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  3. Flo2oz

Posts by Flo2oz

  • Lernprozessdauer Foilen

    • Flo2oz
    • May 5, 2026 at 10:31 AM

    Zur Erklärung: Ich bin ja noch am Ausprobieren mit verschiedenen Positionen. Ich kann mich schon im Trapez einhängen und mache das auch (u.a. um mich etwas Auszuruhen), aber dann bekomme ich nur schwer die richtige Flughöhe, sondern bleibe meistens in so einem Halbzustand zwischen Gleiten und Fliegen. Was auch ok, aber nicht der eigentliche Sinn des "Fliegens" ist.

    Wenn ich aus dem Trapez gehe, bekomme ich das Board leichter hoch, dafür ist es dann weniger stabil und eben auch anstrengend.

    Von daher ist mein nächster Schritt, mit einem Shim etwas mehr Auftrieb zu erzeugen, in der Hoffnung, dass es dann mit dem Trapez automatisch etwas höher und gleichzeitig weiterhin halbwegs stabil geht.

    Ich frage mich halt, wie die ganzen geübten Foiler so entspannt die Flughöhe halten können. Ob die Steuerung da einfach in Fleisch und Blut übergegangen ist, oder ob es doch Material- und Trimmsache ist.

  • Lernprozessdauer Foilen

    • Flo2oz
    • May 4, 2026 at 4:34 PM

    Also...passende Shims hab ich im Internet gefunden, werden umgehend gekauft. Denke, damit sollte ich das Foil gut auf "neutral" einstellen können (viel fehlt ja nicht mehr). Danke für den Tipp!

    Mit den Touchdowns hab ich eigentlich kein Problem, auch nicht damit, die Nase unten zu halten. Schlaufenposition: Momentan fahre ich mit dem vorderen Fuß in der Schlaufe, das passt gut. Hinten stehe ich relativ mittig und noch nicht in der Schlaufe. Wobei ich ja auch noch recht aufrecht fahre und nicht racemäßig. Aber wenn´s dann mal in die Richtung geht, hab ich schon gemerkt, dass man lieber weiter außen stehen sollte als mit dem Board möglich ist.

    Gefahren bin ich immer so 1-2 Stunden; danach bin ich eh komplett alle, das fordert schon enorme Konzentration und auch Kraft, wenn man nicht im Trapez eingehängt ist.

  • Lernprozessdauer Foilen

    • Flo2oz
    • May 4, 2026 at 12:39 PM

    Wow, das ist ja ein richtiges Kompendium - werde ich in aller Ruhe studieren... ganz herzlichen Dank!

    Zu meinem Setup: 82cm breites Slalomboard mit Foilbox, Segel 7,2qm 2-Cam. Wind war naturgemäß böig (Ostwind), aber von der Stärke her optimal zum Lernen. Die 10-12 Knoten waren jedenfalls ausreichend dabei.

    Im Vergleich zu meinem ersten Versuch am Lago habe ich den Mastfuß nun ganz nach hinten genommen. Das war gut, da es die Tendenz zu "Nose nach unten" reduziert hat (und passt auch m.M. auch von der Logik her, da man das Segel aufrechter fährt). Mehr geht aber nicht mehr, daher meine Idee mit dem Backwing, wobei ich das in Kombination mit dem Moses/Sabfoil nirgendwo gelesen habe, dass es jemand gemacht hat bzw. es nötig wäre.

    Kann natürlich auch sein, dass die Mastspur bei meinem Board einfach zu kurz ist, sie hat nur ca. 10cm. Oder die Kombination insgesamt nicht optimal abgestimmt ist. Oder ich einfach das "Höhe halten" noch lernen muss...

  • Lernprozessdauer Foilen

    • Flo2oz
    • May 4, 2026 at 9:41 AM

    So, das Jahr lässt sich schon mal ganz gut an... habe nach Ostern die Saison mit ein paar Tagen am Lago begonnen, außerdem ein gebrauchtes Mach1 Foil gekauft und am 1. Mai eine schöne Foilsession am Wörthsee gehabt.

    Am Lago habe ich noch sehr mit dem Material gekämpft und es war auch extrem böig, somit zum Foilen lernen nicht optimal. Leider dabei auch die Nose bei einem Abgang beschädigt, was mir noch nie jemals bei einem Board passiert ist 😢.

    Am Wörthsee hat es dann schon besser gepasst. Allerdings kann ich immer noch nicht entspannt die Flughöhe halten. Entweder schieße ich noch mit leichter Wasserberührung durch die Gegend (das funktioniert problemlos), oder ich laufe Gefahr mit sich steigernden Auf-Ab-Bewegungen irgendwann die Kontrolle zu verlieren. Nur in eine Richtung konnte ich längere echte Flugphasen in der richtigen Höhe hinbekommen.

    Frage an die Experten: Ist das noch der normale Lernprozess (bin jetzt so bei der 4., 5. Session auf dem Foil), oder passt der Trimm nicht und sollte ich es mal mit einer Unterlegscheibe beim Backwing versuchen (altes Mach1/Moses mit 790er Wing)?

    P.S.: Der Wörthsee ist echt ein tolles Ostwind- und Lernrevier...

  • 50 Jahre Surf - wer kann das toppen ?

    • Flo2oz
    • April 17, 2026 at 11:56 AM
    Quote from Django

    Ich war im Sommer 1979 am Chiemsee das erste mal Windsurfen ... sind also erst 47 Jahre. 😌

    gleiches Jahr, gleicher See bei mir - verrückt 😅

  • Cyberkrimnalität in Kleinanzeigen

    • Flo2oz
    • April 1, 2026 at 1:19 PM

    Die Fake-Kaufanfragen gibt es zur Zeit bei jeder erstellten Anzeige. Schon nach wenigen Sekunden bzw. Minuten füllt sich das Postfach.

    Einfach ignorieren und ggf. melden... (Kleinanzeigen löscht selbst schon recht schnell).

    Bei Käufern mit sehr guter Bewertung und längerer Mitgliedschaft hatte ich noch nie Probleme.

  • Gastra Mach 1 Erfahrungen

    • Flo2oz
    • March 29, 2026 at 8:54 PM
    Quote from t36

    Bei Sabfoil gibt es das sehr gute "alte" Material vor der Einführung des Kraken-Systems und die neueren zunehmend inkompatiblen Systeme dannach.

    So, heute hab ich zugeschlagen: Es ist ein altes Mach1/ Sabfoil mit dem 790er Wing geworden. Später kommt dann noch ein schnellerer Medusa Pro o.ä. dran. Bin begeistert wie filigran und trotzdem top in Schuss die Mast-/Fuselage-Verbindung ist.

  • Warum ist der Windsurf-Sport allgemein so klein und nicht mehr so beliebt?

    • Flo2oz
    • March 25, 2026 at 11:45 AM

    Der Einstieg ins Windsurfen war ja immer schon schwierig (Fahrtechnik), aufwändig (Transport, Aufbau etc.) und teuer. Wenn man ehrlich ist, ist die typische Erzählung "ich habe mal einen Anfängerkurs gemacht, bin aber dauernd beim Segel aufholen ins Wasser gefallen". Und dann ist man halt - aus den verschiedensten Gründen - nicht dran geblieben. Außerdem sieht der Sport bei so einer dümpelnden Anfängergruppe auch nicht wirklich sexy aus.

    Gerade das Wingfoilen verspricht schnelleren Erfolg und weniger Material-/Transportaufwand (günstig ist es auch nicht). Es gibt halt jetzt viele Alternativen, die Variationen beim Foilen bis hin zum Pump- und Downwindfoilen sind ja auch wirklich enorm. Und die Szene ist jünger und damit automatisch cooler.

    Aber ich sehe es gar nicht so negativ bzw. aussichtslos. Am Gardasee waren die letzten zwei, drei Jahre auch wieder viele Jüngere unterwegs, erfreulicherweise auch viele Mädels. Auch was Skyjunky sagt, sehe ich als Chance: Je kleiner die Szene, um so mehr freut man sich doch wieder auf jeden Einzelnen, der mitmacht.

    Was ich mich aber wirklich frage, ist, wer das ganze teure Zeugs noch kaufen soll (neue North Segel für über 1.500€, geht´s noch?). Gabeln und Masten über 1.000€, Boards über 3.000€. Gut, MTBs sind auch teuer, aber da braucht man nicht fünf davon. Da geht die Industrie meiner Meinung nach immer noch stark in die falsche Richtung (Gunsails und WeOne als löbliche Ausnahmen) und ignoriert vollkommen, dass es wirtschaftlich bei vielen nicht mehr so rosig aussieht.

  • Gastra Mach 1 Erfahrungen

    • Flo2oz
    • March 25, 2026 at 9:06 AM

    Zeeko würde mir gefallen, aber da gibt es absolut nichts auf dem Gebrauchtmarkt (auch nicht Patrik A.I.O). Bei GA muss man sich nur zwischen Alu- und Carbonmast entscheiden, dann kann man alle Front- und Backwings tauschen wie man mag. Man muss auch nicht auf das Baujahr achten wie z.B. bei Starboard oder Sabfoil. Bei Sabfoil findet man relativ viel gebraucht, das wäre daher aktuell mein zweiter Favorit.

    Ich würde gerne mit einem guten Freeride-Set anfangen, aber zumindest die Option haben, später auch mal einen schnelleren Wing dranzubauen.

  • Gastra Mach 1 Erfahrungen

    • Flo2oz
    • March 24, 2026 at 10:25 AM

    Ich möchte dieses Thema noch mal aufwärmen. Seit ca. 2022 sind die Mach1 Sets ja nicht mehr von Moses/Sabfoil produziert. Weiß jemand, welcher Hersteller nun dahintersteckt? Es gibt ja auch die Phantom-Version von GA und die Komponenten sollen untereinander kompatibel sein. Stammen die Mach 1 Komponenten (z.B. die HP Flügel) auch vom inzwischen insolventen Phantom?

    Ich finde das System ganz attraktiv, möchte aber nicht in eine aussterbende Linie investieren.

    Und hat jemand Erfahrung, wie sich die HP Front Wings gegen den hier hochgelobten alten Moses Flügel schlagen?

  • Servus aus dem Münchner Osten - Niemals-Aussteiger möchte wieder mehr surfen

    • Flo2oz
    • February 9, 2026 at 2:25 PM

    Herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme hier. Es freut mich zu lesen, dass es doch noch einige Aktive in meinem Alter und Umfeld gibt.

    Danke auch für die Tipps aus dem Nachbarland. Tatsächlich würde ich gerne auch mal einen der Seen aus dem Salzkammergut ausprobieren, aber realistischerweise rafft man sich ja doch nicht auf noch mal extra aufzupacken, wenn man schon von München über das Wochenende an den Chiemsee gefahren ist und dort sein Material am See liegen hat. Vielleicht mal für einen Testevent oder Ähnliches (WeOne?).

    Würde mich auf jeden Fall freuen, den einen oder anderen von Euch in diesem Jahr am Walchen-/Ammer-/Wörth- oder Chiemsee anzutreffen.

  • Windsurfen und Elektromobilität

    • Flo2oz
    • February 9, 2026 at 1:51 PM

    Bei 40-60% hat der Akku tatsächlich die geringste Belastung hinsichtlich der Degradation. Bei über 60% geht es erst langsam, dann immer schneller hoch mit den belastenden Faktoren. Tesla hatte auch zuerst 90% als Empfehlung für tägliches Laden und hat es dann auf 80% reduziert.

    Aber 40-60% ist natürlich sehr einschränkend, man will ja auch die vorhandene Kapazität nutzen. Von daher ist die Empfehlung im Bereich 15-80% zu fahren, schon richtig für eine sinnvolle Alltagsnutzung. Wobei man bei einzelnen Langstrecken auch problemlos vorher auf 100% laden kann. Wenn man denn recht zeitnah losfährt.

    Außerdem spielt auch die Außentemperatur eine Rolle. 95% bei 30 Grad sind schlimmer als bei 5 Grad Celsius.

    LFP Akkus sind robuster, denen macht auch häufigeres 100% Laden wenig aus. Und das BMS (Batteriemanagementsystem) braucht es sogar, um den Ladestand des Akkus richtig einschätzen zu können. Der Akku an sich braucht es aber nicht. Daher würde ich auch meinen LFP Akku nicht allzu häufig auf 100% laden (habe aber NMC).

  • Bus ? Wohnmobil ? Wohnwagen ? was ganz anderes ?

    • Flo2oz
    • February 4, 2026 at 4:14 PM

    Die Gebrauchtpreise für ältere Womos oder Busse sind m.M. aktuell völlig überteuert. Mit Kind und Langfristaufenthalten benötigt ihr denke ich schon einen vernünftigen, wohnlichen Ausbau und halbwegs Platz, also Richtung Womo.

    Ich würde entweder in Richtung Kauf eines relativ neuen Womos denken (Jahreswagen bzw. vom Verleiher nach der 1. oder 2. Saison) und das dann nach den vier, fünf Jahren wieder verkaufen. Und wenn das finanziell nicht geht, vielleicht mal schauen. ob man mit einem Privatvermieter (z.B. über Paulcamper) oder Nachbarn einen Deal für eine Langzeitmiete machen kann.

    Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Wenn Ihr sehr niedrige Ansprüche habt, tolle Schrauber/Handwerker seid, etc., dann gibt es sicher noch andere Optionen.

    Surfzeug m.M. aufs Dach, den Platz innen werdet ihr für schon für alles Andere benötigen.

  • Future Fly Dark Horse 2026

    • Flo2oz
    • January 21, 2026 at 8:54 AM
    Quote from Tatyana

    Ich hatte mal ein F2 SX 105 L mit "Pipes". Vermutlich wurden die eingebaut, um die Spin-Outs zu verhindern. Ich habe trotzdem damit ganz unerwartete und unbegründete Spin-Outs immer wieder gehabt. Sonst habe ich sehr selten Spin-Outs, egal welche Board und Finne.

    Ich fahre das Board heute noch. Die Spin-Outs lagen an der Serienfinne, die war Mist. Mit einer ordentlichen Finne gibt es keine Spin-Outs. Allerdings konnte ich auch keinen besonderen Effekt, was die Airpipes angeht, feststellen. Es ist ja sicher relativ teuer, so etwas einzubauen, daher hat es sich vermutlich nicht durchgesetzt. Weil es eben das Board auch nicht spürbar schneller gemacht hat.

  • Suche Carbon-Finne TB 43-45 cm, z.B. Select S1 XL Slam evo oder C-Fin

    • Flo2oz
    • January 15, 2026 at 3:47 PM

    Wäre eine Hurricane in der gesuchten Länge interessant? Sie hat am Tip eine größere ausgebesserte Stelle, wäre aber günstig (Bilder auf Anfrage).

    Die Outline ist sehr ähnlich zur Select S1.

  • Welches gebrauchte Freeride/Freerace-Foil passt am besten? Fanatic Flow 900 oder RRD Dynamic WS 768 Y26

    • Flo2oz
    • January 12, 2026 at 11:15 AM

    Servus miteinander,

    ich bin für die kommende Saison auf der Suche nache einem gebrauchten, möglichst gut zu meinen Anforderungen passenden Freeride/Freerace-Foil und habe mich jetzt nach längerer Suche auf die beiden oben genannten eingeschossen (würde beides sehr günstig hergehen).

    Das Foil ist gedacht für meinen JP Slalom 82 mit Foilbox, um bei dem bei uns im Süden ja häufig vorkommenden böigen Westwind mit 8-15 Knoten schon im Gleiten zu sein. Ich mag es eher schneller und auch Höhelaufen sollte gut gehen, daher eher Richtung Freerace. Ich habe erste Foilerfahrung. Nach einer Einführungsstunde bei Vasco Renna (auf Fanatic) hatte ich mir das pinke NP Flight AL gekauft, habe aber Probleme damit, auf eine vernünftige Flughöhe kommen und sie dort zu halten (das war bei dem Fanatic einfacher). Ich war aber letztes Jahr schon recht schnell unterwegs (ca. 40km/h) und kann grobe Stürze bisher vermeiden.

    Ich bin leicht (knapp 70kg) und würde es bevorzugt mit meinem P7 AC-Z 7.2 nutzen wollen. Bei meinem Gewicht ist es auch mit einem Alumast wohl nicht so kritisch. Anpumpen ist für mich kein Problem, daher lieber den Flügel etwas kleiner und dafür mit mehr Speedpotential (schön wäre es, wenn 25kn drin wären).

    Liege ich da von Setup her richtig und welches Foil wäre ggf. die bessere Wahl? Das RRD hat eine längere Fuselage (110 vs. 90) und ist zwei Jahre aktueller, daher tendiere ich zu diesem.

    Merci für Eure Einschätzung.

  • Preisberatung iq foil set

    • Flo2oz
    • January 5, 2026 at 12:12 PM

    Für VB 750,00 bietet einer gerade ein iQ Foil Set mit dem 900er FW und der 115er Fuselage auf kleinanzeigen an.

    Geht aber auch nicht spontan weg wie alle gebrauchten Foils, die ich gerade beobachte.

  • Windsurfen und Elektromobilität

    • Flo2oz
    • January 2, 2026 at 12:21 PM

    Puh, ich hatte bei meiner Anmeldung nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet hier die E-Mobilität auch so ein heißes Thema ist.

    Ich bin seit vier Jahren im Teslaforum aktiv und fahre auch fast so lange Tesla Model 3 (um mich gleich mal zu outen und mihaka zur Seite zu stehen :) ).

    Es gibt ja wenig andere Themen, die so einen Glaubensstreit entfachen und mit so vielen Vorurteilen belastet sind. Vielleicht ist es für manche ganz interessant, was so die Erfahrungen aus meiner bisherigen Teslazeit sind (die politischen Themen bewußt außen vor):

    - Für den Normalgebrauch funktioniert die E-Mobilität mittlerweile einwandfrei, auch ohne heimische Wallbox. Selbst wer keine AC-Ladestation in Laufweite hat, kann inzwischen in der Nähe zu akzeptablen Konditionen (mit Grundgebühr) an einer Schnellladestation laden.

    - Langstrecken sind ebenfalls kein Problem, wobei die Tesla Supercharger immer noch so manches "Ladekartengefummel" ersparen. Wir haben z.B. einen 2.500km Trip von München bis Dänemark und zurück gemacht.

    - Elektrisch fahren bietet eine Menge Ersparnisse: Keine KFZ-Steuer, dafür Verkauf der THG-Quote, oft keine Parkgebühren, bei Tesla keine vorgeschriebene jährliche Wartung (ein bisschen was sollte man trotzdem machen), sowie die Ersparnisse beim Fahrstrom, wobei das sehr individuell ist (am besten natürlich Strom von der eigenen PV oder kostenloses Laden in der Arbeit). Bei mir summieren sich die Ersparnisse auf ca. 1.500€ p.a. im Vergleich zu meinem vorherigen BWM 320d (Wertverlust außen vor). Der Wertverlust ist aktuell leider hoch (Gründe sind ja bekannt), aber das relativiert sich mit der Haltedauer.

    - Die Akkus halten viel länger als lange Zeit in den Medien verbreitet wurde (10-15 Jahre und ca. 300.000km bis die Restkapazität bei 70% liegt). Aber: Es gibt schlechte Chargen und schlechte Akkutypen, da kann das anders aussehen. Und die Ersatzakkupreise variieren ebenfalls extrem. Daher unbedingt vorher informieren, was man sich da einkauft.

    - Auch wenn BEVs viel weniger Komponenten haben als Verbrenner, können trotzdem auch unabhängig vom Akku teure Sachen kaputtgehen wie z.B. die Wärmepumpe oder Fahrwerksteile (hohes Gewicht!).

    - Das Fahren ist wesentlich angenehmer, die Beschleunigung ein Traum. Allerdings muss man mit maximal ca. 130km/h auf der Autobahn zurechtkommen (als Dauertempo) und einen V8 Sound gibt es natürlich nicht.

    - Der Tesla hat seine Standheizung/Klimatisierung immer standardmäßig mit dabei. Sehr angenehm, um das Auto im Winter über die App zu enteisen und vorzuwärmen, im Sommer vorzuklimatisieren und eine temperierte/entfeuchtete Campingnacht zu verbringen (ja, geht auch im Model 3).

    - Surfboards auf dem Dach, Dachboxen etc. haben leider eine sehr große Auswirkung auf den Verbrauch. Wir waren dieses Jahr am Gargano mit Surfgepäck und haben statt 18kWh um die 23kWh gebraucht, obwohl wir nur 115km/h gefahren sind. Das ist leider wirklich ärgerlich, da es längere Surftrips deutlich erschwert und verteuert. Es gibt ja Leute, die auch mit einem Wohnanhänger in Urlaub fahren und dann alle 100-150km laden müssen. Da wäre meine Akzeptanzschwelle dann auch überschritten.

    - Ich kann nur dazu raten, auf möglichst flache und aerodynamische Autos zu achten; bei den so sehr geliebten SUV´s geht der Verbrauch auf der Autobahn sehr schnell nach oben. Für Surfer sind natürlich die kommenden Kastenwagen/Kleinbusse interessant, aber da würde ich auf jeden Fall dazu raten, das erst ausgiebig auf einem längeren Trip zu testen.

    In diesem Sinne ein frohes Neues!

  • Servus aus dem Münchner Osten - Niemals-Aussteiger möchte wieder mehr surfen

    • Flo2oz
    • December 19, 2025 at 2:36 PM

    Servus zusammen,

    ich bin schon eine kleine Ewigkeit Windsurfer, jedoch familien- und berufsbedingt lange auf Sparflamme und möchte jetzt wieder mehr Zeit auf dem Wasser verbringen. Hauptsächlich surfe ich am Chiemsee (Seebruck), weil meine Mutter da ein Haus direkt am See hat, am Lago, sowie manchmal im Urlaub, wenn es dort eine Station gibt.

    Ein paar Stationen meines Surferlebens:

    - Anfang ca. 1980 mit 11J. auf einem Brewi mit 6er Segel und 2,40m Gabelbaum

    - Mit 15J. ein Customboard/Sinker mit meinem Vater gebaut, mit 16 darauf die erste Duck Jibe gefahren

    - Mit ca. 20 in die Raceboardregatten und den Deutschen Funboardcup eingestiegen und ca. 3 Jahre mitgefahren

    - Surfreisen nach Cabarete und Tobago um den Jahrtausendwechsel

    - dann lange Zeit immer nur wenige Tage im Jahr am Chiemsee und Gardasee (Frau, Kind, Haus...); ich wollte aber immer dranbleiben

    - vorletztes Jahr ein billiges Foil gekauft und die ersten Erfahrungen mit Windfoiling gemacht (ausbaufähig ;) )

    Warum ich mich hier angemeldet habe:

    - möchte wieder etwas näher an die Szene; die ja inzwischen ziemlich überschaubar geworden ist unter all den Wingern, Kitern usw.

    - würde mich freuen über den einen oder anderen Kontakt im Raum München oder Chiemsee

    - hoffe auf Tipps v.a. bezüglich Windfoiling

    Mein Ziel für die nächste Saison ist - nicht zuletzt mit dem Foil - mehr Gleitstunden auf dem Wasser zu haben. Dazu will ich auch die Reviere rund um München mehr nutzen (Wörthsee, Ammersee, Walchensee) und dafür vielleicht auch mal an einem Nachmittag früher mit der Arbeit aufhören (soweit der gute Vorsatz für´s neue Jahr 8o ).

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