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Herstellerangabe zu der Windrange eines Segels?

  • fabian_
  • 29. Oktober 2026 um 08:14
  • fabian_
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    • 29. Oktober 2026 um 08:14
    • #1

    Moin in die Runde,

    ich bin neu im Windsurfbereich und vom Kitesurfen umgestiegen.

    Als ambitionierter Windsurfanfänger gehe ich bei so ziemlich jeder Gelegenheit aufs Wasser und frage mich jedes mal welches Segel nun das richtige ist. Aus dem kitesurfen kenne ich eigentlich Herstellerangaben zur Orientierung welcher kite für welche Windgeschwindigkeiten funktionieren sollte und bin verwundert das ich das bei den Segeln nicht gibt oder ich nicht finde.

    Für einen kite hat man in einer Tabelle oft die komplett verfügbare Range von z.B. 7 - 16qm und da steht denn 7qm gehen ca. von 21 - 35kn. Unter der Tabelle steht denn das dies eine Empfehlung je nach Fahrkönnen und persönlichem Gewicht sowie Board ist. Die Annahmen beruhen auf einem Standardmenschen mit 75kg und normalem Twintip.


    Bei Segelhersteller finde ich sowas gar nicht oder übersehe ich etwas? Ist das vielleicht einfach kein Ding beim Windsurfen? Klar gibt es viele Variable wie z.B. die Größe des Boards aber scheinbar gibt es ja nicht mal einen Ansatz?

    Beste Grüße

  • daddy_o
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    • 29. Oktober 2026 um 08:26
    • #2

    Beim Boardvolumen gibt es manchmal solche Empfehlungen. Eine Windrange von 21 bis 35 Knoten für eine Größe wäre ein Traum. Da hast du zwei bis drei Segel aufgeriggt. Die passende Größe ist sehr vom eigenen Körpergewicht abhängig, aber auch vor allem ein Erfahrungswert. Na ja, und über irgendetwas muss man ja am Strand fachsimpeln und ins Gespräch kommen ;)

  • RobertP
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    • 29. Oktober 2026 um 08:28
    • #3

    Ich glaube beim Peter Müller in der Soma Bay hing so eine Tabelle, die kann aber nur als ganz grober Anhaltspunkt gesehen werden.

    Segeltyp (Freestyle/Slalom), Fahrergewicht, Brett, Handling-Vorlieben und (Über-)Power-Vorlieben machen ganz schnell mehrere Quadratmeter aus. Selbst bei konstantem Fahrergewicht reden wir noch von ±1,5 Quadratmeter, wobei Freeride in der Mitte liegt.

  • Basti_HH
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    • 29. Oktober 2026 um 08:33
    • #4

    so ne grobe richtung vornehmlich für die flachwasser-sparte

    Board volume & sail size - POINT-7

  • Totti-Amun
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    • 29. Oktober 2026 um 08:40
    • #5

    In der Regel haben die Windsurfmarken auf der Homepage eine Empfehlung bei den einzelnen Segeln.
    z.B. Patrik

    Man hat aber auch schnell raus, welche Segelgrößen für einen selbst ganz gut funktionieren bei welchen Winden und mit welchem Board.

    Als Anfänger würde ich mir erstmal eine passende Allroundgröße anschaffen zum Board und von der Größe dann später (je nach Geldbeutel) ein Segel nach oben oder unten ergänzen.

    Zu einer guten Allroundgröße zum Starten kann das Forum dir zur Seite stehen, wenn man weiss, was du wiegst, was das für ein Board ist und wo du zukünftig meist windsurfen wirst.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • David R-T
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    • 29. Oktober 2026 um 09:17
    • #6

    Sowas gibt es schon... In erster Näherung brauchbar aber immer abhängig von der Böhigkeit, Level, Vorlieben, Segels Typ... also nur in grober Näherung für sagen wir mal Freeride Segel und recht konstanten Wind. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

  • Saru Man
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    • 29. Oktober 2026 um 09:48
    • #7

    So richtig hilfreich ist eine solche Tabelle nicht, da man nie genau weiß, wie stark der Wind wirklich ist - da, wo man surfen will und nicht da, wo man am Ufer vielleicht sogar noch auf dem Deich steht und misst.

    Lerne das Wellenbild in deinem Revier zu lesen und mache deine eigenen Erfahrungen.

    Wenige Segel mit einer großen Trimmrange erleichtern die Auswahl auch wesentlich!

    Mit 2 Boards ( + jeweils 2 Finnen) und 4 Segel kann man schon eine enorme Windrange abdecken.

  • trufo
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    • 29. Oktober 2026 um 10:13
    • #8

    Meine grobe Beobachtung: wenn 16er Kites unterwegs sind fahre ich 8er Segel, 7er Kites = 3.5 - 4er Segel.

    Klar, je nach Gewicht kann man das etwas nach oben oder unten anpassen, aber etwa die Hälfte ist ein guter Richtwert.

    signature_1636.jpg

  • C - GER
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    • 29. Oktober 2026 um 10:13
    • #9

    Bei NP lag früher immer eine Windrange Karte im Segelsack.

    Vielleicht ist so etwas noch im Archiv von NP zu finden?

  • David R-T
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    • 29. Oktober 2026 um 10:26
    • #10

    Natürlich ist die Tabelle nur sehr bedingt brauchbar und wie erwähnt Revier, Vorlieben, Material, Level,... abhängig. Für einen Umsteiger aus anderen Windsport Arten, der mit zum Beispiel "6bf" schon etwas anfangen kann (das ist ja bei einem blutigen Anfänger meist nicht der Fall), kann man sich aber schon grob orientieren.

    Das wirklich unangenehme war für mich persönlich am Anfang, dass der jeweils nutzbare Bereich gerade am Anfang deutlich kleiner war als später. D.h. Zum Beispiel brauchte ich mit einem 5.5er Segel am 130er anfangs deutlich mehr Wind um überhaupt solide ins Gleiten zu kommen. Dennoch war ich damit oben raus schneller am Limit. Das heist ich rutschte sehr schnell mit dem vorhandenen Setup aus dem passenden Windbereich.

    Später deckt man dann mit immer weniger Material immer mehr Bedingungen ab, es seihe denn - und auch das gibt es - man sucht für alle Bedingungen wirklich den absoluten sweet spot. Es gibt für jedes Board eine besondere Finnen- Segel Kombination, die halt einfach am schönsten funktioniert. Und dann gibt es noch unterschiedlichste Disziplinen, die wiederum ihre eigenen regeln haben (genau über diese Feinheiten, die für dich jetzt noch überhaupt nicht relevant sind schreiben hier die meisten Leute). So rechtfertigt man sich selbst und seiner Frau gegenüber dann oft den Materialbergt in der Garage...

  • 1328tom
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    • 29. Oktober 2026 um 10:30
    • #11

    https://www.neilpryde.com/pages/wind-range-guide

    Neilpryde hat solche Tabellen. Ich finde die optisch gut gelungen... brauche die im Alltag natürlich auch nicht.

    Wo ich mir das hilfreich vorstelle ist wenn man eine Segelpalette plant mit Typenwechsel.

    Z.b. kleine Segel Wave.. große Segel Freerace.. da kann man anhand von solchen Tabellen so planen, dass man keine Lücke oder Overlap im abgedeckten Windbereich hat.

    Da kann man dann sehen, dass das 5.6er Combat für den gleichen Windbereich gedacht ist wie das 6.7er Speedster... Und man kann sehen dass die Windrange beim Speedster größer ist..

    Wenn man also eine Alternative für weniger Wind haben möchte könnte man auf das Speedster in 7.2 gehen. Mit so Tabellen kann man gut planen.

    Bevor man dann einkaufen geht natürlich noch einmal im Forum Feedback holen! Irgendjemand hat sicher deine Kombi und kann aus erster Hand berichten!

  • hary
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    • 29. Oktober 2026 um 10:49
    • #12

    Wenn man nicht alleine am Spot ist macht man einen kurzen Gang über die Wiese und schaut mal, was da so rum liegt, bevor man aufriggt.

  • Saru Man
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    • 29. Oktober 2026 um 11:38
    • #13
    Zitat von hary

    Wenn man nicht alleine am Spot ist macht man einen kurzen Gang über die Wiese und schaut mal, was da so rum liegt, bevor man aufriggt.

    Und dann siehst du das 4,5 der ( nicht anwesenden) 50kg-Surferin neben dem 7,0 des ( ebenfalls nicht anwesenden) 90kg-Surfer. Und dann?

    Ein Testboje ( bekannter Surfer mit bekanntem Gewicht und bekanntem Können) ist da hilfreicher.

  • Hifly666
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    • 29. Oktober 2026 um 12:48
    • #14

    Ich kann kann den Wunsch nach einer solchen Tabelle für einen ungeübten Surfer verstehen.

    Meine Erfahrung ist aber es bringt wirklich nur eine ganz grobe Orientierung. Da sind einfach zu viele Einflussfaktoren. Ich schaue mir das Wasser an und berücksichtigen die Vorhersagen und auch was die sagen die schon draußen waren, wenn ich sie kenne und deren Aussagen einschätzen kann. Und wenn man beim ersten Schlage schon merkt, doch falsche Größe, eben wieder zurück und entsprechend umriggen.

  • fabian_
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    • 29. Oktober 2026 um 13:20
    • #15

    Das spannende Einblicke und teilweise gute Anhaltspunkte.

    Eine Ableitung von Kites zu Segeln wäre natürlich ein Traum.

    Klar wird man irgendwann seine Erfahrungen machen, da ich aber ein sehr datengeriebener Mensch bin der sich nicht gern auf Bauchgefühl verlässt (besonders wenn man noch keine Anhaltspunkte hat dies auszubilden) ist das als Anfänger schon schwierig.

    Zudem ist mein homespot auch noch ein See der im Umkreis keine anderen Windsurfer zu haben scheint, vermutlich auch weil die Ostsee nicht so super weit weg ist.

  • David R-T
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    • 29. Oktober 2026 um 13:26
    • #16

    16er => 8m

    10er => 5m

    8er => 4m

    6er => 3m

    Würde ich schätzen, also grob die hälfte.

  • fabian_
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    • 29. Oktober 2026 um 13:35
    • #17
    Zitat von David R-T

    16er => 8m

    10er => 5m

    8er => 4m

    6er => 3m

    Würde ich schätzen, also grob die hälfte.

    Das ist genial. Danke. "Grob die Hälfte" hilft mir sehr.


    Denn guck ich mir in Zukunft die Range der Windgeschwindigkeit an, frage mich welchen kite ich benutzt hätte und rechne das durch 2. ^^

  • blinki-bill
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    • 29. Oktober 2026 um 17:36
    • #18
    Zitat von Saru Man

    Ein Testboje ( bekannter Surfer mit bekanntem Gewicht und bekanntem Können) ist da hilfreicher.

    Heißt bei uns Opferanode.

    Die "richtige" Größe hängt sehr von Fahrstil/Kategorie/Können und Gewicht des Surfers ab.
    Wenn ich 8.2 fahre mit dem SL, dann fährt der Freestyler 4.8, der Einsteiger vielleicht 5.5. Alle sind glücklich und zufrieden. Also halte dich nicht zu sehr mit Tabellen auf, sondern geh aufs Wasser. An den Binnenrevieren liegt man eh immer zu mindestens 20% falsch mit der gewählten Größe. Dann nicht ärgern über vertane Gleitzeit sondern erfreuen über ein Workout in Sachen Gleichgewicht und tiefliegender Muskulatur.

    BTW: Vom Kite zum Windsurfer... Wie kommts?

  • Hifly666
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    • 29. Oktober 2026 um 19:44
    • #19
    Zitat von fabian_
    Zitat von David R-T

    16er => 8m

    10er => 5m

    8er => 4m

    6er => 3m

    Würde ich schätzen, also grob die hälfte.

    Das ist genial. Danke. "Grob die Hälfte" hilft mir sehr.


    Denn guck ich mir in Zukunft die Range der Windgeschwindigkeit an, frage mich welchen kite ich benutzt hätte und rechne das durch 2. ^^

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    Das mag für den Anfang helfen, aber du wirst irgendwann ein Gefühl dafür entwickeln welche Größe passen würde. Ein gutes Buchgefühl ist auch für einen datengetriebenen Menschen unerlässlich, sind doch auch nur Daten nur eben im Unterbewusstsein abgespeichert.

  • mariachi76
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    • 30. Oktober 2026 um 02:11
    • #20
    Zitat von fabian_

    Moin in die Runde,

    ich bin neu im Windsurfbereich und vom Kitesurfen umgestiegen.

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    Beste Grüße

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    Es gibt fuers iPhone eine app "My WIndsurf" (Oleg Levkutnik). Da gibt man sein Gewicht an, Beginner/Profi, Wave/Freeride oder Slalom, sein Gewicht, kann das Equipment auch eingeben. Und hat dann einen Slider um die Windstaerke einzustellen - und es zeigt dir dann die empfohlene Segel/Board/Finnengroesse an. Ich finde das Ergebnis immer perfekt. Auch wenn ich schon lange windsurfe und viel Erfahrung habe, schaue ich mir das immer wieder mal an, vor allem bei eher unueblichen Windstaerken oder wenn jeman mit anderem Gewicht oder Fahrstil mich fragt. Kann idie app nur empfehlen und ist gratis.

    lg

    mariachi76

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