Claudio Das sind sehr interessante und nachvollziehbare Ansätze. Unter uns Windsurfern sind ein erschreckend hoher Anteil an Autodidakten, die spätestens seit dem Anfängerkurs nach der Trial- and Errormethode durch ihr weiteres Windsurferleben gewandelt sind -mich ganz klar eingeschlossen - und sich so auch viele Fehlhaltungen antrainiert haben. Vernünftige Fortgeschrittenenkurse sucht man abseits der Kanaren in unseren Breitengraden meist vergeblich. Durfte letztes Jahr mal einem "Advanced-Training" zusehen wo die Surflehrerin den Beachstart geschult hat, indem sie mit dem vorderen Fuß zuerst auf das Board stolperte. Dieses Beispiel sagt viel über die Unprofessionalität des Windsurfens aus...
Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer
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Moin Robert,
glaub ich dir, dass du den Wasserstart sehr gut drauf hast. Nur dann verstehe ich nicht, weshalb die Schotstarteignung Bedingung ist? Wozu?
Ich weiß, du hast nicht mich gefragt ... aber soweit ich den Faden richtig in Erinnerung habe, ging es um das Zurückdümpeln mit wenig Wind. Daher ein Board, das auch Schotstart ermöglicht. Klar kann man auch mit wenig Wind einen Wasserstart machen (Unterliek und Mast greifen...) aber das nützt wenig, wenn man dann gleich unter Wasser steht.
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Ich bin dort mit meinen 77 kg an den windigen Tagen meist ein Wavebaord mit VGV +- 0 und 5 m2 oder 4,5 m2 - Segel gefahren.
Du schreibst es ja schon selber, an windigen Tagen bist du dort ein Waveboard gefahren, und kein Slalomboard.
Jetzt ist mein kleinstes Board nun mal leider ein Slalom Board.
Weiter Schreibst du
fahrtechnischen Problemen prinzipiell das Material in den Blick zu nehmen und in Wechseln / Neuerwerb die Lösung zu suchen
empfiehlst mir aber dann weiter unten ein
dir ein Freewaveboard mit VGV +15-20 holen kannst
ein anderes Brett zu kaufen

Und deswegen habe ich ja auch diesen Thread eröffnet.
Mit einem 120 Liter Freewave-Freemove was auch immer Brett kann ich natürlich besser am Gargano fahren als mit meinem 112l Slalom Brett, das ich Aufgrund des mangelnden Restauftriebs immer ordentlich angepowert fahren muss, damit es nicht nur Stop an go ist.
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Ich habe nicht alles durchgelesen was hier gesagt wurde aber was wir wissen ist das die Windsurfpopulation älter wird und ich verstärkt merke das wir Anfragen von Kunden bekommen die in Rente sind oder gehen und wieder mehr Zeit zum Windsurfen haben und dazu altergerechtes Material suchen. Ein guten Beispiel dafür war ein Kunde der diesen Sommer für 4 Wochen bei Egli in Sotavento gemietet hat. Nächstes Jahr möchte er in Rente gehen und dafür denn eigenes Material haben. Aber seine Erfahrungen mit dem Material bei Egli waren problematisch. Mit 3.7 Wind haben die ihn (65kg) ein 95L Freewave gegeben womit er nicht klar kam, mit 105L besser. Und bei weniger Wind kam er gar nicht zu recht mit ein Freeridebrett. Er hatte mir aber mehrere Drone Videos geschickt worauf gut zu sehen war was passierte. Er konnte und wollte oft das Segel nicht voll dichtholen weil es ihn denn mit dem Chop viel zu schnell wurde. Und ich habe diese Bretter gecheckt. Diese Freewavebretter die er gefahren hat sind sehr schmal für deren Volumen. Das 95er 60 Breit und das 105er 62cm. Dabei ist der Mittelfinne sehr groß.
Auch bei dem Freeridebrett mit größere Segel und außen liegende Schlaufen hatte er erhebliche Probleme. Als die hereinrollende Chop/Wellen von 1m ihn zu groß waren, hat er aufgefiert, wurde langsamer, die Finne gab weniger Lift und die Luvseite ist abgesunken wodurch er schnell aus die Schlaufen musste um nicht zu stürzen.
Der einfachst Weg um Chop "unschädlich" zu machen ist die Geschwindigkeit reduzieren. Die "Härte" von Wasser nimmt exponentiell zu mit der Geschwindigkeit. Wie gleitet man bekwehm bei weniger Geschwindigkeit? Ein kleineres bauchiges Segel und ein breites Brett mit weiter innen liegende Schlaufen. Dazu um aufkentern zu verhindern, einen Multifin mit weniger Tiefgang.
Ähnlich mit eine andere Kunde vor 4 Jahre, ein guter Bekannter (70kg) von Jürgen Hönscheid der auf Empfehlung von Jürgen zu mir kam. Er hatte noch alte Bretter von Jürgen aus Zeiten das er noch Jung und fit war. Einen Twinser mit viel Rocker und 53er Breite und ein Slalombrett mit 50er Breite, beide sehr leicht. Dann Jahre nicht gewindsurft und im Rentenalter kam er mit diese Bretter und Segel nicht mehr zu recht. "Ich bin nur seitwegs gerutscht". Ich habe ihn denn einen Chakra 95 empfohlen und Karma Segel. Er: aber ist das nicht zu groß und schwer? Ich sagte ihn: jünger wirst du nicht mehr oder? Also hat er meine Empfehlung angenommen. Er wohnt im Sommer 3-5 Monate hier direkt am Wasser in Corralejo. Wo er denn auch immer Windsurfen und SUPpen geht. Er sagte denn nach dem Sommer: Ja du hattest voll recht. Das Brett fährt sich so schön vor Rocky Point die Dünung auf und herunter, lässt sich gemütlich halsen und läuft sehr einfach höhe um mal nach Lobos herüber zu fahren. Ich rigge jetzt immer eine Größe kleiner mit mehr Bauch. Außerhalb der Bucht gibt es oft brutalen Chop aber mit dem Brett kann man einfach so herum wedeln und Schläge vermeiden. Ich denke das viel "Mainstream" Material von und für Profis entwickelt wird. Schmale Bretter und flachgeschnittene Segel für höhere Geschwindigkeiten.
Vor eine Weile habe ich da auch ein Artikel drüber geschrieben: https://witchcraft.nu/pre-shape-or-f…ing-your-setup/ -
Das Material macht viel aus, Alter und Fahrkönnen ebenfalls...im Idealfall passt beides perfekt zusammen und da sind wir wieder beim Ausgangsthema: Robert hat die Bedingungen und Anforderungen an sein Board genau beschrieben und dass er ein sportliches, schnelles Board (Freerace) bevorzugt, was im Chop noch gut geht aber auch genug Volumen bietet, um bei abschwächendem Wind und Wellengeschwabbel noch entspannt mit großem Segel "nachhause" zu kommen. Nun sind wir bei Multifinboards und möglichst kleinen Segeln angekommen und damit gut vom Thema abgekommen

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Aber immerhin sind wir schon auf Seite 4. Das bekommen wir normalerweise nach dem 4. Post hin.
Und: Die meisten haben recht. Claudio und franz s die sagen: Arbeite mal an deiner Fahrtechnik. Und Witchcraft Sailboards der sagt, dass weniger Tempo die Lösung ist und viele andere, die mehr oder weniger geeignete Boards empfehlen...Ich lese aus dem Anforderungsprofil, dass da ein Freerider her muss, der darf sportlich sein. Dafür gibts schon viele Empfehlungen. Wave oder FSW sehe ich überhaupt nicht. Den Freerider kann ich gut tunen mit Schlaufenposition und Finne. Da bekommt RobertP sein gewohntes knackiges Feeling und wenns zu knackig wird: etwas gebogene Finne rein, Schlaufen nach innen und schon herrscht Ruhe im Karton.
Nochwas zum Thema Fahrtechnik und "sinnvolles" Racen: wir verdienen hier nicht unser Geld mit dem Platz auf dem Podium und keinen Menschen interessiert im Grunde ob du mit 55 oder mit 60 Sachen daher gerast kommst, deshalb ist "sinnvolles" Racen eben für unsereiner Racen im kontrollierbaren Bereich. Sicher kann ich den sehr deutlich nach oben schieben durch bessere Fahrtechnik und etwas Tuning, aber wozu, wenn ich doch den Tag auch mit einem gut kontrollierten Ritt auf dem Freerider, gestandenen und gecarvten Halsen rumkriege

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Das Material macht viel aus, Alter und Fahrkönnen ebenfalls...im Idealfall passt beides perfekt zusammen und da sind wir wieder beim Ausgangsthema: Robert hat die Bedingungen und Anforderungen an sein Board genau beschrieben und dass er ein sportliches, schnelles Board (Freerace) bevorzugt, was im Chop noch gut geht aber auch genug Volumen bietet, um bei abschwächendem Wind und Wellengeschwabbel noch entspannt mit großem Segel "nachhause" zu kommen. Nun sind wir bei Multifinboards und möglichst kleinen Segeln angekommen und damit gut vom Thema abgekommen

Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Denn, vielleicht ist ein Freeride/race Board nicht die Lösung und muss man für solche spezielle Bedingungen umdenken. Wenn man gleitet, muß man die Wasseroberfläche folgen. Nur ein Foil oder ein U-Boot hat keine Probleme mit Chop. Wenn beides nicht in Frage kommen aber bei hohen Geschwindigkeit und Chop fahren möchte, muss entweder das körperlich ab können oder wer Verbesserung dazu im Material sucht muss an Gleiteigenschaften einbüßen. Ein Brett was auch nur etwas besser im Chop ist, wird schlechter gleiten. Da ist kein herumkommen. Egal was man macht, mehr V oder schmaler wird an Gleiteigenschaften kosten. Beim Paris-Dakar schaffen die auch bei lange nicht die Geschwindigkeiten wie im F1. Und da können die noch mit Technik einiges wortwörtlich abfedern.
An viele Reviere für Freeride oder Slalomfahren sieht man wunderbar flaches Wasser mit Chop von maximal 10-30cm. Das ist gut machbar da mit Geschwindigkeit drüber zu knallen. Wer aber aufs offene Meer geht kan das schon schnell 50cm bis 1m werden, mit drehende Winde, Strömungen usw kann das noch schlimmer oder steiler werden.
Ich selber finde in der Welle fahren deutlich Körperschonender als Freeriden/Racen. Mal ordentlich gespühlt werden, Aerials machen oder Loops ist lange nicht so schwer wie mit ein Freeracebrett über 50-100cm Chop knallen.


Mit ein Waveboard braucht man weniger Segeldruck weil man mehr geradeaufsteht und man weniger Gegenhebel der Finne braucht. Erstmal ist es zwischen brechende Wellen meist deutlich glatter (auch bei Windstärke 9 in Pozo) und beim höhelaufen draußen kann man mit ein Waveboard oft um den Chop herum wedeln.
Meist ist meine Höchstgeschwindigkeit um die 22 knoten, in seltene Fälle hab ich schon mal 27 Knoten erreicht aber das ist meist denn bei Side-off Bediingungen und gute saubere Wellen.
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Ist ja alles schön und gut, aber am Ende des Tages wird ein Board gesucht das mit 7,0-8,4 m² sehr gut im Chop geht, dabei genug Volumen bietet um entspannt einen Schotstart machen zu können, weil anscheinend Windlöcher an denen man selbst mit Hand am Unterliek nicht aus dem Wasser kommt. Und da sind jegliche FSW und Waveboards unter 70cm Breite eh schon raus, Volumen ab 125l, gerne nicht langsam und mit Tuttlebox.
Ich bleibe bei F-Cross 136 als Eierlegende Wollmilchsau.
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wird ein Board gesucht das mit 7,0-8,4 m²
Das 8,4 (und auf 7,8 Warp) ist für das Brett keine Pflicht, hatte ich auch schon weiter vorne geschrieben in Post #25.
7,0 soll auf jeden Fall darauf gehen.
Darüber Foile ich mit 6,0 und 7,0. Kleiner habe ich es bis jetzt noch nicht probiert, steht dann für nächstes Jahr auf dem Programm, damit ich keine Lücke zwischen 6,0 Foil und 7,0 Finne habe.
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Alle Leute, die den F-Cross 136 fahren, werden dir eins vorschwärmen. Du musst das Teil nur noch kaufen, sofern es lieferbar ist. 😉😍
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@136er F-Cross: Ist da nicht ein bisschen viel Volumen drin?
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@136er F-Cross: Ist da nicht ein bisschen viel Volumen drin?
Nein, absolut nicht, sobald das Board die Angleitgrenze überwunden hat, ist das Volumen nicht mehr wahrzunehmen. Keine Ahnung, wie Patrik das hinbekommen hat, ist aber so. Ich habe auch noch den 113er - brauchen tue ich diesen nicht -
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Das Volumen spürt man beim F Cross nicht. Bin den 136er gerade mit 5.3er Segel voll angepowert bei üblen Kabbel gesurft. Der geht da wie durch Butter. Die Kollegen fanden zuerst das bei den Bedingungen über 100 Liter das nicht zu halten währe. Ein oder Zwei Nummer kleiner währe wahrscheinlich perfekt gewesen. Aber ich hatte meinen Spass.
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Die Range vom 136er ist extrem Gross. Von 5.3 bis 8.0 macht der Spass

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Mal sehen ob ich die 2500 Euro von der Regierung genehmigt bekomme

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Mal sehen ob ich die 2500 Euro von der Regierung genehmigt bekomme

Ein Strauß Blumen besänftigt.. 😁 🤙
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Claudio, mich würde interessieren welche Segelgrösse du brauchst bei welchem Wind, damit man sich ein Bild davon machen kann wie dezentriert man ist.
Hallo HiFly,
danke für die Frage! Das Maß der Dezentrierung grundsätzlich zu objektivieren - also im wissenschaftlichen Sinn - ist ein Ansatz, den ich grundsätzlich befürworte. Nun musst du dir aber klar machen, dass wir es beim Windsurfen mit Systemen zu tun haben. Board, Segel, Fahrer mit ihren jeweiligen Parametern und die Koordination des Fahrers bilden ein System. In Systemen ist - das hat Aristoteles schon erkannt - "Das Ganze mehr als die Summe seiner Teile". Bedeutet: Das Wesentliche in Systemen sind die Wechselbeziehungen zwischen den Teilen des Systems. Daher kann ich über die Größe, also den vermeintlichen Einfluss eines einzelnen Teils auf das System objektiv nicht auf die Verfasstheit des gesamten Systems schließen. Es geht um Einzelheiten, die ich im Gesamten eingebettet beurteilen muss, um Grautöne, Übergänge... absolut nicht über Schwarz-Weiß-Denke. Ich hoffe, das kommt verständlich rüber.
Das Positive ist: Ich kann das Sehen, was "los" ist, wenn ich einem Windsurfer zuschaue. Um diese Fähigkeit habe ich mich jahrelang bemüht: Viel Erfahrung mit dem der Vermittlung von Bewegung allgemein (im Sportunterricht), beim Windsurfen im Speziellen, mit unterschiedlichsten Fahrern, viel Studium um entscheidende Kenntnisse und - nicht zuletzt - viele Fehler und Irrtümer...

Was tatsächlich ein Ansatz wäre: zwei Fahrer vor Ort, gleiches Gewicht, Boards, Riggs... einer mit zentrierter, der andere mit m.E. dezentrierter Fahrtechnik. Da würde ich einige Euro zur Wette auf den Tisch legen, was da das Ergebnis ist, also wer da gleitet und wer nicht bei bestimmten Bedingungen.
Aber wozu? Es ist wie es ist und im Lauf der vielen Jahre, die ich das nun analysiere, ist das aus meiner Sicht aber auch kein Kunststück, das zu erkennen.
Aloha
Claudio
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Für meinen Geschmack etwas viel.... Theorie? ... für Otto Schaluppke, den Hobbysurfer.
Ich ziehe Robby Naish vor: Time on water! ( Meine Ergänzung : dann löppt datt... 😁 🤙)
Eddy Merckx sagte mal auf die Frage nach einem gutem Training im selben Mindset: Fahren Sie einfach viel Fahrrad.
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Mal sehen ob ich die 2500 Euro von der Regierung genehmigt bekomme

Da geht was günstiger…
Leider finde ich nirgends die Löschfunktion für mein volles Postfach, sonst würde ich dir näheres schreiben.
Vielleicht hat da jemand einen Tip oder der Admin löscht den Inhalt des Postfachs einfach.
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Alles anzeigen
Claudio, mich würde interessieren welche Segelgrösse du brauchst bei welchem Wind, damit man sich ein Bild davon machen kann wie dezentriert man ist.
Hallo HiFly,
danke für die Frage! Das Maß der Dezentrierung grundsätzlich zu objektivieren - also im wissenschaftlichen Sinn - ist ein Ansatz, den ich grundsätzlich befürworte. Nun musst du dir aber klar machen, dass wir es beim Windsurfen mit Systemen zu tun haben. Board, Segel, Fahrer mit ihren jeweiligen Parametern und die Koordination des Fahrers bilden ein System. In Systemen ist - das hat Aristoteles schon erkannt - "Das Ganze mehr als die Summe seiner Teile". Bedeutet: Das Wesentliche in Systemen sind die Wechselbeziehungen zwischen den Teilen des Systems. Daher kann ich über die Größe, also den vermeintlichen Einfluss eines einzelnen Teils auf das System objektiv nicht auf die Verfasstheit des gesamten Systems schließen. Es geht um Einzelheiten, die ich im Gesamten eingebettet beurteilen muss, um Grautöne, Übergänge... absolut nicht über Schwarz-Weiß-Denke. Ich hoffe, das kommt verständlich rüber.
Das Positive ist: Ich kann das Sehen, was "los" ist, wenn ich einem Windsurfer zuschaue. Um diese Fähigkeit habe ich mich jahrelang bemüht: Viel Erfahrung mit dem der Vermittlung von Bewegung allgemein (im Sportunterricht), beim Windsurfen im Speziellen, mit unterschiedlichsten Fahrern, viel Studium um entscheidende Kenntnisse und - nicht zuletzt - viele Fehler und Irrtümer...

Was tatsächlich ein Ansatz wäre: zwei Fahrer vor Ort, gleiches Gewicht, Boards, Riggs... einer mit zentrierter, der andere mit m.E. dezentrierter Fahrtechnik. Da würde ich einige Euro zur Wette auf den Tisch legen, was da das Ergebnis ist, also wer da gleitet und wer nicht bei bestimmten Bedingungen.
Aber wozu? Es ist wie es ist und im Lauf der vielen Jahre, die ich das nun analysiere, ist das aus meiner Sicht aber auch kein Kunststück, das zu erkennen.
Aloha
Claudio
Ich bin ja eher schon Verkopft, von daher bin ich ein Freund der Theorie.
Ist mir schon klar das man das nicht so einfach sagen kann. Ist halt immer schwierig sich selbst objektiv einzuschätze. Ich stelle aber oft fest das ich sowohl mit im Vergleich zu anderen mit kleineren Segelgrössen, als auch größere Segeln klar komme. Liegt dann oft an der Tagesform und in man Bock hat mit ordentlich Druck zu fahren. Auch hängt viel davon ab wie die Bedingunge sind.
Kann man denn sagen was gute Bedingungen für 4,8er Segel für dich wären, um Kabbelwasser nicht in der Welle?
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