Posts by chris87

    Ich wiege auch 75 KG und fahre den 130 bei 12 - 22 kt mit 7.8 / 9.0

    Finde 7.8 sehr gut mit etwas Pumptechnik kann man bei guten 12 kt gleiten und er fliegt auch super durch Windlöcher durch. Kontrolle finde ich super easy. Also hier brauchst Dir keine Sorgen machen. Aber man muss halt wie Totti schon schreibt aktiv anpumpen klar...

    Ich war bereits in Porto Pollo und im Süden von Korsika. Da beides eher Kurztrips waren ohne eigenem Material und somit zur Miete und damit eingeschränkt in der Spotwahl.


    Kann daher nur von Piantarella berichten: Wunder schöne Bucht, wenn auch etwas eng mit den ganzen Segelbooten. Dafür in der Nebensaison super leer. Winde dort hauptsächlich West.

    Porto Pollo ist denke ich bekannt - was man dort als Vorteil beachten sollte zumindest im direkten Vergleich zu Piantarella ist dass Porto Pollo auch gut bei Ostwinden funktioniert. Ansonsten glaube ich auch dass sich das nicht viel schenkt bei Westwindlage.

    Bin mir sicher dass Korsika noch viele andere Spots hat aber eben vermutlich ohne Infrastruktur und weniger bekannt.


    Was ich sonst so spannend fände zum Abwägen:

    Sardinien gibt es halt viel Infrastruktur rund um den Surfspot wenn wir von Porto Pollo sprechen. Korsika wirste wohl eher mit dem Auto zum Spot fahren müssen.


    Ich wüsste nicht wofür ich mich entscheiden würde wenn ich wieder in die Ecke wollte, denke hat Beides seine Seiten und die Inseln abseits vom Surfen sind echt unterschiedlich. Auf Korsika hatte ich das Gefühl dass man zumindest in der Nebensaison auch Mal nen verlassenen Strand findet, Sardinien hingehen zumindest im Nord-Osten hatte ich das Gefühl dass viel privat war, zugepflastert mit Anlagen aber vl haben wir die verlassenen Strände auch einfach nicht gefunden ^^


    Ich hatte bislang an beiden Spots (3 Besuche) ca 60 - 70 % Windausbeute gehabt. Zwei Mal davon war Juni und Sardinien war ich im September. Damals Porto Pollo übrigens für mein Empfinden noch überraschend voll....

    ich habe 2 Fragen zur Apex Pro:


    Wie ich gesehen habe macht die Uhr eine Messung / Sek oder zumindest wird nur das exportiert. Kann man das irgendwo ändern? Weiß jemand wie das intern läuft: misst er wirklich nur so wenig oder exportiert er einfach nur den gemessenen und ggf bereinigten Wert aggregiert auf eine Sekunde?


    Zu den GPS Einstellungen habe ich die Kombination GPS/QZSS nicht gefunden. Ist es dann GPS Only?


    Freue mich auf Feedback... :)

    Ja also ist auch nur meine subjektive Meinung. Ich kenne jetzt den angesprochenen Spot auch nicht.


    Ich hab hier Jungs die fahren die genannte Combi freiwillig und zersägen damit Slalom Piloten (Nummernfahrer, muss aber nix heißen) mit SL Material....alles individuelle Themen aber ich will auch nur sagen dass es grundsätzlich funktionieren KANN.

    Von Point 7 gibt's auch ein YouTube Video Cam vs No-Cam Slalom und der No-Cam war nur minimal langsamer - also kann es so schlecht nicht sein zumindest bezogen auf Top Speed. Ich wollte das nur erwähnt haben :)

    Chris Limnos

    Also zum Thema 9 qm: ich sehe das anderst.

    Um überhaupt in's Gleiten zu kommen braucht man ca 12 kt Wind. Vl schafft es jemand bei 10 wenn er gut pumpt aber drunter geht nichts. Da gab es vergangenes Jahr auch einen spannenden Artikel dazu in der Surf...und mit Deinem Gewicht da sollte ein 7.8, max 8.4 mit entsprechender Pumptechnik ausreichend sein. Das kannste dann aber in einer entsprechend größeren Range fahren, das 9er dürfte bei Dir relativ schnell an das obere Limit kommen und auch relativ wenig Spaß machen.


    Zum eigentlichen Thema habe ich eine etwas differenziere Meinung wie so manch anderer hier:

    Ich finde, cambersegel haben den Vorteil dass diese einen großen Trimbereich haben. Darüber hinaus können sie stabil überpowert gefahren werden. Das passt auch gut zum Einsatz mit Slalom Boards. ABER:

    Natürlich kann man auch camberlose Segel mit Slalom Boards fahren und es funktioniert. Sicher nicht so überpowert wie mit Cams, aber es geht im richtigen Windbereich. Sogar erstaunlich gut. Gesetzt Du hast das richtige Revier mit starken und konstantem Wind.

    Ich bin schon etliche Male, wenn ich ohne eigenen Material unterwegs war, einen Falcon mit dem E-Type gefahren und mit dem richtigen Trim (Bauch, Loose Lech) geht das durchaus. Zumindest bei Größen <= 7 qm. Das 7.8 finde ich gar nicht gut in der Combi. Klar ein Slalom Segel fährt sich anderst aber gehen tut das schon und man kann damit auch schnell unterwegs sein. Wichtig ist ja dass das Board genug Lift bekommt aber auch da gibt es SL Boards die eher mehr Lift benötigen andere weniger ganz zu schweigen von der Finne....von daher würde ich das pauschal nicht ausschließen. Ich beneide manchmal die Kollen mit den No Cam Segeln insbesondere beim Wasserstart :)


    Mein Tip: probiere es aus. Am Besten das gesamte Setup. Leihe Dir die Segel Deiner Wahl und schaue wie viel Lift Du mit denen und Deinem übrigen Setup (Finne, Board) bekommst.

    Wenn das Rigg komplett zerlegt ist tauche ich den Mast kurz ins Wasser. Man baut ja meist irgendwo am Wasser auf.

    Wenn das Rigg schon aufgebaut ist und nur gespannt werden muss mache ich es kurz nass und spanne dann direkt am Wasser. Ist ja insbesondere mit XT super easy.


    Gehört auch Glück dazu aber ich hatte schon lange keinen Mastbruch, auch dann nicht wenn ich bei 35 Grad unter griechischer Sonne aufbauen muss. Umgekehrt hatte ich das Kühlen vor paar Jahren einmal im Sommer vergessen und Peng - da lag der Mast aber auch zuvor im heißen Auto. Mag alles auch bisschen Glück dabei sein... :)

    Zum OT sofern ich das als Tip nicht überlesen habe:


    Ich kühle meine Masten im Sommer vor dem aufriggen. Sollte das Segel schon aufgebaut sein z.b. in einer Station dann vor dem Downhaul spannen (das bleibt offen wie hier schon erwähnt) das Rigg kühlen. Dann aber das Rigg im gespannten Zustand nicht liegen lassen. Surfen oder entspannen.

    Und was ich oft als Fehler beobachte: nicht mit dem trockenen Rigg direkt Beachstart und los (und am besten ordentlich pumpen). Vor dem Starten nochmal das Rigg kühlen und zwar so dass der gesamte Mast nass ist.


    Muss aber dazu sagen dass ich Slalomsegel fahre. Eventuell ist das bei camberlosen Segeln entspannter, würde aber dennoch den Masten immer kühlen zumindest wenn es sich um einen Masten mit hohem Carbonanteil handelt.

    Ich mache das ähnlich, mit 82 kg PD SL 122 und 110. Allerdings finde ich selbst das 6,2er als kleinstmöglich fahrbares Segel auf dem 110er. Problem ist, dass bei 6,2er Bedingungen (also geschätzt ca. 25-30 Knoten) der Chop für diese Brettgröße grenzwertig wird.

    Wie schaffst Du das mit 5,6 und 75kg? Welche Finnen fährst Du auf dem 110?

    Ja also bei 25-30 Knoten fahre ich schon 5.6, drüber dann auch eher Wave mit kleinen Segeln.


    Ich habe den Mastfuß ganz vorne und bei den Finnen komme ich bei viel Chop mit der 34er MUF G10 gut zurecht - die lässt das Board nicht zu sehr fliegen und geht meiner Meinung nach mehr auf Kontrolle. Möchte aber hier auch noch weitere Finnen testen bzw bin offen für Ratschläge.


    Muss aber auch klar erwähnen dass ich den ganzen Winter über trainiere um körperlich fit zu sein, ich glaube sonst würde das nicht funktionieren. Und ich weiß nicht wie lange ich das noch machen kann, man wird ja nicht jünger :)


    Sweet Spot habe ich auf dem 110er übrigens bei guten 20 Knoten Grundwind und 6.3, fahre dann meist 35er und 36er Finnen dann aber Vollcarbon.

    Hey


    spannende Frage ich bin in der Gleichen Situation. Wiege 75 KG bin kein Profi fahre aber seit eh und je Slalom Material und bin bei Finne auf einer 2 Board Lösung da ich mir auch u.a. mangels Lager keine 3 Boards leisten kann.


    Ich habe eine Patrik SL 128 und fahre den mit 7.8 und 9.0 auf Binnenrevieren. Da dort meist relativ leichte Bedingungen herrschen (konstante Winde, wenig Chop) finde ich das auch eine super Kombination für mich. Fahre mit dieser Kombi bei ca 12 - 22 Knoten Wind.


    Als zweites Board habe ich den Patrik 110 SL. Damit fahre ich 5.5, 6.3 und 7.8.

    Mit dieser Kombi bin ich meist am Meer unterwegs: viel Chop bis Welle, z.t. böiger Wind zwischen 12-30 knoten. Wenn diese Kombi für mich nicht mehr beherrschbar ist steige ich auf Wave Material um mit Segel < 5 qm.


    Bei den Segel fahre ich beim 5.5 und 6.3 Freerace da ich finde dass die bei den Bedingungen einfach mehr Spaß machen und auch der Wasserstart ist mit der kleineren Masttasche wesentlich einfacher.


    Wir haben aber schon jegliche Kombination im direkten Vergleich ausprobiert:

    - Slalom Board (Fanatic Falcon) mit Camberlosem Freerace Segel (E-Type) vs Jag mit E-Type

    - Falcon mit E-Type vs Blast mit Slalom Finne und Warp (4 Cam Sail)


    Was ganz klar ist: bei halbwegs moderaten Bedingungen (20 Knoten Wind nur kleiner Chop) ist der Slalom eine Macht. Hat in obigen Vergleich die Blast Kombi ganz deutlich geschlagen. Je wilder die Bedingungen desto mehr kommt es auf Trim, Können und vor allem Physis an.


    Ich fahre meinen 110er auch noch bei starken Chop mit 5.6 und kann dabei Sessions von 40-50 km durchhalten. Allerdings fahre ich auch regelmäßig Mountainbike und habe demzufolge eine gute Beinmuskulatur. Die richtige Finne finde ich dabei sehr wichtig, das macht schon viel aus.


    Bin aber selbst am Überlegen was irgendwann Mal der Nachfolger von meinem 110er sein wird - ob's wieder ein 110er SL wird (sofern der überhaupt noch in der Patrik Range bleibt) oder ob's doch lieber ein Freerace werden soll.


    Aber zusammengefasst: an moderaten Tagen bin ich immer wieder total froh dass ich einen Slalom dabei habe und ich finde dass man als Amateur eher auf die 4 Cam Segel verzichten kann und damit auch das Gesamtsetup kontrollierbarer wird. Bei Anspruchsvollen Bedingungen ist man als Amateur sicherlich mit einem schnellen Freerider oder Freeracer besser beraten - aber bei einer 2 Board Lösung muss man dann halt abwägen und ggf einen Kompromiss eingehen. Ich bin mit meinem Setup soweit ganz Happy...