Posts by Killefit

    Sowas kenne ich auch von der North Race Base. Tendon-Fuß, der erstmal sehr solide wirkt, da das Oberteil mit dem Pin aus einem Stück gedreht ist (wie bei Chinook). Aber wehe, man schaut mal unter den Fuß. Gibt einige, die zumindest optisch baugleich aussehen.

    Die Angabe bei Spinout ist aber widersprüchlich.
    Artikelbezeichnung: "Original Boge Powerjoint M10"

    Beschreibung: "Original BOGE Powerjoint Gelenkgummi für Windsurf Mastfüsse mit je einem M8 Innengewinde pro Seite"


    ...ansonsten haben "roam" ziemlich viele Varianten, hab ich gerade gesehen. Kennt jmd die?

    Roam ist eine ziemlich neue Zubehörmarke, ich meine ein Ableger von torq Boards (Wellenreiter). Die gibt's erst seit 2 Jahren, oder so. Hab' 'ne Surfboardsocke von denen, die ist gut, die normalen Bags von denen kenne ich nicht.

    Edit: yep, im Impressum gleiche Adresse wie bei torq Boards :-)

    Wollte auch einfach nur wissen, welche Probleme aufgetreten sind, da ich überlege eventuell einen von der Station gebraucht für den Junior zu kaufen. Aber Windsurfboards speziell.

    Hab' im Bekanntenkreis auch ein paar Leute, die mit F2 Windsurfboards Haltbarkeitsprobleme hatten. F2 Rodeo delaminiert, F2 Barracuda delaminiert, F2 Barracuda Laminat um Finnenkasten gerissen (ohne Grundberührung o.ä.).

    Insgesamt schon überdurchschnittlich viele "Defekte", wobei bei einem der "Betroffenen" z.B. auch ein Fanatic Grip recht schnell delaminiert war, und von Fanatic Boards habe ich auch schon einige haarsträubende Sachen mitbekommen.

    Meine diversen RRD, die ich ab Mitte der 2000er gefahren bin, wurden aber zwischen den Schlaufen auch alle weich, obwohl ich ein Leichtgewicht bin und die Board auch fahrerisch nicht hart beansprucht habe.

    Bei uns wechseln daher immer mehr auf Customs. Ich selbst auf Witchcraft, diverse Bekannte auf Flikka, Windflüchter, Puls, Wark. Die kann man sicher auch kaputt bekommen, aber solche "Standarddefekte" habe ich bisher bei keinem mehr gesehen.

    Genau das meinte ich oben, man kann von Aussen nicht erkennen, ob die Verklebung und das Insert selbst noch in Ordnung sind.


    Auch eine Schwachstelle, aber halt eine andere wie bei Tendon Löchern.

    Richtig, aber bei den Bohrungen der Tendons kann man in ein paar Minuten nachschauen, den Zustand checken und ggfs. tauschen.

    Wenn beide Systeme Schwachstellen haben, nehme ich lieber die in Kauf, die ich prüfen kann.

    Der Einsatz war nicht magnetisch, und sehr leicht. Auch den X-ray lasst vermuten das es "leichtmetall" ist ! In das Bild ist den aufbau gut zu erkannen :

    • Niro mastfuss (von eine alte F2 Sputnik)
    • Alu gewinde einsatz (hier M8)
    • Stabile kunsstof, vermutlich PA mit glasfaser
    • Rubber
    • Kunsstoff "sicherungs" band

    300003227138-2 b (1).jpg

    Was man nicht so alles in den Röntgenraum schiebt, wenn wegen Covid die OPs abgesagt werden :D

    Aber auch schön zu sehen, dass es gerade mal 4 Gewindegänge sind, die alles halten.

    Diese "Boge" joint hat Gewindeeinsatze von Alu ! Nach lange dauer in salz wasser darf das so stark oxidieren, das der umspritzt Kunsstof kaputt gedruckt werd. Dan kan es passieren das die ganse einsatz ausbricht, auch die Sicherungsband hilft dan nicht mehr ! Ist mir mal passiert mit eine 20 Jahre alte joint ! Von Aussen ist da nichts zu erkennen, darum auch hier jeden 4 Jahre oder so wechslen !

    jaarstempel.jpg

    boge_1.jpg

    boge_2.jpg

    Danke, dann hab' ich mich doch nicht getäuscht. Sei mal dahingestellt, ob es bei allen so ist oder immer noch so ist, aber man kann zumindest bei einem fertigen Mastfuß nicht reinschauen. Mehr als die Oxidation würde mich noch sorgen, dass das Gewinde von so einem Europin ja nicht mal 10mm tief in dem Joint sitzt. Wenn das Innengewinde dann nicht aus Stahl, sondern aus Alu ist, bleibe ich doch lieber beim Tendon, und zwar bei einem mit geschraubten Bolzen, damit ich alle paar Monate den Zustand selbst checken kann.

    Ich wollte den Thread zum Tendon-Tausch nicht kapern, aufgrund meiner wiederholten Defekte an den Bohrungen solcher Tendons überlege ich aber tatsächlich zu Powerjoint Mastfüssen zurückzukehren.

    Ich hatte mir bereits im Frühjahr eine Ascan Base Pro als Reserve gekauft und die macht eigentlich einen sehr guten Eindruck. Sie hat 10mm Gewinde, die Base sieht nach faserverstärktem Kunststoff aus, ist recht dickwandig und die Verbindung zwischen Baseplate und Joint sieht auch durchdacht und solide aus. Soweit die Theorie.

    Hat jemand praktische Erfahrungen mit der Ascan Base Pro oder der wohl praktisch baugleichen Ascan Base Boge? Lohnt der Aufpreis für einen original Boge Joint?

    Mir geht rein um Haltbarkeit (=Sicherheit), nicht um die Handhabung.


    VG,

    Stefan

    was ist mit dem ehemals Surfline Munich Titanium Mastfuß, der jetzt von Phantom vertrieben wird - wissen wir etwas über seine Haltbarkeit/Stabilität?


    https://www.phantom-windsurfing.com/mast-base

    Hab' vor Jahren, als der ganz neu rauskam, in Heiligenhafen einen getroffen, bei dem der Tendon gleich bei der ersten Fahrt gerissen ist. Denke aber mal, dass sie das wohl inzwischen gefixt haben (oder es ein Einzelfall war).


    Finde den Tendon auch nicht optimal, aber es geht ja nicht nur um das Gelenk, sondern auch um den Rest drumherum. Für mich war die solide Konstruktion des Chinook One Bolt Tendon bisher der beste Kompromiss - aber halt ein Kompromiss.

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber die Gewindeeinsätze der Powerjoints sind doch aus Alu, oder? Sah zumindest bei den letzten (Boge) Powerjoints, die ich mal "nackt" gesehen hatte, so aus.

    Ich fand auch einige Konstruktionen der Baseplates sehr fragwürdig, daher war ich auf den Chinook One Bolt Tendon gewechselt.

    Die Schwachstelle der Bohrungen nervt mich auch, der Chinook One Bolt Joint wäre für mich eine Alternative, wenn ich wüsste, dass die Gewindeeinsätze stabil sind.

    Hab' heute auch meinen Mastfuß kontrolliert, weil's am Freitag nach Kapstadt geht.

    Sah äußerlich noch ganz gut aus und ist auch erst Anfang der Saison gewechselt worden, vermutlich max. 20 Einsätze, da ich noch andere Mastfüße habe.

    Das hätte wohl eine schöne Schwimmeinlage gegeben...


    Tendon.jpg

    Na ja, im Brandfall ist es ja nicht nur das Auto, sondern auch alles was drin ist - Dein Gepäck, Deine Segel, Deine Boards, Dein Campingequipment, Dein Bulli-Ausbau - DU SELBST...

    Muss jeder selbst wissen, wie hoch er das Risiko einschätzt. Ist genau wie bei den China-Standheizungen. Einige haben davor höllische Angst und würden sich nie so ein Teil einbauen, andere schauen sich die Technik an und sagen, da kann gar nichts passieren - zumindest nicht, wenn der Einbau fachgerecht ist, genau wie bei LiFePo4 Batterien.

    Das mit dem BMS und Abschalten der Batterie finde ich interessant. Wie funktioniert das? Haben die Zellen einen Eingang mit dem der Stromfluss reguliert werden kann?

    Gerade gesehen, dass das BMS am Minuspol ist.


    Benötige ich bei Verwendung eines BMS keine weitere Sicherung?

    Das BMS kann bei zu hohem Entladestrom, Überhitzung, etc. die Batterie vom Stromkreis trennen, dabei ist es prinzipiell egal, ob es am Minus- oder Pluspol sitzt.

    Aber auf jeden Fall werden Sicherungen gebraucht!!!

    Das ist bei einer LiFePo4 nicht anders, als bei jeder anderen Batterie.

    Die kann man noch im Gehäuse verbauen, das ist im Prinzip auch das sicherste. Bei normalen Batterien kann man das halt nicht, weil das Gehäuse geschlossen ist, da setzt man die Sicherung möglichst dicht hinter die Batterie.


    Bzgl. des Brandes, auf den c-bra verlinkt hat, ist es sicher schwer, die Ursache aus der Ferne zu ermitteln. Aber wie in dem Forum auch bereits erwähnt wurde, sieht es so aus, als wären die Zellen ohne Gehäuse betrieben worden und auch untereinander nicht isoliert, etc.

    Da die Gehäuse der Zellen intakt aussehen, würde ich zudem auch eher auf eine Brandursache außerhalb der Batterie tippen, z.B. durch Kurzschluß.

    Da wären wir dann bei:

    wenn ich mir manche selbstbauten in womoforen anschau dann sind manche extrem gut andere zum fürchen

    ...

    ich glaube viele machen sich keine vorstellung wie viel strom so ein teil liefern kann und was der strom anstellt wenn es unkrontolliert wird.

    ...

    Das ist aber unabhängig von der Batterietechnologie, auch mit einer Bleibatterie kann ich mein Auto abfackeln, wenn ich einen Kurzschluss baue.

    Mit einem Batteriepulser soll sich die Lebenserwartung verdoppeln bis verfünffachen. Wenn man jetzt von einer normalen Lebenserwartung von 12 Jahre ausgeht, sind 23 Jahre nicht ganz viel.

    Von einer "normalen Lebenserwartung" von 12 Jahren hab' ich bei Bleibatterien noch nie gelesen, eher von 6 Jahren. Das Doppelte finde ich schon beachtlich. Wobei üblicherweise wohl die Lebenserwartung angibt, wann die Kapazität auf 80% der ursprünglichen Kapazität gesunken ist. Wenn an Deiner 200Ah Batterie nur eine Kompressorkühlbox hängt und die tagsüber per Solar auch wieder geladen wird, ist die benötigte Kapazität auch nicht sooo hoch.

    Meine ca. 10 Jahre alte Gel 80Ah Gel Batterie hat in diesem Jahr auch noch problemlos für die Kompressorkühlbox und das Licht im Bulli gereicht, aber die Spannung ging dabei immer recht schnell auf ca. 12V zurück. Standheizung hab' ich noch gar nicht verbaut und der Victron MPPT Regler hat auch bei trübem Wetter noch für einen Refill am nächsten Tag gesorgt.

    Bei einer LiFePo4 ist der Spannungsverlauf viel konstanter und bricht erst kurz vor Kapazitätsende zusammen. Und das Kapazitätsende liegt halt nicht bei 40-50% der Nominalkapazität, sondern bei ca. 10%.

    Die Anzahl Zyklen wird bei Bleibatterien mit ca. 500-800 angegeben, bei LiFePo4 mit ca. 2000-6000. Dazu ist die Selbstentladung sehr viel geringer, d.h. auch bei längerer Standzeit halten LiFePo4 ihre Kapazität weitgehend und das verringert natürlich auch die Anzahl Zyklen.


    Letztendlich muss ich aber zugeben, dass das von meiner Seite aus sehr theoretisch ist. In der Praxis haben sich meine LiFePo4 Batterien noch nicht bewährt, das beginnt hoffentlich erst im kommenden Jahr. Aber das Basteln macht erstmal Spaß und die ersten Resultate sind vielversprechend und bestätigen die Theorien.

    Auf jeden Fall hat mich (zu) wenig Strom/Spannung im Womo immer genervt.

    ...und dann gehts zum sachverständigen, und für einen teil der SV ist "bastelei" natürlich gefundenes fressen...

    Nur mal aus Neugier: der Sachverständige ist in A das, was in D der TÜV ist? Der sieht sich bei euch die Bordelektrik an? Auch bei einem bereits ausgebauten und abgenommenen Womo? Bei uns macht der alle 2 Jahre noch 'ne Gasprüfung (zumindest, solange ihre Messmittel noch als zuverlässig und zulässig galten. Zuletzt wurden die als ungenügend und unzulässig klassifiziert, daher entfiel dann gleich die komplette Pflicht zur Gasprüfung :hammer:). Die Elektrik inkl. Batterie hat sich nie ein Prüfer angesehen.

    Hab' vor 30 Jahren mal Kommunikationselektroniker gelernt und mich immer für Dinge interessiert, die'n Kabel haben.

    Das Grundwissen ist daher schon vorhanden, Crimpen und Löten kein Problem, das ohmsche Gesetz kenne ich auch noch ;).

    Kfz-Elektrik ist immer noch'n bisschen was anderes, weil die Ströme halt hoch werden können. Etwas Ahnung sollte man schon davon haben, und vor allem sollte man vorsichtig und sorgfältig sein. Akkutechnik ist auch noch wieder ein anderes Feld, aber wenn man das Grundverständnis hat, kann man sich in die wesentlichen Sachen schon recht schnell einlesen. Sicher sollte das ganze natürlich sein, aber man muss es auch nicht überkomplizieren.

    Meine Batterien sind aber auch nicht für extrem hohe Ströme ausgelegt, weil ich z.B. keinen Wechselrichter betreiben will.

    Aber wenn man kompletter Elektrik- oder Elektroniklaie ist, sollte man davon besser die Finger lassen oder jemanden zu Rate ziehen, der sich damit auskennt.

    Wüsste nicht, was da groß passieren soll. Im Gegensatz zu LiIon Akkus brennen oder explodieren LiFePo4 Akkus nicht ab. Bei Kurzschluß, Überhitzung o.ä. ist die Batterie sicherer, als jede Bleibatterie, würde ich sagen, weil das BMS sie abschaltet. Und wenn ich sie selbst zusammengebaut habe, weiß ich wenigstens, ob die Kabel sauber verlegt sind und die Anschlüsse gut gecrimpt und verlötet sind. Hab' schon Bilder von Fertig-Batterien gesehen, wo die gleichen Komponenten mehr oder weniger einfach nur ins Gehäuse geworfen und mit jeder Menge Heißkleber fixiert wurden. Sieht von außen zwar erstmal professionell aus, das war's dann aber auch.

    (Auf den Bildern ist die 105er natürlich ohne Deckel zu sehen)