Kam das schon
P7 2027
ZERO 27 - OVERVIEW - POINT-7
Point-7’s 027 sail range features 28 new features improvements, plus the all-new RUSH-2 and second generation of seamless Q-Bond technology.
point-7.com
Kam das schon
P7 2027
Guten Morgen,
jetzt gebe ich auch mal meinen Senf zum Thema dazu. 😄 Einen kleinen Seitenhieb kann ich mir allerdings nicht verkneifen.
Vielleicht sollte man die Diskussion über die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen einfach auslagern – und zwar nur von Leuten führen lassen, die mindestens zehn Jahre ein Unternehmen alleine durch alle Höhen und Tiefen geführt haben. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Ich glaube, dann wäre die Diskussion deutlich kürzer. Diese Streitigkeiten über die genaue Bedeutung einzelner Begriffe kenne ich eher von Diskussionen mit meiner Teenager-Tochter – und das ist anstrengend genug. 😉
Zum eigentlichen Thema:
Wir hatten hier in Berlin 3,5 ernstzunehmende Surfshops. Und bevor jetzt jemand widerspricht: Das ist nur meine persönliche Erfahrung. Ehrlich gesagt trauere ich keinem davon auch nur eine Träne nach.
In dem einen Laden wurdest du immer zu dem beraten, was gerade im Regal stand. War es Tabou, dann war Tabou plötzlich das Maß aller Dinge. Ein Jahr später lag RRD im Laden und auf einmal war RRD das Nonplusultra. Fragtest du nach Starboard, hieß es sofort: "Bloß nicht, schlechte Qualität."
Im nächsten Laden warst du gefühlt nur dann ein richtiger Surfer, wenn du Marke XY gefahren bist, das neueste 100-Liter-Quad-Waveboard hattest und mindestens zweimal im Jahr auf einem anderen Kontinent surfen warst.
Deshalb ging mein Blick schon früh Richtung Onlinehandel. Ich war sogar einmal beruflich in Stuttgart und habe mich riesig darauf gefreut, einen bekannten Onlinehändler mit Ladengeschäft zu besuchen. Die Vorfreude war größer als das Erlebnis. Vor Ort stand ich in einer vollgestopften Bruchbude mit Ramsch, der es gefühlt nicht mal auf die Messe geschafft hätte. Das hat meine Meinung zum Onlinekauf eher bestätigt.
Mich stören auch die Hürden beim Zurücksenden nicht. Im Gegenteil. Oft setzt man sich dadurch überhaupt erst mit seinem Material auseinander. Warum funktioniert das Board nicht? Ist die Finne zu groß oder zu klein? Stimmt die Mastfußposition? Sind die Schlaufen richtig eingestellt? Das kann dir am Ende auch kein Verkäufer am Tresen beantworten.
Ich sehe das ähnlich wie beim Kauf einer Couch, einer Matratze oder auch eines Fahrrads. Man informiert sich, kennt seine Wünsche und Parameter, geht in den Laden und kauft. Ob das Produkt nach Wochen oder Monaten wirklich passt, merkt man doch erst später. Ist die Matratze nach zehn Nächten unbequem oder die Couch doch nichts fürs Wohnzimmer, wird das Reklamieren auch nicht gerade zum Vergnügen. Das gehört manchmal einfach zum Lehrgeld dazu.
Und wenn ich dann im Laden sehe, dass spätestens an der Kasse nach der Verkäufernummer gefragt wird, damit Provisionen oder Prämien zugeordnet werden können, hinterfrage ich persönlich die angeblich neutrale Beratung sowieso.
Auf der anderen Seite steht aber auch der Kunde. Ich habe mehrfach auf dem Surf-Festival für einen namhaften Hersteller gearbeitet. Manche wollen sich schlicht nicht beraten lassen. Originalzitate wie:
"Ich übe gerade den Wasserstart und möchte mal dieses Slalomboard testen."
oder
"Ich wiege 100 Kilo und brauche für meinen Binnensee in Mitteldeutschland unbedingt dieses kleine Waveboard."
Da kannst du beraten, so viel du willst.
Über die Qualität, Verfügbarkeit und Sinnhaftigkeit der Tests auf dem Surf-Festival möchte ich mich jetzt gar nicht auslassen – das wäre ein eigenes Thema.
Kurz gesagt: Ich fühle mich im Direktvertrieb gut aufgehoben. Kein Shop kann heute die komplette Produktvielfalt sinnvoll abbilden. Vielleicht liegt meine Einstellung aber auch einfach daran, dass die Shops hier in Berlin nie besonders gut waren. Auf Fehmarn habe ich da zum Beispiel ganz andere Erfahrungen gemacht.
Und den Marken selbst möchte ich auch keinen Vorwurf machen. Manche fahren mit ihrem Anhänger quer durchs Land, veranstalten Testevents an fast jedem Wochenende und investieren unglaublich viel Zeit und Geld – nur um am Ende vielleicht zwei Segel bei einem Shop oder einer Station zu lassen.
Müßig... irgendwie genau wie diese Diskussion. 😉
Hab ich das richtig gesehen, teilweise mit 5.4?
Selten so viele Profis an der Halse einparken sehen :o
Gibt es Bilder vom neuen Quad (ganz in weiß)?
Leute, bei all dem Sportgerede sollte man die Ernährung nicht komplett vergessen 😄
Alkohol ist das eine — aber gerade stark verarbeitetes Fleisch feuert Entzündungsprozesse im Körper ordentlich an. Das ist inzwischen keine große Glaubens- oder Ideologiefrage mehr, sondern ziemlich gut untersucht.
Heißt nicht, dass man nie wieder ein Steak essen darf. Aber wer ernsthaft über Fitness, Regeneration, Gelenke, Energie oder langfristige Gesundheit redet, sollte Ernährung genauso ernst nehmen wie Training.
Und by the way, gute & leckere Alternativen gibt es zu Hauf.
Ich empfehle dazu die Ernährungsdocs im NDR..
Ich verfolge den Spaß schon seit ein paar Jahren, 10kg weniger und beste Fitnesswerte haben mich überzeugt.
Wenn man danach geht, kann man das echt auf alles übertragen. Vom Abwasch bis zur Zahnpasta gibt’s immer den neuesten und besten „Scheiß“… aber zurück zum Thema:
Ich hab den ganzen Foilkram am Anfang komplett mitgenommen. Altes Formula-Board, dann ein Ultrasonic besorgt, mich da durchgequält – erst mit dem Flow Foil von Fanatic, dann mit dem Alu-Stengel von NeilPryde. Sogar ein umgeschnittenes Warp von Vincent Langer aus Kiel hab ich mir geholt. Wirklich alles ausprobiert.
Am Ende bin ich beim Sabfoil mit dem PD Air Inside Formula/Foil gelandet. Viel Geld und Zeit später sind neben mir alle mit 7.8er ins Gleiten gekommen – und ich brauchte den Monsterwind für mein umgebautes 8.6er Foilsegel.
Kurz gesagt: Ich war irgendwann einfach nur noch angefressen. Dieses überall angepriesene Leichtwind-Foilen à la „keine Segel mehr über 6 m² nötig“ – kam mir irgendwann echt wie Verarsche vor.
Ich hab den ganzen Kram dann mit Verlust verkauft und meiner alten Formula-Ausrüstung hinterhergetrauert. Klar, war auch teuer – Kashy-Finne, Air-Inside-Board usw. – aber im Foil-Hype konntest du das Zeug fast hinterhergeworfen bekommen… und genauso wieder loswerden.
Unterm Strich bleibt für mich: Man muss nicht jeden Trend mitmachen.
Ich steh nach wie vor auf große Race- und Freerace-Segel. Entwicklung und Marketing hin oder her – am Ende findet eh jeder seine eigene Nische.
Bei uns am See gibt’s inzwischen keine Windfoiler mehr. Die paar, die noch da waren, sahen meistens eher gelangweilt aus und sind in Zeitlupe mit ihren Freeride-Foils den Slalomracern hinterhergeschlichen. Die drei Winger sind auch kaum der Rede wert – eher ein trauriges Bild.
Für mich sind das einfach komplett andere Sportarten – so wie Kitesurfen im Vergleich zum Windsurfen.
Aber eins ist klar: Je mehr Leute auf dem Wasser sind, desto besser für Infrastruktur und Lobby am Spot. In dem Sinne: her mit den großen Lappen!
Ich freu mich immer, wenn die „alten Daddys“ mit ihren riesigen Lorch-Boards und großen Tüchern ihre Runden drehen.
Und ganz ehrlich: Ich will beim Sport auch gefordert werden. Darf ruhig mal schwer sein und wehtun. Ich fahr ja auch kein E-Bike… aus Gründen 😄
Hat das gute Stück(e) schon mal jemand in den Händen gehabt?
Gibt es Bilder vom
• slalom 115 v3 -black
Das wäre Interessant.
Für alle, die nicht da waren/sind:
https://dailydose.de/events-neuheit…se-20260118.htm
Ernüchternd, Absehbar, Konsequent...
Was auch immer - aber sicher ein Spiegel von der aktuellen Lage oder auch nur sinnvoll, da eine "Messe" eher mehr oldschool ist als zeitgemäß?
Whatever, ich fahre nur noch für meine neue Yacht dorthin.
Alles anzeigenIm Winter soll man für zuverlässigeren Wind eher Richtung Süden
(Lahami Bay)
oder gleich Sinaihalbinsel
(Dahab)
Hurghada ist Glücksache.
Wir haben uns überwiegend selbst versorgt.
Die Supermärkte hatten ganz normal geöffnet, teilweise sogar sonntags oder an Feiertagen (z. B. Heilige Drei Könige).
Entsprechend haben wir viel selbst gekocht.
Preislich gab es – je nach Supermarkt – Unterschiede: Große Discounter waren günstiger als kleine Citymärkte, was man auch hier kennt.
Insgesamt würde ich das Preisniveau im Vergleich zu Deutschland als ähnlich bzw. gleich einschätzen (wobei ich selbst nicht extrem viel einkaufe – das übernimmt meist meine Liebste - daher subjektiv).
Restaurants hatten ebenfalls geöffnet, allerdings mit deutlich eingeschränkter Auswahl im Winter. Es waren eher ein bis zwei von zehn Lokalen offen, dafür aber fast immer leer. Das Personal war durchweg sehr freundlich und die Preise wirklich top. Besonders in Cagliari sind uns sowohl beim Streetfood als auch in Frühstücksbistros die im Vergleich zu Deutschland niedrigeren Preise positiv aufgefallen.
Kurz gesagt: Verpflegung war absolut unproblematisch, wenn man sich mit dem eingeschränkten Angebot in der Wintersaison arrangieren kann. In unserem Fall kam noch hinzu, dass wir die etwa 13 Minuten Fahrt nach Santa Teresa Gallura zum Supermarkt gern in Kauf genommen haben.
Meist haben wir das nach dem Surfen oder nach Sonnenuntergang erledigt (gegen 17 Uhr) – dadurch war der Abend ohnehin lang und entspannt.
So Leute,
wir hatten zwei richtig tolle Wochen auf Sardinien und ich möchte euch kurz an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Für den einen sicher nichts Neues und ein alter Hut, aber vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei der Planung.
Anreise:
Die Anfahrt vom Berliner Umland nach Livorno hat bei uns satte 17 Stunden gedauert. So war das eigentlich nicht geplant, aber aufgrund der Witterung und Staus an der österreichischen Grenze im Nachhinein dann doch absehbar. Wir waren etwa eine Stunde vor Abfahrt der Fähre im Hafen von Livorno – alles entspannt, typisch italienisch. Auch die Überfahrt selbst war ruhig, die 4-Mann-Kabine für eine Nacht völlig okay.
Die Rückfahrt ging mit ordentlich Seegang (ca. 30Kn auf dem Mittelmeer) auch.
Generell sind die Fähren (Grimaldi, Moby) top organisiert, sauber und irgendwie abendteuerlich:)
Unterkunft:
Wie hier beschrieben, lag das Haus in Valle dell’Erica wirklich im „Niemandsland“ – dafür aber auch unfassbar schön. Die Aussicht ist unbezahlbar:
Wir konnten bis Porto Pollo schauen und quasi schon morgens die Bedingungen checken.
Was ebenfalls wie beschrieben zutraf: "Die Heizsituation" -> Warmwasserboiler und drei Elektroheizkörper gleichzeitig bedeuteten Sicherung raus. Der Kamin aus der Beschreibung war zwar vorhanden, aber leider außer Funktion. Für uns Jungs war das machbar, mit Familie stelle ich mir das allerdings deutlich problematischer vor ( Zimmertemparaturen zwischen 14C und 17C - trotz Elektroheizer.).
Spots & Surfen:
Wasserfarben und Wind waren ein absoluter Traum. Porto Pollo war für unsere Anfänger allerdings eine echte Herausforderung: sofort tief, entweder ordentlich Kabbel auf der Luvseite oder extrem böig und ablandig.
Wir hatten insgesamt 6 Surftage mit Windrichtungen von Südwest bis Ost. Gesurft sind wir hauptsächlich in Porto Pollo und Porto Liscia – letzterer wurde schnell unser Favorit. In Porto Pollo war oft deutlich mehr los: viele Winger im vorderen Bereich und auch einige Kiter, denen das Winter-Kiteverbot offenbar nicht allzu viel bedeutet.
Für mich persönlich waren die Bedingungen gut surfbar: Wind, Sonne, Wasserfarben – einfach perfekt. Materialmäßig war alles dabei, von 4.2 an zwei Tagen bis 7.8.
Abseits vom Wasser:
Ein Wochenende haben wir in Cagliari verbracht. Wer die Zeit hat: absolute Empfehlung!
Sehr schöne Stadt und bei der knapp 4-stündigen Fahrt vom Norden in den Süden lernt man die Insel nochmal ganz anders kennen.
Biken:
Mit dem Gravelbike auf der Straße hätte man sicher mehr Kilometer machen können. Die Touren bei Komoot & Co. waren teilweise veraltet (oder gesperrt), und einige Feldwege waren entgegen Google Maps einfach an der Hauptstraße zugemacht.
Trotzdem hatten wir drei richtig tolle Touren (zum Capo Testa, Rena Majore) und auch ein bisschen Glück, dass wir manchmal an traumhaften Buchten „ausgespuckt“ wurden.
Sonstiges:
Ein Besuch auf La Maddalena rundete den Trip perfekt ab.
Der Besuch von Korsika (Bonifacio 1h ab Santa Teresa Galura) fiel leider einer defekten Fähre zum Opfer.
Am 31.12. waren wir – wie hier empfohlen – in Olbia zum Feuerwerk, sehr sehenswert!
Fazit:
Alles in allem kann ich eine Sardinien-Tour über den Jahreswechsel absolut empfehlen:
6 Surftage (zwei "Zusätzliche" leider wegen des Cagliari-Trips verschenkt), Temperaturen zwischen 9 und 17 °C, mehr Sonne als Regen – das perfekte Kontrastprogramm zum Winterchaos hier oben.
Inklusive ungläubiger Blicke, wenn bei -5 °C an der Raststätte in Bayern Surfboards auf dem Dach liegen statt Skiern 😉
Falls Fragen sind: immer her damit!
Guten Morgen, Danke für Eure Beiträge.
Wir Reisen nun mit der Fähre von Livorno nach Olbia und sind Valle Erica untergebracht.
Nach Porto Pollo sind es knapp 30min.
Das sollte dann der Spot der Wahl werden es sei denn "da oben" gibt es auch noch etwas.
Wetter/Wind - nunja, wir sind die "hauptsache Wind" Fraktion.
Mistwetter kennen wir zu genüge aus Dänemark - alles besser als kein Wind zu Hause;)
Hier ist ein Artikel vom Bulli Festival - dort wird beschrieben warum es 2026 das letzte mal zumindest an dieser Location stattfinden könnte.
https://www.shz.de/lokales/eutin-…strand-49195257
Das sollte dann auch für das Surf Festival gelten - sofern diese Baupläne die es nun schon seit vielen Jahren gibt konkret bleiben.
Moin, ich wärme den Thread mal mit unserem konkreten Plan auf, Danke!
Wir planen über Silvester bis Mitte Januar nach Sardinien, in die Gegend um Porto Pollo (unser Haus ist etwas im Landesinneren).
Wir haben schon ein paar Spotguides gelesen, aber vielleicht hat ja jemand noch ein paar extra Tipps.
Kurz zu uns:
– Könnensspektrum reicht von Trapez-Surfen/Training bis hin zu Wellenreiten.
– Wir haben alles an Material dabei.
– Außerdem nehmen wir Mountainbikes mit und würden die gern als Kontrastprogramm oder Ausweich-Optionen nutzen, falls’s Flaute gibt.
Worüber wir uns freuen würden:
Moinsen,
bei einem VW T5 lang hat man hinter der zweiten Sitzreihe ca. 1,80/1,90cm Platz.
Ich glaube ein Vito Extralang ist so lang wie ein VW T5 lang - da wird auch kein Board hinter die zweite Sitzreihe passen.
Ich habe den Kompromiss als zweite Sitzreihe "nur" eine 2er Bank.
Dann passen zwei, drei Boards übereinander quer Richtung Schiebetür.
Aber fragt nicht nach Ladungssicherheit, ohne Spanngurt und mit Personen auf den hinten Plätzen mache ich das nicht.
Ab auf's Dach mit dem Kram?!
Ist Köster wirklich 105 Liter Brett im finale gefahren …?
Grüße
Am Freitag definitiv. Da lag 105 & 5.7 nach dem Heat am Strand - Thruster Set Up.