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Wiedereinsteiger braucht Hilfe bei der Boardauswahl / -größe

  • Macosantus
  • March 13, 2026 at 2:47 PM
1st Official Post
  • Macosantus
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    • March 13, 2026 at 2:47 PM
    • #1

    Liebe Community,
    ich bin neu hier und überwältigt wie cool, vielfältig und informativ dieses Forum ist.
    Damit ihr das besser einschätzen könnt ein paar Infos zu mir:
    - bin 47Jahre alt, 78kg, 172cm, relativ fit

    - habe das Windsurfen mit 13 Jahren angefangen und von meinem Vater gerlernt, der es sich damals selbst über Lehr-VHS-Videokasetten beigebracht hatte. Habe also nie einen Kurs gesehen - weil es diese an den Spots wo wir Urlaub gemacht haben (großartige Konditionen Wind usw.) auch nicht gab.
    - bin dann von Sommer zu sommer auf einem F2 Comet 315 Jahrelang immer 6 Wochen gesurft und mir immer wieder dinge selbst ausprobiert
    - Wasserstart klappte manchmal, Halsen eher selten - aber gerade aus mit voll Speed fahren ging immer TOP! 8o

    - in den letzten 15 Jahren war ich aber nur 4mal für wenige Tage surfen (Arbeit, Family usw.)
    - diesen Sommer will ich wieder anständig Einsteigen und bin auf der Suche nach Material. ich hab mich etwas nach guten gebrauchten Freeride Boards umgeschaut (Tabou Rocket, JP Magic Ride, RRD Firemove).

    - Jetzt habe ich die Möglichkeit bekommen ein Tabou Manta 85 (135l, Länge 232, Breite 85, 7,8kg) Race Board im Top Zustand für einen super Preis zu bekommen. Macht das aus eurer Sicht Sinn (Typ und Größe). Das F2 Comet Slalom hatte damals >10kg, 149l und 315Länge (wahrscheinlich total ungeeignet, hat aber super Spaß gemacht). Ich habe leider kein wirkliches Gefühl bezgl. Board Shapes etc.,

    Wäre toll falls ihr mir etwas Guidance geben könntet.

    Vielen Dank :)

  • Totti-Amun
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    • March 13, 2026 at 3:54 PM
    • Official Post
    • #2

    Hallo,

    willkommen im Forum und viel Spaß hier. :)

    Zum Manta:

    Nein, das Board wird dir in keiner Weise genügen und das wird dir auch rein gar keinen Spaß machen.

    Der Manta ist ein Slalomboard, gebaut um Regatten zu gewinnen.

    Entsprechend ist der Shape ausgelegt:

    Eine kurze Gleitfläche für hohen Topspeed hat zur Folge, dass das Board schlecht angeleitet und schon gar nicht passiv.

    Die Fussschlaufen-Inserts befinden sich ganz aussen und hinten, damit man entsprechend gut eine (große) SL-Finne halten kann und das Board durch Körperspannung auf dem Leerail fahren kann.

    Der Shape verlangt (gecamberte Slalom-) Segel, die entsprechend auf die Mastspur pushen.

    Die Konstruktion ist entsprechend leicht und steif ausgelegt ohne relevante Verstärkungen und demnach auch recht empfindlich.

    Die Liste lässt sich lange weiterführen.

    Schau einfach nach einem Freeride-Board, damit hast du schnelle Erfolge und viel Spaß, auch wenn du wieder "drin" bist und ambitioniert fahren kannst.

    Dazu Freeride-Segel.

    Slalomboards wie der Manta sind immer recht günstig zu haben, es sind meist abgelegte Regattaboards. Weder anfänger-, noch aufsteigertauglich.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • March 13, 2026 at 8:38 PM
    • #3

    Ich schließe mich Totti an. Du wirst mit den heutigen Board (kürzer & breiter) am Anfang eh eine mögliche Umgewöhnungsphase brauchen.

    Ein Tabou Rocket, JP Magic Ride oder Starboard Carve sind auch schnell zu machen, aber für den Umstieg die deutlich bessere Variante.

    Ebenso sind diese Boards, wenn es denn dann etwas anderes sein soll, auch sehr gut wieder zu verkaufen.

    Gruss

    surfnbulli

  • Alter_Schwede
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    • March 13, 2026 at 8:54 PM
    • #4

    Schau mal, hier verkauft gerade jemand zwei Carves und zwei Segel. Eventuell ist etwas für dich dabei.

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  • Macosantus
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    • March 13, 2026 at 9:33 PM
    • #5

    Hallo Totti-Amun, Surfnbulli, AlterSchwede,

    super! Vielen Dank für die Hinweise!!! Dann suche ich ein Freeride.

    Hättet ihr bitte noch Empfehlungen für die Größe/Volumen. Man findet hier sehr unterschiedliche Aussagen zw. 100-130L für mein Gewicht (78kg).

    Vielen Dank!

    :)

  • hary
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    • March 13, 2026 at 10:23 PM
    • #6

    Irgendwas zwischen 120 und 130 l. Schau auch mal nach RRD.

  • Macosantus
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    • March 14, 2026 at 12:51 AM
    • #7

    Ok. Super. Vielen Dank Hary!!!

  • mariachi76
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    Jul 25th 1976 (49)
    • March 14, 2026 at 4:12 AM
    • #8

    Kann mich dem nur anschliessen - erstmal fuer die ersten zwei Jahre ein Freeride Board mit freeride Segeln. Magic Ride kann ich empfehlen.

    Was fuer Windstaerken erwartest du denn? Meer oder boeiger Binnensee? Flachwasser/Chop/Welle?

    lg

    mariachi76

  • Totti-Amun
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    • March 14, 2026 at 9:16 AM
    • Official Post
    • #9
    Quote from Alter_Schwede

    Schau mal, hier verkauft gerade jemand zwei Carves und zwei Segel. Eventuell ist etwas für dich dabei.

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    Die Starlite's waren allgemein was übermäßig schwer, das würde ich bedenken und ggfs. wiegen.

    "Carbon" im Namen halte ich auch für etwas sehr weit hergeholt, aber gut fürs Marketing.

    Das Board ist 2022, nicht 2024.

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    • March 14, 2026 at 9:50 AM
    • #10

    Danke Euch. mariachi76, die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in der Saison liegt zwischen 15-18knots. Wasser ist choppy/flach.

    Habt ihr da auch Tips zur Segelgröße/Segel und der Finne? Vielen lieben Dank!!!

  • surfnbulli
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    • March 14, 2026 at 9:54 AM
    • #11

    Nenn uns doch mal deinen bevorzugten Spot. Es macht einen Unterschied, ob du im Binnenland mit Böen arbeiten musst, oder am Meer mit ausreichender frischen Luft versorgt wirst. Das macht viel aus beim Segelsetup

    Gruss

    surfnbulli

  • Macosantus
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    • March 14, 2026 at 10:28 AM
    • #12

    Klar. Das ist in Akyaka, Türkei. Dort gibt es direkt neben dem bekannten Kitebeach einen weiteren Spot an dem Windsurfer unterwegs sind.😁

    https://maps.app.goo.gl/9AmGNHRYCiN4n9qx5?g_st=ic

    Danke!

  • surfnbulli
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    • March 14, 2026 at 11:26 AM
    • #13

    Also am Meer. Ich habe etwas mehr als du (90kg) und benutze am meisten 5.9 und 7.0 bei ca. 18-24kn. Bin meistens an der Ostsee (Fehmarn) auf dem Wasser. Dann dürfte sich das bei deinem Gewicht wahrscheinlich so bei 5.5-6.5 einpendeln. Wenn aber der Wind wie von dir angegeben eher so bei 15-18kn liegt, dann eher 6.5-7.5 als Hauptsegel.

    Je nach Fahrweise (aktiv oder passiv).

    Gruss

    surfnbulli

  • Hifly666
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    • March 14, 2026 at 12:05 PM
    • #14

    Bei deiner Körpergröße und dem angegebene Windfenster würde ich ein 6,5 und 5,5qm Segel mir zulegen.

  • tempograd
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    • March 14, 2026 at 12:29 PM
    • #15

    Also ich würde für den angepeilten Wind und das Revier einen älteren JP Magic Ride oder ein Firemove von RRD empfehlen, da Du bisher eher lange und schmale Boards (alter Shape) gewohnt bist, wäre für den Erstkontakt sogar ein RRD Evolution empfehlenswert. Die Boards sind etwas länger und kommen den alten Freeride-Boards die Du kennst (F2 Comet Slalom) am nächsten.

    Solltest du gleich den Sprung auf einen modernen, im Vergleich kurzen und breiten Shape wagen, dann würde ich Dir empfehlen leih Dir erstmal sowas an einer Surfstation aus, bevor Du investierst und hinterher Frust hast - der Wiedereinstieg soll ja gelingen....

    Die Fahreigenschaften die Du gewohnt warst sind auf den modernen Shapes nicht wiederzufinden.

    Aufgrund der Breite reichen i.d.R. Volumina um die +/-135 Liter um ein ähnliches Auftriebsgefühl zu haben.

    Aber aufgrund der kurzen Boards solltest Du Dir im Klaren sein, eine langsame Wackel-Wende rund um den Masten wie beim Cometen ist da nicht drin. Du solltest wirklich schnell sein dafür. Die Boards sind mehr aufs Halsen ausgelegt und haben wenig Volumen im Bugbereich. Außerdem wichtig, durch die deutlich mittigere Trimmung reagieren moderne Shapes gefühlt deutlich luvgieriger als die alten langen Tanker - liegt nicht zuletzt auch am deutlich geringeren Gewicht. Segel-Fehlstellungen wirken sich direkt aus und auch der Wasserstart braucht eine etwas andere Technik. Moderne Shapes sind deutlich reaktiver als die gewohnte ASA-Behäbigkeit vom Comet.

    Der Comet Slalom hatte auch noch ein Klappschwert, auch das haben moderne Shapes nicht mehr. Du musst als das Board mehr über die Finne fahren und durch die geringere Länge auch erstmal ins Gleiten bringen.

    Feine Sache wäre ggf. auch ein Gleitwunder von Thommen - nur extrem selten oder eben teuer weil neu.

    Was Du auch noch dringend beachten solltest: Dein Comet war praktisch im direkten Vergleich nahezu "unzerstörbar". Man musste nicht wirklich groß auf das Board Acht geben. Das ist bei modernen Sandwich-Boards komplett anders. Z.B. Masteinschläge hinterlassen massive Spuren, Trapezhaken sollten beim Aufsteigen nicht aufs Deck drücken. Selbst Startschot-Knoten können schnell zu hässlichen Dellen führen. An Land gilt das genauso. Das Thema Lüftungsschraube oder nasses Board ins Bag war damals auch noch weit entfernt.

    Dann gehts weiter zum Rigg - denn auch da hat sich irre viel getan und es gilt noch mehr zu beachten vor einem Kauf. Aber das ist eine andere Geschichte. Daher mein Rat unbedingt in mehreren Stationen einfach mal tageweise unterschiedliche Material-Kombis ausprobieren und dann erst über einen Kauf nachdenken.

  • Kris
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    • March 14, 2026 at 12:43 PM
    • #16

    Patrik F-Ride

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    JP Magic Ride

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    Andere Mütter haben aber auch schöne Töchter, mit einem klassischen Freerider sollte es aber gut passen.

    Die sind alle nicht zu kurz und gleiten auch passiv gut an. Volumen würde ich nicht unter 130l schauen. Segel 6,5 und 5,5 bist du schon gut mit dabei, größer (7,5) und kleiner (4,7 bis 4,0) kann man später immer noch gucken. Meine persönliche Empfehlung, nichts wo Race drauf steht, kein Segel mit Camber und bei den Masten auf jeden Fall bis 460 Länge als RDM (sind dünner und stabiler). Bei 5,5 und 6,5 wirst du wahrscheinlich sogar mit einem 430 Mast erstmal auskommen. Muss kein 100% Carbon sein, wenn man es aber ernst meint mit dem Wiedereinstieg dann sollte der schon 70% haben. Passende RDM Mastverlängerung (30-40cm) und Mastfuß dazu. Gabel reicht eine dünne Alu am Anfang, vielleicht 160-210? Kleinanzeigen und Dailydose nutze ich immer zum "Shoppen".

    Viel Erfolg und viel Spaß auf dem Wasser wünsche ich dir 🤘

  • hary
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    • March 14, 2026 at 1:24 PM
    • #17

    Ich verstehe nicht, weshalb immer wieder vor den neueren breiteren Brettern gewarnt wird. Gerade ein Aufsteiger wird die ruhige breite Wasserlage sehr komfortabel finden. Man ist ja nicht ständig voll angepowert auf der Finne unterwegs.

  • Hifly666
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    • March 14, 2026 at 1:56 PM
    • #18

    Aber vorher was leihen ist ja nicht verkehrt. Und das man etwas vorsichtiger mit den aktuellen Material im Vergleich zum seinem Comet umgehen sollte, ist auch ein guter Hinweis. Was war die Boardspitze von meinem ersten Sandwichboard vermackelt.

  • Alter_Schwede
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    • March 14, 2026 at 2:14 PM
    • #19
    Quote from hary

    Ich verstehe nicht, weshalb immer wieder vor den neueren breiteren Brettern gewarnt wird. Gerade ein Aufsteiger wird die ruhige breite Wasserlage sehr komfortabel finden. Man ist ja nicht ständig voll angepowert auf der Finne unterwegs.

    Warnen tun vermutlich diejenigen, die nicht damit zurecht kommen.

    Ich hab nen Bekannten der kam mit einem Magic Ride 139 nicht zurecht, aber der Rocket 145 funktioniert bei ihm perfekt. Das ist wie bei Frauen. Nicht jeder Frau passt zu jedem Mann! ;)

  • surfnbulli
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    • March 14, 2026 at 2:21 PM
    • #20

    Warnen ist vielleicht ein wenig zu dramatisch und mit Sicherheit hier nicht so gemeint. Aber ein Umstieg mit etwas Eingewöhnung wird es sicherlich werden.

    Vor allem das kürzere Biard vor der Mastspur ist bei einigen die von den längeren Boards kommen schon ein Unterschied.

    Gruss

    surfnbulli

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