Zu lange Tampen ebenso grausam.
die Lönge ist dem Einsatzbereich und dem Surfer geschuldet. Kann man nicht pauschalisieren!
...und dessen Willen und der Bereitschaft ggfls. mal über seine Fahrtechnik nachzudenken und diese zu verbessern.
Zu lange Tampen ebenso grausam.
die Lönge ist dem Einsatzbereich und dem Surfer geschuldet. Kann man nicht pauschalisieren!
...und dessen Willen und der Bereitschaft ggfls. mal über seine Fahrtechnik nachzudenken und diese zu verbessern.
Hatte beim kürzlich getesten 7.7 North Rigg Race Vario 32-38" drauf. Das war mir (meist deutlich) unterpowered auch etwas zu lang.
Grausam war's aber nicht.
Ich fahre mit dem Freewave Setup 28er Tampen trotz Sitztrapez (geht auch in Welle) aber recht niedrigem Gabelbaum. Die Arme sind bei enger Griffhaltung schon gestreckt. Die Profis fahren heutzutage in der Welle meist deutlich längere Tampen, haben dabei aber eine andere Körperhaltung mit Oberkörper aufrecht und Gesäß abgesetzt. Ich kann in dieser Sitzhaltung für meinen Einsatzbereich keinen Vorteil erkennen. Trotz Sitztrapez gleicht mein Stance eher einer 7.
Ich fahre mit dem Freewave Setup 28er Tampen trotz Sitztrapez (geht auch in Welle) aber recht niedrigem Gabelbaum. Die Arme sind bei enger Griffhaltung schon gestreckt. Die Profis fahren heutzutage in der Welle meist deutlich längere Tampen, haben dabei aber eine andere Körperhaltung mit Oberkörper aufrecht und Gesäß abgesetzt. Ich kann in dieser Sitzhaltung für meinen Einsatzbereich keinen Vorteil erkennen. Trotz Sitztrapez gleicht mein Stance eher einer 7.
Mit dem Sitztrapez stehst du tatsächlich ehr gestreckter. Die Möglichkeit, deine Körperhaltung etwas zu ändern und auf wechselnde Kurse und Verhältnisse anzupassen bekommst du mit dem Hüfttrapez, weshalb du dann überraschender Weise auch plötzlich längere Tampen fahren kannst. Das führt zu mehr Bewegungsspielraum und schnellerem aus- und einhaken.
Habt ihr mit den langen Tampen keine Probleme beim Einhaken? Ich fahr seit ein paar Jahren 30er (steht zumindest drauf) auf Wave oder freestyle wave, früher kürzer. Gerade wenn die Session schon länger dauert und das Segel etwas groß ist, finde ich das nervig, wenn ich zum Einhaken runtergehe und manchmal nicht beim ersten Mal reinkomme, weil die Leine relativ weit unten ist.
Aber beim Halsen aus Versehen einhaken passiert deutlich seltener als früher bis nie.
Ich fahre mit dem Freewave Setup 28er Tampen trotz Sitztrapez (geht auch in Welle) aber recht niedrigem Gabelbaum. Die Arme sind bei enger Griffhaltung schon gestreckt. Die Profis fahren heutzutage in der Welle meist deutlich längere Tampen, haben dabei aber eine andere Körperhaltung mit Oberkörper aufrecht und Gesäß abgesetzt. Ich kann in dieser Sitzhaltung für meinen Einsatzbereich keinen Vorteil erkennen. Trotz Sitztrapez gleicht mein Stance eher einer 7.
Mit dem Sitztrapez stehst du tatsächlich ehr gestreckter. Die Möglichkeit, deine Körperhaltung etwas zu ändern und auf wechselnde Kurse und Verhältnisse anzupassen bekommst du mit dem Hüfttrapez, weshalb du dann überraschender Weise auch plötzlich längere Tampen fahren kannst. Das führt zu mehr Bewegungsspielraum und schnellerem aus- und einhaken.
meiner Erfahrung nach aber auch zu mehr Kraftaufwand in den Schultern
meiner Erfahrung nach aber auch zu mehr Kraftaufwand in den Schultern
Kann ich bestätigen. Hüfttrapez ist anstrengender, nicht nur in den Schultern, sondern auch im Körperzentrum. Mir persönlich zwackt auf langen Schlägen auch gern die Hüfte des hinteren Beins, weil da der Druck vom Segel auf den hinteren Fuß durchgereicht wird. Kann aber auch Verschleiß oder Fehlhaltung sein ![]()
Habt ihr mit den langen Tampen keine Probleme beim Einhaken?
Kein Problem, aber das ich mich beim Halsen gelegentlich ungewollt einhake kommt leider schon mal vor.
... bin knapp 20 Jahre Trapeze mit hoher Hakenposition gefahren (Waist & Chest) und merke mit dem Sitztrapez keine Einschränkung im Bewegungsspielraum. Aufgrund längerer Tampen 28er statt 24er (24er war früher nicht unüblich) und tieferer Gabelposition klappt auch das Ein- und Aushängen im Dümpeln problemlos ... mit "normaler" Gabelposition ginge das aber definitiv nicht.
... Sitztrapez ist mMn eindeutig bequemer ... eine echte Empfehlung für Leute mit Rücken- und/oder Hüftbeschwerden.
Genau das meinte ich mit:
...und dessen Willen und der Bereitschaft ggfls. mal über seine Fahrtechnik nachzudenken und diese zu verbessern.
Nur weil man einen eingefahrenen Bewegungsablauf hat heißt das noch lange nicht, dass das wirklich das gelbe vom Ei ist. Ich bin >30 Jahre Sitztrapez mit niedriger Position und zeitweise Tampenlängen von 20" gefahren. Das hab ich auch für richtig gehalten und so kommunizert.
@Bewegungsfreiheit:
Tatsächlich ist der Oberkörper beim Sitztrapez freier beweglich, als beim Hüfttrapez, Aber die Bewegungsfreiheit von der Hakenposition abwärts ist beim Hüfttrapez weitaus besser. Und darauf kommts an, denn du bekommst deinen Körperschwerpunkt damit flexibler nach außen. Das geht beim Sitztrapez nicht bzw. ist stark eingeschränkt.
@Rücken:
Muskelaufbau und Körperspannung, dann zirpt da nichts, das Trapez hat da weniger Einfluss als man denkt. Problem beim Sitztrapez war bei mir das große Wagenrad beim Schleudersturz und die Kraft, die dann auf den unteren Rücken wirkte. Das ist tatsächlich beim Hüfttrapez weg, denn das Trapez sitzt weiter oben und der Oberkörper schleudert nicht so weit raus. Kann aber bei jedem individuell anders sein.
Ja, bin jetzt auch dauerhaft auf die Windel zurück-umgestiegen, ich kann mit dem Image als schlaffer Sack leben
Im Gegenzug sind meine Sessions für die unteren Rückenmuskeln weniger anstrengend und darum auch länger. Achja zu den Tampen, vario von 28-34 je nach Gefühl.
Natürlich ist es individuell, was
zu kurz
ist. Wenn es für eine Person zuuuu kurz ist, dann wird es für sie ... Nichts anderes habe ich geschrieben. Dann ist es ihr zu kurz. Das war keine generelle Angabe zu "sinnvollen" Längen, nicht mal zu einer Tendenz.
Allerdings bin ich weit mehr bei blinki-bill in #121 als bei jenen, die an Angewohnheiten festhalten zu wollen scheinen.
Habt ihr mit den langen Tampen keine Probleme beim Einhaken?
Nein
- solange sie nicht extrem herumschlenkern also schlecht sind.
Pauschal kann man da eigentlich nichts zu sagen. Klar, Körpergröße und Armlänge. Aber erst recht Sitz- oder Hüfttrapez und wie hoch rutscht das Hüfttrapez? Racer oder Waver? Abstand der Befestigungen und last but not least die Gewohnheit.
Sehr nervig finde ich, dass die Befestigungen in der Regel nicht für Skinny Gabeln konstruiert sind. Dadurch hängt der Klettverschluss etwas drüber. Wahrscheinlich kann man bei Skinny Gabeln alleine dadurch ein Inch Länge draufrechnen?
Jetzt mache ich den nächsten Versuch mit Goya Mono Skinny Trapeztampen. Bin gespannt.
Pauschal kann man da eigentlich nichts zu sagen. Klar, Körpergröße und Armlänge. Aber erst recht Sitz- oder Hüfttrapez und wie hoch rutscht das Hüfttrapez? Racer oder Waver? Abstand der Befestigungen und last but not least die Gewohnheit.
Sehr nervig finde ich, dass die Befestigungen in der Regel nicht für Skinny Gabeln konstruiert sind. Dadurch hängt der Klettverschluss etwas drüber. Wahrscheinlich kann man bei Skinny Gabeln alleine dadurch ein Inch Länge draufrechnen?
Jetzt mache ich den nächsten Versuch mit Goya Mono Skinny Trapeztampen. Bin gespannt.
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Warum stört dich das? Wenn ja, einfach abschneiden/ kürzen, läuft.
Das Abgeschnittene fusselt auf und ist auch nur noch sehr kurz. Meine Trapeztampen gehen immer nur an den Verschlüssen kaputt. Also, da es das auch als Skinny Version gibt, warum nicht? Mit dem Mono bin ich noch unsicher. Früher hatte ich die Tampen aber auch direkt nebeneinander dran. Ein Versuch.
Die sehen interessant aus! Fahre die Tampen immer direkt nebeneinander, find das macht das Rigg super agil und lebendig.
Früher glaube sogar mal 18", fand die kurzen Tampen irgendwie"cool"... Über die Jahre immer länger geworden bis hin zu 32". Hab jetzt mal 36" an einer Gabel, bin gespannt.
Immer schon Hüft Trapez, auch früher mit den großen Segeln und Formula Zeug. Seit fast 20 Jahren aber nix mehr über 7qm gefahren...
Die kurzen Trapeztampen hatten aber auch ihre guten Gründe. Wenn ich zurückdenke, erstmal der Wechsel von Sitz- auf Hüfttrapez. Das ist mir gerade bei kaschiertem Neo immer mächtig hochgerutscht, was ich mit einer Prallschutzweste vollständig eliminieren konnte. Eine tiefe Gabel erleichtert den Wasserstart. Ein Tipp war, das Heck unter die Gabel zu drücken. Wenn ich an meinen Twinser denke, der hat kaum seitlichen Druck vertragen, weshalb ich sehr aufrecht drauf stand, was das Board natürlich auch sehr agil machte. Die Segel waren auch noch nicht so weit entwickelt. Damit waren angebeugte Ellenbogen sehr hilfreich um schnell den Druck aus den Böen zu nehmen.
Wenn ich heute mein aktuellstes Board und Segel nehme sind das schon deutliche Unterschiede, weshalb die Trapeztampen einfach wieder länger wurden. Ich finde die Windrange ist größer geworden und es fühlt sich entspannter an. Ganz wichtig, ein Schleudersturz landet jetzt nicht mehr zwangsläufig auf der Gabel.
Frage: inwiefern sind (zu) weit auseinander positionierte Trapeztampen - zb mehr als zwei Fäuste auseinander - abgesehen von der Auswirkung auf die Länge schlecht?
Man fühlt weniger gut wie das Segel angestellt ist und was der Wind macht,
Segel reagiert etwas träger, Reibung im Haken wird relevanter.
Eingehängt kann man etwas weniger bewerkstelligen - etwa ausgleichen/verschieben in Dümpelfahrt.