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Windvorhersage Nord und Ostsee nicht mehr zu gebrauchen

  • maju1013
  • 1. Juni 2026 um 15:31
  • maju1013
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    • 1. Juni 2026 um 15:31
    • #1

    Hallo Windsurfgemeinde,

    wie seht Ihr das, ich muss feststellen das die Windvorhersage von den verschiedenen Wetterdiensten noch nicht mal für einen Tag passt.

    Einen Urlaub nach der Windvorhersage zu planen macht meiner Meinung nach keinen Sinn mehr.

    Ich stelle dies nun seit vielen Jahren fest und obwohl heute deutlich bessere Mittel zur Verfügung stehen waren früher die Vorhersagen

    zuverlässiger, aber vielleicht sehe auch ich nur das Ganze so.

    Wie geht es Euch bei so etwas und wie denkt Ihr darüber.

    Ich erwarte mittlerweile nichts mehr und lasse mich überraschen.


    Windige Grüße

    Udo

  • simmo
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    • 1. Juni 2026 um 17:55
    • #2

    Moin, kann ich so für Zeeland und Südholland nicht bestätigen. Ich fahr bei entsprechender Vorhersage auch mal nur für einen Tag und wurde schon länger nicht mehr enttäuscht. Allerdings fahre ich nur, wenn von den 3 Apps, die ich checke, mindestens 2 Wind vorhersagen und nicht, wenn es sehr knapp ist.

    Schöne Grüße ✌️

  • harros surfjoker
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    • 1. Juni 2026 um 19:04
    • #3

    Bisher in Norddeutschland keinerlei Probleme, nutze auch mehrere Apps und es muss auf allen die gleiche Tendenz sein... Und wenn ich gehe, dann immer mit Ausrüstung, um nach oben oder unten noch etwas anpassen zu können, meist drei Segel und zwei Boards...ich kann mich nicht mehr an einen Tag erinnern, wo ich zwar losgefahren, aber nicht auf dem Wasser war.,

  • Hifly666
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    • 1. Juni 2026 um 21:41
    • #4

    Kann man für die Nord und Ostsee überhaupt nicht sagen. Klar manchmal liegen die Prognosen daneben. Aber dafür passen sie auch ein andermal genau. Ich stelle aber fast das sie nicht ziemlich hin und her schwanken und sich ziemlich spontan ändern können. Das war meiner Erinnerung nach vor 10 Jahren micht so. Da war das nicht so sprunghaft.

  • gotoh2o
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    • 2. Juni 2026 um 00:40
    • #5

    wurde mal getestet, ca. 10. Beitrag:

    Wellenreiten Windsurfen Ostsee Nordsee Surfen Bodyboarden Lernen Spots Anleitung Lehrbuch Anfänger Kurse Hamburg

    ich halte mich auch an Guru mit Kachelmann, auch im Alltag wg Regen etc. . Infolge des evtl Regens morgen las ich vorhin Deutschen Wetterdienst.

    Die Vorprognosen sollen schlechter sein, da die alten Modelle nicht mehr wirken, der Klimawandel ... na wer ist denn da mal weggeflogen ? Ich nicht :)

  • franz s
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    • 2. Juni 2026 um 07:34
    • #6

    ... die Wettervorhersagen wurden mMn sprunghafter weil es immer mehr Kurzfristvorhersagen mit sehr hoher Ortsauflösung gibt. Damit werden auch lokal sehr eingeschränkte Wetterereignisse berechnet. Das führt aber offenbar auch dazu, dass sich Vorhersagen für bestimmte Spots zeitlich stärker verändern.

  • daddy_o
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    • 2. Juni 2026 um 08:11
    • #7

    Mit diesen ganzen Vorhersagemodellen kann man nicht mehrere Tage im voraus planen. Selbst Pozo im Sommer muss man jeden Tag hinfahren bzw. Webcam checken. Eigentlich kann man für die nächsten Tage nur abschätzen, dass etwas kommt oder nicht. Aber die Stärke, keine Chance. Trotz allem habe ich mich gestern für morgen Brouwersdam entschieden.

  • maju1013
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    • 2. Juni 2026 um 09:52
    • #8

    Ich bin zur Zeit auf Fehmarn, die Vorhersage wird teilweise drei mal täglich korrigiert.

    Was ich auch nicht verstehe sind die Temperaturangaben von Windfinder, die sind in der Regel 4-5 Grad niedriger als es tatsächlich ist.

    Ich hatte allerdings auch Tage wo nichts gemeldet wurde und Nachmittags blies ein strammer Ostwind.

  • gotoh2o
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    • 2. Juni 2026 um 10:20
    • #9

    Naja, bei Windfinder bist Du aber auch selbst Schuld... für heute hatte wieder Kachel recht, WetterOnline katastrophal falsch wie so oft - mich interessierte Regen.


    "Eigentlich kann man für die nächsten Tage nur abschätzen..."

    Kommt auf die Großwetterlage an. Manchmal wie bei Hochdruck kann man schon Tage zuvor planen. Es darf keine Wetterwechsel geben.

  • Blitz
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    • 2. Juni 2026 um 10:43
    • #10

    Dass jetzt wo wir seit Tagen Gewitterluft haben über die Windvorhersage gemeckert wird, ist mir schon klar. Es gibt Warnungen örtlich mit Sturm und Starkregen, aber es hat seit 13 Tage Flaute und es hat seit 13 Tage nicht mehr geregnet.

  • Hifly666
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    • 2. Juni 2026 um 12:33
    • #11
    Zitat von maju1013

    Ich bin zur Zeit auf Fehmarn, die Vorhersage wird teilweise drei mal täglich korrigiert.

    Was ich auch nicht verstehe sind die Temperaturangaben von Windfinder, die sind in der Regel 4-5 Grad niedriger als es tatsächlich ist.

    Ich hatte allerdings auch Tage wo nichts gemeldet wurde und Nachmittags blies ein strammer Ostwind.

    Windfinder ist auch so eine Sache, das mit dem ständigen korrigieren nervt. Letztes Mal auf Fehmarn waren aber die Prognose vom Windfinder besser als vom Dänen. Kommt selten vor.

  • maju1013
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    • 2. Juni 2026 um 13:58
    • #12

    Ja,

    ich bin ja auch bei allen möglichen Wetterdiensten unterwegs, aber die sind halt auch oft daneben.

    Zuhause nutze ich ausschließlich Wetteronline da ich auch Modellflieger bin und die Windstärke und Richtung wichtig sind, da ist die Vorhersage auch echt für 2-3 Tage zu gebrauchen.

    Das einzig Positive ist das mich eine leichte Sommergrippe erwischt hat und ich momentan sowieso nicht aufs Wasser kann, aber wir sind ja noch zwei Wochen hier und eventuell ballert mal ein ordentliches Tief über die Insel.

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    • 2. Juni 2026 um 19:39
    • #13

    Hmm, ich muss dem TO leider voll zustimmen. Ich bin auch der Meinung, dass die Windvorhersagen vor etwa >5 Jahren deutlich zuverlässiger waren.
    Ich bin vor 2 oder 3 Wochen kurzfristig Sonntag Abend nach Hanstholm gefahren, weil für Montag durchgehend ca. 24 Kn und Dienstag ca. 21 Kn angesagt waren.
    Montag früh war dann noch etwas Wind, nach dem Frühstück war dann das 4,5er schon zu klein, mittags war 5,5 zu klein und der Dienstag war auf 7 Kn zusammengebrochen.
    Leider kein Einzelfall.

    Mal ist Windfinder „besser“, mal einer von den Dänen, aber insgesamt kann man sich nicht mal mehr einen Tag vorher halbwegs drauf verlassen.
    Gilt für Hanstholm genauso wie für Heiligenhafen.
    Ich weiß nicht, ob es an schlechteren Modellen und Daten liegt oder daran, dass das Wetter früher einfach auch stabiler und damit besser vorhersehbar war. Vor 10 Jahren gab es mehr oder weniger häufig mal 5-7 Tsge NO am Stück in der Lübecker Bucht, das gab‘s schon Jahre nicht mehr 🤷‍♂️

  • Hifly666
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    • 2. Juni 2026 um 19:42
    • #14

    Das gute Windtage weniger geworden sind empfinde ich auch so, möchte aber nicht den Wetterbericht dafür verantwortlich machen.

  • gotoh2o
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    • 5. Juni 2026 um 18:23
    • #15

    Wenig gute Windtage ? Dafür gibt es doch Windsurfer LT und Co mit großem Segel und recht flexible Arbeitszeiten, dann kann man sich vor potenziellen Tagen net mehr retten :) .


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    Für Wellenreiten hierzulande würde ich behaupten, dass es mehr geworden ist.


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  • Hifly666
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    • 5. Juni 2026 um 21:12
    • #16

    Gute Windtage hängen nun mal nicht von Material ab und davon sind es weniger geworden. Auch wenn man das beste draus macht.

  • URi
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    • 6. Juni 2026 um 10:29
    • #17
    Zitat von harros surfjoker

    ... nutze auch mehrere Apps und es muss auf allen die gleiche Tendenz sein... Und wenn ich gehe, dann immer mit Ausrüstung, um nach oben oder unten noch etwas anpassen zu können, ...

    Ja, und dann guckst du auf Windy, da hast du mehrere Vorhersagemodelle direkt untereinander. Leider stellt man da fest, dass maximal an 1 von 10 Tagen die Vorhersagen so ähnlich sind, dass man losfahren könnte, ohne doppelt und 3-faches Surfmaterial. Diesen Luxus habe ich seit dem Verlust meines Bullis vor 3 Jahren leider nicht mehr ;( . So gab es viele km für wenig surfen. Hab ich keinen Bock mehr drauf und auch job- und familienbedingt keine Zeit mehr. Resultat Surftage in diesem Jahr = 0, Surfabo abbestellt ... :(. Ich hoffe ein bisschen auf die Rente in 2 Jahren.

    Wasserqualität Niedersachsen : http://www.apps.nlga.niedersachsen.de/batlas/index.php?p=k

  • B123
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    • 6. Juni 2026 um 16:15
    • #18

    Vileicht El Nino?

  • newt3
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    • 8. Juni 2026 um 10:24
    • #19

    es hilft meines Erachtens einfach täglich reinzuschauen.

    ist in 2-5 Tagen Wind zu sehen schaut man sich im laufe des Tages und auch des nächsten an ob diese Prognose hoch oder runtergeht. Bei einer Prognose die runtergegangen ist, hast du die Tendenz dass es vermutlich noch weiter runtergeht, bei einer Prognose die hochgeht darf man optimistisch auch noch ein Segel kleiner als die Prognose vermuten läßt mitnehmen.

    Desweiteren hilft es für Ostsee und dortige Boddenspots mal nicht nur einen Spot im Windfinder anzuschauen sondern einen 'östlichen' und einen 'westlichen'. um in Ostdeutschland zu bleiben: Zwischen Wismar und Usedom zum Beispiel hat es ja ein paar Stunden zeitlichen Versatz was typischen Westwind angeht. auch macht es Sinn zu schauen ob der Wind es überhaupt ganz noch Osten schafft oder eher nicht (was dann im westen heißt dass es wohl auch nicht so heftig wehen wird).

    Beim Windfinder kannst du neben den reinen Zahlen dir auch die Windkarte anschauen (oben links steht "Karte"). Da gibts dann ebenfalls eine ForeCast (3 stundenweise) und superforecast (stundenweise). Sprich es läßt sich am selbigem Tag dann halbwegs gut abschätzen wann der Wind wirklich zunimmt.

    Beim Windfinder hast du in der APP den Superforecast glaub nur in der Bezahlversion - da hilft es dann die Webseite zu nutzen da ist der Superforecast nämlich gratis. Dem Smartphone beibringen dass man trotz installierter app die Webseite noch nutzen kann ist also durchaus sinnvoll.

    Windrichtung ist auch ein Thema. Wenn du für diesen oder jenen Spot windrichtungsmäßig weiß, ob du die Zahl in der Prognose eher auf- oder eher abrunden mußt und auch die Dauer des Windes kann je nach Richtung mal deutlich verlängert sein - das sind dann aber wirklich spotbedingte Erfahrungswerte (wenn du oft dort bist. oder halt mal wirklich einen Local fragen)

    "Vor 10 Jahren gab es mehr oder weniger häufig mal 5-7 Tsge NO am Stück in der Lübecker Bucht, das gab‘s schon Jahre nicht mehr"

    09.06-13.06.2023, also 5 Tage in Loissin ordentlich ONO Wind gehabt (für 100 Liter und 5.3 bei ca 75kg...es waren auch welche mit 4.7 und 4.4 draussen aber dann alt nicht den ganzen Tag). Ich meine der Wind wäre auch noch mindestens einen Tag länger gegangen. 04.09-07.09.2024 (4 Tage)ONO , 100 Liter 5.8m²/6.7m². Das wird in der Lübecker Bucht windmäßig auch angekommen sein.

    Klar du sprachst von "häufig mal" das sind jetzt Einzelbeispiele aber obs früher wirklich "häufig" war?

    Ich bin grundsätzlich dazu übergegangen mir für jeden surftag aufzuschreiben: datum, spot, Board, Segelgröße/n, Windrichtung, ungefähre Windstärke (in knoten) und bei den Boards wo ich unterschiedliche Finnen reinpacke auch die Finne, (und wenn das setup mal nicht hingehauen hat ein etwas zu klein oder etwas zu groß danebenschreiben macht auch sinn). willst du das noch besser notierst dir noch die Zeiten und ob der Wind vielleicht mal 1, 2 Stunden länger gehalten hat als angesagt (wenn das dann eine bestimmte Windichtung war und du das beim nächsten mal wieder so feststellst läßt es vielleicht hoffen, dass es bei der Windrichtung an diesem Spot meistens so ist)

    Am Ende muss man vielleicht auch feststellen, dass die eigenen Ansprüche steigen. Sprich wenn du nur losfährst wenn "sicher" wind ist, fährst du vielleicht heute seltener los als früher oder hast weniger Tage die du für's Surfen unterwegs bist. Vielleicht solltest aber von damals mal die Tage abziehen wo eben flaute war, du umsonst am Spot warst, das große Segel noch zu klein war, oder das Zeitfenster einfach ärgerlich kurz.

    Gehts vom Binnenland in den Norden get entscheid ich oftmalls wirklich erst frühmorgens bei Abfahrt wo es konkret hingeht (reicht mir der größte Binnensee Deutschlands, gehts höher an einen Bodden und eher westlich oder östlich oder gehts nach Rügen(wo es bei knapper prognose eben nochmal windsicherer ist). Hilfreich ist(Camping) zu wissen wo du wann ohne Buchen unterkommst.

  • jensemann
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    • 8. Juni 2026 um 16:39
    • #20

    Für morgen (Ostsee/Fehmarn) wieder das gleiche Spiel und riesige Differenzen zwischen dem Dänen (FCOO Sejladsudsigt) und der Windfinder-Superforecast: Der Däne scheint hier die Daten häufiger zu aktualisieren und so ist einmal mehr eine ursprünglich gute Windvorhersage mehr oder minder pulverisiert...Ganz so flexibel sind dann doch die Wenigsten. Hatte mich gefreut, aber so bleibt der Kofferraum wohl doch lieber mit der MTB-Ausrüstung bestückt. Die Saison bislang sehr sehr bescheiden und irgendwie rückt das Hobby Surfen dadurch immer mehr in den Hintergrund und mutiert langsam zu einem reinen Urlaubshobby. Gefällt mir NICHT!

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