Es gab mal eine ähnliche Diskussion hier vor sieben Jahren, aber trotzdem:
Ich besitze zwei Patrik Slaomboards, 130l und 120l, sie sind beide schon ziemlich mitgenommen, Ersatz wäre nicht schlecht (das 120er ist ein Prototyp und ein schon schon etwas älterer Shape, ich denke ca. 2018, es hat ein flaches Unterwasserschiff und sollte flach gefahren werden). Immer wieder staune ich, was zehn Liter für einen Unterschied beim Fahrfeeling ausmachen. Das 130l ist mit 80.8cm eine ziemliche "Kiste", recht schwerfällig und beim Halsen ein Albtraum, Durchgleiten schaffe ich nur bei sehr guten Bedingungen mit grossem Kraftaufwand. Immerhin, wenn es läuft, läuft's und wenn das Wasser nicht zu choppy ist, macht es im idealen Windbereich mit 8.6 bei 12-15 Knoten Wind auch richtig Spass und wird richtig schnell, das Board (Airinside) knattert nur so über's Wasser, ich benutze eine 46.5er Z Finne. Ja die ist eher gross, aber bei dem Wind mit meinen 87kg erforderlich, bei kleineren Finnen habe ich irgendwie zu wenig Druck auf dem hinteren Fuss.
Dagegen fühlt sich das 120l mit 75cm Breite mit 7.8 und 42.5er Z fast schon wie ein Gokart an, es reagiert auf jeden Kantendruck, wird super frei, es gibt null Kontrollprobleme und Raum kann man es so richtig krachen lassen, alles ist deutlich mehr "fun" als mit dem 130er.
Nun habe ich gesehen, dass es das Patrik Slalom in der Grösse 125l gibt. Ich frage mich, ob das eher das beste aus den beiden oben genannten Welten vereinigt oder eher das schlechte, indem es zu wenig gross ist für schwächeren Wind mit 8.6 und zu klobig für mehr Wind mit 7.8.