natürlich immer auf der Seite des vom Shitstorm getroffenen stehen tut.


    So wie Woke Aktivisten fest der Meinung sind, dass die Mehrheit der Deutschen Gendern, Indentitätspolitik und Political Correctness für die wichtigsten anzugehenden Probleme der nächsten Jahre ansieht ... sicher, aber nur im Berliner Univiertel nach 2 Bier.


    Windsurfen, Surfen, Kiten - das sind alle keine Umweltfreundlichen Sportarten - weil einfach die Masse der Sportler weit weg von den Revieren wohnt. Und weil unser Material (es gibt Ausnahmen wie Starboard) nicht auf Bäumen nachwachsend wächst.

  • 2. Unser Sport ist eine große "Umweltsauerei"? Echt jetzt? Ich denke, es gibt in jeder Sportart Auswüchse, über die es erlaubt sein muss, sich Gedanken zu machen und der RBSC ist definitiv so ein Fall

    Es wurde die Gefahr angesprochen, das hohe Risiko. Da gehe ich noch mit. Aber es wird niemand gezwungen,

    und die meisten dieser Surfer würden auch ohne RedBull dieses Risiko eingehen.


    Aber bei der Umwelt ... verstehe ich deinen Ansatz wirklich nicht. Man kann sich ja Gedanken machen, das haben

    hier sicher alle getan, auch Totti, das ist nie verkehrt. Aber am Ende machen die RedBull Surfer nichts anderes als

    andere Surfer auch, auch vom Umwelt Aspekt her.

  • Aber bei der Umwelt ... verstehe ich deinen Ansatz wirklich nicht. Man kann sich ja Gedanken machen, das haben

    hier sicher alle getan, auch Totti, das ist nie verkehrt. Aber am Ende machen die RedBull Surfer nichts anderes als

    andere Surfer auch, auch vom Umwelt Aspekt her.


    Den Bogen kann man ja durchaus weiterspannen:

    Die verdienen ihr Geld damit, ihren Lebensunterhalt. Das sind alles Berufs-Windsurfer und RedBull hat dazu knapp 15.000 festangestellte Mitarbeiter.

    Das alles wird in Abrede gestellt durch Windsurfingmarkus, während er jeden Morgen gemütlich und warm zur Arbeit gondelt und in seiner Freizeit in Übersee windsurfen geht.

    Da fehlt mir jeder Humor...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
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  • Am Ende hat es doch im Sinne eines diskussionswürdigen Themas wieder geklappt, allein die Vielzahl der Antworten zeigt doch, wie reizbar auf das Thema reagiert wird. Und wenn immer alle ganz hysterisch werden, wenn das kleine schwedische Mädchen mit den Zöpfen oder ihre Anhänger aktiv werden, ist das doch ne witzige Geschichte.


    Windsurfingmarkus , wie ich oben geschrieben habe, alle Meinungen hierzu sind und sollen vertretbar sein und heilig ist sicher keiner von uns, aber das Wegdiskutieren oder gar Leugnen einer Klimarelevanz, sei es nun bei RedBull oder den vielen anderen erwähnten "die machen das aber auch, die sind viel schlimmer noch", wird den notwendigen Wandel nicht verhindern können, ob nun für den kleinen Cafebetreiber der keinen Plastikstrohhalm mehr verwenden darf oder Autohersteller die auf V8-Motoren verzichten müssen.


    Und selbst in Windsurfkreisen dringt es langsam durch, seien es eben Starboard, Soöruz oder Surfcamps die mit Nachhaltigkeit (Beach Clean Ups und whatever...) werben. Es wird also. Langsam, aber es wird...

  • Am Ende hat es doch im Sinne eines diskussionswürdigen Themas wieder geklappt, allein die Vielzahl der Antworten zeigt doch, wie reizbar auf das Thema reagiert wird. Und wenn immer alle ganz hysterisch werden, wenn das kleine schwedische Mädchen mit den Zöpfen oder ihre Anhänger aktiv werden, ist das doch ne witzige Geschichte.


    Windsurfingmarkus , wie ich oben geschrieben habe, alle Meinungen hierzu sind und sollen vertretbar sein und heilig ist sicher keiner von uns, aber das Wegdiskutieren oder gar Leugnen einer Klimarelevanz, sei es nun bei RedBull oder den vielen anderen erwähnten "die machen das aber auch, die sind viel schlimmer noch", wird den notwendigen Wandel nicht verhindern können, ob nun für den kleinen Cafebetreiber der keinen Plastikstrohhalm mehr verwenden darf oder Autohersteller die auf V8-Motoren verzichten müssen.


    Und selbst in Windsurfkreisen dringt es langsam durch, seien es eben Starboard, Soöruz oder Surfcamps die mit Nachhaltigkeit (Beach Clean Ups und whatever...) werben. Es wird also. Langsam, aber es wird...

    :thumbup:

  • Es wurde die Gefahr angesprochen, das hohe Risiko. Da gehe ich noch mit. Aber es wird niemand gezwungen,

    und die meisten dieser Surfer würden auch ohne RedBull dieses Risiko eingehen.

    ....

    nicht unbedingt


    viele der sportler sehen das als ihren absoluten traum - profisportler - und gehen v.a. dann extreme risiken ein wenn es "lohnenswert" erscheint. wenn jetzt videoteams, sponsoren etc mit der karotte "berühmtheit" winken kommen da oft sehr unschöne sachen heraus. über die wird nur selten berichtet.

    die medien / veranstalter bekommen sie bilder, idealerweise die sensation - den möglichen schaden tragen i.a. lediglich die sportler.

    das betrifft natürlich nicht nur RB sondern sehr viele sportarten, schon sehr lange.

    ein weiterer negativer aspekt aus dieser entwicklung ist die gesamte dopingproblematik.


    und RB sport hat halt in den letzten 15-20 jahren da neue masstäbe gesetzt was "sportmarketing" betrifft, meiner anfänglichen faszination ist ernüchterung und dann ablehnung gefolgt


    und zu sagen "muss ja keiner" erinnert fast an die die diskussion aus dem sexarbeiterbereich - klar gibts einige ausnahmen, aber auch sehr viele dunkle aspekte die man nicht ausblenden sollte.


    ökologie


    klar ist unser sport nicht umweltfreundlich - das braucht man mmn garnicht zu diskutieren - wir müssten da jetzt alle mit dem fahrrad an den see, LT fahren und wenns mal gut geht foilen und ganz selten mit finne rumheizen


    allerdings sollte man bei der ökologie von sportarten mehreres bewerten

    - reisetätigkeit

    - herstellung und nachhaltigkeit vom equipment

    - fans und deren reisetätigkeit

    - notwendige infrastruktur

    - schädigung der umwelt bei der ausübung

    - grösse des sports / nische oder massensport


    auch wenn windsurfen bei 1 und 2 recht schlecht dasteht, da es ein minikleiner massensport ist drück ich mein auge zu und rede mir mein hobby schön


    - ich glaube das gewicht der jährlich weggeworfenen laufschuhe übersteigt jenes der surfboards bei weitem

    - vermutlichen reissen die fussball - CHL fans mehr kilometer runter beim spielbesuch als alle windsurfer zusammen

    - die kühlanlagen von eishallen und bobbahnen...

    - all das microplastik beim waschen von sportklamotten

    - der irrsinn der kunstschneeherstellung

    das könnt eeine noch sehr lange liste werden


    aber ich glaube das RBSC hat nicht mehr negativen umwelteinfluss als ein x-beliebiges händlermeeting irgendeiner marke


    und ich kann mit meinem gewissen klarkommen und nochmal 3.000 km abreissen für den letzten roadtrip der saison 2021


    den RBSC werd ich weiterhin ignorieren ;)

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • auch wenn windsurfen bei 1 und 2 recht schlecht dasteht, da es ein minikleiner massensport ist drück ich mein auge zu und rede mir mein hobby schön

    <=ich auch! hast du schön gesagt!

  • So solltest du aber nicht rechnen. Sondern eher:

    Wieviele neue Fußball-Schuhe kannst du für eine neue Surf-Ausrüstung kaufen?


    Wenn alle Fußballer Windsurfen wollten, das wäre mal eine Umwelt-Bilanz =O


    Hier im Forum geht es ja meist darum:


    „Mein Board könnte 0,5 kg leichter sein, welches soll ich kaufen?“
    „Ich brauche eine neue Segel-Palette, will mich neu aufstellen, was soll ich kaufen?“

    „Mein Foil ist jetzt 3 Jahre alt ... ich suche was neues, besseres“


    Da äußert auch niemand Kritik „denk mal an die Umwelt“ ... weil es an der Stelle einfach nicht passt.


    Gegen einen eigenen allgemeinen Umwelt-Thread ist dagegen nichts einzuwenden.

  • Fast alles was wir tun ist unter Klimaaspekten bedenklich. Das sehe ich wie Pugutschu.

    Nur:
    Stormchase => leider geil

    Neuer Surfstuff => leider geil....

    F1 => findet sicher auch wer geil


    Irgendwie müssen wir also die Kurve kriegen, sonst geht es den Bach runter.


    So etwas wie "The longest wave" betrachte ich eher als öffentlich gemachtes Urlaubsviedeo. Wer das unter Klimaaspekten bedenklich findet, der sollte auch seinen eigenen nächsten Surfurlaub mit dem Fahrrad am Dümmer vernbringen ;-) .

    Ein guter Ansatz. Wird gemacht ;-)

  • auch wenn windsurfen bei 1 und 2 recht schlecht dasteht, da es ein minikleiner massensport ist drück ich mein auge zu und rede mir mein hobby schön

    <=ich auch! hast du schön gesagt!

    So sehe ich es auch.


    Wichtig ist mir, dass man sich der Problematik bewusst ist und nicht die Versäumnisse und Fehler anderer als Begründung für eigenes Verhalten anführt.


    Neben der unvermeidlichen Umweltbelastung durch Reisen und Materialherstellung, die man ja individuell regeln kann, ärgern mich aber viel mehr die Umstände, die leicht zu vermeiden sind und zu Spotsperrungen und negativer Berichterstattung führen:


    - Müll und Fäkalien am Strand und Parkplatz hinterlassen

    - Surfen in Schutzzonen

    - Beschädigung von Schilf oder Grünzeug für mehr Park- oder Ablagefläche

  • Irgendwie müssen wir also die Kurve kriegen, sonst geht es den Bach runter.


    DAS ist unbestritten richtig (!!)


    Dazu: Müssen wir aber an die großen, an die richtig großen Stellschrauben ran .....


    (Der RBSC - gehört da eher nicht dazu ....)


    Ich hatte hier schon mal ein paar Beispiele aufgeführt ..... ist natürlich nicht beliebt, weil es unser Allgemeinverhalten und den Kaptalismus in seiner Turbo-Ausprägung an sich in Frage gestellt ..... uhhhhiiiii die Büchse der Pandora geöffnet ....


    => in aller Regel (nicht hier im Forum): => Die erwartbare SOFORT-RAKTION: Arbeitsplätze futsch, Wohlstand sofort in Luft aufgelöst ...alles - auch die BRD in Schutt in Asche .......=> also weiter so - Vollgas :


    - Konsum (priv. Haushalte + Industrie)

    - Bauwahn und Flächenversiegelung (alle)

    - Energie (Staat)

    - Müll (alle)


    Bin die Beispiele Leid.


    Ich selber - ja bin auch dabei. Denke aber an meine "Stellschreauben": Reisen bleibt- Surfen samt Material bleibt. Konsum: massive Reduktion + Kritik an AG/Kollegen-Verhalten ....(wirkt langsam ...aber wirkt)... ;) ...( mein Chef ist schwäbischer Kaufmann ... ^^ ...)...