Posts by doubleheelslide

    Muss mich hier auch mal noch einklinken. Mein Starboard Ignite hat eine mitgelieferte Finne und die zieht es soweit rein, dass die Base ca. 2-2.5mm weiter in der Box ist als die Gleitfläche. Würde es Sinn machen, oben so Foil-Rake Shims (2x in umgekehrter Richtung) einzusetzen? Ansonsten müsste ich die Spitze der Finnenbasis mit Harz erweitern, das gibt aber immer so ein Geschmiere :-) Ansonsten passt der Finnenkopf ziemlich gut in die Foilbox.


    PS: Spinouts habe ich deswegen nicht und spüre es ehrlich gesagt auch nicht beim Fahren. Ist also nur kosmetischer Natur.

    ich wäre eher beim vorne/hinten auftragen. Vielleicht reicht vorne/hinten 1 Lage Duck Tape als schnelle Lösung zum ausprobieren. Ich mache das bei meinen Slalom Finnen so, da ich beim Anpassen immer zu viel abtrage. ;-)

    Mit einem Shim und wenn dieser Wirkung zeigt, hättest du theoretisch vorne/hinten einen kleinen Spalt.

    Bezüglich Fahrtechnik zum ersten Video (#110) wurde das wichtigste schon gesagt: #112, #117, #120 - oder kurz: Board flacher fahren + Segel mehr dichtholen + genügend grosses Segel = Hürde überwinden, damit alles besser flutscht und somit die Kräfte wieder geringer werden.


    Falls Equipment eine Schraube ist, an der man drehen möchte: Ich hatte meine Segel auf meine Freundin (50kg) ausgerichtet und das Kriterium war "leicht" und "wenig Kraft notwendig in der hinteren Hand" (besser dichtholen) (--> zb. Severne Blade). Und beim Board: "soll passiv gut gleiten".

    Schon wieder springt mir ein 2022er F2 ins Gesicht. Die Passform der Boxen und das FCS Befestigungssystem gibt Rückschlüsse auf die Herkunft der Produktionsstätte (China, SUP):

    7EC1B9C8-9C3A-49A5-88A7-0C3C1AAF89FC.png

    Gesehen im neuen Video des Surf Magazins mit 2022er Waveboards:

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    Wo werden die F2 denn gebaut?

    Weiss nicht. Habe einen ca.1 Jahr alten Bericht im Surf-Magazin gesehen - demzufolge wäre die Produktionsstätte von F2 in China, falls das noch aktuell ist:

    Quote

    F2 hat schon seit Längerem eine Produktion in China für SUP-Boards, die haben dort eine CNC-Fräse und die technischen Voraussetzungen. Natürlich mussten die Arbeiter dort erst lernen, worauf es beim Bau von Windsurfboards ankommt, weil das Ganze ziemlich komplex ist. Wir haben die ersten Serienboards nicht verkauft, sondern erst mal ein Jahr auf Herz und Nieren getestet, um zu sehen, ob alles hält. Jetzt ist alles bereit und natürlich können wir dadurch die Preise weiter drücken

    F2 – Angriff mit eigener Produktion - SURF - Europas grösstes Windsurf-Magazin


    Gut, dass sie Erfahrung mit SUP-Boards hatten ...

    Betreffend Risiken, die durch Medienpräsenz/RB (und dahinter stehendem Business) in potenziell höherem bzw. zu hohem Umfang eingegangen werden:

    Ich schaue gerne spannende Windsurf-Berichterstattung - ein Restrisiko gibt es bei jedem Sport. Irgendwann kippt das dann aber: Ich habe nur ein Automobil Formel-1-Rennen bisher geschaut - und das war 1994 das Rennen, bei dem Ayrton Senna tödlich verunglückt ist. Dass ich dem Rennen am Bildschirm beigewohnt habe, fand ich irgendwie falsch. Ski-Abfahrtsrennen schaue ich mir auch keine mehr an: Ich weiss noch genau, wo ich war und sass, als ich im Dezember 2001 im Radio live hörte, dass Silvano Beltrametti gestürzt war und es zu einem langen Rennunterbruch kommt - ich wusste gleich, dass das schlecht aussieht - seither ist Silvano querschnittsgelähmt. Ich kann Skirennen schauen bis hin vielleicht zur Disziplin Super-G. Jedoch Abfahrtsrennen kann ich mir keine anschauen, die sind mir zu brutal - wenn es da jemand zerlegt nur zu sagen "hoppala", das schaffe ich nicht. Beim RBSC dachte ich zuerst, dass es vielleicht bei einem solchen Sicherheitsdispositiv weniger gefährlich ist als andere Sessions der Profis im Grenzbereich, aber ich weiss es nicht.

    Habe nur kurz die 2021er Modelle angeschaut:

    Gegenüber einem Bullit 135, bei dem man über eine Länge von 2.58m ein Gewicht von 9.7kg (und eine abgedeckte Center Fin Box) über die Wellen schiebt, wird ein Newcomer, der Fussschlaufen fahren kann, schnell mal einen spüren Unterschied herausfahren können gegenüber einem Rocket 125 in der „normalen“ ;-) Teambauweise (7.2kg). Das sind ja zwei komplett andere Schuhe. Den Bullit hat man als erstes Board für den Einstieg und etwas darüber hinaus. Früher oder später darf man upgraden - warum nicht früher als später.

    Ich kann gut nachvollziehen, dass nach 2 (od. 3) Jahren Windsurf-Erfahrung und nach gewissen Fortschritten (Schlaufenfahren) die Lust auf ein Freeride-Board entsteht, das nicht mehr so schwer ist und somit besser flutscht. Der bessere Flutsch-Faktor wird sich positiv auf die T-i-S ("Time-in-Straps") auswirken. Ich denke, dass man mit dem Bullit weiterhin Freude haben und sich weiterentwickeln kann, aber wenn du noch ein zusätzliches Funkeln in den Augen möchtest, dann braucht es vielleicht etwas anderes - vorausgesetzt du möchtest dafür Geld ausgeben. Ich stelle mir meine Freundin vor: Ich habe auch ihr Board jeweils ausgewechselt (inzwischen das 3. Board nach x Jahren), sobald sie zwar immer noch der limitierende Faktor war (der bin ich auch nach 40 Jahren noch), aber die Chance auf eine spürbare Verbesserung bestand. Die 9.3kg sind schon ein Klotz und ein normal-schweres (oder leichtes) Board um 135L ist nichts Verkehrtes.

    Richtig gut finde ich die klare Ansage mit der Mastkompatibilität. Und diesen Verzicht auf die Dacron Bahn entlang der Masttasche finde ich nachvollziehbar.


    https://www.duotonesports.com/…ing/sails/super-star-sls/

    Und habe ich es richtig verstanden: Vor (gefühlt) 35 Jahren wurde die "profilierte Masttasche" eingeführt, d.h. eine gekrümmte Bahn wurde vorne zusammengenäht. Davon verabschiedet sich das Superstar SLS:

    ONE PIECE SLEEVE

    NO MORE SEAM AT THE LEADING EDGE >> 80 G LOWER WEIGHT AND NO HARD SPOT THROUGH OVERLAPPING PANELS