Posts by Slaughthammer

    Für welchen wondbereich würdet ihr das 67 denn einschätzen?

    Für mich wäre das ein Board für 7,8 und 7. 7,8 fahre ich wenn die Böen regelmäßig 20 kn erreichen. Vorher fahre ich eigentlich noch das 8,6er auf dem großen Board. Wenn der Grundwind über 20 kn geht wechsel ich dann auf 7. Das lässt sich bei einigermaßen glattem Wasser dann ziemlich weit nach oben raus fahren, wenn zu viele Böen >30 kn dabei sind Wechsel ich dann aufs kleine Board mit 6.3. Angleiten mit 7.8 und knapp 80 kg sollte so ab 13 kn funktionieren, ab 15 kn fährt sich das dann einigermaßen angenehm. Das gilt jetzt für min. 3cam Segel und sportliche Fahrweise. Wenn einem das zu extrem ist sollte man lieber anderes Equipment wählen. Semiprofessionelle Regattafahrer prügeln das Material noch deutlich weiter.


    Gruß, Onno

    Ich würde mich da an der Windstärke nach Beaufort orientieren. Dort wird ein gemittelter Wert über 10 Minuten als Windgeschwindigkeit definiert. Diesen Wert betrachte ich als Grundwind, das sollte auch der Wert sein, den die verschieden Windmessstationen auf z.B. Windfinder ausgeben.


    Im Sprachgebrauch unterscheide ich zwischen böigem Wind und löchrigem Wind. Die Unterscheidung ist aber recht subjektiv....

    Gehts da um dein 2011er Cannonball? Wenn da auf einmal Camber beim shiften abspringen sind die Segellatten an der Spitze durch. Sofort den vorderen Teil der Latte ersetzen, wenn du Glück hast kommt es noch in einem Stück heraus. Wenn du das so weiter fährst bricht die Spitze ziemlich schnell an der Hinterkante des Cambers ab und du darfst die da mühsam aus der Lattentasche operieren.


    Ganz davon abgesehen denke ich dass die gezeigte Änderung auch weitere Auswirkungen auf das Segel hat. Einen Versuch ist das aber bestimmt wert, der Aufwand ist ja eher überschaubar.


    Gruß, Onno

    Ich wiege auch ungefähr 80 kg (eher etwas weniger) und bin auch einigermaßen erfahrener Hobbyheizer mit Slalommaterial, aber bei weitem kein Regattaprofi. Gegen die Top 20 DWC-Fahrer habe ich kaum eine Chance. Ich gehöre am Steinhuder Meer aber zu den schnelleren.


    Weil die Frage nach Windbereichen der Segel auf dem Mediumboard aufkam: Meine Regel ist immer: Wenn die Böen nicht über 20 kn sind, ist auch noch kein Wind fürs Medium Board. dann wird 8,6 auf dem großen Board gefahren. Bei mehr Wind dann halt 7,9 aufm Medium Board. Wenn der Grundwind dann bei 20 kn ankommt ist eher das 7er Segel angesagt. Damit kann ich dann aber auch mal ne 30 kn Böe noch ganz gut verkraften. Wenn die Böen aber zu oft über die 30 kn Marke gehen ist eher Wind für 6.3 und das kleine Board.


    Medium Board/7er Segel ist bei mir gut für ~34 kn 2 sec. Aaaaber: aufm Steinhuder Meer gibts eigentlich immer irgendwo nen guten Speedstrip. Über 30 kn im Chop ist schon immer ziemlich flott, aber eigentlich machbar, wenn alles andere passt. Wenn man das konsequent durchzieht brauche ich zumindest regelmäßig Pausen, das ist halt richtig anstrengend. Mit kleinem Slalomboard sieht das dann etwas besser aus, da sind für mich dann auch mal 36+ kn drin. Da muss dann aber auch alles passen, perfekte Böe, glattes Wasser, richtiges Timing des Speedruns, richtig tief abfallen, Segel bauchig getrimmt. Also kompromisslos auf Speed getrimmt. Hinterher darf man dann erstmal zwei Schläge Höhe knüppeln. Das muss man halt auch wollen.


    Vergleichen mit anderen Spots auf gp3s ist eigentlich wertlos, am Ende zählt eigentlich nur wer am gleichen Tag am gleichen Spot (am besten zur gleichen Uhrzeit) schneller ist. Im Idealfall in direkter Vergleichsfahrt. Alles andere ist stochern im Nebel. Ich bin hier in der glücklichen Situation dass es am Stein ein paar gute Heizer gibt, die auch mal Bock haben sich zu Matchen und mit denen man auch mal mehrere Schläge nebeneinander fahren kann. Da merkt man dann was wirklich Sache ist.


    Gruß, Onno

    Ich denke es geht da eher darum, dass Lunven bei Holcim jetzt Skipper ist und nicht mehr "nur" Navigator, und Kuiper bekommt da auch einen deutlich verantwortungsvolleren Posten als sie im Team Malizia hatte. Beide haben sich im Team gut bewährt und so ist ein Aufstieg die logische Konsequenz. Da aber die Aufstiegspositionen im Team Malizia fest besetzt sind und das Team Holcim hat da ein paar Plätze zu besetzen nach dem "Ausstieg" von Escoffier. Für beide also einfach der logische nächste Karriereschritt.


    Gruß, Onno

    Wie ich es sehe: Segel aufgemacht ohne den Körperschwerpunkt mehr übers Brett zu nehmen bzw. das Rigg aufzurichten. Man sieht ca. ne halbe Sekunde vor dem Abgang, wie das Segel etwas aufgeht und dadurch auch der komplette Stand auß der Balance gerät. Durch den Twist im Segel verliert man vor allem im oberen Bereich des Segels den Druck wodurch der Segeldruckpunkt nach unten wandert. Dadurch verliert man dann Druck auf dem Mastfuß und kann das Board so nicht mehr gut flach halten. Dann ein Chop an der falschen Stelle und das wars. Alternativ könnte dann auch ein Tailwalk kommen, der Mechanismus ist der gleiche.


    Der Abgang erinnert mich eher an ein paar wunderschöne Abgänge mit Formula Material, starke Böe in Kombination mit kurzzeitigem Nachlassen der Körperspannung. Da kam dann wirklich die Luvkante so abrupt aus dem Wasser und mit Glück ist es dann nur bei einem Tailwalk geblieben.

    Ja, so ein Formula Tailwalk ist echt ne ziemlich gute Methode den Adrenalinspiegel hoch zu halten.


    Gruß, Onno

    war neulich bei 11 in Böen 16ktn bei wellig Bedingungen mit dem 7,2 BEI 45 KMH, würde evtl. Eine Slalomfinne mehr Speed bringen als eine Freeride,

    Bei den Bedingungen war einfach das Segel zu klein um deutlich schneller zu werden. Mit einer kleineren Finne wirst du das Board länger mit einem größeren Segel kontrollieren können und so einfacher höhere Geschwindigkeiten erzielen. Du bist da aber noch einem Geschwindigkeitsbereich in dem du die Vorteile von hochwertigen Slalomfinnen nicht wirklich brauchst. Wie die anderen schon schrieben, die Tabou Serienfinnen sind nicht die besten unter der Sonne und generell auch eher am großen Ende dessen, was auf dem Board sinnvoll fahrbar ist. Mit einer kleineren Finne verlierst du aber auch ein wenig Angleitleistung bei Leichtwind, das ist dann immer ein Kompromiss. Ich würde was vernünftiges um 44 cm empfehlen. Wenn du einfach nur mal richtig ballern willst und du keine Angst vor Spinouts hast und dir das Angleiten auch nicht so wichtig ist auch kleiner.


    Gruß, Onno

    Ich fahre ja auch die Gunsails Racesegel in der ganzen Palette. Das 5,6er brauche ich schon wirklich selten, ein 6,3er kann man mit passendem Board ewig nach oben raus fahren. Auf deinem Magic Ride ist das natürlich nicht optimal, weder von der Boardgröße noch von der Charakteristik her. Kleiner als 7 ist da eh kaum noch sinnvoll fahrbar. Auf passenden Boards wiederum hatte ich aber auch keine Probleme direkt von 7 auf 5,6 zu wechseln. Was dann auch deine Frage:

    Da bin ich aber auch am überlegen, da ich (noch) nur freeride Bretter habe, ob es Sinn macht, ein 4 cam Slalom Segel mit einem, zwar racigen, aber eben trotzdem noch freeride Board zu fahren.

    in Stück weit beantworten dürfte. Man sollte dabei auch das Finnenthema noch erwähnen. Die mitgelieferte 38er G10 Finne von deinem Magic Ride ist dann gerade bei viel Wind und kleinem Segel nicht mehr die erste Wahl.


    Wenn du auf lange Sicht in dem angegebenen Windbereich von 17-23kn schon ein 6,3er oder 5,6er fahren willst, würde ich dir eher zu einem 2-cam Segel raten. Mit richtigen Racesegeln auf passenden Boards artgerecht bewegt fährt man da eigentlich noch 7,8, die schweren Jungs auch noch größer. Ein 6,3er Vector oder gar GS-R bringt in dem Windbereich einfach keine Vorteile, nur schlechteres Handling. Fahren wirds aber schon. Die Vorteile eines solchen Segels zeigen sich aber erst wenns in Richtung 30 kn bläst und man dann auch ein passendes schnelles Board um die 60 cm breite unter den Füßen hat. Wenn das die Richtung ist, in die du dich entwickeln möchtest, go for it! 6,3 war mein erstes 4-Cam Segel (damals noch MegaXS) und ich haben dann relativ bald die Cannonballs (Vector Vorgänger) auch dagegen ersetzt.


    Und noch was: Tu dir einen gefallen und fahre die 3 und 4 Cam Segel nicht auf dem 50% Mast von Gunsails... Die 70% sind in Ordnung, mit leichten Abstrichen auch im GS-R, aber die 50% Masten halten meiner Erfahrung nach der Belastung in diesen Segeln nur kurze Zeit stand. Die im Startpost erwähnte schlechte Camberrotation dürfte auch was mit dem unpassenden Mast zu tun haben.


    Gruß, Onno

    Auch wenn die meisten das doof finden: den hinteren Fuß zuerst in die Schlaufe. Dann gibt's auch keinen Schleudersturz mehr.

    So habe ich es autodidaktisch auch gelernt. Bis heute gehe ich tendenziell mit dem linken Fuß zuerst in die Schlaufe, egal auf welcher Seite. Das rauszutrainieren ist gar nicht so einfach. Insbesondere bei gerade so Angleitbedingungen ist das doch beim Anpumpen etwas hinderlich, wenn man den hinteren Fuß zuerst in der Schlaufen haben möchte.

    Segel: Sailloft Mission 7,8 und 6,3 (geplant)

    Plane lieber ein 7er statt des 63ers ein. Bei deinem Gewicht kannst du das locker bis 25kn fahren, wenn das Wasser nicht zu unruhig wird. Wenn es dir nicht zusagt das Material so weit nach oben raus zu fahren kannste auch weiter deine Freerider fahren, macht dann eh keinen nennenswerten Unterschied.


    Wenn der Wind für ein 7er 3cam Segel zu stark wird, gewinnst du mit dem 6,3er auf dem 70cm Board auch keinen Blumentopf mehr.


    Gruß, Onno

    Wasserstand ist kein Problem.

    An einem See ist der Wind an einer Seite immer ablandig :redface:

    Aber NW ist am Dümmer erste Sahne. Beste Richtung.

    Ja ne is klar. Warst du schon mal bei NW an der Weißen Düne? Ich denke für Chris wäre das noch nichts. Ist ja nicht stehtief überall wie am Dümmer.

    Darum geht man bei NW ja auch nicht dahin, sondern zu den Strandterassen... Oder außerhalb der Badesaison zur Badeinsel.

    Ich selber habe keine praktische Erfahrung mit einem Futura, aber auf meinem 69 cm breiten Slalomboard fahre ich 7,0 als kleinste Größe. 6.3 geht im Notfall zwar auch noch, fährt aber nicht mehr wirklich harmonisch. Wenn du schwerpunktmäßig 6.5 fahren willst ist den Board eine Nummer zu groß. Das 7.2er AC-K (hat das nicht 3 Cams?) sollte aber perfekt passen. Finne müsste erstmal in Ordnung gehen, evtl. mal nach ner 36er gucken. Mit der 38er solltest du auch noch ein 8,6er auf dem Board fahren können... (ja ich weiß, unsinnig bei 65 kg)


    Aaaber: Wenn du dich ernsthaft mit Freerace beschäftigen möchtest, solltest du dir eh angewöhnen immer eine Nummer größer zu Fahren als du es bei den Bedingungen mit Freeride tun würdest. Ansonsten kommst du gar nicht in den Bereich in dem die Vorteile zur Geltung kommen und du nimmst nur das anstrengendere Handling, schwerere Segel und sensibleren Trimm mit.


    Und ja, so ein etwas sportlicheres Setup erfordert grundsätzlich schon deutlich mehr körperlichen Einsatz. Wenn das was steht von entspannt lange Schläge cruisen ist das im Vergleich zu vollwertigem Slalomequipment zu verstehen.


    Der extreme Druck auf dem hinteren Fuß kann auch von falsch eingestellten Trapeztampen kommen. Auf dem Futura musst du die wahrscheinlich etwas weiter hinten fahren als auf dem Rocket.


    Gruß, Onno

    Mastfuß tendenziell mittig, Fußschlaufen ziemlich weit hinten, letztes oder vorletztes Loch.


    Eine Idee noch, so ein ähnliches Verhalten wie du es beschreibst bekomme ich wenn ich das Segel an Schotthorn zu flach ziehe. Die kleinen Slalom Segel können mit erstaunlich wenig Zug an der Stelle gefahren werden ohne dass der Druckpunkt zu viel wandert. Wenn das Segel zu flach ist, will das ganze System nicht mehr richtig, das Board wird gleichzeitig nicht richtig frei und trotzdem schlecht zu kontrollieren. Nur weil ein Segel in den Trimm auf einen anderen Board funktioniert heißt es noch nicht zwangsweise, dass das auch auf diesem Board so geht.


    Gruß, Onno

    Ich fahre meinen Manta59 von 2008 (?) am liebsten mit 6.3 und 31er Finne. 7.1 und 33er Finne geht auch in Ordnung, muss man aber das passende Revier für haben. Und wenns mal genug Druck fürs 5,6er hat, geht das auch super auf dem Board. Ich weiß gerade nicht wann der 59er redesigned wurde, der 2008er Shape lief auf jeden Fall mit kleinsten Änderungen noch sehr lange so weiter.


    Raumwind zu stark auf der Leekante mögen solche Boards generell nicht so gerne, da wird einfach die Gefahr Luft zu ziehen zu groß. Versuch mal das Board eher Plan zu fahren, dafür aber die Nase etwas hoch zu kriegen und so das Board freier und schneller zu machen. So habe ich zumindest meinen Topspeed von knapp 37 Knoten daraus bekommen. (Und ein Alpha mit 24,4 kn)


    Was bei mir lange die Performance von dem Board verhindert hat waren die 26" Trapeztampen die ich an der kleinen Gabel montiert hatte. Hab die mal durch 30" ersetzt und bin sofort 2 kn schneller gewesen. Seit dem nur noch lange Variotampen an allen Gabeln.


    Gruß, Onno

    Alpha 250 oder Alpha 500?

    und

    km/h oder kn?

    - das wären wesentliche Zuzatzangaben zu den Werten.

    Die Liste sind Alpha500 werte in Knoten. Kann ich so sehen, weil ich da auch drauf stehe.

    Was heißt euer alpha und warum ist der so interessant?

    Alpha racing ist eine Disziplin im Speedsurfen. Es geht darum eine Strecke von max. 500 Metern so schnell wie möglich zurück zu legen wobei Anfang und Ende nicht weiter als 50 m voneinander entfernt sein dürfen. Gewertet wird die Durchschnittsgeschwindigkeit. Man muss also eine Halse fahren und dabei weniger als 50 m Höhe verlieren.


    Gruß, Onno

    Mehr Rake, mehr Kontrolle. Wenn man so kleine Finnen fährt ist man in der Regel über jedes mehr an Kontrolle dankbar, maximaler Lift ist da in der Regel nicht mehr gefragt. Der kommt vom Speed und Chop dann schon von alleine.