Posts by Wudoc

    Wenn die Bedingungen stimmen, ist mir die Umgebung auch relativ egal. Schön ist es, wenn man keinen langen Neo benötigt und Auf-/Abbau in kurzer Hose und T-Shirt erfolgen können. Daher habe ich auch keine Sehnsuchtsziele, die sich ausschließlich aufs Windsurfen beschränken. Allerdings gibt es ein paar Ziele, an denen ich dann auch windsurfen will:


    - Südafrika

    - Neuseeland

    - Teneriffa


    Und irgendwann auch noch einmal Maui/Hawaii, da war ich allerdings bereits einmal. Wir hatten irgendwann einmal für uns entschieden, dass wir alle 5 Jahre mal eine Flug-/Fernreise machen wollen. In den vergangenen Jahren haben wir uns das aus diversen Gründen allerdings ganz verkniffen. Daher bleiben einige der Sehnsuchtsziele vermutlich noch länger oder sogar für immer eben diese.

    Ich weiß nicht wann Wudoc am Lago war, im Juni ist er gottseidank noch nicht übervoll und normalerweise der Wind sicher, so war es bisher.

    Mein letzter Besuch war Ende August 2018. Ich wollte keineswegs behaupten, es sei dort nicht windsicher - wie gesagt war ich nur alle paar Jahre mal und immer nur für 2-3 Tage da. Die Aufenthalte waren auch nie an der Wetterlage oder Windvorhersage ausgerichtet, sondern passten einfach zu unseren sonstigen Reiseplänen, meist Richtung Korsika/Sardinien. Dass es mit dem Windsurfen da meistens nicht geklappt hat, war einfach Pech oder lag am zu kleinen Material, das ich für das Hauptreiseziel eingepackt hatte.

    Der Lago hat sicher völlig zurecht so viele Fans - ich gehöre (bisher) nicht dazu und er gehört daher auch nicht zu meinen Reisezielen für einen längeren Aufenthalt. Hat in erster Linie damit zu tun, dass es mich eher ans Meer zieht, aber auch mit meinen oben beschriebenen Erfahrungen, aufgrund derer ich andere Seen in vergleichbarer Entfernung attraktiver finde.

    Eine super Woche, hat Spaß gemacht beim zusehen! Slalom X war zwar am Ende einfach „nur“ Wave Slalom, aber bei den Bedingungen braucht es auch wirklich keine zusätzlichen Elemente. Auf jeden Fall fand ich die Experimente in dem Wettbewerb (Half fleet, Obstacle, Schikane) sehr gelungen und eine Wiederbelebung des Finnenslaloms. Wie das dann bei nicht so spektakulären Bedingungen weitergeht, wird sich zeigen - vermutlich dann wieder Foil.

    Nicht verstanden habe ich hingegen die Änderungen der Wave Elimination. Mir ist spontan kein sportlicher Wettbewerb bekannt, bei dem nach dem frühen Höhepunkt (Finale) noch die Platzierungen ermittelt werden. Seit Jahren wird über die schwierige Sponsorensuche und Vermarktung der Events gejammert. Und dann sorgt man mit der Formatänderung dafür, dass die Topfahrer/-innen nach einem Tag raus sind aus dem Wettbewerb. Vielleicht steckt da ein tieferer Sinn hinter, aber mir erschließt sich dieser noch nicht.

    Hallo!

    Ich will mich dann auch einmal als Gardasee-Nichtfan outen. Liegt aber wahrscheinlich viel am bereits weiter oben beschriebenen. Uns war es auch immer zu voll, wir sind mit schulpflichtigen Kindern leider auf die Ferien angewiesen. Da wir generell keine großen Italien-Liebhaber sind, waren wir immer nur für 2-3 Tage auf der Durchreise da. Das sehr touristische Gewusel in Torbole und die sehr vollen Campingplätze haben uns dann mehr gestört als uns die zweifellos tolle Kulisse und Umgebung begeistern konnte. Obwohl wir als Multisportler (MTB, Traillauf) eigentlich genau in die Lago-Zielgruppe passen.

    Was den Wind betrifft, hatte ich bei den Kurzbesuchen fast immer Pech - nur einmal reichte es für großes Material. Und da ging es mir wie vielen anderen Gelegenheits-Gardaseesurfern auch: ich fragte mich die meiste Zeit, warum ich dümpele, während die da hinten fahren. Für das genaue Studium der lokalen Gegebenheiten waren die Besuche dann zu kurz.

    Wesentlich besser gefallen hat uns da der Silvaplaner See - ähnliche Umgebung und Alternativsport-Möglichkeiten in deutlich entspannterer Atmosphäre - da werden wir definitiv noch öfter hinfahren und auch längere Aufenthalte einplanen.

    Zur Nord-/Ostsee fahren wir auch gerne, allerdings konkurrieren die Ziele für mich nicht mit den Alpenseen - dafür sind Umgebung und auch die Windsurf-Bedingungen für mich viel zu unterschiedlich.

    Die Aufnahmen heutzutage sind wirklich sensationell.

    Ja, Wahnsinn! Da kann man Wind und Wellen richtig fühlen. Frage mich, ob die Drohne nicht manchmal irritiert, wenn sie plötzlich ins Blickfeld rauscht. Würde mich mal interessieren, wie oder ob die Fahrer das wahrnehmen. Trotz aller spektakulären Sprünge fasziniert mich auch immer wieder die Selbstverständlichkeit bei den schnellen Wenden mit dem kleinen Material.

    Hallo!

    Morgen sind ja sehr gleichmäßige 12-14 Knoten NW angesagt. Bei der Windrichtung vermutlich besser in Lembruch als in Hüde? Wo genau ist da der Zugang?

    Hallo!

    Meine Tochter ist auf ähnlichem Level. Fanatic SUP (ohne Mittelfinne) ging gar nicht, mit meinem 120l Freerider konnte sie nur mit Mühe und auf Flachwasser die Höhe halten, am Meer bei Sideon-Bedingungen unmöglich. Wir haben uns dann den STX iWindsurf 250 zugelegt - damit klappt es hervorragend und auch die jüngere Schwester konnte damit erste Erfolge (Wenden, Halsen) erzielen. Zuletzt in Meeschendorf/Fehmarn bei ca. 13 Knoten sideshore, also durchaus schon etwas anspruchsvoller ohne Probleme. Bisher jeweils mit 2.0 Kinderrigg, jetzt kommt für die größere ein 3.0 dazu. Mein Plan ist anschließend der Sprung auf mein altes 90l-Board sowie als nächstgrößeres Segel mein kleinstes Wavesegel. Ob das klappt, wird sich zeigen.

    Du bist das Truster SetUp aber auch bei mehr Wind gefahren.

    Das ist richtig, dafür war das Segel aber auch kleiner. Laborbedingungen waren es nicht, der Wind war nachmittags eben mehr. Trotzdem war es für mich ein aufschlussreicher Vergleich.

    Dann versuche es einmal mit dem dritten Finnen Setup, indem du die Select und die Patrik Sidefins fährst. Ich fahre übrigens das gleiche Board als Thruster mit Seject FW in 23 und 25 mit K4 Sidefins. Für B&J als Singlefin nehme ich die 29er FW. Patrik hat selbst bei einem Test für Singlefin eine 28er Finne empfohlen. Wichtig ist auch, dass dann die leeren Boxen verschlossen werden.


    Aber du hast Recht, die V-Max ist bisher nahezu gleich. Die 29er FW bekomme ich erst nächste Woche.

    Leere Boxen waren natürlich verschlossen. Für mich bleibt die Frage, ob es überhaupt eine Indikation für Singlefin gibt - längere Finne schmiert vermutlich später weg und gleitet besser an? - beides waren aber auch keine Probleme im Thruster-Setup. Ich tendiere daher dazu, das Experimentieren auf das Thruster-Setup zu beschränken - mit der FW 25 als Mittelfinne fange ich an, danke für den Tipp! Interessant fand ich aber auch die Ausführungen von Witchcraft Sailboards hier, eventuell bestelle ich da auch mal ein passendes Set.

    Du bist das Truster SetUp aber auch bei mehr Wind gefahren.

    Das ist richtig, dafür war das Segel aber auch kleiner. Laborbedingungen waren es nicht, der Wind war nachmittags eben mehr. Trotzdem war es für mich ein aufschlussreicher Vergleich.

    Mit 5 aufeinanderfolgenden Tagen mit Ostwind auf Fehmarn konnte ich mich jetzt auch aufs Tableau bringen und außerdem meine persönliche Schallmauer (30 Kilometer) durchbrechen. Und das ganze auch noch mit Waveboard und Wavesegel. Mit der Vorbelastung der letzten Tage wurde es hintenraus ziemlich hart und sehr wackelig in den Halsen, aber zum Glück hat es noch zur neuen Bestzeit gereicht.

    Hallo!

    Ich habe heute mal meinen ganz persönlichen Vergleich Thruster/Singlefin durchgeführt:

    1. Session Patrik f-wave 95 mit NP Combat 5.3 und Select Fastwave 25 Singlefin. Wind 20-21 Knoten, Revier Flachwasser/B&J.

    2. Session Patrik f-wave 95 mit NP Combat 4.7 und Serien-Thruster-Setup (22er Mittelfinne, 2x8er Sidefins). Wind 24-25 Knoten, Revier Flachwasser/B&J.

    Beide Sessions dauerten jeweils etwa 1 Stunde. Die Select fühlte sich mit dem Board gut an, ich fahre mit meinen anderen Boards auch gerne Select-Finnen. Wie meine anderen Select auch rutscht die Fastwave bei Amwindkurs und zu niedriger Geschwindigkeit sehr kontrolliert weg, sodass man sie in der Regel noch vor dem Spinout wieder einfangen kann. Mit Thruster-Setup braucht es schon grobe Fahrfehler oder eine versemmelte Landung für einen Spinout. Die Singlefin war in der Halse nervöser als im Thrustersetup, Höhe laufen funktionierte im Thruster-Setup besser. Von den Geschwindigkeiten war das Thrustersetup der Singlefin in allen Bereichen überlegen (Höchstgeschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, 10 Sekunden etc.). Zum Angleitverhalten kann ich nichts sagen, da jederzeit ausreichend Wind vorhanden war - ich nutze das Board aber auch nicht bei Schwachwind, daher ist mir das ziemlich egal.

    Vermutlich kann man mit einer höherwertigen Singlefin noch mehr aus dem Board rausholen. Dennoch ist mein persönliches Fazit, dass es für mich keinen Sinn ergibt, den f-wave als Singlefin zu verwenden.

    Hallo Chris!

    Ich habe Schuhgröße 46/47 und fahre auch immer mit Schuhen. Das Problem mit den blauen Zehen kenne ich ebenfalls nur zu gut. Auf meinem alten RRD hatte ich auch die Dakine-Schlaufen und fand die grundsätzlich schon gut. Seit 2 Jahren habe ich jetzt Patrik Boards mit den entsprechenden Schlaufen von Patrik, die finde ich noch etwas besser. Bequem, gut einstellbar und komme gut rein und raus. Ausnahme ist immer nach sehr langen Schlägen der vordere Fuß, den musste ich bis jetzt bei allen Schlaufen vor der Halse etwas lockern, damit ich nicht hängen bleibe. Aber das passiert eigentlich nur bei Schlägen >2 km und Kabbel. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich kein „Schlaufenfetischist“ bin - bisher habe ich auf jedem Board die mitgelieferten Schlaufen benutzt, bis sie komplett durch waren.

    Problem ist nur das bisher die deutsche Autoindustrie sich nur im relativ hohen Preislevel tummelt. Deutschland will halt nur noch Premium produzieren.
    Die Chinaklöpfer und teilweise auch Stelantis und demnächst Tesla (Tesla 2) werden den deutschen Markt in Kürze massiv mit günstigen und qualitativ hochwertigen E-Autos fluten.
    Wenn VW, BMW, Mercedes und Co das weiterhin verschläft dann ist es gelaufen für die deutschen Premiumhersteller.
    Sollten mal von ihrem hohen Roß runterkommen und nicht nur rumjammern, staatliche Subventionen verlangen und dann Boni an Manager auszahlen,...

    Zur hochwertigen Qualität der Mitbewerber gibt es ja durchaus unterschiedliche Aussagen. Händler- und Werkstattnetz spielen meiner Meinung nach auch eine Rolle. Letztlich kosten Qualität und Service das entsprechende Geld wie in allen anderen Branchen auch, was ich persönlich auch gut finde. Ob es das auch wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Fakt ist aber auch, dass im Premiumsegment die Gewinnmargen höher sind. Und letztlich sind Autokonzerne Wirtschaftsunternehmen und wollen/müssen Geld verdienen. Wenn sie Kosten sparen und die Produktion in Niedriglohnländer verlagern, ist der Aufschrei mindestens genauso groß. Aber irgendeinen Tod muss man am Ende sterben. Hohe Qualität, lokal produziert zu einem niedrigen Preis funktioniert nicht nur in der Automobilindustrie nicht (mehr).

    Das Thema ist natürlich vielschichtiger, aber es täte uns meiner Meinung nach gut, wenn wir uns endlich eingestehen, dass eine Beibehaltung einer hohen Versorgungsqualität bei gleichzeitiger Bewältigung von zukünftigen Herausforderungen nur funktionieren kann, wenn wir bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen. Die Beibehaltung des beständigen Wohlstandswachstums (als Gesellschaft, nicht für einzelne Gruppen) ist damit nicht vereinbar.

    Ich habe auch einen Windmesser und finde ihn zumindest in einer Situation ganz hilfreich: bei auflandigen Bedingungen am offenen Meer. Da täuscht mir mein Gefühl meistens mehr Wind vor als tatsächlich vorhanden ist. Wenn man dann noch in einem Thermikrevier wie zum Beispiel Rosas ist, kann man sich auch nicht auf die Vorhersagen verlassen. Und bei Bedingungen an der unteren Windgrenze taugt der Vergleich mit den „Mitbewerbern“ auch nur bedingt, da dann zu viele Faktoren eine Rolle spielen (Gewicht, Finne etc.). Bei mehr Wind reicht mir in der Regel ein Blick auf die Segelgrößen der anderen Windsurfer. Bei den oben genannten Bedingungen verlasse ich mich dann auf den Windmesser. Wichtig dabei ist meiner Meinung nach, direkt an der Wasserlinie und ein paar Minuten zu warten, um nicht eine kurze Böe oben auf der Düne zu erwischen ;)

    Bei ablandigen Bedingungen oder Luvstau kann man den Windmesser hingegen getrost in der Tasche lassen..

    So wie ich es verstehe, kann man jetzt Aktivitäten von Garmin in die Waterspeed App importieren. Es gibt aber keine Waterspeed App für Garmin Uhren.

    Ich habe selbst auch schon diverse Apps durch, die mit den meisten Funktionen war die kostenpflichtige JMG-App. Allerdings hat die mich auch zweimal im Stich gelassen, weil der Lizenzschlüssel plötzlich fehlte und hat generell sehr viel Akku gezogen. Momentan nutze ich die kostenfreie Windsurf PRO App - die angezeigten Daten reichen mir auf dem Wasser, und meine Halsenstatistik benötige ich auch nicht in allen Details, um zu wissen, dass sie ausbaufähig ist. :P

    Export in GPS Speedsurfing-Portal für die Forums One hour geht aus der Connect App und ist unabhängig von der App auf der Uhr, da die erforderlichen Daten von der Uhr aufgezeichnet werden und nicht von der App.

    Wirklich zufrieden war ich bei Garmin allerdings noch mit keiner Windsurf-App. Ich habe mal gelesen, dass Garmin ab der Fenix 7 ein eigenes Windsurfprofil integriert haben soll, habe das aber noch nicht live gesehen. Gerüchtweise sollte das später auch für die Fenix 6 kommen, aber da glaube ich nicht mehr dran.

    Wir sind vor zehn Jahren ohne Markise in unser Camperleben gestartet und haben diesen Fehler später korrigiert. Schneller und einfacher bekommst du keinen Sonnen- oder Regenschutz. Und vernünftig abgespannt hält sie durchaus einigem Wind stand, zumal du in der Regel ja nicht völlig ungeschützt stehst. Und den Neo kannst du auch noch dranhängen! ;)