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Vorsorge bei kühlerem Wetter

  • David R-T
  • 9. Oktober 2024 um 08:56
  • David R-T
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    • 9. Oktober 2024 um 08:56
    • #1

    Ich lieg jetz leider zum ersten mal Kalt-surfbedingt im Bett. Ich war Freitag und Samstag bei anfangs gutem, Samstags mäßigem Wind jeweils etwa 5h auf dem Neusiedler See. Wir hatten Freitags Regen und so 12 bis 15 Grad. Nachdem der See immer wenig Wasser hat und ich am Samstag auf dem Foil unterwegs war, musste ich weit hinaus gehen, daher hab ich die Pausen eher ausgelassen. D.h. Morgens um 10 rein in den 6/4er Neo, nass machen, und um 15 oder 16:00 raus aus dem Wasser und erst mal abriggen und weg räumen, man will ja nicht noch mehr Wäsche im Regen nass machen. Dann Tuschen umziehen und leider beim Camping von unten her in der Nacht kalt bekommen (bin mehrmals aufgewacht weil es zu frisch untenrum war). Jetzt hab ich eine anständige Blasen Endzündung, Fieber, gereizten Darm. Der 6/4er Neo ist echt warm und hat mich schon auf zahlreichen Einsätzen selbst mit Schnee am Strand gut geschützt. Dauerhaft feuchte Umschläge und dann auch noch eine kalte Nacht, mag der Körper dann aber doch nicht so gerne. Gefroren hab ich eigentlich nur in den Pausen an Land. Aber wer will sich da den Neo schon ausziehen um das kalte, nasse Ding eine Stunde später wieder anzulegen? Schuhe ebenfalls.

    Was habt ihr für Strategien, um solche langen regnerischen Tage besser zu überstehen? So einen Neopren Umhang hab ich. Hilft, kann das Problem aber nur mildern. Die Schuhe hab ich auch mal ausgezogen und mir zwei paar dicke Socken mit Restwasser aus dem Neo nass gemacht (half auch, war aber auch ein arger Kompromiss). Für kurze Sessions von zwei bis drei Stunden bei Hack (eher der Winter Standard bei uns) hilft warmer Tee in den kurzen Pausen sehr gut.

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    • 9. Oktober 2024 um 09:23
    • #2

    ich limitiere in diesen Bedingungen einfach die Zeit.

    2,5-3 h, möglichst am Stück und dann raus.

    Am Ufer möglichst schnell meinen Neoprenmantel drüberziehen und die Neoprenschuhe aus.

    Dann abbauen und schnell Duschen/baden (wenn es wirklich kalt war).

    ich bin doch nicht beim Militär. Das ist alles nur Sport, nicht mehr, nicht weniger.

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    • 9. Oktober 2024 um 09:25
    • #3

    Warmes Wasser aus der Camping-Dusche in Neo und Schuhe in den Pausen, die in dieser Jahreszeit auch nur kurz und selten stattfinden.

    Dusche von Naturbummler hält heißes Wasser aber schon ein paar Stunden warm.

    Camping ist um diese Jahreszeit schon unkomfortabel. Womo mit Standheizung oder FeWo.

    Länger als 2-3h surfe ich jetzt nicht mehr.

    Und danach sofort raus aus dem nassen Zeug.

  • blinki-bill
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    • 9. Oktober 2024 um 09:28
    • #4

    Ich finde das sollte ein separates Thema werden.

  • Aleksandros
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    • 9. Oktober 2024 um 10:01
    • #5

    Krank wird man aber in der Regel nicht durch kälte als Auslöser, sondern durch Bakterien oder Viren. Ich würde vermuten, dass du evtl. vorher schon was ausgebrütet hast, was durch die Auskühlung in der Nacht befördert wurde.....

    Waiting for wind, is better than waiting for nothing :)

  • britzise
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    • 9. Oktober 2024 um 11:34
    • #6

    Wir nehmen manchmal diese Wärmepads mit, die man immer wieder in Wasser kochen kann und dann knickt. sind super um Hände und Füsse nach der Session wieder rasch warm zu kriegen. (oder auch mal kurz in den Neo stecken ;)

  • User794
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    • 9. Oktober 2024 um 11:40
    • #7

    Aus dem Radsport kenne ich auch, die Füße vorher mit Pfeffersalbe einzureiben... ?

  • dominik49
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    • 9. Oktober 2024 um 11:56
    • #8
    Zitat von David R-T

    Ich lieg jetz leider zum ersten mal Kalt-surfbedingt im Bett. Ich war Freitag und Samstag bei anfangs gutem, Samstags mäßigem Wind jeweils etwa 5h auf dem Neusiedler See. Wir hatten Freitags Regen und so 12 bis 15 Grad. Nachdem der See immer wenig Wasser hat und ich am Samstag auf dem Foil unterwegs war, musste ich weit hinaus gehen, daher hab ich die Pausen eher ausgelassen. D.h. Morgens um 10 rein in den 6/4er Neo, nass machen, und um 15 oder 16:00 raus aus dem Wasser und erst mal abriggen und weg räumen, man will ja nicht noch mehr Wäsche im Regen nass machen. Dann Tuschen umziehen und leider beim Camping von unten her in der Nacht kalt bekommen (bin mehrmals aufgewacht weil es zu frisch untenrum war). Jetzt hab ich eine anständige Blasen Endzündung, Fieber, gereizten Darm. Der 6/4er Neo ist echt warm und hat mich schon auf zahlreichen Einsätzen selbst mit Schnee am Strand gut geschützt. Dauerhaft feuchte Umschläge und dann auch noch eine kalte Nacht, mag der Körper dann aber doch nicht so gerne. Gefroren hab ich eigentlich nur in den Pausen an Land. Aber wer will sich da den Neo schon ausziehen um das kalte, nasse Ding eine Stunde später wieder anzulegen? Schuhe ebenfalls.

    Was habt ihr für Strategien, um solche langen regnerischen Tage besser zu überstehen? So einen Neopren Umhang hab ich. Hilft, kann das Problem aber nur mildern. Die Schuhe hab ich auch mal ausgezogen und mir zwei paar dicke Socken mit Restwasser aus dem Neo nass gemacht (half auch, war aber auch ein arger Kompromiss). Für kurze Sessions von zwei bis drei Stunden bei Hack (eher der Winter Standard bei uns) hilft warmer Tee in den kurzen Pausen sehr gut.

    War dort am Sa Nachmittag mit 4/3 und barfuss. Etwas früher wäre besser gewesen.

    Wenn er temperaturmäßig nicht einwandfrei geht, kürzere Sessions als drei Stunden.

    Pausen an Land nur unter der Voraussetzung, dass man sich aufwärmen kann. Egal, ob Neo angezogen bleibt oder nicht.

    Voraussichtliche Intensität am Wasser berücksichtigen - wirkt sich stark auf Körpertemperatur aus.

  • franz s
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    • 9. Oktober 2024 um 12:18
    • #9

    Strategie für kalte Tage:

    Qualität vor Quantität.

    Wenn es kalt wird, gehe ich nur mehr bei wirklich guten Windbedingungen aufs Wasser.

    Bei Kälte Dümpeln macht keinen Spaß.

  • harros surfjoker
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    • 9. Oktober 2024 um 12:51
    • #10

    Dryrobe anziehen in den Pausen und beim Umziehen und im Windschatten vom Auto bleiben. Gehe zwar barfuss bis nach unter 10 Grad, aber die Bedingungen müssen so sein, das man gut in Bewegung bleibt und nicht herum steht. Keine Pausen, wenn die Session rum ist, ist Schluss, erst umziehen, dann abbauen...

  • dominik49
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    • 9. Oktober 2024 um 13:00
    • #11
    Zitat von harros surfjoker

    Dryrobe anziehen in den Pausen und beim Umziehen und im Windschatten vom Auto bleiben. Gehe zwar barfuss bis nach unter 10 Grad, aber die Bedingungen müssen so sein, das man gut in Bewegung bleibt und nicht herum steht. Keine Pausen, wenn die Session rum ist, ist Schluss, erst umziehen, dann abbauen...

    Zu Dryrobe Advance V3 heisst es vom Produzenten, dass man eine Nummer kleiner nehmen sollte, wenn man sie nicht zum drin umziehen nimmt.

    Wie sieht es aber mit der Gräßenwahl aus, wenn man sie über 5er Neo und allenfalls Prallschutzweste und Hüftrapez anzieht?

  • harros surfjoker
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    • 9. Oktober 2024 um 14:04
    • #12

    Hab bei 1,95 die XL Variante, prallschutzweste hab ich nicht und Trapez ziehe ich vorher aus bzw kann beim Pausemachen dran bleiben. Im Alltag trag 8ch das Ding nicht...

  • User794
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    • 9. Oktober 2024 um 14:15
    • #13

    Mit 1,92 und 93kg trage ich XL nur zum Umziehen.

    Ginge auch mit Prallweste als Umhang.

  • David R-T
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    • 9. Oktober 2024 um 14:20
    • #14
    Zitat von franz s

    Strategie für kalte Tage:

    Qualität vor Quantität.

    Wenn es kalt wird, gehe ich nur mehr bei wirklich guten Windbedingungen aufs Wasser.

    Bei Kälte Dümpeln macht keinen Spaß.

    Naja beim Foil bin ich gerade erst beim lernen. Da brauch ich keine 20kt. Es braucht fast keine Kraft und doch wird man beim lernen regelmäßig nass. Und dann muss man am Neusiedlersee vom Strand Camp fast einen Kilometer hinaus gehen um den 85er Mast sicher frei zu bekommen. Daher bin ich halt länger geblieben als gesund gewesen wäre. Freitag war mit dem 76er Futura und 7.3er zwar auch länger, aber mit reichlich power hab ich mich eigentlich nie kalt gefühlt. Macht Dryrobe echt so viel aus, ist das echt gut? 190 Kröten sind schon sportlich für einen gefütterten Umhang.

  • blinki-bill
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    • 9. Oktober 2024 um 14:26
    • #15

    Erstmal gute Besserung David R-T

    Was da falsch gelaufen ist hast du dir im Grunde ja schon selber beantwortet. Aus der Distanz betrachtet denke ich, dass du dich überfordert hast und sich dein Körper im Anschluss abends und nachts nicht davon erholen konnte, weil er damit beschäftigt war, dich warm zu halten. Ein bisschen kenne ich das, wenn ich zu lang auf dem Wasser war, dann bin ich anschließend so schlapp, dass mir kalt wird und ich mich krank fühle. Da hilft nur Ruhe und vor allem Wärme.

    Die meisten guten Tipps stehen ja hier schon. Ich gehe bei kalten Temperaturen maximal ca. 2 Stunden Windsurfen. Sollte das doch mal länger dauern wird eine sehr kurze Pause eingelegt. Denn ist der Kreislauf erstmal runter, wird es schnell kalt. Und man bekommt den nassen Neo nicht mehr mit dem Körper angewärmt. Zudem surft man schlechter.
    Sollte ich doch mal eine Vor- und Nachmittagssession einlegen, ziehe ich den Neo aus und später wieder an. Das ist nicht so schlimm, wenn man 2 Satz Unterzieher hat, die dann beim 2. mal trocken und warm sind. Das mach ich im Winter nicht, aber 12 bis 15 Grad sind ja noch nicht so richtig kalt.

  • User794
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    • 9. Oktober 2024 um 14:49
    • #16

    Ich ziehe auch nie einen nassen /feuchten Anzug oder Schuhe an. Habe alles mehrfach... ?

  • Surf-Smurf
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    • 9. Oktober 2024 um 18:19
    • #17

    Bei mir das gleiche: Nicht länger als 2-2,5h draußen bleiben! Mit 58 brauche ich definitiv ein schnelle und intensive Aufwärmung danach. Raus aus den Klamotten, auch wenn man in dem Moment noch Hitze verspürt. Man merkt erst unter der Dusche wie kalt man eigentlich geworden ist.

    Wenn die Surfsession über 2,5h geht merke ich wie ich auskühle und vor allen Dingen kalte Füsse bekomme. Am schlimmsten wenn dann noch viel Dümpeln für den Rückweg dazu kommt 8o

    Ich frage mich aktuell wie man die Füsse warm halten kann... ja und natürlich ziehe ich Schuhe an. Aber man steht ja oft im Wasser mit den Füssen und von oben läufts eh gerne nach.

    Wie war das mit der Pfeffersalbe? Ernst gemeint? Wärmere Füsse würden schon helfen :/

  • Mandy
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    • 9. Oktober 2024 um 18:20
    • #18

    Geht auch jemand von euch im Winter mit nem Trockenanzug raus oder ist der zum Windsurfen zu unpraktisch?

  • User794
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    • 9. Oktober 2024 um 18:26
    • #19

    Ich trage entweder 7mm C- skins oder Atans Hot Wave mir 6,5mm. Bei beiden läuft kein Wasser nach.Aber noch reichen 5mm C-Skins..

    Pfeffersalbe wärmt tatsächlich. Mit Wasserkontakt sogar noch 2 Tage späte. z. B unter der Dusche.. ? . .

    Aber Vorsicht : Am besten mit Handschuhen einreiben und weg von den Augen...

  • Surf-Smurf
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    • 9. Oktober 2024 um 18:33
    • #20
    Zitat von Mandy

    Geht auch jemand von euch im Winter mit nem Trockenanzug raus oder ist der zum Windsurfen zu unpraktisch?

    Mein älterer Nachbar berichtete mir von seinen Winter-Trockenanzug Tagen....und meinte, die wären dann verboten worden, weil die reißen konnten und man dann abgsoffen ist wie ne volle Badeente. Mehr weiß ich nicht dazu.

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