Posts by bernie b

    Schwertboards erschweren und demotivieren die Kids!

    Laufend am Knauf oder Kante gegenkommen und sich die Zehen malätrieren ist ganz schlimm für die Kids. Hinzu klappen die Schwerter oft ein bei Bodenkontakt.

    Ebenso rutschige alte "Schinken" ohne Evabezug sind kontraproduktiv.

    Als Surflehrer der einigen Kids aufs Brett "geholfen" hat:

    80l Überschuss ist völlig ausreichend(die angebotenen Boards wie Ripper oder JP Joung Gun sind perfekt), ansonsten muß Balance ausserhalb des Wassers geübt werden. Zu früh damit beginnen(5-6 Jahre) bringt nichts, bestenfalls mal schnuppern lassen, aufs Board setzen und schieben oder Board hinten am Elternboard befestigen und bei wenig Wind ziehen.

    Hilfreich sind große Mittelfinne(die darf richtig lang sein) und kleine Heckfinne. Stabilität macht die große Mittelfinne ebenso wie den richtigen Segeldruckpunkt. Leichte Kinderriggs sind Pflicht!

    Zum Schlaufenfahren: Auch da sollten richtige Kinderboards genommen werden(die haben die richtige !! Schlaufenpositionen und Abstände zueinander.

    Und zum Revier; Sonne, warmes glattes Wasser und Stehrevier sollten benutzt werden, genauso wie der passende !! Surfanzug. Und dann ohne Druck.

    Es liegt bestimmt nicht an der xt, sondern an den Toleranzen bei dem Mastinnendurchmesser. Also bitte keine Panik 😱

    Dem schliesse ich mich an, denn die sind nicht genormt.

    Im schlimmsten Fall kann aber auch das Rohr der XT sich verformt haben(auch schon erlebt).

    Meinst du wirklich das ließe sich mit anderer Finne deutlich verbessern?

    Um schnell zu sein fährt man das Board zu seiner Gewichtsklasse so klein wie möglich.

    Du kriegst wie David schon berichtete mehr Kontrolle.

    Bestenfalls kannst du auf spiegelglatten Wasser schneller werden.

    Das versuche ich auch. Mich hat es nur gewundert, dass ich oft hörte, dass 2023 ein schlechtes Jahr war (wie bei mir) und dann lese ich hier das einige

    über 100 Surftage hatten. Keine Ahnung wie man das schafft.


    Das halte ich auch für eine sehr spannende Frage, die ich, wenn ich sie antreffe, häufig anderen Vielwassersportler stelle.

    Ich habe 200m bis an die Ostsee, arbeite bis 15.00 und Freitags bis 13.30, halbe Stunde später bin/kann ich auf dem Wasser sein. Fahre auch im Winter oder Urlaub.

    Ich habe Material um bei 8kn bis über 40kn Gleitzeit zu haben, komme dabei auch nicht wesentlich mehr Tage als du.

    Zum Zählen:

    Liegt wahrscheinlich an den vielen Tagen, zählen tue ich nicht . Mir bleiben auch eher die besonderen Tage in Erinnerung. Hab eine Apple Watch mit Waterspeed App, ausgewertet habe ich die Sessions aber noch nie.


    Was mich aber interessiert:

    Wie man in Münster auf solch eine Anzahl von Wassersporttage (Gleitzeit)kommt ;)

    Eine Größenempfehlung kann ich nicht geben da hierbei viele Faktoren eine Rolle spielen, aber ich kann schildern was ich bisher so gefahren bin. Bei den Faktoren spielt die Foilgröße, das Körpergewicht, die Boardgröße, ob man mit Trapez oder ohne fährt, und natürlich das Fahrkönnen eine Rolle.

    Dem kann ich mich nur anschliessen!

    Wenn ich manchmal lese welche Winggrößen bei dem Wind genutzt werden siehst man wie unterschiedlich die Setups genutzt werden.

    Ich nutze nur Trapez, hasse pumpen und wiege 90Kg. Meine Abstufung:

    8-5-4(Foil 2000)

    Die meiner Partnerin mit knapp über 60kg 5-4-3(Foil 1000/800)

    Bei deinen oben angeführten Windchart nutze ich den 5er(ab 14-15kn Grundwind bis 22-25kn Grundwind, dann Wechsel ich auf 4er. 3 und 2 sind vorhanden, benötigt wurden sie von mir noch nicht. Meine Partnerin fliegt immer eine Größe kleiner als ich.

    Ich staune das du den 5er nicht optimal nutzen konntest bei dem Windchart /Gewicht.

    Moderne Wings(flacheres Profil, mehr Spannung im Tuch) sind da aber im Vorteil.

    Teste mal einen modernen 5er Wing, und leg dir einen modernen 4er Wing zu (alles gleiches Modell zu deinen 6,2)und nutz ein Trapez.

    Zum Foil:

    Der 2400 ist schon sehr groß, zw 1700 und 1500 wenn du Druck hast macht mehr Spaß.

    Es geht auch kleiner , die muß man aber anpumpen bevor sie tragen.

    Und das Shopsterben geht wieder los; aktuell ist es Supreme in Rostock.

    War im Oktober in dem Shop....wenn man so einen Shop betreibt, dann ist das sehenden Auges und ganz bewusst in die Insolvenz laufen... nahezu keine Hardware im Shop, schon gar nicht die grossen Marken, Masten und Gabeln fehlten fast vollständig, Segel ebenso, Neos nur in unpassenden Grössen bei allen Marken...aber immer die Aussage, ja können wir bestellen....ja, nee, das kann ich auch selbst

    Ich war auch erschrocken über den Shop, da bin ich mit Windsport und Surfshop Landeskirchen ganz anderes gewohnt. Aber der Hauptaugenmerk war der Onlineshop, doch da ist die Konkurrenz dann Bundesweit(manchmal auch EU weit), da muß man schon eine Menge Geld zur Verfügung haben um gegen die Großen bestehen zu können.

    Das foil lässt sich auch nicht verkaufen, höchstens verschleudern

    Von was für Foils redest du?

    Ich rede von "normalen" Foils wie sie Pryde, Slingshot, SAB oder Duotone etc verkaufen.

    Die lassen sich zu vernünftigen Preisen(zw 1100 und 2000 Euro )kaufen und die lassen sich auch wieder annehmbar verkaufen. Wer Racefoils kauft weiß das diese schnell nichts mehr Wert sind.

    ich kann und will das nicht glauben, dass Fin-Slalom keinen interessiert und dem Untergang geweiht ist! Ich habe das Gefühl, dass hier der Spruch von den Totgesagten zutrifft.

    Im Hobbybereich, wenn (richtig) Wind ist, sieht man so gut wie keine Foiler, und auch nicht so viele Winger.

    .................

    Ich für meinen Teil finde Slalom/Speedboards voll angeblasen immer noch eine der geilsten Sportarten (und hab fast alle durch) und werde das nicht aufgeben, solange ich das körperlich noch kann. Ich hoffe dafür jedes Jahr immer noch das neueste Material zu gekommen. Mach 7 sind bestellt 😎😍

    ...zum Fin Slalom:

    Wer schaut sich solche Videos an?

    2-5 Prozent der Windsurfer?

    Wer kauft sich entsprechendes Material?

    Meist nur weil man es für einen Appel und Ei von Regattafahrern am Ende der Saison abkaufen kann.


    zum Wind: Welcher Freizeitfahrer quält sich wirklich noch mit 9er Racesegel und SL Board?

    Selbst die Eingefleischten bei uns schielen immer mehr auf Wing(und auch etwas auf Wind)Foilen.

    Und bei viel Wind:

    Das sind vielleicht 20-30 Leute in Deutschland die sich einen SL unter 100 Liter kaufen und mit Racesegel unter 6,5qm fahren.

    Da nutzt die Masse FSW oder Waveboards, selbst Freerider/Freeridesegel werden nicht gekauft.

    Und da soll ein Hersteller Geld reinstecken?

    Die Branche ist froh überhaupt über die Runden zu kommen(meist weil sie Vollsortimenter sin: SUP, Windsurfen, Kiten und nun Wingen).


    Und nur weil du zu einen Promilleanteil von Wassersportler gehörst glaubst du die Industrie hätte noch Bock darin zu investieren?


    Totti spricht da aus Erfahrung, und so sieht das überall bei den Shops aus.

    Und das Shopsterben geht wieder los; aktuell ist es Supreme in Rostock.

    Okay, wundert mich jetzt, da bei Ost ja kaum wer zum Dümmer fährt. Sei’s drum. Hab nur einen Tag „Erfahrung“: Ostwind, konstant, glatte Piste >3 km. Der Stoff aus dem die One Hour>40 km ist.

    Warum sollte man auch; natürlich ist Ost auch am Stein besser, da nicht voll ablandig wie am Dümmer. Trotzdem sind die Wasserbedingungen (spiegelglattes Wasser) im Hagenburger Kanal oder auch bei Südwest in Großheidorn um Klassen besser.

    Es wird kaum bessere Bedingungen geben in Deutschland wie Nordwest mit 30kn am Stein, da steht eine 5cm Windewelle (der Schlamm macht es möglich). Die Strecke sind circa 3-4km mit solchen Bedingungen.

    Wieso denn nicht? Der Stein ist mit Sicherheit für Spitzenzeiten gut. Vor allem bei Ost. Also: Einsteigen, Dabeisein die nächste Fahrt geht……

    Das wäre die letzte Windrichtung bei der ich auf Speed aus wäre.

    West oder Nordwest in Hagenburger Kanal, Südwest Richtung Großheidorn.

    Ich werfe mal einen Starboard Kode ins Rennen. Mit 125liter ist Segelgröße 6.0-8.0 angegeben. Ein Freund mit 110kg nutzt den und fährt ihn mit 6,6 und 5,8. Bin ihn kurz (90kg) mit 6,6 gefahrenen fand das in Vergleich zu den Bolzboards sehr angenehm vom Trimm.

    Wir nutzen einen Reacha, da gehen 2 SUPS mit Zubehör oder 3 Boards mit 3 Riggs(Zubehör) drauf. Da ist die Kapazitätsgrenze erreicht, besonders wegen dem Gewicht. Der ist jetzt seit 5 Jahren im Einsatz. Einzig die Seitenbügel haben wir mit Sperrholz verkleidet, ansonsten schrammt mal was am Reifen.

    Gleitfläche, Volumenverteilung, Gewicht(!)

    Es ist nicht so das es nicht geht, doch es klebt beim Abheben(lange Gleitfläche), dadurch muß man deutlich mehr Druck im Wing haben um die nötige Abhebegeschwindigkeit zu haben, bei aktiver Pumtechnik erschwert er diese.

    Viel Volumen im Bug(Wingboards sind nach vorne möglichst kurz), bei wenig Wind kein Problem, bei über 20kn nervig bei Manövern.

    Gewicht, gut 2kg mehr als ein reines Wingboard, hinzu ist der Tragegriff nicht wirklich ausgewogen positioniert.

    Fazit:

    Nur um mal den Wing zu nutzen, in Ordnung, doch will man bei Gefallen sich ausschließlich aufs Wingen im unteren Windbereich(8-15kn)konzentrieren, nutzt man jede Möglichkeit es zu optimieren um es einfach zu machen, da stößt das Konzept zu früh an seine Grenzen.