oder umgangssprachlich und kontextbezogen schlicht mehr Kauf von Material durch einen konkreten typischerweise Endverbraucher
Das Aus für Surfshops? Direktvertrieb von großen Marken prognostiziert
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Sorry... Für manche Begriffe gibt es halt auch Definitionen.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. ...sagt die KI. Und die hat ja bekanntlich immer recht.
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Sorry... Für manche Begriffe gibt es halt auch Definitionen.
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Du kannst auch die Definition vom Duden nehmen, wenn das für dich seriöser ist: https://www.duden.de/rechtschreibung/Investition
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Sorry... Für manche Begriffe gibt es halt auch Definitionen.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Einen Gewinn oder mehr Geld. Ein Gewinn kann auch Lebensfreude sein.
*Duck und weg*
Nach deiner Definition wären Konsumgüter (Auto, Handy, Surfequipment,...) Investitionen, was einfach falsch ist.
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wie wäre es zurück zum Thema zu kommen
Fachbegrifflichkeiten und Wirtschaftsstudium in eigenen Thema fortführen
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Ich halte das wie einige Parteien nach Wahlen, wenn ich Surf Sachen kaufe, dann hat mein Konto dazuverloren

Solange ich in den Direktvertriebsshops verlässliche und vertrauenswürdige Personen kenne und finde, mit denen man über Anforderungen und Materialqualitäten seriös diskutieren kann, wäre Direktvertrieb für mich OK.
Letztendlich ist das eine Kostenfrage und Frage der Größe der Branche, ob sich Shops und "Showrooms" noch lohnen - wohl eher nicht.
Bei Amazon schicke ich ca. 30 Prozent zurück, was bei Surfsachen problematisch und auch teuer werden könnte - für beide Seiten, auch wegen der Rücktrittsmöglichkeiten, falls das mit Online Handel verbunden ist.
Daher folgt für mich aus Direktvertrieb verlässliche hohe Qualität, was ich begrüßen würde.
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Was ein Direktvertrieb einer Marke aus dem Ausland bedeutet, haben ja einige Leute aus dem Forum schmerzhaft erfahren müssen: Gong, Phantom, um mal 2 zu nennen.
Zuerst folgt nämlich der Rückversand auf Kosten des Kunden. Verschick mal ein Board nach Frankreich als Privatmann, oder Slowenien, Polen. Erstmal einen Spediteur finden und dann noch bezahlen können, oder wollen.
Wie die Marken das ausgesessen haben, können diejenigen ja gerne mal erzählen.
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Ich hab mich in den 90ern sehr über kleine Händler, große Händler, Großhandel etc geärgert, jeder wollte gefühlt seine 10% auf seiner Ebene und beim Hersteller kamen nur 20% an.
Sowas gab es im Sozialismus nicht. Da war die Händlermarge sehr begrenzt. Der Hersteller bekam den Löwenanteil und nicht nur einen Bruchteil.
Da erschien der Online-Handel neben dem Werksverkauf als Lösung des Problems. Der Hersteller bekam wieder mehr und die ganzen Händler-Ebenen dazwischen entfielen und für den Kunden wurde es billiger und es gab viel mehr Auswahl. -
Die Marge ist hier auch sehr begrenzt, weil irgendsoein hirnloser Händler mal angefangen hat, mit Rabatten um sich zu werfen. Davon fühlten sich dann so Manche inspiriert, das noch bis zum Umfallen zu toppen.
Die Ergebnisse davon sehen wir dann auch hier im Thread.

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das Thema mit Rabatten und Herstellkosten hatten wir ja schonmal.
Denke auch der kleinste Anteil an Margen dürfte der lokale Fachhandel haben.
Distributor oder Importeuer (falls es über diese Struktur geht) langt sicher mehr zu und am meisten dürfte bei der Marke/Hersteller verbleiben.
Bei Marken die eine zählbare größere Menge an Boards in den Markt drücken bekommen bei Cobra so ein Board für +/- 150,00 Euro gebacken,... Listenpreis dann 2500,00 Euro.
Bin kein Insider sondern rein gefühlsmäßige Einschätzung da es in anderen Branchen die ich kenne ähnlich gelagert ist. -
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Naja 150 halte ich für nicht umsetzbar. Alleine das Material, besonders wenn es Kohle sein soll (was ja derzeit fast überall verbreitet eingesetzt wird). Kohle ist für alle selber Bauer schon ein sehr deutlicher Kostenfaktor, neben dem Epoxy. Taiwanesen bekommst, wenn sie handwerklich etwas können, auch nicht mehr geschenkt und es ist schon einiges an Handarbeit da drinnen. Also wohl sehr deutlich ++ statt +/-
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Thailandesen
sind's bei Wassersportbrettern überwiegend. -
Dass ein Shop oder local Dealer auch meine bevorzugte Einkaufsquelle wäre solle klar sein.
Aber wenn die Alternativen gar keine Einkaufsmöglichkeit / Markensterben oder Direktvertrieb/Online sind, dann notgedrungen letzteres.
Auch wenn einige Shops an speziellen Spots überleben würden, die haben nicht das Sortiment, was ich gerne kaufe.
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Für alles außer Segel (Gun ausschließlich seit > 20 Jahren) bin ich früher zu meinem "local" shop gegangen. Der ist - immer noch - in Roermond, NL. Dort gabs immer genug Angebot, Auslauf-/Neu- und Gebrauchtboards, Gabelbäume in allen Größen, und auch sonstige hardware. Hab nie ein board online gekauft. Inzwischen hat dieser shop außer Neos nur noch wenig windsurf stuff, dafür umso mehr Wing Produkte. Folglich war ich dort die letzten 4 Jahre nicht mehr. Bestellen würden sie natürlich alles. Neuware zum Quasi Neu-Preis. Bei den Online-Preisen leider keine Option.
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Das nimmt aber auch manchmal merkwürdige Ausmaße an. Da will ein Shop die Bestellungen von 2027er Severne Material bis Ende Juni haben. Lieferung dann im Oktober. Ungesehen gekauft. Das muss Markentreue sein. Nach dem Motto: Passt schon.
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Niemand hält sich mehr ein großes Lager um am Ende des Jahres riesen Rabatte raushauen zu müssen um den liegen gebliebenen Kram noch an den Mann zu bringen. Die Zeiten sind seit Jahren vorbei. Wer den neuesten Scheiß haben will kommt um eine rechtzeitige Vorbestellung nicht herum. Und selbst dann ist man nicht vor Teamfahrern sicher die dein bestelltes Material bekommen, siehe Speedster Evo 🫣
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NP Evo - künstliche Verknappung um Begehrlichkeit zu wecken

Und dann im Herbst/Winter mit 50% Rabatt raushauen
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Guten Morgen,
jetzt gebe ich auch mal meinen Senf zum Thema dazu. 😄 Einen kleinen Seitenhieb kann ich mir allerdings nicht verkneifen.
Vielleicht sollte man die Diskussion über die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen einfach auslagern – und zwar nur von Leuten führen lassen, die mindestens zehn Jahre ein Unternehmen alleine durch alle Höhen und Tiefen geführt haben. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Ich glaube, dann wäre die Diskussion deutlich kürzer. Diese Streitigkeiten über die genaue Bedeutung einzelner Begriffe kenne ich eher von Diskussionen mit meiner Teenager-Tochter – und das ist anstrengend genug. 😉
Zum eigentlichen Thema:
Wir hatten hier in Berlin 3,5 ernstzunehmende Surfshops. Und bevor jetzt jemand widerspricht: Das ist nur meine persönliche Erfahrung. Ehrlich gesagt trauere ich keinem davon auch nur eine Träne nach.
In dem einen Laden wurdest du immer zu dem beraten, was gerade im Regal stand. War es Tabou, dann war Tabou plötzlich das Maß aller Dinge. Ein Jahr später lag RRD im Laden und auf einmal war RRD das Nonplusultra. Fragtest du nach Starboard, hieß es sofort: "Bloß nicht, schlechte Qualität."
Im nächsten Laden warst du gefühlt nur dann ein richtiger Surfer, wenn du Marke XY gefahren bist, das neueste 100-Liter-Quad-Waveboard hattest und mindestens zweimal im Jahr auf einem anderen Kontinent surfen warst.
Deshalb ging mein Blick schon früh Richtung Onlinehandel. Ich war sogar einmal beruflich in Stuttgart und habe mich riesig darauf gefreut, einen bekannten Onlinehändler mit Ladengeschäft zu besuchen. Die Vorfreude war größer als das Erlebnis. Vor Ort stand ich in einer vollgestopften Bruchbude mit Ramsch, der es gefühlt nicht mal auf die Messe geschafft hätte. Das hat meine Meinung zum Onlinekauf eher bestätigt.
Mich stören auch die Hürden beim Zurücksenden nicht. Im Gegenteil. Oft setzt man sich dadurch überhaupt erst mit seinem Material auseinander. Warum funktioniert das Board nicht? Ist die Finne zu groß oder zu klein? Stimmt die Mastfußposition? Sind die Schlaufen richtig eingestellt? Das kann dir am Ende auch kein Verkäufer am Tresen beantworten.
Ich sehe das ähnlich wie beim Kauf einer Couch, einer Matratze oder auch eines Fahrrads. Man informiert sich, kennt seine Wünsche und Parameter, geht in den Laden und kauft. Ob das Produkt nach Wochen oder Monaten wirklich passt, merkt man doch erst später. Ist die Matratze nach zehn Nächten unbequem oder die Couch doch nichts fürs Wohnzimmer, wird das Reklamieren auch nicht gerade zum Vergnügen. Das gehört manchmal einfach zum Lehrgeld dazu.
Und wenn ich dann im Laden sehe, dass spätestens an der Kasse nach der Verkäufernummer gefragt wird, damit Provisionen oder Prämien zugeordnet werden können, hinterfrage ich persönlich die angeblich neutrale Beratung sowieso.
Auf der anderen Seite steht aber auch der Kunde. Ich habe mehrfach auf dem Surf-Festival für einen namhaften Hersteller gearbeitet. Manche wollen sich schlicht nicht beraten lassen. Originalzitate wie:
"Ich übe gerade den Wasserstart und möchte mal dieses Slalomboard testen."
oder
"Ich wiege 100 Kilo und brauche für meinen Binnensee in Mitteldeutschland unbedingt dieses kleine Waveboard."
Da kannst du beraten, so viel du willst.
Über die Qualität, Verfügbarkeit und Sinnhaftigkeit der Tests auf dem Surf-Festival möchte ich mich jetzt gar nicht auslassen – das wäre ein eigenes Thema.
Kurz gesagt: Ich fühle mich im Direktvertrieb gut aufgehoben. Kein Shop kann heute die komplette Produktvielfalt sinnvoll abbilden. Vielleicht liegt meine Einstellung aber auch einfach daran, dass die Shops hier in Berlin nie besonders gut waren. Auf Fehmarn habe ich da zum Beispiel ganz andere Erfahrungen gemacht.
Und den Marken selbst möchte ich auch keinen Vorwurf machen. Manche fahren mit ihrem Anhänger quer durchs Land, veranstalten Testevents an fast jedem Wochenende und investieren unglaublich viel Zeit und Geld – nur um am Ende vielleicht zwei Segel bei einem Shop oder einer Station zu lassen.
Müßig... irgendwie genau wie diese Diskussion. 😉
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Mit den Shops an einem sehr bekannten Surfspot habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Da wurden mir schon Trapeztampen ausgeliehen, damit ich die richtige Länge herausfinde. Boards und Segel kann ich zum Testen leihen. Neopren und Trapez im Shop anprobieren. Die gängigsten Ersatzteile sind im Shop vorhanden, dazu auch Gebrauchtmaterial zu einem günstigen Preis. Das kann man sich vorher genau angucken oder wenn es sein muss sogar testen. Dazu noch weiterer Service, wie Board- und Segelreperatur. Neuer Standlack oder Gabelbaumgrip kein Problem. Man kann sein Material einlagern oder eben komplett welches leihen. Erstklassige Beratung, weil die Leute dort selbst surfen. Sieben Tage die Woche auf.
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Nun ja, gute und schlechte Shops gab es zu jeder Zeit, das haben die Kunden dann schon geregelt. Und Berlin ist ja nun auch nicht der Nabel der Surf Welt, da kann man kaum Besonderes erwarten.
Ich halte Beratung trotz der geschilderten Erlebnisse zumindest für Teile der Surfwelt für notwendig, ich freue mich zumindest, wenn meine Meinung zu einem Produkt von einem kompetenten Gesprächspartner bestätigt oder hinterfragt wird.
Die Versandproblematik grosser Teile ist ja nicht nur beim Surfen gegeben.
Bisher war es bei mir so, dass der Versand zu einem Händler erfolgt ist, der die Ware ausgepackt und überprüft hat, das wird jetzt an den Kunden verlagert, incl. Zeit und Kosten dafür plus dem Schadensrisiko, das vorher der Händler für seine Marge übernommen hat.
Wenn man Deine Vorstellungen von Know How zu bestimmten wirtschaftlichen Themen auf das Surfen oder auf Wahlen überträgt, dann gäbe es hier deutlich weniger Beiträge und bei Wahlen kaum mehr Wahlberechtigte, und beim Fussball sehr wenig Trainer

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