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Eingebauter Höchstgeschwindigkeitsbegrenzer im Kopf?

  • Cire
  • 23. Mai 2019 um 13:29
  • Cire
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    • 23. Mai 2019 um 13:29
    • #1

    Hej zusammen,

    ich (190 cm, 85 kg), eigentlich gut drauf, halsen Wasserstart Schlaufen ... alles kein Problem, komme mit meinem Futura 117, Loftsails SB 7,3 und 8,4, Finne von Z-Fins nicht über die 50 km/h Marke.

    Ich fahre die Geschwindigkeit halbwinds und downwinds beide Kurse gleich schnell.

    Ich klebe immer ganz konstant zwischen 43 und 46 km/h. Liegt wahrscheinlich an mir oder gibt es bei 50 km/h eine magische Schallmauer. Kann der Segel- Boardtrimm so ausschlaggebend sein?

    Vielleicht hat einer von euch einige Tipps auf die ich beim nächsten Mal achten sollte.

    Vielen Dank

    Cire

  • kaktus
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    • 23. Mai 2019 um 13:39
    • #2

    Vielleicht ist der Teich zu klein.??

    Im Ernst, daheim am See ist immer so bei knapp 55kmh Schluss. Das mit 141er Futura und SB 7,8. Dann ist einfach der Teich zu Ende und man muss halsen.

    In Dänemark bin ich, mit kleineren Boards auch schon über 60kmh schnell gewesen.

    Muss halt immer alles passen. 50kmh ist aber für viele die Schallmauer.

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • acidman
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    • 23. Mai 2019 um 14:35
    • #3

    ich habe auch das gleiche Problem

    Der See ist nicht zu Ende, aber die puste für den Run.

    Ich habe aber auch den Eindruck, daß mein trimm für halbwind ok ist, aber bei downwind nicht passt, insbesondere bei tiefen Kursen

  • User5120
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    • 23. Mai 2019 um 17:34
    • #4

    wenn man mit einem Futura nur 55 Kmh schafft dann stimmt einiges nicht!

    Zb schlechter Segeltrimm, Fußschlaufen Position, Körperspannung usw. Ich bin selbst mit einem 134er Futura über 63 Kmh schnell

    gefahren. Mit dem 114er war mein bester Topspeed über 36 Knoten.

  • kaktus
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    • 24. Mai 2019 um 15:05
    • #5

    Hey Rüdi, wie gesagt, der Teich ist dann zu Ende.

    Den kleinen werde ich hoffentlich bald in DK richtig fliegen lassen können. Aber wahrscheinlich bin ich auch einfach nicht gut genug. Ich arbeite daran.???

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • twofingers
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    • 24. Mai 2019 um 20:14
    • #6

    Speed wird überbewertet. Ich fahre gerne unter 50 km/h und grüße die netten Damen am Strand . Aber ernsthaft: 50 ist nicht langsam, darüber muss vieles passen. Wenig Welle, ordentlich getrimmtes Rigg, passende Finne.

    LG

    Peter

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    • 24. Mai 2019 um 22:12
    • #7

    Bei uns am Großen Meer (Binnensee in Ostfriesland) hieß es immer: ab 50 bist du schnell. Ich bin dann nach zwei Jahren auf Slalommaterial auch mal ne 60 gefahren... aber da muss dann schon wirklich alles stimmen, und das war auch kleines Material (6,3 und 59er Board). Wenn man schneller als 50 fahren will, muss man das immer dreifach bezahlen: mit Material, mit Können und mit Fitness. Man darf nicht gleich bei der ersten stärkeren Bö ne Segelgröße kleiner nehmen, man muss sein Material gut trimmen können, entsprechend angepowert fahren, Körperspannung, Kontrolle.... Und dann kommt es immer noch auf die Bedingungen an. Aufm Steinhuder Meer wenn ich einigermaßen angepowert unterwegs bin sind eigentlich immer 30 kn drin. Aber es gibt auch immer eine Stelle, wo das Wasser schön glatt ist und trotzdem ne ordentliche Bö durchzieht.

    Und dann gibt es immer noch Trimmfehler. Ich bin seit einigen Jahren mit meinem kleinen Board und 6,3 bzw 5,6 nie über 62..63 km/h gekommen. Mittlerweile war mein Topspeed mit dem 69er Board und 7,1 besser als mit dem kleinen. Letztens habe ich dann einfach mal die 26" Trapeztampen an der kleinen Gabel durch 30" ersetzt, und bin auf Anhieb mal eben 67 km/h gefahren. So banale Sachen können einen auch im Speed limitieren.

    Ich kann da nur empfehlen den Slalom Trimmguid: Slalomtuning 2014 auswendig zu lernen.

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • Cire
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    • 25. Mai 2019 um 09:35
    • #8

    Hej Onno, vielen Dank für den Tipp. Den Guide werde ich mir mal zu Herzen nehmen.

    Bin immer auf der Ostsee oder dem Gardasee unterwegs, meist recht ruppige Bedingungen.

    Gruß Cire

  • t36
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    • 25. Mai 2019 um 16:29
    • #9

    Hatte an dem Guide oben noch Kleinigkeiten geändert - dies ist die aktuelleste Version:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    vg, Boris

  • Stephan
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    • 28. Mai 2019 um 10:02
    • #10

    Moin,

    ich glaube schon, dass auch der Kopf ne Rolle spielt. Ich habe einen Freerider/Freemover und meine "schnellen" Segel sind GUN Rapids (6,7 & 7,2). Anfangs habe ich immer an den 48 / 49 km/h herumgekratzt. Die 50 wollten einfach nicht kommen. Letztes Jahr habe ich dann mit dem 115 l Board, einer 36er Hurricane Finne und dem Rapid 6,7 die 50 km/h auf der Ostsee vor Fehmarn geschafft. Danach ist das immer häufiger gelungen. Ich bin davon ausgegangen, dass ich damit auch die Höchstgeschwindigkeit für meine Materialkombi, das Revier und mein Fahrkönnen erreicht habe. Ich habe absolut keine Lust, irgendwelche "Speedoptimierungen" vorzunehmen oder gar Slalomboards oder Cambersegel zu fahren. Am letzten Samstag bin ich mal von Meeschendorf (Fehmarn) nach Wulfen gekreuzt. Auf dem Rückweg (nur Raumschot) habe ich dann (relativ problemlos) 51,2 geschafft. Nun habe ich mir vorgenommen, an einem passenden Tag nochmal dorthin zu kreuzen und dann mal auf dem "Tümpel" selber auszutesten, welcher Speed mit meinem Zeug möglich ist, wenn das Wasser ganz flach ist....

    Grüße

    Stephan

    Windsurfing needs quality...
    ...http://www.lorch-boards.de , https://sailloft.de und http://www.windcraft-sports.de

  • gaschemasche
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    • 21. Juni 2019 um 04:44
    • #11

    Helfen tut; was oben schon steht ( Finne, Trimm, flaches Wasser) aber auch überpowert fahren - raus aus der Komfortzone, bei den stärkeren Böen bewusst abfallen, Körperspannung, und das Board auf der Finne fliegen lassen.

    Segel eher bauchig trimmen für downwindruns. Einfach rantasten und die starken Böen mitnehmen.

    Gibt auch gute Video Tutorials im I-Net zu Technik, Trimm usw.

  • Buddy
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    • 21. Juni 2019 um 13:51
    • #12
    Zitat von gaschemasche

    Helfen tut; was oben schon steht ( Finne, Trimm, flaches Wasser) aber auch überpowert fahren - raus aus der Komfortzone, bei den stärkeren Böen bewusst abfallen, Körperspannung, und das Board auf der Finne fliegen lassen.

    Segel eher bauchig trimmen für downwindruns. Einfach rantasten und die starken Böen mitnehmen.

    Gibt auch gute Video Tutorials im I-Net zu Technik, Trimm usw.

    Hättest Du ein paar Tipps zu guten Videos?

  • Terence
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    • 21. Juni 2019 um 17:59
    • #13

    das hier finde ich top:

    TWS Technique Series - Episode 5: How to Fly?

    Nach dem Surfen ist vor dem Surfen

  • Isonic87
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    • 22. Juni 2019 um 01:06
    • #14

    ich glaube nicht, dass es DAS Limit für den jeweiligen Surfer gibt. Es ist viel mehr so, dass es gilt das jeweilige, individuelle Limit zu kennen und immer weiter heraus zu schieben. Das passiert über viel Zeit auf dem Wasser und in unterschiedliche Bedingungen. Nur so lernt man Material und Trimm kennen und kann einschätzen wo das Limit liegt. 50km/h ist das keinesfalls, für so gut wie niemanden!

    ein paar Tipps:

    Kontrolle geht über alles, wenn das Board nicht zu kontrollieren ist, wird man niemals sein Limit finden. Als erstes den Segeltrim mittels mehr Downhaul anpassen, Gabel etwas nach unten hilft auch die Kontrolle zu verbessern, danach eine kleinere Finne probieren, im nächsten Schritt ein kleineres Board und erst zum Schluss ein kleineres Segel. Nicht zu früh zu kleine Segel fahren! Eine gute Regel ist, dass das Segel zum Aufkreuzen und Halbwindfahren eigentlich schon zu gross bzw ‚ungemütlich‘ sein sollte, dann passt es downwind.

    Lange Trapeztampen fahren!! sukzessiv versuchen sich an längere Tampen zu gewöhnen. Mit guten Variotampen, die nicht verrutschen ebenfalls rantasten. Das Ziel sollte sein am Ende mind 30“ zu fahren, besser 32“.

    Sitztapez fahren, speziell mit den langen Tampen hilft es die Segelkraft besser zu kontrollieren.

    Tiefe downwind Kurse fahren!! die schnellsten Geschwindigkeiten fährt man je nach Windstärke mit 120 und mehr Grad downwind. Man muss sich anfangs zwingen solche tiefen Kurse zu fahren, aber nichts erhöht den Speed so einfach wie der Kurs. Als positiver Nebeneffekt reduzieren sich auf den tiefen Kursen auch die Segelkräfte.

    Überziehe das Segel nach Luv: viele Surfer machen den Fehler das Segel zu aufrecht zu führen, in der irrigen Annahmen das sei schneller. In Wahrheit ist es optimal das Segel ca. 15deg nach Luv in den Wind zu überziehen. Das hilft grössere Segel zu kontrollieren und entlastet gleichzeitig Board und Finne.

    Schutzkleidung tragen: Prallschutzweste und Helm schützen und geben mehr Sicherheit und in meinem Fall Selbstvertrauen.

    Bedingungen bzw Revier sorgfältig wählen! nicht an jedem Tag kann man persönliche Rekorde fahren. Die grösste Kunst des Speedsurfens besteht für mich darin zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wähle ein Revier mit schräg ablandigem Wind, suche die Bereiche , meist in Ufernähe mit flachem Wasser und falle konsequent ab. Arschbacken zusammen und möglichst gleichmässig und kontrolliert die Segelkraft aufs Board übertragen, dabei das Board ‚zum fliegen‘ bringen, in dem man dosiert Druck aufs Heck und Finne ausübt..

    Schnell zu surfen sieht einfach aus, ist es auch, wenn man es kann :P. Bis dahin ist es aber ein langer Weg und bedarf viel TOW! Aber die Faszination ist einzigartig und alle Mühen wert.

    Ich hoffe ich kann mit den Tipps oben ein wenig helfen. Würde mich freuen zu erfahren , ob es geholfen hat.

    Check out : http://odysseyofspeed.com - The different GPS Speedevent

  • User5120
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    • 22. Juni 2019 um 08:02
    • #15

    Schneller werden geht nicht von heute auf Morgen das braucht wie Isonic schon gesagt hat viel

    zeit auf dem Wasser . So oft wie möglich Downwind gehen um ein Gefühl für die richtige

    körperhaltung und den richtigen Winkel zu kriegen.

    Als ich mit Speed fahren angefangen habe war die Schallmauer auch bei 50 Kmh

    dann kamen die 60 Kmh momentan liegt meine persönliche Schallmauer schon eine ganze zeit lang bei 36 Knoten alles eine Frage der Zeit!

  • Aristarh
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    • 22. Juni 2019 um 10:51
    • #16

    https://www.addicted-sports.com/windsurfen/tip…chnellersurfen/

  • torti-tm
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    • 26. Juni 2019 um 19:15
    • #17

    Hi, verzage nicht, bei mir war die Schallmauer 30kn. Wie oft habe ich die 28..,29,.... gehabt, aber eben nicht die 30. Dann das letzte mal am See mit HTS FR75 und dem 7,8er RB. Endlich. Was habe ich anders gemacht? Es ist natürlich schon so, dass du dich mit dem Material beschäftigen musst. D.h. nicht immer neues kaufen, sondern sich auch mal an das vorhandene zu gewöhnen. Ich habe nun 3 oder 4 Jahre gebraucht. Viel Quatsch gemacht mit Segeln etc. Immer dachte ich es liege am Material. Immer wieder musste ich mich an was neues gewöhnen, habe dabei aber nie Erfolg gehabt. Ich kann dir nur empfehlen, lerne dein Material kennen, feile an deiner Technik und am Trimm. Dann braucht man natürlich auch den richtigen Wind und eine menge Mut. Ich habe auch nie Flachwasser, sondern immer Kabbel am See oder Wellen auf dem Mittelmeer. Daher ist die maximal erreichbare Geschwindigkeit nicht so hoch denke ich. Irgendwann merkst du aber tatsächlich dann, dass es zum Beispiel am Segel liegt. Hast du gelernt wirklich vollgas zu geben und dein Board fliegt kontrolliert und es geht nicht schneller, kann es am Segel liegen. Ich habe so was in Spanien mit meinem alten Sunray. Ich kann abfallen so viel ich will, das Board fliegt, ich komme aber nicht auf 30kn. So musst du einfach über lange Zeit immer mal wieder was ausprobieren. Mache aber nicht den Fehler und glaube es liege nur am Material. Auch muss man sich dann im klaren sein, dass mehr Speed auf Dauer richtig ins Geld gehen kann. Auch solltest du deine körperlichen Voraussetzungen berücksichtigen. Ich wiege nur 76kg und bin nur 173 groß. Da kann man zum Beispiel den Vorteil eines großen Race Segels gar nicht ausnutzen. Das muss man dann auch mal akzeptieren. Noch schöner als nur GPS heizen ist es im übrigen mit anderen zu racen.

  • twofingers
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    • 1. Juli 2019 um 18:47
    • #18

    Moin, eine aktuelle Frage: Wenn Halbwind die Tampen passen, sind sie bei Raumschot zu lang. Jemand einen Lösungsansatz?

    LG

    Peter

  • cad184
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    • 1. Juli 2019 um 18:54
    • #19

    Hallo, mehr ins Trapez hängen. Ich finde sogar, dass ich beim downwind- speeden eher längere Tampen fahre, da ich so mehr Kontrolle überbdienSegelpower habe.

    Lg cad184

  • User5120
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    • 1. Juli 2019 um 19:07
    • #20

    Mehr Körperspannung und die Arme Komplett Strecken, sobald ich beim Downwind die arme angewinkelt habe hänge ich mich auch aus!

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