Posts by Kris

    Was mich an dieser ganzen Diskussion ein wenig stört ist, dass sonst immer wieder gesagt wird wie wichtig der passende Mast zum Segel ist. Jetzt wird hier kreuz und quer zu Segeln geraten, von denen keiner weiß wie die mit nem 460er Severne funktionieren. Warum es nicht einfach halten und ein 8er NCX nehmen? Passt auf den Mast, ist ein wirklich mega Segel mit riesiger Windrange und sehr gutem Handling. Gleitet gut an, auch wenn es bestimmt Segel gibt die richtige Traktoren sind und noch früher gehen. Dafür glänzt das Segel aber mit einem super leichten Fahrgefühl, lässt sich sehr gut anpumpen, ist oben raus ewig fahrbar und passt von der Charakteristik sehr gut zum Board. Klar könnte man auch ein Turbo GT nehmen, das ist in böigen Bedingungen durch die Cams noch etwas gelockter vom Fahrgefühl und gleitet Löcher vielleicht minimal besser durch.

    Heute das erste Mal seit zig Jahren Eur/USD unter 1,0 gefallen, letztes Jahr war es noch 1,20+. Und aktuell sieht es nicht so aus als ob der Dollar an Stärke verlieren wird.


    Zum Thema Flug, 2019 für 2020 Flüge nach Vancouver gebucht, knapp 640 € pro Person, gestern geschaut, 590 € pro Person für Flüge in 2023. Vielleicht auch einfach nur Glück? 2020 wurde dann ja gestrichen, vielleicht klappt es nächstes Jahr endlich mal...

    Kurz OT zum Thema, dass ein No Cam erst mit Winddruck ein Profil bildet. Profil vom NCX im Starkwindtrimm mit nur leichter Spannung am Schothorn. Mit etwas Winddruck wird das Profil noch ein ganz klein wenig tiefer. Nicht so extrem viel Seam Shape wie z.B. ein Ezzy hat, aber trotzdem deutlich zu erkennen wie viel Profil das Segel selbst im Starkwindtrimm noch hat.

    Da der 460er Severne Mast bereits vorhanden ist und auch fürs 8er NCX als empfohlene Mastlänge genannt wird, spricht mMn nichts gegen ein 8er NCX. Ich habe eins in 7,5 (müsste ein 2014er oder 2015er sein) und würde es mir immer wieder kaufen! Tolle Windrange, super leicht im Handling, einfach ein sehr gutes Segel mit dem man absolut nichts falsch machen kann.

    Noch ein paar Gedanken zum Thema Elektromobilität, genauer gesagt Integration Auto und Haus, Auto als Stromspeicher für den über PV gewonnenen Stromertrag. Das wird noch ein interessantes Thema werden, denn für eine möglichst hohe Autarkie wird dies zukünftig unumgänglich sein.


    Was nützt es eine große PV auf dem Dach zu haben und den Strom für 6 Cent ins Netz einzuspeisen, wenn man 30 Cent je kWh beim Versorger zahlt. Also Stromspeicher um einen Teil davon im Haus und Auto zu speichern. Ich plane aktuell unseren Hausbau, und da ist der Gedanke einer möglichst hohen Autarkie von Energielieferanten nicht abwegig. Funktioniert aber nur wirklich gut mit einem sehr effizienten Haus, viel Dämmung, viel PV, Wärmepumpe (über Tiefenbohrung nach Möglichkeit), Lüftungsanlage, Stromspeicher und eben zusätzlich mindestens ein KFZ das mit in dieses ganze System eingebunden werden kann. Das Thema PV wird von vielen Bauherren mMn nicht konsequent umgesetzt, da die meisten nur den maximalen Ertrag als Ziel haben. Aber macht das Sinn eine große PV auf 25-45 Grad Dach zu haben und im Sommer maximale Erträge zu fahren wenn man die meiste Energie im Winter für die Wärmepumpe benötigt? Macht es da nicht deutlich mehr Sinn die Hausfassade nach Süden hin - sofern nicht verschattet - maximal mit PV zu versehen um die niedrig stehende Sonne maximal zu nutzen. Das ist der Heilige Gral, im Winter die Hütte ohne Zukauf von Energie zu betreiben. Sicherlich aktuell schon machbar, aber natürlich auch mit Kosten verbunden.


    Nochmal zum Thema Auto, die Kisten wiegen einfach viel zu viel. Wobei Lotus ja versucht das Eletre SUV auf 2 to zu bekommen (viel Erfolg!). Selbst der EQXX ist mit viel Mühe nur auf 1750 kg gekommen. Großserienprodukte liegen da bestimmt 20% drüber. Ich erhoffe mir viel vom Feststoffspeicher mit deutlich höherer Energiedichte. Wenn es dann noch jemandem gelingt die Dinger ohne seltene Erden zu entwickeln und produzieren und das Thema von vorne bis hinten (Recycling) durchdacht ist, dann haben wir einen wirklichen Gamechanger der auch den letzten Zweifler überzeugen kann.

    Mal meine Gedanken. Ich fahre 38 km zur Arbeit, wohne auf dem Land in einer Mietwohnung. Sowohl bei uns am Haus als auch bei der Arbeit keine Chance zu laden. Ich bin dem ganzen Thema nicht abgeneigt, aber ohne laden zu können wird das nix. Plus, aktuell brauche ich 1700 kg Anhängelast, zukünftig wahrscheinlich eher 2,5-3 to, evtl. sogar 3,5 to. Da wird die Luft dann sehr dünn. Bleibe ich also erstmal weiterhin beim Touareg, der kann alles was ich aktuell benötige und braucht auch nur 2 l mehr als mein alter 320d.


    Spätestens wenn Feststoffspeicher mit einer dementsprechend hohen Energiedichte weitläufig verfügbar sind und wir irgendwann mal die eigenen 4 Wände inkl. PV-Anlage haben, dann wird ein E-Auto für mich interessanter.

    9,7 ist aus 2014 und 2015. Vielleicht sind die neueren etwas einfacher aufzubauen. Ich habe die tatsächlich lange nicht mehr aufgebaut, weiß aber noch was für ein Kampf das die ersten 2-3x war bis man den richtigen Sweetspot gefunden hat um die Cams einigermaßen entspannt an den Mast zu bekommen. Wie gesagt, ob originaler Mast oder nicht macht dabei keinen relevanten Unterschied.

    Ich habe meine AC1 lange nicht mehr gefahren, unter anderem habe ich auch ein 9,7 (und 8,6, 7,9 und 7,2), ältere 8 Latten AC1 die noch aus der Kollaboration mit Challenger stammen. Performance ist gut, auch wenn die bleischwer (Eigengewicht) sind. Riggen kann echt hart nerven, denn egal ob originaler Mast oder nicht, die Cams sind ziemlich stramm in der Masttasche und lassen sich eher mühsam an den Mast klappen. Da hilft nur ausprobieren mit welcher Kombination aus Vorliekspannung und Spannung am Schothorn die Dinger einigermaßen gut rauf gehen. Ich müsste das 9,7 selber noch einmal riggen um genaueres sagen zu können. Generell hat Totti aber Recht! Cams mache ich 2, 3, 4 und dann den untersten. Spacer habe ich auch alle entfernt, Cams sitzen so schon sehr fest auf dem Mast. Rotation ist kraftvoll, die Segel brauchen Druck nach der Halse. Aber sind halt Racesegel, ein zwei Mal kräftig pumpen und sie sollten rotieren. Ich habe auch noch ein Gun Vector in 6,5, das ist unglaublich viel einfacher im Vergleich zu den AC1 was riggen und Rotation betrifft, allerdings auf RDM Cams umgebaut.


    Das 9,7 braucht auch brutal viel Vorliekspannung, Loose Leech fast ganz runter bis zum Boom, leider finde ich meine Bilder vom 9,7 gerade nicht.

    Da packt man sich echt langsam an den Kopp.

    Warum ist da der F-Race 140 im Test und kein 130?

    Macht mich fassungslos…

    Fand ich tatsächlich ganz interessant, dass das dicke, fette Patrik trotz Übergröße mega gut abgeschnitten hat. Vor allem Kontrollierbarkeit und Fahrgefühl hat mich echt überrascht, da ich hier aus dem Forum bisher immer den Eindruck bekam, dass die Dinger eher sehr direkt und nervös zu fahren sind.

    Wenn das stimmen würde hätten wir schon seit Jahren eine derartige Inflation sehen müssen, war aber nicht.


    Der wesentliche Treiber ist der Krieg, verbunden mit den Sanktionen.


    Zunächst einmal braucht es eine lange Zeit bis das ins Bankensystem gepumpte Geld in Umlauf gerät. Die FED und die EZB haben innerhalb kurzer Zeit massiv die Geldmenge erhöht und ihre Bilanzsummen fast verdoppelt. Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und MBS (Mortage Backed Securities - das sind die Dinger die es 2007/8 so richtig haben krachen lassen). Bilanzsumme 9 Billionen Dollar bei der FED, EZB mit 8 Billionen nur knapp dahinter. Da das ja im März/April 2020 begonnen hat, guck mal wann die Inflation so richtig durch die Decke gegangen ist:

    https://cpiinflationcalculator…te-for-the-united-states/

    12-18 Monate später, da gab es noch keinen Krieg!

    Ich nehme bewusst die Daten der USA, da so gut wie alles in Dollar bezahlt wird und jede Aktion der FED weltweit Auswirkungen hat.

    Leider sind das aber nicht die wahren Ursachen der Inflation, das ist zu einen ganz überwiegenden Teil der Angriffskrieg des Russen. :(


    Sorry, aber das ist Bullshit! Ja, sowohl der Krieg als auch die gesamte Lieferkettenproblematik durch globale Lockdowns haben sicherlich einen Anteil an der bestehenden Inflation. Viel wichtiger in dem Zusammenhang ist aber die Geldflut durch die Zentralbanken. Exorbitant viel billiges Geld dem zu wenig Güter gegenüber stehen. Das auf Knopfdruck erzeugte Geld landet im Kreislauf und jetzt haben wir den Salat.

    Oder kann mir jemand erklären, warum der Staat für diese unsäglichen deutschlandweiten 9-Euro-Tickets 2,5 Mrd Euro ausgibt?

    Aus dem selben Grund, weshalb die Mineralölfirmen durch den "Steuerrabatt" auf Kosten der Bürger weiter gewinnmaximieren dürfen........
    Irgendjemand hat ja diesen rotgrünen Murks gewählt :-(

    Laut IFO wurde beim Diesel der Rabatt zu 100% und bei Super zu 85% an den Konsumenten durchgereicht.

    https://www.wiwo.de/politik/de…eils-weiter/28423446.html


    Problem ist auch, dass die Rohöl- und Dieselpreise ein gutes Stück gestiegen sind, bei gleichzeitig stärker werdenden Dollar. Das weiß der normale Konsument allerdings nicht (weil er/sie/es die Märkte nicht beobachtet) und meckert dann natürlich, dass die Steuersenkung nicht an die Konsumenten weitergegeben wird.


    Trotzdem werden die Mineralölkonzerne satte Gewinne machen...

    Sozialer Wohnungsbau ist tot!


    Klingt hart, ist aber so. Klar, hier und da werden sicher noch Projekte umgesetzt, aber im Großen und Ganzen ist der Drops auch gelutscht.

    Wer soll ihn auch ausführen? Investoren lachen jede Gemeinde aus die auch nur ansatzweise was in der Richtung kommuniziert. Die Gemeinden selber sind durch die Bank so gut wie blank, wenn nicht sogar hoch verschuldet. Müssten also auch finanzieren. Letztendlich die gleichen Probleme wie jeder andere auch momentan, hohe Zinsen, hohe Kosten. Für den Preis für den man vermieten müsste (Mietsatz Sozialhilfe) kriegt man aktuell nie und nimmer die Wohnungen realisiert. Ich wünschte es wäre anders...