Lernprozessdauer Foilen
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Ja, das IQ Foil mit dem 900 Foilist ein super ausgereiftes Racefoil.
Der Tread-Eröffner verwendet aber ein altes 790 Moses Freeridefoil auf einem Wind Surf Slalom Board mit einem konventionellen Surf Segel.
Um das IQ sinnvoll Fliegen zu können, bräuchte er ein 91 cm breites Race Foil Board (original IQ 95 cm) und ein mindestens 8 m² Racefoil Segel.
Einer der Punkte für das Scheitern des Windfoilens ist das sinnlose Zusammenwürfeln des Materials. Von Windsurf-SL-Boards, über Formula-Foil-Boards, Low Aspekt oder high Aspekt Foils, irgendwelche gerade greifbare Segel, und am Ende jammert dann jeder, dass der Trimm nicht passt ...
Windfoilen kann so einfach zu lernen sein, wenn das dedizierte Foil-Board nicht zu breit und nicht zu schmal ist (der Gebrauchmarkt ist voll), für die erste ein bis zwei Saisons ein Low-Aspekt Foil verwendet wird (zum Beispiel der hier verwendete 790 Moses/Sabfoil), ein Segel ohne oder mit 1-2 Cambern (nicht zu groß und nicht zu klein) und beim Einsatz in geeigneten Bedingungen, 10-12 Knoten ohne große Welle, die Verwendung eines Hüft Trapez ab dem 3-4 mal und ausreichend TOW (Time on Water), um Windfoilen lernen zu können. Und die Bereitschaft auch mal 2 Stunden beim Windfoilen zu bleiben und nicht beim Auffrischen des Windes sofort zum Finnne-Board zu wechseln, sondern dem Ganzen die Zeit zu geben, die es braucht.
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Da kann ich nur zustimmen.
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Nachdem ich gerade bei Flaute in Torbole sitze, ein kleiner Zwischenbericht: Die Shims sind leider nicht angekommen, waren angeblich vorrätig, hat aber nicht gestimmt. Deshalb hab ich mir selber was gebastelt, kann aber natürlich keine genaue Gradzahl angeben. Vorgestern könnte ich es erstmalig ausprobieren und ja, das war ein Schritt in die richtige Richtung. Das Foil lässt sich jetzt leichter hochbringen, tatsächlich schon bei richtig wenig Wind. Auch allgemein hat sich mein Gefühl für das Fliegen verbessert, aber die Grundproblematik mit Trapez / ohne Trapez ist noch da. Nächster Schritt ist, die Trapeztampen mal auf lang zu stellen (ich mage es sonst eher kurz). Ein paar Tage mit Wind wären jetzt halt noch toll...
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Nachdem ich gerade bei Flaute in Torbole sitze, ein kleiner Zwischenbericht: Die Shims sind leider nicht angekommen, waren angeblich vorrätig, hat aber nicht gestimmt. Deshalb hab ich mir selber was gebastelt, kann aber natürlich keine genaue Gradzahl angeben. Vorgestern könnte ich es erstmalig ausprobieren und ja, das war ein Schritt in die richtige Richtung. Das Foil lässt sich jetzt leichter hochbringen, tatsächlich schon bei richtig wenig Wind. Auch allgemein hat sich mein Gefühl für das Fliegen verbessert, aber die Grundproblematik mit Trapez / ohne Trapez ist noch da. Nächster Schritt ist, die Trapeztampen mal auf lang zu stellen (ich mage es sonst eher kurz). Ein paar Tage mit Wind wären jetzt halt noch toll...
War grad am lago, deshalb kurz der Hinweis von mir:
Fun Fact: Kleine Seen wie der bei dir daheim haben wenig und nicht sehr hohen Chop. Am Anfang hattest du geschrieben, dass du vor allem am Lago Probleme hast. Eventuell willst du auch mal deinen Foil Mast in der Box minimal shimmen.
Das bringt die Nase vom Brett etwas nach oben, lässt dich dein Foil über die Schlaufen etwas anpowern und fliegt dann bei viel Chop auch mit Touchdowns oft etwas sanfter.
Ich bin fast 1 Grad mit dem "mast rake" hochgegangen zwischen Bergsee und Lago, hat mir unheimlich geholfen.
Das ist natürlich optional und du solltest wirklich erstmal nach den Tampen und dem Lift generell schauen. Aber falls dir das weiterhin auffällt, dass du am Lago minimal mehr Probleme als am lokalen See hast, ein Tipp den man mal im Kopf behalten könnte. -
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hab jetzt schon seit 2 Jahren ein so gut wie neu Foilset Serverne Red 1400 in meinem Lager liegen und noch nie benutzt oder es ausprobiert.
Muss jetzt doch endlich mal ran, was meint ihr passt das Set für die ersten Versuche:
140er F-Race DT, Severne Redwing Set mit 1400er Front/90er Mast DT.
GA-Segel Hybrid von 5,2 über 5,7, 6,7, 7,7 bis NP V8 in 8,7.
Fahrergewicht in Neo/Trapez 80kg.
Versuche sollten so bei 10-12 knt beginnen da aktuell einfach nicht mehr Wind am erreichbaren Binnnesee angesagt ist -
IQ mit 105er Fuselage und ergänzend noch ein kleiner FW (z.B. 650) ist ein super Freerace Set und das braucht dann auch nicht zwingend ein 91er oder gar IQ Board. Nur die 115er Plus Fuselage ist primär für Course Race gedacht
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So, nun mein Fazit nach sechs Tagen Torbole bei leider etwas durchwachsenem Wetter:
- 4 Foil Sessions, 3 x Finne
- Shim und lange Trapeztampen haben geholfen für ein entspannteres Fahren
- In eine Richtung konnte ich sogar in beide Schlaufen gehen und hatte dabei recht gute Kontrolle
- In die andere Richtung (eher mit den Wellen) war es allgemein schwierig, hier ziemliche Tendenz zum Aufschaukeln
- Fieser Chop macht das Lernen nicht leichter
- Bei grenzwertigem Wind auf jeden Fall eine Bereicherung, heute hat es nur für's Foil einigermaßen gereicht und ich hatte Spaß
- Bin leider immer noch kein stabiler Foiler, aber es wird besser; heute Vmax 27km/h
- Beim Foil Mast lockert sich jeweils eine Schraube oben und unten, egal wie ich sie anknalle, ziemlich nervig. Der Mast an sich sitzt aber fest.
Hatte mir etwas mehr erhofft, aber es geht schon voran...
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Ja, das IQ Foil mit dem 900 Foilist ein super ausgereiftes Racefoil.
Der Tread-Eröffner verwendet aber ein altes 790 Moses Freeridefoil auf einem Wind Surf Slalom Board mit einem konventionellen Surf Segel.
Um das IQ sinnvoll Fliegen zu können, bräuchte er ein 91 cm breites Race Foil Board (original IQ 95 cm) und ein mindestens 8 m² Racefoil Segel.
Einer der Punkte für das Scheitern des Windfoilens ist das sinnlose Zusammenwürfeln des Materials. Von Windsurf-SL-Boards, über Formula-Foil-Boards, Low Aspekt oder high Aspekt Foils, irgendwelche gerade greifbare Segel, und am Ende jammert dann jeder, dass der Trimm nicht passt ...
Windfoilen kann so einfach zu lernen sein, wenn das dedizierte Foil-Board nicht zu breit und nicht zu schmal ist (der Gebrauchmarkt ist voll), für die erste ein bis zwei Saisons ein Low-Aspekt Foil verwendet wird (zum Beispiel der hier verwendete 790 Moses/Sabfoil), ein Segel ohne oder mit 1-2 Cambern (nicht zu groß und nicht zu klein) und beim Einsatz in geeigneten Bedingungen, 10-12 Knoten ohne große Welle, die Verwendung eines Hüft Trapez ab dem 3-4 mal und ausreichend TOW (Time on Water), um Windfoilen lernen zu können. Und die Bereitschaft auch mal 2 Stunden beim Windfoilen zu bleiben und nicht beim Auffrischen des Windes sofort zum Finnne-Board zu wechseln, sondern dem Ganzen die Zeit zu geben, die es braucht.
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t36 da bin ich nich zu 100% einverstanden.
Ein JP Hydrofoil 135 oder 150 funktioniert mit dem Setup nämlich absolut super.beim IQ-Foil muss es auch nicht immer das riesige Race-Besteck sein: Neben den langen Fuselages gibt es die 105er, und mit kleineren Frontwings (die man gebraucht gut findet) lässt sich das Ganze extrem flexibel trimmen. Das harmoniert auf den JPs astrein mit Segeln von 4.5 bis 9.0 – am meisten nutze ich 6.0 und 7.4.
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was meint ihr passt das Set für die ersten Versuche:
Bin ja noch nicht der Profi, aber würde sagen ja. Segel würde ich das 6,7qm empfehlen (wenig Downhaul, relativ viel Outhaul), Trapeztampen lang, Mastspur nach hinten und dann einfach mal probieren...
Lieber bei wenig Wind mit ein paar Böen als umgekehrt, dann kann man in den Windlöchern ausruhen.
Und wenn Du die Nose von Deinem Board nicht ruinieren willst, mach einen Protektor drauf. Ich habe nach dem ersten Einschlag dann beim Overfoilen immer das Segel "weggeworfen" und bin nach Luv abgesprungen. Für die Zuschauer sicher lustig, aber das Board hat´s gedankt
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Servus,
mir hat es viel gebracht eine Unterlegscheibe zu verwenden. Weil immer wenn ich schneller wurde, wollte das Foil aus dem Wasser und ich musste mit aller macht die Nase runterdrücken. Was auch extrem geholfen hat aber sehr ungewohnt war und Überwindung gekostet hat, war sich konsequent ins Trapez zu setzen. Vorallem mit langen Tampen. Aber das wichtigste ist üben und Dinge auszuprobieren (Trimm und Körperhaltung) und wirklich nicht direkt auf die Finne umspringen, weil evtl ja die eine Böe ausreichen könnte.
Ich fahre ein JP Hydrofoil 133; NP V8flight 6qm; Gunsails HYFoil 1050; Gewicht ca 76kg+- eher+..
Eine Frage aus eigenem Interesse: Macht mit diesem Board und Segel das IQ Foil sinn? überlege schon Länger es mal auszuprobieren.
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was meint ihr passt das Set für die ersten Versuche:
Bin ja noch nicht der Profi, aber würde sagen ja. Segel würde ich das 6,7qm empfehlen (wenig Downhaul, relativ viel Outhaul), Trapeztampen lang, Mastspur nach hinten und dann einfach mal probieren...
Lieber bei wenig Wind mit ein paar Böen als umgekehrt, dann kann man in den Windlöchern ausruhen.
Und wenn Du die Nose von Deinem Board nicht ruinieren willst, mach einen Protektor drauf. Ich habe nach dem ersten Einschlag dann beim Overfoilen immer das Segel "weggeworfen" und bin nach Luv abgesprungen. Für die Zuschauer sicher lustig, aber das Board hat´s gedankt
.moin Mihaka
finde es interessant, dass Du ähnlich denkst "in den Windlöchern ausruhen"
weil ich ähnliche Windbedingungen habe. In Berlin haben wir nur Böen kaum konstanten Wind. Aber nichtdestotrotzt liebe ich die kuriosen Verhältnisse und weil die Situation einfach nun mal so ist. Was mich brennend interessiert ist, wie hast Du den Rake vom Foilmast eingestellt? Ich stelle ihn auf exakt 0 Grad ein. Auf Grund der launigen Böen. Ich hatte es mal probiert bei viel Wind den Mast weiter um 1 oder 2 Grad nach hinten zu stellen, da merkte ich, dass ich zu lange auf dem Wasser klebe. Seit dem fahre ich immer auf 0 Grad und bin damit total zufrieden.beste Grüße
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Foilen Ohne Trapez? Das geht ja fast nicht. Erst über das Trapez stabilisiere ich die Fuhre. Also ich bin immer schon vor den Abheben im Trapez mit verdammt langen Tampen (36er).
Denke das liegt eher am Gesamtsystem. Freeridefoil mit kleinerem Segel unterhalb 5-6 qm benötigt kein Trapez zum stabilisieren wenn alles richti eingestell ist. Da hilft das Trapez nur zum Entspannen bei längeren Schlägen. Für den Einsteiger ist auch erstmal nur die vordere Fusschlaufe wichtig. Die hintere kommt erst später dazu
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Hab auch erst dieses Jahr mit Trapez probiert. Bei unserem Baggersee mit den dauernden on off Winden bringt es nicht viel. Ebenso auf der Neuen Donau da geht es in eine Richtung maximal 150 Meter . Da geht es ganz gut ohne Trapez
Sinn macht es auf größeren Strecken, zB bei uns am Neusiedler See.
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Der Neusiedler See ist nicht der beste Freund der Foils. Ich hab dort immer nur Angst vor Überschlägen und nimm das Foil garnicht mehr mit dorthin. Da bist ja die halbe Zeit mit Pflügen des Bodens beschäftigt.
Gerade das stark böige ist für foils wie gemacht. Wenns in den Böen zum abheben und etwas speed aufbauen reicht, gleitest/fliegst du dann durch alle Löcher durch. Aber ja, kurze Schläge sind besonders am Anfang nicht ideal.
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Mit 60er Mast geht es noch am NSee, ist halt gewöhnungsbedürftig mit kurzem Mast
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Toll dass es noch Surfer gibt, die sich für das Foilen als Beginner begeistern können. Eigentlich ist durch das Wingen die Tendenz rückläufig. Aber..., komme gerade aus Kroatien, Viganj, zurück. 18 Tage, 16 auf dem Wasser, keine schlechte Ausbeute und die habe ich dort im Juni immer. Aber zum Thema. Ich foile jetzt seit über 6 Jahren, inzwischen mit dem dritten Stingray von Duotone, jetzt der 126 SLS. Segel vom 7.0 Duotone F-Pace mit Camber bis zum 4.2 Wave. Mein 6.4 hat noch Camber, der Rest nicht mehr.
Alle Segel fahre ich inzwischen mit dem 1000er Front von Duotone, sowie auch das gesamte Set, 90/90 von dort stammt. Also vom Schwachwind mit 7.0 bis 4.2 bei 25 knoten (jetzt mehrfach in Viganj) alles mit einem Frontflügel. Ich habe zwar noch einen 800 er, den habe ich aber noch nicht ausreichend getestet. Vl. im Herbst in Rosas.
Alle Segel werden nach Bestimmung getrimmt. Trapeztampen verstellbar, damit bei Downwind genung Bewegungsfreiheit herrscht. Inzwischen fahre ich den Stingray mit einer hinteren Singleschlaufe und seit kurzem fast nur in der Vorderen. Ich war totaler Verfechter der 2 Schlaufentechnik. Aber mit der jetzigen Technik kann ich entspannt cruisen oder auch mal die härtesten UP Windkurse fahren.
Segelmast je nach Segelgröße fast mittig bis 2 Fingerbreit vorne.
Hat sich bei meinem Set als top erwiesen.
In Viganj waren übrigens sehr viele Foiler unterwegs, dass hat mich ebenfalls sehr gefreut und oft waren wir die ersten auf dem Wasser, was aber auch bedingte, dass bis zu drei Mal Segelwechsel angesagt war.
Wenn über Foilmastlänge diskutiert wird. Ich fahre von Anfang an 90 und die bei uns zu Hause, am Gardsee sowieso und auf dem Meer, Viganj oder Rosas, geht eh nichts anderes.
Lasst euch nicht entmutigen, ich winge zwar auch, aber windsurffoilen bleibt Favorit.
Hang Loose
Michael
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