Trapeztampen Breite

  • achtet mal auf die Trapeztampenlänge !

    Und vor allem auf die Breite der Tampen. Ich sehe noch immer viel zu viele Leute die 2 Händebreit und mehr fahren...

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • mit kürzeren Tampen wären sie bestimmt noch schneller....;)

    Im Ernst: tolles Video, irre, wie die hinhalten können:thumbup:

  • achtet mal auf die Trapeztampenlänge !

    Und vor allem auf die Breite der Tampen. Ich sehe noch immer viel zu viele Leute die 2 Händebreit und mehr fahren...

    .... ahhhhhh ...die "ordnungsgemäße Breite" der Tampeneinstellung ..... da gibt es natürlich nur ...EINE richtige .... ;) ...


    Hier noch ein Foto eines Windsurfers ,...mit wohl zu großer Breite der Trapeztampen......kennt sich wohl auch nicht aus ..... :D .... ...


    ...sollte sich wohl mal bei den Experts im Surf-Forum informieren ....... pffff


    Dunkerbeck_Bonaire.jpg

  • der ist halt ein typischer Anfänger 😎

    Gerade bei Trapeztampen finde ich es reine Gewohnheit wie weit der Abstand ist.

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • Natürlich findet sich immer ein Gegenbeispiel. Soll auch jeder so einstellen, wie er mag. Finde es einfach spannend, dass auch bei den aktuellen (und nicht pensionierten) Slalom Spezialisten die Tampen immer enger gestellt werden, nachdem jahrelang wie in Dunkis Foto gefahren wurde.


    Wollte aber diesen Thread nicht kapern um diese Diskussion zu führen. Ist mir einfach aufgefallen...

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • ist eine interessante Diskussion!

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • ich wars ;)

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • wer sonst 😂

    Ich fahre meine Tampen mittlerweile auch immer näher zusammen(eine Hand breit)

    Warum kann ich aber nicht wirklich sagen.

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • achtet mal auf die Trapeztampenlänge !

    Und vor allem auf die Breite der Tampen. Ich sehe noch immer viel zu viele Leute die 2 Händebreit und mehr fahren...

    Ich (erfahrener Surfer) selbst fahre meine Tampen ganz zusammen 30", allerdings habe ich bis auf ein Freemove Segel nur Wavesegel bis 6.5m². Seit Dienstag bin ich nun stolzer Besitzer eines Severne Turbo GT, 7,5m², mein erstes Cambersegel und zugleich größtes Segel (gleiches gilt für Board) seit Jahrzehnten, dabei wollt ich nie etwas größeres. Als Untersatz habe ich ein JP Superride 124l dafür. Meine Frage in die Runde, meint Ihr ich müsste meine Tampenlänge für dieses Setup um 2" verlängern? Ich bin seit Jahrzenten sowas nimmer gefahren, denke mir aber, dass die 2" doch besser sein sollten. Korrigiert mich wenn ich falsch liege, dadurch könnte ich das Segel noch aufrechter fahren oder ist das einfach nur Geschmackssache?

  • ich wars ;)

    Danke, dann starten wir doch die Diskussion doch mal richtig.


    Ich fahre bei meinen Freestyle und Wave Segel die Tampen aneinander bzw. max. 1-2 Finger breit. Bei Slalom war es lange ca. 2 Handbreit, mittlerweile fahren aber die meisten enger (ca. 1 Hand breit - s. Diskussion aus dem Video Thread). Es gibt sogar Tampen mit nur einer Befestigung am Gabelbaum (Mono - fährt die jemand?). Die Freestyler haben früher sogar die Tampen unterhalb des Gabelbaums zusammengetaped, dass es noch enger ist. Habe ich mal versucht, konnte mich damit aber nicht anfreunden.


    Die Vorteile von enger beinander für mich sind:

    - Das Segel lässt sich viel einfacher fieren und ist somit beweglicher und manövrierfähiger

    - Insbesondere bei Böen lässt sich mit beherztem Anziehen der Masthand die Power rausnehmen.

    - Man kann fächern zum Angleiten

    - Das Segel fühlt sich freier an


    Die Nachteile:

    - Man muss den Druckpunkt kennen

    - Bei Überpower stelle ich sie etwas weiter, da der Druckpunkt wandert


    Ist natürlich persönliche Präferenz, aber wenn immer ich ein Segel mit breit montierten Tampen in der Hand habe, fühlt sich das an wie ein Klotz. Insbesondere bei Anfängern sehe ich vielfach 3 Handbreit. Dies bietet meiner Meinung nach keinen Vorteil, ausser dass man den Druckpunkt nicht kennen muss.


    Wie seht ihr das?

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • Das sehe ich genauso, ich bin vor einiger Zeit ein Setup vom Kollegen gesurft, die Tampen mindestes 2 Handbreit auseinander, für mich eigentlich unmöglich. Zusammengeschoben und schon o.g. Vorteile dadurch erzielt.

  • Fahre meine 34“er Tampen (Wave und freestylematerial) auch ein bis zwei Finger zusammen.

    Wenn man sich drann gewöhnt hat um Welten besser als 24“er drei hände ausainander

  • Hallo!


    Ich glaube mittlerweile, dass da jeder seine eigene Philosophie entwickeln muss. Letztes Jahr auf dem Surffestival sagten Klaas Voget und Bernd Flessner unisono, dass aufgrund der Druckpunktstabilität moderner Segel geringere Breiten bis hin zu Monotampen möglich und sinnvoll sind. Ich selbst bin immer handbreit gefahren und habe sie daraufhin auf 3-Finger-Breite zusammengeschoben. Eine echten Unterschied konnte ich aber nicht heraussurfen.

    Auf der gleichen Veranstaltung sagten beide dass Längen unter 30“ weder bei den modernen breiten Boards (Bernd) noch in der Welle (Klaas) sinnvoll seien und auch eigentlich von niemandem mehr gefahren werden. Daraufhin habe ich meine 26“-Tampen auf 30“ gewechselt. Nach einigen Sessions mit unterschiedlichem Material bin ich dieses Jahr wieder zurückgewechselt, zumindest für mich funktionieren 26“ besser. Liegt vielleicht an meinem prämodernen Material oder meiner altertümlichen Fahrtechnik, aber meine Arme wurden mit den langen Tampen viel schneller müde, weil sie relativ gestreckt an der Gabel hängen. Außerdem küsste mein Hinterteil desöfteren den Chop.

    Beim Blick auf die Einstellungen der Mitsurfer sieht man sämtliche Breiten und Längen, eine Korrelation zum Surfniveau ist nach meiner Erfahrung aber eher selten auszumachen.


    Viele Grüße

    Wulf

  • Ich habe auch mal einen Exkurs auf 32" gemacht, bin aber wieder auf die 28er zurückgewechselt. Hat aber vor allem etwas mit der Haltung zu tun, die man sich neu angewöhnen muss. Dann kracht der Popo auch nicht dauernd ins Wasser. War mir aber zu mühsam.


    Hier geht es aber nicht um die Länge sondern um die Breite. Gibt es jemanden, der von schmal wieder auf breit gewechselt ist? Wenn ja, weshalb?

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • Wenn man das auf reine Segelphysik reduziert ist das sicher richtig und optimal.

    Aber zumindest bei mir gibt es viele Punkte, die ein Kompromiss sind, Körperbau und Trainingszustand, Finne, Segeltyp usw


    Was bringt es also, nur eine Komponente zu optimieren? Erinnert mich an die Diskussion über Carbon Finnen


    Ein Freizeit Surfer hat sicher ein anderes Optimum, als ein Profi


    Für mich fühlt sich daher ein Rigg mit engen Tampen nervös an, zumindest bei Chop Bedingungen

  • Beim Slalom fahren war ich bei einer breite von max. einer Hand. Aber jetzt mit dem Foil bin ich von einer Hand breit bis mind 2 Hand breit unterwegs.

    Der hintere Teil der Tampen sitz jetzt komplett locker, damit ich den hin und her verschieben kann, je nach Kurs.

    Denn bei Halb und am Wind habe ich heftigen Zug auf der Hinterhand und schiebe die Tampen weiter hinter, wenn es ehr Richtung Raumschot geht, schiebe ich wieder etwas weiter zusammen, damit ich das Segel hinten etwas besser aufmachen kann.

    Sprich ich habe ein hin und her geschiebe was mich auch manchmal etwas nervt. Hab aber noch keine bessere Lösung gefunden.

    Das Segel ist übrigens ein NP Flight 8,8 . Ich denke das ist auch abhängig vom Segel

  • in der aktuellen Surf gibt es einen netten Test von vario Trapeztampen nachzulesen

    leider geht die Surgf nicht wirklich tiefgreifend auf die unterschiedlichen Längen, die man fahren kann, ausser kurz am Anfang, ein


    haben die hier im Forum mitgelesen und deshalb getestet ? ;-)

    Windige Grüße aus dem Pott


    Tipp Weltmeister F1 2019 & 2020 !

  • hm, also mit 30" oder länger bin ich echt überfragt wie das gehen soll, da sind wohl meine Arme einfach zu kurz. Selbst wenn ich die Gabel echt hoch fahre (was ich meistens mach) sind mein Limit mit Sitz 28".

    Lediglich durch die Umstellung von Hüft- auf Sitz bin ich jetzt wieder zu 2" bis 4" längeren gewechselt.

    Mit 30ern und einem Hüfttrapez, keine Ahnung, da bräuchte ich ne 10 cm Armverlängerung, gibts sowas?!

    Ich seh nur, dass viele Surfer mit sehr engem Montageabstand gerne die Tür offen lassen und Schweirigkeiten beim Angleiten und beim Höhelaufen haben. Grade beim Einstieg führt das dazu immer größere Segel zu fahren als eigentlich nötig wäre, anstatt dass man nur ordentlich dichtmachen würde - grade weil sie den richtigen Anstellwinkel nicht finden. Es stimmt, dass das Rigg mit weiter montierten Tampen wie festgemauert steht. Ich finde das vermindert den Krafteinsatz und erleichtert vor allem auch extrem Höhe zu ziehen. Allerdings erhöht es für Trapezeinsteiger auch die Tendenz zu Katapultschleuderstürzen. Ich nehm bei Wavesegeln 24"er und montier sie recht nah, bei großen 28"er und mit 2 faustbreit Abstand.

    Mit Hüftgürtel lang ich zuletzt bei Wave um die 20" und bei Slalom bei 22"ern. Ja ich weiß, vielleicht hab ich mir auch deswegen den Rippenbogen abgerissen.

  • fahre schon immer die Tampen zwei handbreit auseinander. Mit Sitztrapez in Längen von 32-34“.

    Mir gefällt das stabil Handling des Segels. Wenn richtig eingestellt, ist das Rig fast schon eigenstabil und findet und hält den richtigen Anstellwinkel.


    Die genannten sog. Vorteile einer engen Montage finde ich eher alle als Nachteil. Bin ein paarmal so eine Montage gefahren und fand das ganze geradezu absurd nervös und hippelig.