Posts by URi

    Ich spreche mal nur für mich.

    Die im letzten Jahr stattgefundene totale Digitalisierung meiner Arbeitsstätte, die nur teilweise funktioniert, mir aber in jedem Fall deutlich mehr Arbeit beschert, führt dazu, dass ich in meiner Freizeit Digitalkrams soweit wie möglich vermeide. Schnell mal reingucken tue ich aber immer wieder gerne ;-) .

    Ich muss das mal los werden. Die Göring Eckardt war in meiner Klasse und hat mit mir Abi gemacht. Ich kann euch sagen, wir sind verloren!!!😢😢

    Für meinen Jahrgang erweitere ich das auf ALLE, die in die Politik gegangen sind - in fast allen Parteien.

    1.4.1990 - Der Start meiner aktiven Surferlaufbahn. Den Schein habe ich schon 10 Jahre vorher gemacht. Bis dahin gab es nur sehr vereinzelt mal eine Session. Das Board ist ein (damals schon) alter Windglider mit "Blutrinne". Wie man sieht, war es sehr warm, aber das Wasser ist Anfang April üblicherweise noch recht frisch :-D . Es dauerte nicht so lange, dass kam, was kommen musste, und ich mit dem Masttop an einer der Weiden hängen geblieben bin ...

    Küingdorf 1.4.1990.jpg

    Du musst beim Gleiten unterscheiden zwischen:

    - angleiten passiv,

    - angleiten aktiv und

    - durchgleiten.


    Beim passiven Angleiten gilt immer noch das "Länge läuft" Prinzip (Lorch). Ansonsten sagt man, dass beim aktiven Angleiten und Durchgleiten die breiteren Boards Vorteile haben. Was "man" sagt muss aber noch lange nicht für dich persönlich gelten. Da spielen persönliche Vorlieben und "Fahrtechnikvarianten" und auch Reviereigenschaften eine nicht unerhebliche Rolle. Zu den Fahrtechnikvarianten gehören neben verschiedenen Pumptechniken , möglichst eine kleine Böe abzupassen, im passenden Moment abfallen, im passenden Moment nach hinten/in die Schlaufen gehen


    Was deine Ausgangsfrage angeht bin ich mit 12 kn da ganz bei c-bra, obwohl ich 100 Kg wiege.

    Endlich mal eine Ausgabe mit weniger Foil (etwas ist ja ok).


    Frühgleitartikel: Das war natürlich was für mich. Früher, mit meinem alten Material war ich immer einer der ersten im Gleiten, heute ist es eher umgekehrt. Der Text und die Grafik liefern die Erklärungen. Wo ich noch vor 3 Jahren mit meinem alten Zeug mit 88L/5,7 ins Gleiten gekommen bin, brauche ich jetzt 130L/ 8,5. Was für eine "Verbesserung" ;-) .


    Der Rest: Auch gut.

    Ich behalte mein Abo. Das gehört für mich zum Surfen dazu ;-)

    Das ist auch nicht so alt :-)


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    Haben wir auch im Verein, gelb und von Naish, extrem stabil und akzeptables Gewicht

    Der Naish sah im Vergleich zum Fit Ocean, zu meinem jetzigen Jobe Yarra und auch zu vielen anderen, die ich gesehen habe, schon sehr gut verarbeitet aus. Aber, was damals gut gemeint war (besseres Aufrollen durch dünnere Seitenwände), stellt sich heute meiner Meinung nach als Konstruktionsfehler heraus. Die meisten neuen ISups haben doch gerade doppelte Seitenwände, da sie so steifer sind und auch Paddelkontakt besser aushalten können. Dafür lassen sie sich nicht so gut aufrollen.

    Ich pflege unsere ISups immer nach bestem Wissen und Gewissen. Beim Aufrollen achte ich darauf, dass keine Knickstellen in der Nähe von Nähten sind. Zu Hause spüle ich sie noch einmal ab und lege sie dann mit 1 PSI in einen Boardhalter in einem dunklen Raum. im Winter kommen sie ebenfalls mit 1PSI ins Haus.


    Aber:


    Ich habe hier ja immer wieder mal was zu Druck und Pumpen geschrieben. Der Naish durfte mit maximal 14 PSI aufgepumpt werden. Ich habe ihn schon öfter mal auf 15 PSI aufgepumpt, damit ich später auf dem Wasser, dessen Temperatur ja meistens deutlich geringer ist, als die an Land, die 14 PSI hatte. Das hat auch immer messbar gut funktioniert. Seltsam wurde es, als meine Frau ihr günstiges ISup bekam, das nur 1/3 vom Naish gekostet hat. Ein Pumpenvergleich zeigt, dass die dort mitgelieferte Pumpe immer 2 PSI zu viel anzeigte im Vergleich zur Naish-Pumpe (oder eben die Naish Pumpe zu wenig). Ich habe natürlich der Naish-Pumpe mehr vertraut, zumal der Zeiger bein einer Pumppause nicht auf null runterging wie bei der anderen. Verdächtig wurde es erst, als ich mir eine Elektropumpe kaufte. Die zeigte immer das gleiche an wie die vom günstigen Fit Ocean ISup -wie auch weitere Pumpen, die ich inzwischen habe. Möglicherweise habe ich den Naish also immer mit bis zu 3 PSI zu viel aufgepumpt.

    Ich habe einen Naish Crossover der 1. Generation (2012???). Der anfangs starke PVC-Geruch ist zum Glück gewichen, aber wirklich spröde wirkt der nicht. Da wirkte unser neueres Boad (Fit Ocean) von Anfang an "spröder". Das ist meiner Einschätzung nach konstruktionsbedingt. Der Naish hat extra softe/elastische Seitenwände, deretwegen er sich super aufrollen lässt, aber nicht so steif ist. Der FO hat extra dicke Seitenwände, die eine erhöhte Steifigkeit liefern, aber beim Aufrollen auch schneller mal Knicke bilden. Da muss man beim Aufrollen aufpassen, dass man nicht immer die gleiche Stelle knickt. Der FO ist in den 3 Jahren, die wir ihn haben auch nicht wirklich spröder geworden.

    Beim Naish löst sich der vordere Finnenkasten ganz leicht ab. Das liegt wohl daran, dass der beim Aufrollen nicht immer an einer geraden Stelle liegt. Auch da kann man drauf achten, was ich natürlich anfangs nicht wusste.
    Meine ISUPs lagern idR. leicht aufgeblasen und abgedeckt/relativ dunkel. Bleiben sie länger trocken rolle ich sie auf und packe sie in eine XXXL-Reisetasche mit Rollen (19,-€ bei ebay). Die hat kein Netzmaterial, sodass die ISUPs völlig dunkel lagern.

    So, jetzt muss ich mich mal selbst zitieren.

    Der o.g. Naish Crossover ist mittlerweile völlig im Eimer. Beim Ostseeurlaub fiel mir ein leichtes Blubbern an einer Naht auf. Der Reparaturversuch nach dem Urlaub hat überhaupt nicht geklappt. Der Kleber klebte kein Stück - wahrscheinlich zu alt. Die Tube wirkte -obwohl noch original versiegelt- halb leer.

    Habe mir dann so einen speziellen PVC-Kleber von Uhu geholt. Der hielt wirklich gut. Nun ist es so, dass an der erwähnten dünnen/elastischen Seitenwand mittlerweile mehrere kleine undichte Stellen sind, die ich alle erfolgreich abdichten konnte. Leider kommen aber bei jedem Aufblasen 1-2 neue Stellen dazu, sodass man schlicht und einfach sagen muss, dass das Board hin ist. Die undichten Stellen sind allerdings so klein, dass ich immer noch 2 Stunden paddeln kann, ohne dass ich einen größeren Druckabfall spüre. Nur - es fühlt sich halt nicht so gut an, wenn's überall blubbert ;-) .

    Ich hatte den Naish ja noch mal zusammengeflickt, falls wir mal zu dritt (mit Frau und Tochter) loswollen. Gestern Morgen habe ich ihn aufgepumt -das 1. mal seit dem Beitrag, den ich gerade zitiere- und er hat gehalten. Also sind wir gestern Mittag mit einem befreundeten Päärchen, die sich auch gerade ein ISup gekauft haben, an dn Dümmer gefahren. Beim Aufpumpen ist der Naish uns dann bei ca. 12 PSI um die Ohren geflogen. "Um die Ohren fliegen" ist dabei wörtlich zu nehmen. Die Naht ist an einer Stelle, die bislang noch nichts hatte, auf ca. 25 cm aufgerissen. Das hat den Naish zu einem 5-Meter-Satz verannlasst, der erst dadurch gebremst wurde, dass ich da zufällig im Weg stand und mein neues Board aufpumpte. Mein Kumpel, der den Naish aufgepumt hatte, stand ziemlich verdattert da und hielt noch Teile der Pumpe in der Hand. Die hat es nämlich durch den Raketenstart des Naish gleich mit zerrissen.

    Das war doch irgendwie schon immer so, dass Naish die SL-Sachen "zwischendurch" nachgereicht hat. Oder sind die an anderer Stelle erwähnten wirtschaftlichen Schwierigkeiten doch so schlimm?

    Mit 50 Kg musst du eigentlich auf gar nichts achten ;-) .


    Mal so allgemein:

    Ab ca. 80-85 Kg sollte die Dicke 15 cm ('6') betragen, darunter reicht 10 cm ('4'). Ein dünneres Brett hat einen tieferen Schwerpunkt (Gleichgewicht halten) und ist für Leichtgewichte etwas einfacher zu manövrieren. Dafür ist es mit schweren Personen oder zu zweit ziemlich wabbelig, wobei es deutliche Qualitätsunterschiede gibt. Es gibt bei einigen Herstellern auch Zwischengrößen.


    Allroundboards liegen in der Breite so zwischen 76cm und 86 cm, wobei bei unseren Boards da mit 76cm und 210L Volumen das kippstabilste ist - warum auch immer??? Touringboards sind oft etwas schmaler.


    Qualität: Es gibt sehr günstige, mittelpreisige und hochpreisige Boards. Die Überschneidungen zwischen Preis und Qualität sich schon recht groß. Man kann durchaus mal 300,-€ mehr für ein schlechteres Board ausgeben. Grundsätzlich reichen für Gelegenheits-und "nur-zum Spaß"-Paddler auch die ganz günstigen. Ansonsten kannst du auf folgende Bezeichnungen achten:

    Double-Layer: Die Außenhaut hat 2 Schichten statt nur einer.

    Cross- oder X-Dropstich = besonders hochwertig und steif.

    FusionTechnologie = Die Einzelteile sind verschweißt und nicht verklebt = Gewichtsersparnis + Qualitätsgewinn.

    Boards die nicht mindestens einen Druck von 15 PSI vertragen taugen idR. nichts.


    Da du klein und leicht bist, wäre nicht unbedingt der Kauf eines Gesamtpaketes empfehlenswert. Da sind meistens schwere Alupaddel und nur mittelgute Pumpen drin. Ein leichtes Paddel mit Carbonanteil und eine Elektropumpe oder eine Triple-Action-Pumpe sind zumindest eine Überlegung wert. Einige wenige Hersteller bieten auch Sets mit brauchbaren Paddeln an. Von meiner Frau und meinen Töchtern kenne ich das so: Wir pumpen alle unsere Board auf, bei 5 PSI macht die erste schlapp (auch sehr leicht) und spätestens bei 8-10 PSI die beiden anderen. Und nun rate mal, wer die alle bis 15 -18 PSI aufpumt und sich nachher beim Paddeln nur noch nach einem Sauerstoffgerät sehnt ;-) .