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Neue Segelpalette

  • kuabr
  • 22. Dezember 2021 um 15:32
  • kuabr
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    • 22. Dezember 2021 um 15:32
    • #1

    Hallo,

    ich möchte meine Segelpalette gerne ersetzen und würde gerne dabei auf eure Erfahrung bauen. Ich surfe nun ~30 Jahr und bin weitesgehend mit meinen Oldtimer Material unterwegs.

    Meine Segelpalette sieht wie folgt aus:

    NP V8 6,5 qm2 (Bj 1994)

    NP V8 5,5 qm2 (Bj 1992)

    NP Combat 4,5 qm2 (Bj 1989 - hat schon H-Kennzeichen 8o)

    Gefahren werden die Segel auf einem Starboard Futura 111 aus 2010. Bisher bin sehr gut zurechtgekommen mit den NP Segeln. Angleiten mit dem 6,5 qm2 Segel geht bei ~12 KN (ich wiege auch nur 73kg). Das Combat macht auf dem Board nicht mehr so viel Spaß, hier fehlt mir noch ein kleineres Board welches vermutlich auf ein RRD Freestyle Wave 90 oder 95 Liter hinauslaufen soll.

    Nun überlege ich, ob ich wieder NP V8 Segel kaufen sollte oder eventuell Point-7 ACZ.

    Als kleines Segel muss es nicht unbedingt wieder ein Wave Segel sein, da ich meistens auf dem Steinhudermeer unterwegs bin. Wäre da z.B. ein Point-7 ACX das richtige?

    Wenns pass möchte ich nächstes Jahr (2022) mal am Defi teilnehmen, vorausgesetzt der findet statt.

    Welche Abstufungen würdet ihr empfehlen?

    Was wären ggfs. Alternativen zu den beiden Marken?

    Wie unterscheiden sich eigentlich die aktuellen Modelle gegenüber meine "Alten"? Was unverkennbar ist, das alle immer ein deutlich größeres Segel fahren als ich... :/

    Ihr seht viele Fragen ... würde mich daher über ein paar Antworten echt freuen!!!

    LG

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    • 22. Dezember 2021 um 15:39
    • #2

    Die alten V8 gleiten früher an als die neuen, die neuen sind dafür obenraus viel besser zu kontrollieren.

    Wenn du die gleiche angleitpower wie mit den alten Segeln willst dann musst du ca. 1qm größer fahren.

    Alternativ würde ich mir mal das NP Speedster anschauen, sehr gutes Segel!

    Neue Masten wirst du aber auch brauchen.

  • kuabr
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    • 22. Dezember 2021 um 16:00
    • #3

    Danke Rüdi! 1qm mehr passt zu den Beschreibungen von NP und Point-7. Das Point-7 ACZ ist mit 7.8 qm angegeben für den unteren Windbereich von 10-16 Kn. Bei NP bin ich mir nicht sicher. Ich würde ja eher denken etwas kleiner zu start mit eventuell 7.2 qm. Oder ist das zu wenig?

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    • 22. Dezember 2021 um 16:09
    • #4

    Das AC-Z ist ein sehr schönes Segel - mein Freund fährt schon das 2022er in 8,5 qm (war eines der protos).

    Es ist leicht, druckstabil und toll oben raus - aber gleitet nicht gut an (<=das wäre die Stärke des AC-K)

  • Köster
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    • 22. Dezember 2021 um 16:35
    • #5

    Ich kann dir nur zu P7 was sagen.

    Ob ACK oder ACZ ist mehr eine Geschmacksfrage. Wenn du sehr sportlich unterwegs sein möchtest, dann das K. Das Z soll etwas gemäßigter sein. Wenn gebraucht, dann empfehle ich das K ab 2020. seitdem passt da alles sehr gut, in den Jahren davor fehlte deutlich Angleitpower.

    Bei den kleinen Größen empfehle ich dir das Spy und nicht das X. Hast du dir das schon mal angeschaut?

    Bist du dir mit 90 L beim FSW sicher? Mir scheint das zu groß als kleinstes Board bei deinem Gewicht.

    Wenn du magst, komm nächstes Jahr zum Testen ans Verse Meer?

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    • 22. Dezember 2021 um 17:08
    • #6
    Zitat von kuabr

    Danke Rüdi! 1qm mehr passt zu den Beschreibungen von NP und Point-7. Das Point-7 ACZ ist mit 7.8 qm angegeben für den unteren Windbereich von 10-16 Kn. Bei NP bin ich mir nicht sicher. Ich würde ja eher denken etwas kleiner zu start mit eventuell 7.2 qm. Oder ist das zu wenig?

    Wenn es dir aufs frühe angleiten und guten Topspeed bei wenig Wind ankommt dann nimm das 7,8er

    brauchst keine Angst vor der Größe zu haben, vom handling ist da nicht viel um.

  • kuabr
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    • 22. Dezember 2021 um 17:16
    • #7
    Zitat von t36

    Das AC-Z ist ein sehr schönes Segel - mein Freund fährt schon das 2022er in 8,5 qm (war eines der protos).

    Es ist leicht, druckstabil und toll oben raus - aber gleitet nicht gut an (<=das wäre die Stärke des AC-K)

    Das das ACZ nicht so gut angleitet hatte ich schon in einem Surf Testbericht gelesen. Daher ist vermutlich ein 7.8 als größtes Segel das richtige.

    Zitat von Köster

    Ob ACK oder ACZ ist mehr eine Geschmacksfrage. Wenn du sehr sportlich unterwegs sein möchtest, dann das K. Das Z soll etwas gemäßigter sein. Wenn gebraucht, dann empfehle ich das K ab 2020. seitdem passt da alles sehr gut, in den Jahren davor fehlte deutlich Angleitpower.

    Bei den kleinen Größen empfehle ich dir das Spy und nicht das X. Hast du dir das schon mal angeschaut?

    Das K hatte ich gar nicht so in Auge gefasst, da das ACZ mehr beworben bzw. auch getestet wurde. Schaut aber sehr gut aus und entspricht vermutlich noch mehr meinem alten V8 mit 3 Cambern. Das Spy hatte ich zwar gesehen bin mir aber nicht sicher in welcher Größe es sein sollte.

    Hier mal eine Überlegung

    ACK 7.8 und 6.2

    ACX 5.4 ?

    Spy 4.2?

    Den Wind Angaben nach vom P7 Spy wäre 25 - 31 Kn möglich. Das ACK in 6.2 bis 25. Der Sprung scheint mir aber etwas groß :/

    Zitat von Köster

    Bist du dir mit 90 L beim FSW sicher? Mir scheint das zu groß als kleinstes Board bei deinem Gewicht.

    Beim Brett bin ich mir nicht sicher. Ich habe vor 2 Jahr mal ein 96L JP Free Ride gefahren. Das war von der Größe ganz okay fand ich.

    Ich könnte mich auch mit einem kleiner anfreunden, dachte nur bei >90 Liter ist der Einsatz etwas wahrscheinlicher.

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    • 22. Dezember 2021 um 17:24
    • #8
    Zitat von kuabr

    Hallo,

    ich möchte meine Segelpalette gerne ersetzen und würde gerne dabei auf eure Erfahrung bauen. Ich surfe nun ~30 Jahr und bin weitesgehend mit meinen Oldtimer Material unterwegs.

    Meine Segelpalette sieht wie folgt aus:

    NP V8 6,5 qm2 (Bj 1994)

    NP V8 5,5 qm2 (Bj 1992)

    NP Combat 4,5 qm2 (Bj 1989 - hat schon H-Kennzeichen 8o)

    Gefahren werden die Segel auf einem Starboard Futura 111 aus 2010. Bisher bin sehr gut zurechtgekommen mit den NP Segeln. Angleiten mit dem 6,5 qm2 Segel geht bei ~12 KN (ich wiege auch nur 73kg). Das Combat macht auf dem Board nicht mehr so viel Spaß, hier fehlt mir noch ein kleineres Board welches vermutlich auf ein RRD Freestyle Wave 90 oder 95 Liter hinauslaufen soll.

    Nun überlege ich, ob ich wieder NP V8 Segel kaufen sollte oder eventuell Point-7 ACZ.

    Als kleines Segel muss es nicht unbedingt wieder ein Wave Segel sein, da ich meistens auf dem Steinhudermeer unterwegs bin. Wäre da z.B. ein Point-7 ACX das richtige?

    Wenns pass möchte ich nächstes Jahr (2022) mal am Defi teilnehmen, vorausgesetzt der findet statt.

    Welche Abstufungen würdet ihr empfehlen?

    Was wären ggfs. Alternativen zu den beiden Marken?

    Wie unterscheiden sich eigentlich die aktuellen Modelle gegenüber meine "Alten"? Was unverkennbar ist, das alle immer ein deutlich größeres Segel fahren als ich... :/

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    Mann, dass Segel bei regelmäßigem Gebrauch 30 Jahre halten ist schon ein Wunder!

    Die neuen V8 passen sicher zum Futura. Jedenfalls musst du dir auch die Masten neu kaufen. Nachteil von NP ist die etwas eigene Mastbiegung, die mit den wenigsten anderen Segelmarken kompatibel ist. Sprich du legst dich mit dem Kauf quasi auf NP fest. Andererseits, wenn du die wieder 30 Jahre hast, sollte das kein Thema sein ;).

    Segelgröße vielleicht 6.2/7.2/8.2.

    Wenn das kleinste Segel auch auf ein FSW passen soll, bietet sich statt einem 6.2 V8 auch ein etwas kleineres 5.8 - 6.0 Crossover-Segel an.

    Lg mariachi

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    • 22. Dezember 2021 um 17:28
    • #9

    6,2er ACK wäre mir zu racig. 7,8er ACK, 6,5er ACX und dann kleiner wie du magst.

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    • 22. Dezember 2021 um 17:42
    • #10

    jetzt ich auch mal

    ich hab mir zu saisonbeginn einen satz acz geholt von 5,2 rauf bis 8,5 - gibts ein paar berichte von mir hier im forum dazu.

    ich wiege auch so um die 72 kg und bin nicht mehr der jüngste ;)

    boards dieverse patrik sl und frace, siehe signatur

    mir gefallen sie acz ausserordentlich gut - sehr sehr angenehmes handling und auch ausreichend schnell (für meine verhältnisse)

    einziger ausreisser ist 8,5, das hat aber auch nur einen zweck bei extremleichtwindregatten so früh wie möglich angleiten. das kann mein 4cam phantom dann doch etwas besser (ist halt auch 3x so teuer und etwas anspruchsvoller) - nächster versuch dann ein ACK in gelb un 8,5 - kommt im märz. zum freifahren ist das acz auch in 8,5 sehr fein ( jaja, ich wills verkaufen)

    die anderen segel machen genau das was ich will, und werden einige zeit bei mir bleiben.

    was mir auch gut gefallen hat - ich nutze grossteils fremdmasten (100% naish) und das geht wunderbar - habe das 7,8er mit andrea cucchi eingestellt auf einem naishmast - wunderbar (hab zwar auch einen P7 dazu, aber ersatzteildenken und so)

    ich bin früher pryde gefahren, dann lange naish, naish stieg aus cambersegeln aus also gings um neue marke.

    in meiner auswahl waren challenger, P7 und sailloft,

    als erstes flog sailloft raus, sind zwar tolle segel (hatte ein 2015er ultimate) - aber geografisch zu weit weg. ich bin oft am gardasee

    und dann wars einerseits das 2cam konzept vom acz was mich gereizt hat und die community die einen leichten ausschlag zu P7

    brachten.

    ich würde an deiner stelle für den einstieg alles acz nehmen

    7,8 oder 8,5 zum frühgleiten

    7,2 oder 6,8 mittelwind

    6,4 oder 5,8 wenns gut geht oder defi bei wenig wind

    5,2 wenns sehr gut geht oder normales defi

    kommt auch ein wenig auf die "mastpolitik" an 5,2 und 5,8 gehen auf RDM, alle anderen auf SDM

    weil zu defi willst - da wirst du dein material nach unten erweitern müssen ;)

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    • 22. Dezember 2021 um 18:59
    • #11

    Bin auch ein echter Fan der Acz, fahre die in 9,4 8,5 und 7,8. ein Ack in 7,1. Sind tolle Segel mit ausreichend Speed und extrem einfachem Handling, vor allem beim Halsen (Wasserstart auch, aber das ist mir egal, weil ich selten reinfalle). Das ACK hat vielleicht etwas mehr Power beim Beschleunigen, ist aber auch wieder etwas anspruchsvoller zu fahren.

    Bin davor ACK 2015 und Gunsail Vector 2017 und 2018 gefahren, aber mir gefallen die ACZ am Besten, vermisse da nichts an Speed/Druckpunktstabilität bei deutlich einfacherem Handling.

    Optisch gefallen mir die Segel auch sehr, habe sogar ein gelbes, da schwarz nicht in allen Größen lieferbar war und finde das auch schön.

  • kuabr
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    • 23. Dezember 2021 um 13:12
    • #12

    Wow, danke für die vielen Kommentare. Das ist großartig!

    Ich gewinne immer mehr die Tendenz für die Point-7 Variante. Das Konzept mit der Masttasche finde ich wirklich charmant, um beide Welten mit und ohne Camber zusammen zubringen. Auch die Optik ist ausgefallen und hat mir schon länger gefallen (wobei ich auch die NP mag, ist für mich aber zweitranging).

    Beim ACK ist mir aufgefallen, das die Masttasche doch etwas breiter ist, was einen Wasserstart vermutlich etwas erschwärt gegebenüber dem ACZ.

    User698 ein 8.5 ist mir etwas zu groß , anstonsten wäre ich gerne auf dein Angebot zurück gekommen. Graucht kaufen mach ich eigentlich ganz gerne.

    Also hier mal eine neue Segelpaletten Variante:

    ACZ 7.8, 6.4 (430 Mast + Verlängerung)

    ACZ 5.2 (400 Mast bzw 370 + Verlängerung)

    ACX 4.7 alternativ Spy 4.2 (400 Mast bzw 370)

    Wäre das eine schlüssige Abstufung? Gerde von 6.4 auf 5.2 könnte etwas groß sein.

    Als kleines Board könnt ein RRD FSW 90L vielleicht passen für viel Wind und sollte sich doch mit ACX oder auch Spy gut fahren lassen.

  • cad184
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    • 23. Dezember 2021 um 14:20
    • #13

    Auf einen RRd FSW passt meiner Meinung nach ein Spy deutlich besser als ein ACX.

    Auf dem Futura 111 (den ich auch einmal gehabt habe) würde ich auch ein 5,2 ACZ nicht mehr fahren wollen. Habe aber deutlich mehr Gewicht (95kg) und fahre 5,3 Wavesegel (Simmer Icon) bei 25 knoten Wind, dann auch schon lieber mit einem FSW. Das ACZ hat den Einsatzbereich eher noch bei mehr Wind. Mir wäre da der Futura zu groß und breit. Das ist aber letztlich Geschmacksache.

  • User698
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    • 23. Dezember 2021 um 15:50
    • #14
    Zitat von kuabr
    ...

    Also hier mal eine neue Segelpaletten Variante:

    ACZ 7.8, 6.4 (430 Mast + Verlängerung)

    ACZ 5.2 (400 Mast bzw 370 + Verlängerung)

    ACX 4.7 alternativ Spy 4.2 (400 Mast bzw 370)

    Wäre das eine schlüssige Abstufung? Gerde von 6.4 auf 5.2 könnte etwas groß sein.

    Als kleines Board könnt ein RRD FSW 90L vielleicht passen für viel Wind und sollte sich doch mit ACX oder auch Spy gut fahren lassen.

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    finde ich gut

    ich fahre das 7,8er (2021) aber auf 460er mast

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    • 23. Dezember 2021 um 17:28
    • #15

    Ich nicht. schwarz-gelb... das ist keine richtig gute Kombination 8o

  • Slaughthammer
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    • 24. Dezember 2021 um 01:31
    • #16
    Zitat von kuabr

    Also hier mal eine neue Segelpaletten Variante:


    ACZ 7.8, 6.4 (430 Mast + Verlängerung)

    ACZ 5.2 (400 Mast bzw 370 + Verlängerung)

    ACX 4.7 alternativ Spy 4.2 (400 Mast bzw 370)


    Wäre das eine schlüssige Abstufung? Gerde von 6.4 auf 5.2 könnte etwas groß sein.

    Ich wiege nicht viel mehr als du, fahre aber full on Slalom aufm Steinhuder Meer, von daher sollte das einigermaßen übertragbar sein. Kleiner als 6,4 ist auf deinem Futura kaum noch sinnvoll fahrbar. Damit sollte man aber auch mal ne 30 kn Böe überleben. 7.8 ist für das Board eigentlich schon die optimale Segelgröße, 7.0 ist auch noch super, 8.6 und 6.4 gehen mit leichten Abstrichen auch noch. Mein mittleres Board (Manta 69/110 Liter) ist da recht ähnlich gestrickt, ich fahre es eigentlich nur mit 7.9 und 7, für mein 6.3er nehme ich dann lieber den 59er Manta/86 Liter. Und die Kombi wird mir am Stein so schnell nicht zu groß. Mein 5.6er wird so alle zwei, drei Jahre mal rausgeholt.

    Wenn du Freerace und Freemove Material kombinierst kannst du den Sprung dazwischen ziemlich groß machen. Ich hatte mal kurz ein 7er 3-Camber und ein 5,7er Freemove Segel. Die hatten effektiv einen so großen Überlappungsbereich dass ich das 5,7er schnell wieder verkauft habe. Seit dem nur noch Cambersegel und schnelle Boards für mich. Am Stein kann man das auch immer gut fahren, da hats ja immer irgendwo glattes Wasser.

    Mein Tip: Hol dir erstmal das 7.8er und das 6.4er und gucke wie du damit zurecht kommst. Die neueren Segel haben eine enorme Windrange, das kannst du nicht mit deinen Oldtimern vergleichen. Mit den beiden Segeln solltest du schon über 80% der surfbaren Tage am Steinhuder Meer abdecken. (Von dem Geld was du für die beiden kleinen Riggs gespart hast kannst du für die beiden Segel dann eine gute Carbongabel anschaffen...)

    Alles davon ausgehend, dass du wirklich sportlich schnell surfen willst. Für entspanntes Freeriden gelten da natürlich andere Regeln. Aber dann wären auch generell anderes Material sinnvoller.

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

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    • 24. Dezember 2021 um 09:05
    • #17

    Stimme Slaughthammer für die racige Variante 7.8 und 6.4 voll zu. Drunter für sehr windige Tage ev ein 4.0/4.2 Wavesegel.

    Alternativ 7.8 Cambersegel und Wavesegel ca 5.0 und eventuell was kleineres dazu zwischen 4.5 und 4.0. Oder Cambersegel 7.8 und 7.0 und dann 4.5 Wavesegel.

    Beides deckt ohne allzugroße Lücken oder Überschneidungen einen sehr, sehr großen Funbereich ab, wobei die Wavesegel auf nicht viel mehr als 85 l sollten, natürlich abhängig von Breite und Finnenzahl.

    Wer nicht an den Topendbereich ran will, kann ja etwas größer bleiben und dann zuschauen ;)

    Das 6.2 Cambersegel fahr ich nur auf 98 l und 63 breitem Slalomboard, nicht auf dem 115 l. Hab kein kleineres Cambersegel und wenn ich wechsle weil zu groß, dann würde ich direkt auf 4.0 gehen. Wiege allerdings etwas mehr.

  • blinki-bill
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    • 24. Dezember 2021 um 10:09
    • #18

    Ich find den Sprung von 7.8 auf 6.4 zu groß so es denn das gleiche Segel ist.

    Marke ist eine Systementscheidung. Viel verkehrt machst du nur, wenn du die Masten nicht passend wählst also Äpfel mit Birnen kombinierst.

    Sprich: Bei Pryde würd ich ein 7.7er und ein 6.7er V8 jeweils mit Mast nehmen. Schauen gut aus und laufen super. Mit diesen beiden Größen hast du den 111er Futura jeweils optimal motorisiert. Das 7.7er gleitet früh, das 6.7er geht gut nach oben raus. Die kannste auch beide noch mit der gleichen (36 bis 38er) Finne fahren.

  • dominik49
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    • 26. Dezember 2021 um 07:04
    • #19

    Sprung von 7.8 auf 6.4 ist sicher groß, aber noch machbar, wenn man mit sehr wenig Riggs auskommen will.

    Bin aber schon von 6.2 direkt auf 7.7 gesprungen oder umgekehrt, jeweils das 7.0 auslassend.

    Komfortabler ist ein kleinerer Abstand. Ich hatte einst den Sprung 8.4 auf 7.0 und das war deutlich zu groß für Regatten.

  • kuabr
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    • 3. Januar 2022 um 17:44
    • #20

    Moin, ich habe die Feiertage etwas genutzt nicht nur den Bauch dick und rund zu bekommen, sondern auch mich mit den Masten zu beschäftigt. So wie ich es aktuell sehe, komme ich vermutlich bei den anvisierten Segelgrößen nicht um mehrere Masten herum.

    Zudem ist CC Mast nicht gleich CC Mast sondern auch dort variieren die Biegekurven. Bei Unifiber auf der Homepage gab es dazu eine ganz interessante Beschreibung.

    Welche Masten könnt ihr empfehlen? c-bra hatte ja schon Naish genannt. Gelesen habe ich noch von GUN. Bei North Sails bin ich mir nicht sicher, obwohl es auch CC Masten sind.

    Ich würde gerne versuchen einen gebrauchten Masten zu bekommen, daher wäre es einfacher wenn es mehr Alternativen gibt.

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