Alles schön und gut, aber das Material ist doch nie so, dass man quasi ein neutrales Übungsgerät namens Board und Rigg hat und dann daran Tampen vorwärts und rückwärts schiebt und so verschieden auf die Gerätschaft einwirkt und verschiedene Resultate erhält. Das ist mir zu theoretisch. Vielmehr ist es doch so, dass bei einer mehr oder weniger umfassenden Ausrüstung, die den gesamten Windbereich abdeckt, die Kombinationen von Board und Rigg (und Finne und verstellbare outhaul) in sehr unterschiedlicher Art und Weise gefahren werden müssen, einmal wird das Segel für beste Resultate komplett dicht genommen, einmal eher etwas offen gefahren, einmal muss die Luvkante des Boards etwas angehoben werden, einmal die Gabel eher hoch gefahren werden, einmal die Tampen eher vorne, einmal eher hinten, einmal kürzer, einmal länger. So jedenfalls meine Erfahrung.
Beiträge von frontloop71
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By the way empfinde ich für ein 84l Freewave eine 28er Finne als ganz schön groß. Erfahrungsgemäß gehört da eher was bei 23cm rein...
die 28er Serienfinne passt ausgezeichnet zum Board, vielleicht aufgrund des Hecks verträgt es eine grössere Finne. Ich habe jetzt eine Lessacher Weed Blade 24er gekauft, ich würde sagen sie bringt etwa 85% Prozent der Leistung der Originalfinne, man kann sie nicht ganz so pushen. Dafür kein Seegras,
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danke für die tips. wie ist das mit der grösse? board 84l freewave, Gewicht 85kg, serienfinne gr. 28.
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ich kenne mich mit seegras nicht aus, aber letzten frühling gabs in Leucate auf dem Étang zeitweise so schleimiges grünes zeugs, das sich wie eine art film auf die normale finne setzte, normales surfen war nicht möglich, es war wie mit einer plastiktüte surfen. hilft da eine seegrasfinne auch? sonst kenne ich so einzelne braune fäden, ca. 2mm breit, es reicht ein einzelner, und es bremst und man kann stampfen und hüpfen und fluchen und schreien es nützt alles nichts, man muss ins wasser und board umdrehen. ich denke ich kaufe mir meine erste seegrasfinne in 45 jahren surfen für mein 84l freewaveboard. die originalfinne ist eine 28er mit ziemlich rake. was soll ich da für eine finne nehmen?
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ich bleibe dabei: FÜR MICH ist ein single fin board bei hack und bump und jump einem multifin board überlegen, es ist dafür gemacht. freiere gleitlage, bessererer speed und höherer spassfaktor. und man kann es auf raumkurs so richtig krachen lassen.
zudem ist aus meiner sicht bei konstantem 4.2er wind (sprich über 25 knoten) ein 85l deutlich agiler als ein 100l, es reagiert besser auf steuerimpulse und dreht schnittiger. bei sprüngen macht sich der gewichtsunterschied deutlich bemerkbar, erstens bietet ein kleineres board weniger angriffsfläche für den wind in der luft (ausser man sucht gerade diesen lift) und zweitens macht sich das geringere gewicht (breite) an den fussgelenken bemerkbar, insbesondere bei der landung.
als ü50 gefallen mir eher etwas klassische shapes mit mehr paralleler outline, ich fahre ein 84l exocet cross, es wird mit einer 28er finne geliefert, ein ganz ausgezeichnetes board für heizen bei starkwind. früher fuhr ich ein rrd fsw ca 85l, das war auch ganz super. ich glaube das tabou 3s classic geht auch in diese richtung. mit den neueren jp fsw konnte ich mich nicht recht anfreunden, ich vermisste die freie gleitlage.
aber ist auch stilfrage, nicht jeder will nur rumbolzen, wenn dir kontrolle wichtig ist oder du etwas wellen abreiten willst, bist mit einem multifin natürlich im vorteil. und wenn es nicht ganz so viel wind hat, ist mehr volumen schon sehr angenehm, beim angleiten und rumcruizen, es spart kraft.
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für mich sind die 28er mit sitztrapez unbegreiflicherweise eben eh schon auf der längeren Seite, wenn sie nahe beisammen sind, werden sie noch länger und die Entlastungswirkung für die Arme lässt nach. vielleicht hat es mit dem neuen board zu tun, das ist offenbar möglich, dass ein neues board wegen anderer Standposition Auswirkungen auf die erforderliche Trapeztampenlänge hat. ich versuche, mehr mit gesäss raus und Oberkörper etwas nach vorne zu fahren, so richtig gefruchtet hat's bisher irgendwie noch nicht. variotampen kommen nicht in Frage, die rutschen mir immer durch die schnalle, was brutalst nervt.
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Frage: inwiefern sind (zu) weit auseinander positionierte Trapeztampen - zb mehr als zwei Fäuste auseinander - abgesehen von der Auswirkung auf die Länge schlecht?
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Dann kommt ja eh noch Zoll und der ganze Kram bei wie Bearbeitungsgebühren. Wenn die überhaupt in die Schweiz senden und die 20% MwSt. aus Estland erstatten.
ich habe schon mal eine bestellt, ging alles glatt 👍
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Für 300,00€ wirst Du sie sicher nicht bekommen.
was meinst du? die preise stehen auf der webseite.
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Ich bekomme von z keine Reaktion auf meine Anfrage betreffend Lieferzeiten, ich brauche eine 44er Z SL, ist da die Idee, dass man einfach ins blaue bestellt und EUR 300.-- überweist?
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Ich fahre mit dem Freewave Setup 28er Tampen trotz Sitztrapez (geht auch in Welle) aber recht niedrigem Gabelbaum. Die Arme sind bei enger Griffhaltung schon gestreckt. Die Profis fahren heutzutage in der Welle meist deutlich längere Tampen, haben dabei aber eine andere Körperhaltung mit Oberkörper aufrecht und Gesäß abgesetzt. Ich kann in dieser Sitzhaltung für meinen Einsatzbereich keinen Vorteil erkennen. Trotz Sitztrapez gleicht mein Stance eher einer 7.
Mit dem Sitztrapez stehst du tatsächlich ehr gestreckter. Die Möglichkeit, deine Körperhaltung etwas zu ändern und auf wechselnde Kurse und Verhältnisse anzupassen bekommst du mit dem Hüfttrapez, weshalb du dann überraschender Weise auch plötzlich längere Tampen fahren kannst. Das führt zu mehr Bewegungsspielraum und schnellerem aus- und einhaken.
meiner Erfahrung nach aber auch zu mehr Kraftaufwand in den Schultern
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meine länge ist auch 28" mit hüfttrapez.
...wie lange halten bei euch die tampen bzw. wann tauscht ihr sie aus?
nach ca. 30 surftagen hat es bei meinen geknackt, jetzt gibt es neue.

man sieht es bei nicht durchsichtigen tampen nicht, ob sie schon durchgescheuert sind, wechselst du da einfach mal auf vorrat? ich schiebe aktuell das wechseln bei einem 28er paar jetzt bereits mehrere monate vor mir her

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meine Längen (Sitztrapez Dakine Fusion, 188cm, 85kg): Slalom 28er, Freewave 30er.
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Nachtrag: Mit 8.6/44 läuft der 125 ausgezeichnet, der Trimm stimmt, das Board ist keinesfalls zu klein für die Segelgrösse, die Sache bleibt lebendig und im Chop deutlich besser kontrollierbar als der 130er Airinside. Vor allem macht der 125er mehr Spass. Ob er gleich schnell ist, wird sich noch weisen, die 44er C-fin scheint mir nicht besonders steif und ist m.E. eher für einen etwas passiveren Fahrstil geeignet. Ich bestelle jetzt eine 44er Z SL, ich denke, die passt besser.
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ich habe vernommen, das Vector komme wieder ins Gunsails Programm, ich weiss aber nicht per wann, ich hoffe bald!
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So, gestern bin ich den 125er Patrik Slalom auf dem Urnersee gefahren, 12-18 knoten Wind, mit 7.8er Gunsails. Nachdem es Ersatz für das völlig ramponierte AI 130 II ist, vergleiche ich es damit (ich habe noch einen älteren 120l Patrik Slalom Prototyp). Grösster Unterschied: Kontrolle, das 130 wurde im Chop bei stärkerem schnell gross, das 125 liegt satter im Wasser und lässt sich besser kontrollieren, man fährt wie auf Schienen, trotzdem ist es aufgrund des geringeren Volumens agiler (wobei das AI Kunststoff-Hohlgeknatter natürlich fehlt). Die Geschwindigkeit war für den ersten Test ok, 31 Knoten 2s, ich muss mit dem Masttrack noch etwas rumpröbeln, weiter hinten lief das Board deutlich freier, ohne unkontrolierbar zu werden. Mit der 42.5er Z SL Finne hatte ich beim Höhelaufen Spinouts, sie ist zu klein, mit der 44er C-fins lief es deutlich besser, keine Spinouts, ok Höhe und nur selten Aufkentertendenz bei Volldruck und anluven.
Klar besser ist das Halsenverhalten, das 125er brauch deutlich weniger energischen Kantendruck und durch das lange Unterwasserschiff gerät er vor dem Wind weniger aus dem Gleiten.
Zum Angleiten braucht der 125er Aktivität, ohne aushängen und pumpen kommt er nicht besonders schnell in Fahrt, was gegen Ende der Session, wenn die Kräfte schwinden, etwas anstrengend sein kann. Der breite, flache Deckshape nähe Masttrack ist sehr angenehm, Tonnen von Fläche zum draufstehen, der Grip ist hervorragend.
Was mir persönlich gefällt, ist, dass man das Teil so richtig treten kann, ist nicht jedermann's Sache, manche fahren eher delikat-passiv, ich bin halt immer am drücken und am ziehen und am versuchen, das Teil aktiv schnell zu machen.
Ich bin schon gespannt, wie es mit 8.6 läuft und ob dann die 44er gross genug ist.
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für das 125 L 7,8 37 - 38 für 8,6 max 44
ziemlicher Sprung
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immerhin mal was neues 👍