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Wieder Problem mit Cambern

  • papapatrick
  • 29. Juli 2026 um 11:43
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    • 30. Juli 2026 um 10:22
    • #61
    Zitat von mihaka


    Mein V8 hat kein Spiel zwischen Mast und Camber, ganz im Gegenteil das anklappen benötigt eine gewisse Kraft,

    Wenn die zu stramm ran gehen, die Vorlieksspannung nochmal etwas reduzieren. Unteren Camber zuerst anklappen.

    Das geht mit dem kleinen Finger, wenn man den Punkt gut trifft (den Punkt, wie viel Vorlieksspannung am Besten anliegt zum Anklappen der Camber).

    Wenn beide Camber angeklappt sind, erst dann durchziehen.

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    • 30. Juli 2026 um 10:42
    • #62
    Zitat von papapatrick

    Ich hab gerade die Latten der Camber rausgenommen und gecheckt, die sind in Ordnung.

    Als nächsten Schritt werde ich also am Wochenende das Segel aufbauen und die Spannung der Camber am Mast mit den Spacern so einstellen, dass sie ganz leichtes „Spiel“ haben.

    So würde ich jetzt auch vorgehen. Bis zu 2 dicke Spacer pro Camber ist normal. Jetzt geht's dann ins Eingemachte:

    Camber springt ab = zu wenig Anpressdruck = Spacer hinzufügen

    Camber rotiert nicht oder sehr schlecht = zu viel Anpressdruck = Spacer reduzieren

    Häufige Situation:

    Camber unter dem Gabelbaum hat zu viel Anpressdruck und rotiert schlecht und Camber über dem Gabelbaum hat zu wenig Anpressdruck und springt ab.

    Lösung: Spacer am unteren Camber reduzieren (weniger Druck, bessere Rotation) und am oberen Camber ist dann automatisch mehr Druck (springt nicht mehr ab).

    Nach diesem Prinzip muss man sich an das optimale Ergebnis herantasten. Wer mit seinem neuen Rigg Glück hat, der muß garnichts einstellen und kann direkt durchstarten. Andernfalls muss man sich mit dem Thema befassen, was auch etwas nervig und zeitaufwendig sein kann. Deshalb würde ich das nicht am See bei Wind machen, sondern in Ruhe vorher.

    Hilfreich (wie in den Aufbauvideos beschrieben) ist das rotieren der Camber per Hand, um den Druck zu prüfen.

    Wie gesagt ist diese Einstellerei ganz normal. Bei meinem Exceed 8.0 von 2021 mit Expert 460 SDM musste ich nichts einstellen. Bei meinem Exceed 7.0 von 2021 auf Expert 430 RDM wurden die optionalen RDM-Camber mit den dazugehörigen Spacern eingesetzt und alles war in Butter. Bei meinem Exceed 7.0 von 2023 auf Expert 430 RDM mit optionalem RDM-Cambersatz sind sogar jeweils 3 Spacer drauf.

    Ich hoffe, das war jetzt nicht zu verwirrend. Deshalb noch mal in Kurzfassung:

    Mit den Spacern baust Du Anpressdruck auf, damit die Camber nicht abspringen. Da allzuviel Druck ungesund ist (schlechte Rotation), musst Du den Druck halt mit ggflls. weniger Spacern anpassen. Ansonsten kannst Du Dich freuen, dass Du kein 3 oder 4 Camber-Segel hast.

    Viel Erfolg und gute Nerven:)

    Gruß Martin

  • blinki-bill
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    • 30. Juli 2026 um 10:45
    • #63

    Vor allem sind es unterschiedliche Segel. Beim V8 gibts keine Spacer, die Masttasche sitzt sehr eng im Bereich der Camber. Einmal angeklappt und getrimmt klappt da nix mehr ab.

    Zitat von RobertP

    Vielleicht hilft die Skizze bei einigen zum Verständnis.

    Genau das Bild 4 hatte ich im Kopf und das hat meine Verwirrung erst ausgelöst. Denn da ist der Mast stark gebogen. Wo soll das Segeltuch hin, wenn nicht in Richtung mehr Bauch 🙃

    Der Mast wird nicht einfach nur gebogen, wei in deinem Bild (wie beim Flitzebogen) sondern verdreht sich. Das Achterliek wird zunehmend lockerer, ab der Hälfte ca. der 2. Bahn oberhalb der Gabel entsteht mehr LL. Da bleibt der Stoff. Ich finde aber trotz der didaktisch tollen Schachzüge, dass sich der Segelbauch, also der Bereich im und unterhalb der Gabel wenig bis gar nicht im Profil verändern bei zunehmendem Downhaul.
    :bolt:

  • mihaka
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    • 30. Juli 2026 um 10:55
    • #64

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    gerade per Zufall gefunden: Auch die SURF kennt das Problem.
    Lösung: Feingefühl beim trimmen ;)

  • dominik49
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    • 30. Juli 2026 um 11:09
    • #65

    zu blinki-bill

    Ist eine Frage der Relation von Masthärten über die Länge.

    Wenn unten sehr steif und oben weich wird sich wenig tun.

    Es soll sich unten auch gar nicht soo viel tun. Schon wenig macht einen Unterschied.

    Aber der Bauch nimmt nicht zu bei mehr DH (und infolgedessen mehr Biegung).


    Das Wichtigste in Bild 4 ist mMn der Pfeil nach vorne. Dorthin wird das Material weggezogen und deshalb verringert sich die Profiltiefe und wird die Entry flacher.

  • dominik49
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    • 30. Juli 2026 um 11:16
    • #66

    Ein klein wenig Torsion des Mastes wird es geben.

    Wichtiger ist die Biegung nach Lee. Sie wird an Land leider oft ausgeklammert und ist der Grund, weshalb das LL auf dem Wasser idR gar nicht mehr so loose ist.

  • Totti-Amun
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    • 30. Juli 2026 um 11:23
    • #67

    Ich war mal beim Mastentesten auf GC mit IMAC dabei. Die hatten mit Sensoren u.a. auch die Torsion beim Windsurfen gemessen. War sehr interessant. Mit welchen Ergebnissen, weiss ich aber nicht mehr.

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  • blinki-bill
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    • 30. Juli 2026 um 11:23
    • #68

    Genau die Biegung nach Lee meinte ich. Der Mast ist nicht einfach nur 2 dimensional gebogen, sondern biegt sich ab ca. der Hälfte nach Lee.

  • dominik49
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    • 30. Juli 2026 um 15:10
    • #69

    Das Rigg verwindet sich, öffnet sich (dosiert), schließt sich, ..., kontrolliert die Nose ...


    Soll über eine breite Windrange und eine Vielfalt von Kurswinkel und Rakes arbeiten, ...


    Kontrollierbar sein, beschleunigen, ...


    und schnell sein sowieso.

  • Mias
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    • 30. Juli 2026 um 18:12
    • #70
    Zitat von papapatrick

    Ich finde es schade, dass ich immer Probleme mit meinen Camber-Segeln habe. Okay, früher hatte ich nicht die Originalmasten, aber nun hatte ich mir ein Exceed 8.5 m² Baujahr 2021 besorgt und den dazu passenden Gunsails-Mast SDM 490 cm Expert 70 %, alles perfekt nach Anleitung getrimmt auf Fred-Mitte, trotzdem springen mir die Camber ab, auch bei Nachtrimmen am Vorliek leicht über FRED. Die Latten habe ich so gespannt, dass die Falten gerade verschwunden sind, vielleicht braucht es dort mehr Spannung? Aber bei Gunsails sagte man mir das sei so okay, ich solle keinesfalls viel mehr spannen, maximal eine viertel Umdrehung mehr. Ich habe jeweils einen dünnen Spacer eingesetzt.

    Ehrlich gesagt sind mir die Auswirkungen von Vorlieks- und Achterlieks-Trimm sowie der Spacer immer noch nicht ganz klar. Anscheinend kann jedes Extrem zum ungewollten Abklappen der Camber führen (zuviel oder zuwenig Spannung/Spacer). Hat jemand einen guten Tipp für mich?

    Auf meinem Foto zeigt die untere Camberlatte doch ein paar Falten, ob das schon das Problem ist? Aber die obere Camberlatte zeigte keine Falten und dieser Camber sprang auch zweimal ab.

    Ich kann das ll nicht richtig erkennen, die Masttasche sieht um die Gabel aber nicht nach genug Spannung aus. Wirklich viel Profil ( Biegung) haben die Latten auch nicht. Ich würde zuerst nochmal deutlich am vorliek ziehen. Dann die Lattenspannung erhöhen. ( Untere 2)

  • papapatrick
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    • 1. August 2026 um 14:19
    • #71

    Ich habe nun das Segel auf der Terrasse geriggt, bin aber leider nicht viel schlauer geworden.

    Ich ging vor dem Riggen davon aus, dass wahrscheinlich die Camber mehr Anpressdruck, also mehr Spacer brauchen. Zu meiner Überraschung war der Anpressdruck aber gut, sogar relativ hoch. Ich habe das Segel genauso geriggt wie bei meiner letzten Session, als mir zweimal die beiden Camber gleichzeitig abgesprungen sind.

    Auf dem Trocknen ist die Rotation perfekt, ziemlich knackig sogar.

    Somit weiß ich jetzt auch nicht weiter und warte einfach auf die nächste Session und werde, wenn die Camber wieder abspringen, Stück für Stück Spacer einsetzen, bis es passt.

    Ich bin davon überzeugt, dass das ein sehr gut funktionierendes Segel ist, wenn die Einstellungen passen.

    Vielen Dank an alle für eure moralische und fachliche Unterstützung 🙂

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    • 1. August 2026 um 14:30
    • #72

    Falls sie runterspringen würd ich es zunächst mit etwas mehr Downhaul probieren.

    Outhaul ev etwas fieren.

    Rein optisch, kenne das Segel aber nicht.

  • mihaka
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    • 1. August 2026 um 14:36
    • #73

    sieht irgenwie komisch aus mit den Falten im oberen Teil.
    Eventuell mehr Downhaul und dann etwas weniger Outhaul.
    Einfach mal probieren,...

  • Wudoc
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    • 1. August 2026 um 15:26
    • #74
    Zitat von papapatrick

    Ich habe nun das Segel auf der Terrasse geriggt, bin aber leider nicht viel schlauer geworden.

    Ich ging vor dem Riggen davon aus, dass wahrscheinlich die Camber mehr Anpressdruck, also mehr Spacer brauchen. Zu meiner Überraschung war der Anpressdruck aber gut, sogar relativ hoch. Ich habe das Segel genauso geriggt wie bei meiner letzten Session, als mir zweimal die beiden Camber gleichzeitig abgesprungen sind.

    Auf dem Trocknen ist die Rotation perfekt, ziemlich knackig sogar.

    Somit weiß ich jetzt auch nicht weiter und warte einfach auf die nächste Session und werde, wenn die Camber wieder abspringen, Stück für Stück Spacer einsetzen, bis es passt.

    Ich bin davon überzeugt, dass das ein sehr gut funktionierendes Segel ist, wenn die Einstellungen passen.

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    Ich hatte ja bereits in #25 geschrieben, dass ich mit gleichem Segel und gleichem Mast bei dem Zustand, den du in deinem Foto zeigst, noch 2 cm mehr Downhaul geben muss, damit das Loose Leech auch unter Winddruck die FRED-Markierung erreicht. Seitdem ich das mache, hatte ich keine abspringenden Camber mehr und das Segel lässt sich auch einfacher fahren.

    Auf deinem Foto sieht es auch so aus, dass noch nicht Rolle auf Rolle steht, obwohl du die FRED-Markierung (ohne Winddruck) bereits erreicht hast. Auch das entspricht der Situation bei mir, ebenfalls mit Duotone Verlängerung. Ich weiß natürlich nicht, wie du deine Verlängerung eingestellt hast, aber das Bild und die Probleme kommen mir wie gesagt sehr bekannt vor.

    Daher bleibe ich bei meiner Empfehlung +2 cm Downhaul, auch wenn du dich auf die Spacer-Lösung festzulegen scheinst.

    Viele Grüße

    Wulf

  • papapatrick
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    • 1. August 2026 um 16:04
    • #75
    Zitat von Wudoc
    Zitat von papapatrick

    Ich habe nun das Segel auf der Terrasse geriggt, bin aber leider nicht viel schlauer geworden.

    Ich ging vor dem Riggen davon aus, dass wahrscheinlich die Camber mehr Anpressdruck, also mehr Spacer brauchen. Zu meiner Überraschung war der Anpressdruck aber gut, sogar relativ hoch. Ich habe das Segel genauso geriggt wie bei meiner letzten Session, als mir zweimal die beiden Camber gleichzeitig abgesprungen sind.

    Auf dem Trocknen ist die Rotation perfekt, ziemlich knackig sogar.

    Somit weiß ich jetzt auch nicht weiter und warte einfach auf die nächste Session und werde, wenn die Camber wieder abspringen, Stück für Stück Spacer einsetzen, bis es passt.

    Ich bin davon überzeugt, dass das ein sehr gut funktionierendes Segel ist, wenn die Einstellungen passen.

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    Ich hatte ja bereits in #25 geschrieben, dass ich mit gleichem Segel und gleichem Mast bei dem Zustand, den du in deinem Foto zeigst, noch 2 cm mehr Downhaul geben muss, damit das Loose Leech auch unter Winddruck die FRED-Markierung erreicht. Seitdem ich das mache, hatte ich keine abspringenden Camber mehr und das Segel lässt sich auch einfacher fahren.

    Auf deinem Foto sieht es auch so aus, dass noch nicht Rolle auf Rolle steht, obwohl du die FRED-Markierung (ohne Winddruck) bereits erreicht hast. Auch das entspricht der Situation bei mir, ebenfalls mit Duotone Verlängerung. Ich weiß natürlich nicht, wie du deine Verlängerung eingestellt hast, aber das Bild und die Probleme kommen mir wie gesagt sehr bekannt vor.

    Daher bleibe ich bei meiner Empfehlung +2 cm Downhaul, auch wenn du dich auf die Spacer-Lösung festzulegen scheinst.

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    Danke, dass Du nochmals darauf hinweist, ich werde das genauso ausprobieren 🙂

  • dominik49
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    • 1. August 2026 um 16:09
    • #76

    Es ist übrigens nicht verboten auch über den Aufkleber hinaus LL reinzuziehen - selbst wenn da max draufsteht.

    Machen auch Teamfahrer anderer Marken.

  • Gonda
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    • 1. August 2026 um 17:18
    • #77

    papapatrick Hallo, die Fotos sind schon hilfreich. Der Anpressdruck scheint ja ok zu sein und die Rotation auch ziemlich knackig - also erstmal besser kein Spacertuning, sondern wie hier auch schon empfohlen:

    -mehr Downhaul

    -viel Outhaul (Tampen 1-2 mal um die Hand wickeln und gleichmäßig fest anziehen)

    Der Bauch sollte dann etwas flacher sein, weniger Falten in der Masttasche im Camberbereich und die Rotation ist dann auch eher butterweich als knackig. Wenn dann alles passt, aber Dir das Loose Leech zu flatterig ist, kannst Du die obere Schothornöse ausprobieren. Dann hast Du etwas mehr Dampf im Segel, kannst aber auch schlechter Höhe laufen, benötigst evtl. eine etwas größere Finne (evtl. Spinouts beim Angleiten) und hast nach oben raus eine begrenzte Windrange.

    Ich fahre meine beiden Exceed 7.0 in der unteren Schothornöse mit Tabou Rocket 72 von 4-6 Beaufort zu 90 % auf den fränkischen Binnenseen bei 65 kg Körpergewicht.

    Drücke Dir die Daumen, dass alles gut wird - dann hast Du bestimmt ein tolles Segel:thumbup:

    Gruß Martin Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

  • Basti_HH
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    • 1. August 2026 um 17:44
    • #78

    my 2 cents soweit anhand der bilder beurteilbar:

    sieht so aus, als wäre die masttasche im bereich der camber nicht straff. das segel hat vorne recht viel bauch mit steilem profil, oben zwar falten aber insegsamt nicht viel twist. es rotiert nicht weich und die camber springen ab:

    +1 für (deutlich) zu wenig downhaul.

    wenn du in diesem zustand mit dem schothorn schon am anschlag der gabel bist, ist da entweder zuviel spannung drauf oder die gabel ist zu kurz eingestellt. lockere masttasche, schwere rotation und die abspringenden camber sprechen dabei gegen zuviel schothornspannung. also eher gabel zu kurz eingestellt. da muss nicht viel spannung drauf, aber das segel braucht da platz zum shiften. mit mehr downhaul wird das noch deutlicher.

    spacer würde ich nur adden, wenn bei korrektem grundtrim die camber deutlich zuviel spiel zum mast haben (oder einer deutlich mehr spiel hat als der andere). abspringen tun die camber meiner erfahrung nach wegen fehlender spacer bei korrektem grundtrim aber in der regel nicht.

  • doubleheelslide
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    • 1. August 2026 um 18:07
    • #79
    Zitat von Basti_HH

    … das segel hat vorne recht viel bauch mit steilem profil, …

    Ja, mir wäre ebenfalls wohler, wenn das Profil weniger steil, also flacher vom Mast weggeht - also mehr Downhaul. Wenn du dann mal mehr Power/Bauch brauchst, dann übers Shothorn mehr Profil, das dann auch gleichmässiger übers Profil hinweg anwächst.

  • kira
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    • 1. August 2026 um 19:21
    • #80

    In dem Video von Gunsails wird der Camber Anpressdruck gescheckt.

    (Pieter Bijl zeigt, wie man den Wölbungsdruck mithilfe von Distanzstücken an seinem Gun Sails-Segel feinjustiert. Ein hilfreiches Tutorial für alle Regattasegler, die das Maximum aus ihrem Segel herausholen wollen.)

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