Ist die Wing-Apokalpyse schon da?

  • Ja klar, als Freeride/Frühgleiter, aber mit deutlich weniger Windrange nach oben.


    Bloß ums Gleiten gehts mir nicht. Da bin ich bei einigen im Forum: das Physische, das Technische, das Mentale und die Race-Jibes ... oder aber Wellen - das macht's aus.


    Die ansprechend frei fahrbare Windrange eines 7.7 Slalomriggs auf Mediumboard ist schon toll.


    Ca. 8.4 auf Bigboard (85 cm Breite ca. 138 l) gleitet Löcher wohl ähnlich gut durch wie ein hochgezüchteter Leichtwindfreerider geht aber wie das 7.7 ebenfalls deutlich weiter raufzufahren, gerade auch bei böigem Wind. Die Breite wird halt irgendwann lästig im Chop.

  • meine 5 Cent, auf nem jp lightwind und ähnlichem Material ist es vermutlich trotzdem physisch, okay nach oben raus begrenzt, aber besser als nix

    Mit 136 falcon und 9,0er warp im profil brauchst keinen jp lightwind 😉

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • ich muss dir leider da wieder wiedersprechen. Bin am Sonntag Mal wieder mit Finne gefahren. Es ist nicht komplett unterschiedlich. Foilen kann vom Gefühl nur fast dauernd so sein wie man mit Finne immer von träumt. Du weißt schon " wie damals vor x Jahren, beim geilsten Schlag deines Lebens, als alles gepasst hat und du mit irren Speed total frei über Wasser gedonnert bist. 8o

    Der Unterschied ist mir am Sonntag extrem aufgefallen. Wenn alles passt ist er nicht da :) (...)

    Hmmm ... hab es mir jetzt ein paarmal durchgelesen, ich verstehe es aber nicht ganz, wie das Foilen

    so sein kann, wie ich vom Surfen träume:


    Dieses „über die Wellen donnern“ auf offener See. Die Härte des Brettes spüren, wie es von

    Wellenkamm zu Wellenkamm hämmert, es spritzt extrem, hinten entsteht eine Wasserwelle wie bei

    einem Rennboot. Ab und zu klatscht ein hoher Wellenkamm gegen den Körper, wenn man nicht
    aufpasst und den Hintern rechtzeitig lupft.

  • Wenn dein Ziel ist gegen einen hohen Wellenkamm zu klatschen hast du Recht. Mein Ziel war immer möglichst frei, mit minimal benutzter Fläche, gerade so über die Wellenspitzen zu donnern. Dabei möglichst nicht einsetzen da es abbremst.

    Wozu der ganze Aufwand mit den verschiedenen Finnen, modernen Boards und twistenden Segeln? Und das gejammer ,mein Board ist viel zu hart? Für Leute die passiv angleiten, recht grobmotorische sind, gefühlt nicht zu schnell und im Gleiten ein klebendes Board haben wollen ist Finne genau richtig.

  • Für Leute die passiv angleiten, recht grobmotorische sind, gefühlt nicht zu schnell und im Gleiten ein klebendes Board haben wollen ist Finne genau richtig.

    So wie du das beschreibst, kennst das Gefühl nicht und bist noch nie so mit Vollspeed über größere Wellen gedonnert.


    Ich meine das wie Robby Naish „Extreme Velocity“ , falls du diese Aufnahmen kennst (Vollspeed mit riesigen Sprüngen

    zwischendrin) ... hier ab 0:20 https://www.windsurfers.de/vid…peedrun-robby-naish-a9896
    oder hier ein neuerer Speedrun: https://www.windsurfers.de/vid…peedrun-robby-naish-a9896
    .... ich surfe zwar langsamer, aber das ändert nichts am Gefühl. Ehr so hier

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    Klar, da muss man schon etwas mehr „einstecken“ und „hinlangen“ als beim Foilen, das heißt aber nicht, dass diese

    Leute grobmotorisch sind. Als Geigenspieler fühle ich mich da leicht verkannt. :)

  • Nichts geht über die gute alte Verdrängerfahrt! Das gibt es im Original nur beim Windsurfen!

    Alles andere ist nachgemacht.

    🤙

  • Django: Es kennen auch viele das Gefühl nicht, bei Starkwind mit einem kleinen Speed-Flügel unterm Brett über die Piste zu düsen. Und dass man da auch einiges einstecken muss, merkt man am Muskelkater am nächsten Tag ;)

  • Django: Es kennen auch viele das Gefühl nicht, bei Starkwind mit einem kleinen Speed-Flügel unterm Brett über die Piste zu düsen. Und dass man da auch einiges einstecken muss, merkt man am Muskelkater am nächsten Tag ;)

    Darum geht es aber nicht, sondern um das, wie ich vom Surfen träume und was das Surfen für mich

    ganz persönlich ausmacht.


    Das ist keine Wertung und von mir aus dürfen alle (außer mir) Foilen, hab da gar nichts dagegen. :)
    Und wenn du beim Foilen auch einstecken musst, würde ich dich trotzdem nicht als Grobmotoriker

    bezeichnen. Niemand ist besser oder schlechter talentiert, weil er surft oder foilt.

  • Nach einer Saison mit Foil kann ich für mich sagen vom Feeling kommt Foil nicht an das Altmodische Windsurfen heran.

  • Nichts geht über das Gefühl des schnellen Ritts auf der Finne.


    Aber man kann nicht alles haben und Wing macht Spaß.


    Ich nutze Ihn vor allem wenn ich kein passendes Fahrzeug fürs Surfmat habe oder keine Kumpels zum Racen da sind (oder sie kein großes Material dabei haben bei wenig Wind)


    Wing-Material past zudem immer ins Auto.


    Wing ist für mich keine Alternative sondern Ergänzung, denn jeder Tag auf dem Wasser ist ein guter Tag

  • An Tagen mit zu wenig Wind sortiere ich mit Freude meinen Finnenkoffer!

    Und wo gibt es das? BEIM WINDSURFEN

    🤙

  • Es gibt Menschen die wohnen in Gebieten an denen es 99% der WindTage zu wenig Wind hat ! so viele Finnen braucht keiner ;)

    Niemand redet von brauchen. HABEN... 😁

    Finne quasi als Fetisch.. 🤣

  • Da hast du nicht ganz unrecht😁

  • meine 5 Cent, auf nem jp lightwind und ähnlichem Material ist es vermutlich trotzdem physisch, okay nach oben raus begrenzt, aber besser als nix

    Mit 136 falcon und 9,0er warp im profil brauchst keinen jp lightwind 😉

    Ich brauch 120l F-race und mein 8,2, wenn ich vom Wasser komme sind da nur noch kitefoiler mit matte aufm Wasser. :hammer:

    Ich verstehe aber nicht warum es unbedingt für überpower und downwind optimiertes Material sein muß?


    Wingen und foilen eher schwierig an meine stammelte wegen wassertiefe oder zu großer Findlinge im Wasser, daher nur bedingt eine Option

  • Wenn du es nicht verstehst werde ich es dir erklären warum man für Überpower optimiertes Material braucht.

    Weil es Spaß macht!😆

  • Für mich ist das ganze ähnlich. Beim Windfoilen hatte ich ehrlich gesagt nie so richtig Spaß - war mir einfach zu langweilig das Cruisen und Moves bei uns am See wegen der Wassertiefe mir persönlich zu gefährlich. Mit dem Wing trau ich mich auch am Neusiedler See mit dem 60cm Mast hoch springen und irgendwie gehts für mich noch früher los.


    Der größte Benefit für mich? Jumps und Moves wo ich sonst nicht mal an Gleiten denken würde...


    Ich glaub, wenn man Wing und Windsurfen ergänzend macht - reicht eigentlich ein Wing und ein Foil. Ich gebe allerdings zu, ich habe auch einen 2. Frontwing für mehr Speed bei mehr Wind. Damit kann man einen zu großen Wing eigentlich gut ausgleichen.

    Aber eines sei gesagt: sobald ich mit 4.8 Freestylen kann - Winge ich nicht mehr in der Welle kann ichs mir noch weniger vorstellen

  • Bestreitet ja keiner und ich glaube im mittelwind wird es weiterhin Race orientiertes Material mit Finne geben. Bei absolutem leichtwind wird es wohl auf Foil und leichtwind Material geben und wenn man dann. Power will nimmt man sein mittelwind Slalomboard raus

  • Ich glaube der Wing ist der Carvingski der Windsurf Industrie. Das wird massenhaft Leute anziehen da es praktisch und einfach zu erlernen ist. Was wir sehen werden ist


    Ein komplett Sett Board/Foil und Rig für 599€ bei Aldi und Lidl

    Dann für 499 dauerhaft bei Decathlon

    Am Gardasee wird es zugehen wie in de 80igern