Posts by Isonic87

    Also soviel ich weiß, sind die heutigen Triebwerke zu 100 Prozent mit den efuels kompatibel.

    leider nein, ist ein bisschen wie beim Auto mit E10. Es kommt darauf an, aber generell gilt ungefähr das was im Artikel über Boeing's Bemühungen steht:


    "Currently, airlines can only burn sustainable fuel that has been blended with fossil-based fuel, and the percent of sustainable fuel in those blends cannot exceed 50%.

    That is because sustainable fuel can effect aircraft and engines – notably seals – differently than fossil-based fuel. Also, higher-percent blends do not meet fuel standards set by organisations like ASTM International in the USA and the UK’s Defence Standardization, says Newsum."


    es ist also ein Verträglichkeitsthema, aber in erster Linie und vor allem anderen auch ein Zulassungsthema!

    alles schön und gut - aber das gilt nur für neuflugzeuge - und ich geh mal davon aus dass die airlines die vorhandenn flotten so lange wie irgendwie möglich fliegen werden. und das sind i.a. jahrzehnte.


    ausser es kommt eine neue staatssubvention für lufthansa & co ;)

    ja klar , in erster Linie für neue Flugzeuge, nicht vergessen Ziel ist bis 2050 CO2-neutral zu werden.

    Bis dahin werden alle Flugzeuge, die heute rumfliegen ersetzt sein.


    In der Zwischenzeit könnte man Triebwerke modifizieren, so dass sie zumind teilweise SAF benutzen können. Heutige, moderne Triebewerke können das schon. Das viel grössere Problem ist aber die Verfügbarkeit in ausreichender Menge, sowie die Kosten dafür . Denn wie beim PKW ist das bei weitem noch nicht gegeben um hier eine marktfähige Alternative zu haben. Höhere Besteuerung von Kerosin würde sicherlich helfen hier zu beschleunigen.

    Flugzeuge fliegen heute schon mit EFuels,

    Hab jetzt beim Googlen nichts finden können, nur, dass die Technologie „in Entwicklung“ ist

    und daran geforscht wird. Wenn der Flugverkehr wieder annähernd so groß wird, wird das nichts
    mit 2030.

    das sind die etwas längerfristigen Konzepte mit Markteinführung 2035

    https://www.airbus.com/newsroo…ion-concept-aircraft.html


    AirbusZEROe-Blended-Wing-Body-Concept.jpg


    bis 2030 verfolgt man, so wie Boeing auch, den Einsatz von Triebwerken die zu 100% mit synthetischen Kraftstoff (SAF) betrieben werden können .


    https://www.airbus.com/public-…ics/future-of-flight.html


    und die Konkurrenz:


    https://www.flightglobal.com/a…nable-fuel/142091.article

    Nun, das neodym Cobalt, Lithium und die ganzen anderen Bestandteile musst du eben auch rechnen. Auch das Recycling, was es noch gar nicht gibt. Ein Windrad in der Nordsee benötigt 5000t stahl und ebenso viel Beton. Nach 10 Jahren oder so werden sie stillgelegt, weil es keine Förderung mehr gibt. Entweder es wird dann wieder neu gebaut, oder sie stehen einfach. Noch mal: du kannst nur umweltfreundlich sein, wenn du weniger verbrauchst. Es ist eigentlich egal was du machst. Du musst weniger kaufen, produzieren etc. Also geht Umweltschutz mit Leasing schon mal gar nicht. Alle 1-3 Jahre was neues. Und die Steuergelder die du ansprichst, werden hoffentlich nicht ewig bezahlt. Was soll denn der Quatsch, dass jemand der sich für 50000 Euro ne Karre kauft, 6000 von der Allgemeinheit kassiert. Und noch mal: Strom wird zu 40 Prozent aus fossilen Rohstoffen gemacht. 1kwh Strom produziert 500g co2. Ein kleines e Auto hat so 20kwh Verbrauch. Je nach Typ kommen noch mal 25 Prozent ladeverluste dazu. Macht also so 25kwh. Also va 12,5kg co2. Ein kleiner Hybrid ist da mit Sicherheit nicht weit weg. So ein etron geht sicher auf 30kwh.


    Ich will das Ganze ja nicht schlecht reden. Ich warne nur davor zu glauben, dass ein e Auto sooo super super sauber und umweltfreundlich ist. Es kommt viel mehr darauf an, weniger Auto zu fahren, kaufen etc.


    Jetzt klinke ich mich aber aus.

    Du hast natürlich recht und die Gesamtbetrachtung ist wichtig, sollte man dann aber auch beim Verbrenner im gleichen Maße tun. Und auch bzgl des Verbrauchsverhaltens, aber E-Autos leisten definitv einen Beitrag die Umweltbelastung zu reduzieren, und das deutlich aber natürlich nicht auf Null. Aber das ganze Konzept steht erst am Anfang einer Entwicklung. Da wird noch ganz viel passieren, was Effizienz, Energiedichte, Recyclingquote, Rohstoffeinsatz angeht.

    .... Dann kommt auch irgendwann der Durchbruch und das Verbrenndes Öls hat im Verkehr ein Ende. Was leider nur einen Teil ausmacht...

    IndividualStrassenverkehr - oder? ;)

    weil die schiffe und flugzeuge werden noch lange ölbasiert unterwegs sein

    Flugzeuge fliegen heute schon mit EFuels, Airbus und Boeing wollen bis 2030% in der Lage sein , dass die Triebwerke zu 100% mit synth Kraftstoff fliegen können. ob es dann genug davon gibt , wage ich aber zu bezweifelbn.

    naja, das mit dem Leasing stimmt schon (das wir auch mein Model) , aber ich denke gerade die Leasingfirmen können ganz genau rechnen, was zB Restwerte angeht. Die Förderprämien werden schon mal als Einmalzahlung eingepreist . Am Ende macht der Markt die Preise. Zur Zeit hast du sehr lange Wartezeiten um überhaupt ein E-Auto zu bekommen. (Audi E-tron 12 Monate Lieferzeit)


    Bzgl. Umweltbilanz kommt es hat darauf an., was man alles betrachtet und in eine solche Bewertung einfliessen lässt. Allein die Erdölförderung, Transport und Verarbeitung ist eine Riesensauerei, und höchstwahrscheinlich die grösste Umweltsünde auf diesen Planeten - und das schon bevor der Dreck verbrannt wird. Auch bin ich mir sicher, dass nachfolgenden Genrationen die unsrige verfluchen wird, dafür dass wir das ganze Erdöl unwiederbringlich verbrannt haben!


    CO2-Bilanz hängt nur von der Fahrtstrecke und Strommix ab. da ist man heute schon mit E-Autos deutlich besser als 15-20%

    ... bleibt noch die Unsicherheit, ob man die Akkus kostendeckend recyceln kann. Die Hersteller

    halten sich vornehm zurück (um es freundlich auszudrücken), ein paar StartUps haben erste kleine

    Erfolge, aber es kann auch sein, dass die Akkus letztlich einfach doch verbrannt werden.
    Die Politik lenkt in Richtung Produktion, den wichtigen Aspekt in Sachen Umwelt klammern sie aus.

    Ein verpflichtendes Recycling würde das ganze womöglich unrentabel machen.

    ja, Recycling ist ein wichtiges Thema, welches noch nicht im industriellen Maßstab gelöst ist. Aber es gibt die Technologie zu 90+% Recyclingquote zu kommen. Ich glaube da ganz fest an den Kapitalismus , das steckt soviel Geld drin, das wird sich auf Dauer niemand entgehen lassen wollen. für mich wäre das der ultimative Aktientipp ;)


    Bemerkenswert finde ich aber immer wenn gerade die Verbrennerfraktion mit Nachhaltigkeit und Recyclingquote argumentiert. Ein Verbrenner verbrennt während seines Leben einige Tonnen von Sprit. Wie ist da die Recyclingquote? Im Vergleich dazu wiegt ein Akku zwischen 200 und 600 kg, hält 20 Jahre und wird bis dahin hoffentlich im hohen Maße recycled.

    Das höhere Gewicht der e Autos ist schon ein Problem. Es wird zwar Energie reokkupiert, aber sie muss auch beschleunigt werden. Auch Bremsen müssen mehr leisten. Jeder Crash ist mit schweren Fahrzeugen dramatischer. Aber man muss auch sagen, schwere Fahrzeuge gibt es nicht erst seid der Elektrifizierung.

    das ist falsch, Bremsen werden bei E-Autos deutlich weniger belastet, da über Rekuperation mit bis zu 0,3g verzögert werden kann. Das reicht für 80% der Bremsvorgänge. Es wird fast nicht mehr mit dem Pedal (der mech. Bremse) gebremst, sog. 'One-Pedal-driving'.

    Ich meine dabei nicht in erster Linie die Bremsen. Sondern allgemein die Bremsleistung wird bei höheren Gewicht gefordert. Und bei einem Crash wirst die die volle Leistung mechanisch anfordern können müssen.

    Ich weiß ja du bist ekektrifiziert, aber nimm doch bitte mal deine rosa Brille ab.

    Sicherheistechnisch sind die e Fahrzeuge schon eine Herausforderung.

    ja, klar fährt die Masse immer mir. Mein Post bezog sich lediglich auf die Aussage das die Bremse höher belastet sind. Das ist eben nicht korrekt. Mein momentane Audi braucht alle 30Tkm neue Belege und alle 60-70Tkm neue Scheiben ...


    Selbstverständlich müssen die Bremsen trotzdem auf diese Masse ausgelegt werden.

    Sicherheitstechnisch ist die Herausforderung schon klar, aber aufgrund der Tatsache, dass die Akkus gut geschützt im Fahrzeugboden liegen , haben alle namhaften Hersteller gute und sichere Lösungen bereits heute am Markt. Alle Autos müssen ohnehin die vorgeschriebene Crash-Tests bestehen.


    Möchte mal feststellen: ich habe keine rosa Brille. Bin nicht als E-Fanboy auf die Welt gekommen. War anfänglich sogar auch sehr kritisch und habe Tesla müde belächelt. Mittlerweile muss ich sagen die Vorteile der E-Mobilität sind so frappierend und zumindest für mich total überzeugend.

    ich habe doch von vergleichbare Verbrenner gesprochen, Dann verglich mal bitte was z.B. ein neuer Audi A4, VW Passat oder 3er BMW kostet.


    Ich bin beileibe kein Tesla-Fan, denn die Qualität und auch das Design ist nicht nach meinem Geschmack. dennoch muss man anerkennen, dass sie technisch, vor allem bei den Batterien und der SW einen Vorsprung haben. Auch hätte ich ihnen nicht zugetraut selbst die aktuelle Fertigungsqualität überhaupt hinzubekommen. Die werden auch da weiter aufholen. Das Gute an TESLA ist , dass sie die restliche Autoindustrie aufgeweckt haben, und das nicht nur in Sachen Elektrifizierung, sondern auch Platform-Konzepte, Software-based products, Autonomes Fahren, In-House Wertschöpfung, Service Orientation etc.


    Die akutellen Ladekapazitäten reichen locker für die vorhandenen E-Autos. Schau mal die Ladesäulen an, meistens verwaist.

    Der Ausbau läuft trotzdem rasant schnell , bereits heute. Allein EnBW investiert gerade 1 Mrd € in den Ausbau des Schnellladenetzes.

    Schau mal was wieder Tesla mit deren Schnellader gemacht hat. Warum soll das nicht die nächsten 9 Jahre bis 20203 so weiter gehen bzw sogar zunehmen können?


    Auch du machst die falsche Annahme bzw Analogie zur Tankstelle. Ein E-Auto muss eben nicht auf einmal, sagen wir einmal pro Woche getankt werden, sondern wird geladen wenn es steht. und dann mit einem intelligenten Lademanagement. Jede Wallbox kann von aussen gesteuert werden, so dass Last z-.B über die Nacht verteilt werden kann. Die E-Autos werden darüberhinaus beim Einkaufen, am Arbeitsplatz etc. geladen ; evtl. irgendwann sogar induktiv. Daher entsteht auch kein Szenario das 'jeder gleichzeitig' lädt, das entzerrt sich über die Zeit durch das Lademanagement. Natürlich ist dennoch auch eine Ausbau der Netze erforderlich. Schafft Arbeitsplätze ....


    Zur Strommenge: selbst wenn heute bereits alle 45 Mill. PKW in D elektrisch betrieben werden müssten, würde das die erforderliche Strommenge um ca. 20% erhöhen. Ein derartige Steigerung in 10 Jahren ist zu bewerkstelligen, auch wenn man weiß, das D ca. 10% des Stroms exportiert. 10% Steigerung der Strommenge wurde bereits zw. 2009 und 2019 erreicht. Warum nicht in 10 Jahren nochmal das Gleiche? Zumal die Pontenziale der EE bei weitem noch nicht genutzt sind. Mein kleines Hausdach liefert bereits im März im Schnitt zw. 30 und 40 kwh (entspricht jeden Tag 'einer halbenTankfüllung')

    Das höhere Gewicht der e Autos ist schon ein Problem. Es wird zwar Energie reokkupiert, aber sie muss auch beschleunigt werden. Auch Bremsen müssen mehr leisten. Jeder Crash ist mit schweren Fahrzeugen dramatischer. Aber man muss auch sagen, schwere Fahrzeuge gibt es nicht erst seid der Elektrifizierung.

    das ist falsch, Bremsen werden bei E-Autos deutlich weniger belastet, da über Rekuperation mit bis zu 0,3g verzögert werden kann. Das reicht für 80% der Bremsvorgänge. Es wird fast nicht mehr mit dem Pedal (der mech. Bremse) gebremst, sog. 'One-Pedal-driving'.

    ja, die Restwerte der Tesla sind wirklich gut. Überrascht mich auch immer.


    Tesla Model 3 ist übrigens das meist verkaufte E-Auto in Europa, gibts ab 43000€ abzgl Umweltbonus von 9.000€

    Dafür bekommt man keinen vergleichbaren Verbrenner!

    Leute, niemand glaubt oder fordert das in absehbarer Teil der PKW Flotte auf elektrisch um gestellt wird. Alle Hersteller die ich so kenne planen ca. 40% Elektroanteil bis 2030. Letztes Jahr waren in D ca 11% der Neuzulassungen E-Autos , wobei die meisten wahrscheinlich Plugins waren.


    Daher muss auch die Ladeinfrastruktur nicht schlagartig ausgebaut werden. Da passiert im Laufe der nächsten 10 Jahre. Man muss sich angewöhnen bei solchen grösseren Wandel von Strukturen in deutlich längeren Zeiträumen zu denken. Aber, es ist wichtig damit anzufangen, denn das treibt die Technologie und die Infrastruktur.

    wenn man mal vergleichbare Fahrzeuge gewichtsmässig vergleichen will


    VW Tiguan 150PS - 1490 kg

    VW ID4 170 PS - 2140 kg (mit grosser 77 kWh Batterie

    naja, dazu kommen aber noch Dinge wie Getriebe, Kupplung, Abgasanlage , Starterbatterie, Kühler inkl. Kühlmittel.


    Braucht es beim E-Autos alles nicht. Ok,Kühlung hat er auch ...

    ui, ein schöner Beitrag, da muss ich einsteigen.


    das E-Autos ist an Energieeffizienz nicht zu schlagen, durch nichts, und schon gar nicht einen Verbrenner. Wie schon geschrieben liegt zw. Verbrenner und batteriebetriebenen E-Auto ungefähr der Faktor 3-4.


    CO2: Besteuerung trifft alle Energieformen die CO2 ausstossen, Strom wird nur dann teurer wenn er aus Kohle oder Gas hergestellt wird. Das Grundprinzip der CO2-Abgabe (keine Steuer) ist es eben (zumindest wenn man unseren Politiker Glauben schenkt), CO2_freie Energieformen zu entlasten. Dadurch müsste bzw sollte der grüne Strom günstiger werden.


    CO-neutrale Verbrenner: ich nehme an du beziehst dich hier auf E-Fuels. Ja, diese sind CO2-neutral, aber eben auch um einem Faktor 4 schlechter in der Energiebilanz. Der Herstellung braucht die vierfache (grüne,!) Strommenge , als wenn man den Strom direkt in eine Batterie lädt und direkt zum Fahren nutzt.


    Verbrenner-technisch bist du optimal ausgestattet, effizienter geht es mit einer Ölheizung nicht.

    jeden Tag 65km pendeln und weder zuhause, noch auf Arbeit laden können.....

    also mal ehrlich: warum hat der sich ein E-Auto gekauft?

    die Frage hätte doch gestellt werden müssen! ;-)

    Vermutlich von Isonic87 beraten worden.

    Ein wenig Spaß muss sein.

    nein, so gemein wäre ich dann doch nicht ;)

    Ich denke, dass nach der nächsten Wahl die Grünen an der Macht sein werden und ein Tempolimit kommt. Und dann würde ich mir keinen leistungsstarken Verbrennungsmotor mehr kaufen. Ich erwarte von den Grünen eine Politik der erhöhten Kosten, um Verbrennungsmotoren unwirtschaftlich beim Kauf und unangenehm im Unterhalt oder gar städtischen Betrieb zu machen.


    Ich werde versuchen meinen aktuellen Benziner SUV möglichst lange zu fahren (hat jetzt 135 TSD, fahre 18.000 km/Jahr) - vielleicht schafft er es ja bis 250.000 (ich hatte nach Beginn meines Arbeitslebens alle Fahrzeuge bei 170-190 Tsd Kilometer verkauft, um bei meinen langen Reisen möglichst stressfrei zu sein).


    Hätte im besten Fall 6 Jahre mit dem jetztigen SUV noch. Und dann? Am liebsten dann einen Elektro mit Rangeextender (gab dazu einen kleinen Wankelmotor bei Magna), denn nur mit Elektro durfte es schwer werden per Fähre es nach Griechenland zu unserem Haus schaffen. Alternativ einen SUV mit kleinem 3-4 Zylinder und großem Akku. Die Zeit der Autobahnhatz mit den Power-SUVs oder BMW M/AMG/Audi RS - Limousinen wird in jedem Fall in kürze vorbei sein.

    so sehe ich das auch, deswegen heute noch mal die Kuh tieffliegen lassen! ;)