Probleme mit der hinteren Schlaufe

  • Auch wenn die Frage jetzt nicht direkt an mich gerichtet war, aber ich wollte zu meiner Verteidigung sagen, dass das Video erst die zweite Session war

    in dem ich in den Schlaufen war. Nur hat sich an der Position der Schlaufen bislang nichts getan. Nur wie oben beschrieben die Erfahrungen im Urlaub.

    Aber die nächsten Tage bin ich hoffentlich wieder am Wulfener Hals mit der mittleren Schlaufenposition. An CTG war ich bei der vierten Session

    auf Fehmarn schon nah dran. Hier im Video sieht man nur meine ersten Versuche in beiden Schlaufen bei 15 bis 17 Knoten.

    Dennoch machte mir die hintere Schlaufe Probleme. Vielleicht sollte ich einfach mal nicht in der hinteren Schlaufe bleiben, sondern wärend der

    Fahrt immer wieder aus der Schlaufe und wieder rein um ein Gefühl zu bekommen ohne dass ich dauernd auf die Schlaufen schaue.

    Das lenkt beim gleiten auch sehr ab und macht die Fahrt nicht stabiler. Auch die Position/Schwerpunkt meines Körpers muss ich verbessern.

  • zur konkreten Fußwechseltechnik hintere Schlaufe hatte ich dir ja was - viel weiter oben - geschrieben - probier es doch mal aus, vg boris

  • Moin t36,

    zu Punkt 1.): So habe ich es von Anfang an auch gemacht. Trotzdem leichter geschrieben als gemacht.


    Punkt 2.): Guter Tipp, werde ich probieren


    Punkt 3 und 4 werde ich auch testen und berichten


    Punkt 5.): Ich werde es erstmal noch ohne solche speziellen Schlaufen probieren. Muss doch auch ohne gehen!

  • Du musst einfach mehr üben. Da muss Routine rein. Die Technik die dir T36 geschrieben hat, hilft natürlich. Aber wie du ja selber erkannt hast, erfordert das auch Übung.

    Deine ganze Fahrweise zeigt da ist noch Luft nach oben, aber das ist doch gut, du hast die spannendste Zeit noch vor dir.

    Bei mir hat geholfen ein Board zu nehmen, wo ich die hintere Schlaufe in die Mitte setzten konnte. Da war auch close the gab kein Problem, aber auch da muss man sich ran tasten.

    Bei dem JP scheint diese Position aber ziemlich weit vorne zu liegen, da könnte es tatsächlich eher unkomfortabel werden. Die vorderen könntest du eine Teihe nach aussen setzen, das passt dann zumindest besser zu den so eingestellten hintere Schlaufen. Und versuchen etwas mehr Ruhe ins fahren zu bringen. Aus dem Trapez geht man doch nur beim Manöver.

  • Hallo Chris!


    Viele gute Tipps, aber meiner Meinung etwas an Deinem Bedarf vorbei. Du schreibst von Deinen ersten Gleitversuchen in beiden Schlaufen - da sind Themen wie „Schlaufen außen“ und „Close the gap“ viel zu früh. Mein Tipp wäre daher mittiges 3-Schlaufen-Setup und dann üben - nicht nur das in die Schlaufen kommen, sondern auch das Trapezfahren. Erst wenn Du da 100prozentig sicher bist, die Schlaufen im Schlaf triffst und „gelockt“ in Trapez UND Schlaufen fährst, kannst Du zum 4-Schlaufen-Setup wechseln und über CTG nachdenken.

    Ich will damit nicht die Tipps meiner Vorredner diskreditieren, aber Du machst es Dir meiner Meinung nach unnötig schwer, wenn Du den zweiten und dritten Schritt vor dem ersten machst. Für den Anfang kannst Du auch mit (zu) kleinen Segeln üben, auch wenn das Board natürlich für größere Segel und 4 Schlaufen ausgelegt ist. Um dieses Potential des Boards mit Spaß auszunutzen, ist aber ein gewisses Fahrkönnen erforderlich, das Du - bei allem Respekt - noch nicht hast.

    Also mein Rat: lieber nochmal einen Schritt zurück und vielleicht auch etwas weniger mit GoPro und mehr mit Windsurfen beschäftigen ;)


    Viele Grüße

    Wulf

  • Gut erkannt. Ich bin immer so hoch motiviert, dass ich fast immer den zweiten vor dem ersten Schritt mache!

    Wobei: Die Aufnahmen waren im Juni. Seit dem ist schon etwas mehr passiert bei mir. Im September war ich 10 Tage in Ägypten

    mit täglich 20 bis 30 Knoten täglich in 4 Schlaufen im gleiten, aber mit einem 140L Magic Ride und einem 5.9er Powerwave Segel.

    Ich hatte für 1 Tag mal ein 132L Super Ride getestet. Hier waren die vorderen Schlaufen in der nächsten äußeren Position.

    Das klappte aber leider nicht so gut, vielleicht weil das Super Ride schon um einiges schmaler ist als so ein altes 140er Magic Ride.

    Daher bin ich dann erstmal wieder zurück auf das Magic Ride und in die innere Position der Schlaufen. Damit habe ich endlich gelernt,

    was übehaupt Fußsteuerung bedeutet. Hat ein paar Tage gedauert, aber dafür musste ich natürlich sicherer werden in den 4 Schlaufen.

    Warum habe ich das lernen müssen? Für die Powerhalse. Ich würde sagen, für den Anfang gelingt die mir auch schon ganz gut. Leider gleite

    ich noch nicht ganz durch. Aber das ist mir erstmal egal. Dafür gabe ich mir noch 1-2 Jahre Zeit.

    Nur hier in Deutschland mit mehr böigem Wind und Kabbelwellen ist natürlich gleich wieder alles etwas schwieriger.

    Auch 4 Schlaufen auf dem Super Ride klappt bei mir nur gut, solange es relativ flaches Wasser ist wie am Wulfener Hals.

    Ich glaube wir kommen immer wieder an den gleichen Punkt: Es heißt nun üben, üben und üben und auch mal die mittlere Position austesten.

  • Kann mich mal jemand aufklären, was an der inneren Schlaufenposition so schlecht sein soll?


    Ich mein - man setzt doch die Schlaufen deshalb nach aussen - weil die heute üblichen langen Finnen das Board sonst aufkentern lassen würden - oder hab ich da was falsch verstanden? An diesem Punkt ist chris909 aber noch garnicht.


    Und "richtiges" Close-the-Gap - kommt von ganz allein, wenn man das Brett leicht (!) auf die Leekante drückt - es würde ja sonst abfallen.

  • du sollst doch nicht immer Jehova sagen..Spaß beiseite.

    Grundsätzlich richtig erkannt. Aber das Aufkenntern liegt ja am kmAufkentermoment den die Finne erzeugt. Das ist je höher je länger die Finne oder/ und je größer die QuerKraft an der Finne.

    Bei mir habe ich einfach gemerkt, das die Füsse von selber Bauch aussen aus den Schlaufen wollten bein fahren. Dann bietet sich die äußere Position an.

    Und bei dem JP von Chris sieht die innere vordere Schlaufenposition zu äußeren Hintern mmn einfach nach einer Unkomfortabel Standposition aus.

  • CTG finde ich als Diskussion viel zu früh


    Ich bin das Board im Verleih und bei nem Kumpel der sich das Board gekauft hat. Die innersten Positionen passen einfach nicht, man bekommt keine Kontrolle mmn.


    Wie hier schon mehrfach geschrieben es hilft nur üben


    Nächste woche ist warmer Fön einfach aufs Wasser und üben

  • Kann mich mal jemand aufklären, was an der inneren Schlaufenposition so schlecht sein soll?


    Ich mein - man setzt doch die Schlaufen deshalb nach aussen - weil die heute üblichen langen Finnen das Board sonst aufkentern lassen würden - oder hab ich da was falsch verstanden? An diesem Punkt ist chris909 aber noch garnicht.


    Und "richtiges" Close-the-Gap - kommt von ganz allein, wenn man das Brett leicht (!) auf die Leekante drückt - es würde ja sonst abfallen.

    Seh ich ganz ähnlich. Zumal er den Superride vermutlich mit Grasfinne fährt. Die entwickelt eh wenig Hebel.
    Wichtig ist M.E., dass die Schlaufen in die zueinander passende Position kommen. Dann steht sichs auch gescheit auf dem Board. Egal ob das jetzt die mittige oder eine der äußeren ist. Und ja.... Üben!
    Ruhig mal wenn du denkst es geht zügig vorwärts das Segel noch dichter halten. Gabel mehr in Richtung Boardachse bringen. Dann beschleunigt der JP noch was und es geht stabiler vorwärts.

    Mit der hinteren Schlaufe mache ich das folgendermaßen nicht so ganz richtig:

    Nach der Halse oder beim losdüsen steht der vordere Fuß zwischen den vorderen Schlaufen auf der Boardachse und hält das Board stabil und unten. Ich fädel den hinteren Fuß zuerst ein. Steht der sicher, setze ich den vorderen in die Schlaufe.

    Ich weiß, dass machen eigentlich alle anders, aber so bekomme ich die Füße schnell und sicher in die Schlaufen, auch wenn diese wie bei den SL Boards sehr weit außen sind.

  • Ich mach das auch so! Zuerst hinten - dann ist ein Schleudersturz auch nicht mehr möglich...

    Fährt Ezzy auf Tabou, Goya und RRD

  • Mit der hinteren Schlaufe mache ich das folgendermaßen nicht so ganz richtig:

    Nach der Halse oder beim losdüsen steht der vordere Fuß zwischen den vorderen Schlaufen auf der Boardachse und hält das Board stabil und unten. Ich fädel den hinteren Fuß zuerst ein. Steht der sicher, setze ich den vorderen in die Schlaufe.

    Ich weiß, dass machen eigentlich alle anders, aber so bekomme ich die Füße schnell und sicher in die Schlaufen, auch wenn diese wie bei den SL Boards sehr weit außen sind.

    Da bist du nicht alleine hier ^^ Ich mach das auch gerne so.
    Ich kann sogar dümpeln mit dem großen Zeh in der hinteren Schlaufe bis zur nächsten Bö, wenn

    ich die schon anrauschen sehe.

  • Wer will das schon? 😘


    Es sagt ja keiner, dass er es nur so KANN.

    Es ist einfacher und sicherer - wenn man es kann.. 😁

    Fährt Ezzy auf Tabou, Goya und RRD

  • Moin,


    mein Gold-Tipp, wenn's hapert mit der Fixierung des Hinterhufes ist und bleibt, zumindest in Bedingungen, wo man keinen Überhack hat und "gemächlich" angleitet: Rantasten an das Objekt der Begierde, eine Abfallbewegung andeuten, kurzer Blick nach unten und schon ist der Fuß fast von selbst in der Schlaufe drin. Zumindest war das bei mir so. Das Timing ist halt wichtig - wie immer, beim Windsurfen. Die Abfallbewegung entlastet das hintere Bein und da diese ja nur angedeutet werden soll, bleibt nicht viel Zeit ;) .

    Zum Thema "hinteres Bein zuerst": Wenn viel/ genug Wind ist, ist das sicher ein Mittel der Wahl. Bei groß/groß- Bedingungen (wenig Wind, großes Brett, großes Segel, langsames Angleiten) braucht man aber ein "sehr langes, hinteres Bein", oder? :)


    Viele Grüße!

  • Wenn viel/ genug Wind ist, ist das sicher ein Mittel der Wahl. Bei groß/groß- Bedingungen (wenig Wind, großes Brett, großes Segel, langsames Angleiten) braucht man aber ein "sehr langes, hinteres Bein", oder? :)

    Beim langsamen Angleiten ist es einfacher, erst vorne in die Schlaufe zu gehen, da ist es dann

    auch nicht so schwer mit der hinteren Schlaufe.