Posts by sheshe

    Nein:


    Windsurfer und Kitesurfer gelten in Deutschland als "Sportgeräte".

    Segelboote haben hier, auch wenn das auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar ist, aufgrund ihres Status als "Segelfahrzeuge" generell Vorfahrt gegenüber "Sportgeräten" wie Windsurfern und Kites. Dass man Schwimmern ausweichen muss, klingt einleuchtend, regelrecht absurd ist die Regelung im Motorsportland Deutschland aber im Bezug auf Motorboote: Mit der 1998 vom Verkehrministerium durchgesetzten Statusänderung der Windsurfer von "Segelfahrzeugen" hin zu "Sportgeräten", müssen Windsurfer Motorbooten im Geltungsbereich der SeeSchStrO immer ausweichen.

    International einheitlich geregelt sind hingegen die Vorfahrtsfragen gegenüber Berufsschifffahrt wie Fähren, Ausflugsdampfern, Frachtern oder Linienschiffen – Surfer, Kiter und Segler sind hier generell ausweichpflichtig!


    Auf Seen und Flüssen gelten in Deutschland regional stark unterschiedliche Regelungen, nach denen man sich am besten vor Ort erkundigt.


    Ich hole schon mal Popcorn, das sind immer lustige Diskussionen :-)

    Ist da schonmal jemand daraufhin kontrolliert worden?

    Nein und es ist eigentlich immer die Seepolizei auf dem Wasser bei Sturm. Die sehen uns also, haben aber noch nie etwas gesagt. Selbst dann nicht, wenn sie jemanden gerettet haben.

    Ich würde von Beginn an zur 30er oder sogar 28er tendieren, schon alleine, weil leichte Personen Mühe haben, das Board rumzudrücken. Eine (zu) grosse Finne erschwert das deutlich und das Board hat die Tendenz zum Aufkentern. Bei den kleinen Segel und stabiler Gleitfahrt wäre sogar etwas um 25cm oder noch kleiner bei deinem Gewicht ausreichend. Das Board wird deutlich freier, wenn du kleinere Finnen wählst. Upwind wird aber natürlich schwieriger und du wirst Spinouts bekommen.


    Aber wie schon von anderen gesagt, schraub die 36 rein, fahr ein paar Schläge. Dann die 30er montieren und auf die Unterschiede achten. Schlussendlich muss es dir passen und du musst dich wohlfühlen. Grundsätzlich gilt: wenig Wind - grosse Finne / mehr Wind - kleine Finne. Funktionieren tun sicher auch die kleineren Finnen (ich fahre bei 5.3 auf einem ähnlichen Board eine 20er Finne), die Technik wird dann aber herausfordernder. Sprich, dein Können alleine entscheidet über die Finnenwahl.


    Ich würde erst die vorhandenen Finnen ausprobieren, bevor ich neue kaufe. Wenn du merkst, dass die 36er zu gross ist und die 30er zu klein, kannst du auch die 36er um 3cm abschneiden und ein Profil am Tip reinschleifen (vorausgesetzt sie ist G10, was aber eine Standardfinne sein dürfte). 36cm fährt man normalerweise ab Segel 6.5 aufwärts bei einem Durchschnittsgewicht von 75kg.

    Danke für die Einschätzung! Mit den Profis möchte ich mich nicht vergleichen, aber als Richtwert hilft das schon. Ich war auch eher überpowered und stelle mir vor, dass man bei perfektem Wind mit etwas grösserem Segel (und kleinerem Stabi) noch etwas mehr rausholen kann. Wird dann aber schon auch beängstigend schnell!


    (Muss ich mir jetzt wirklich auch so eine Uhr kaufen? - macht schon irgendwie Spass...) :-)

    Wie schnell seid ihr eigentlich so mit dem Foil? Hatte letztens mal eine Uhr um und 40.4 kmh geschafft. Das hat sich schon sehr nach Maximum angefühlt, einerseits vom Material her, andererseits auch vom Gefühl. Bisschen was nach oben wäre sicherlich noch machbar, aber es fühlte sich schon verdammt schnell an. Möchte das aber mal einschätzen können. Ist man als Durchschnittsfoiler ohne Ambitionen mit Racematerial noch einmal deutlich schneller?


    4.8 Yeah / 103l Ignite (Mittelschlaufe) / Sabfoil 720er / ca. 18-20kn

    Ich würde etwas knapp unter 80l (Quad) für die starken Tage und schönen Wellen und ein FSW um die 90-95l (Thruster) wählen. Das 5.8er wäre mir auch zu gross. Ich würde allenfalls beim Grösseren zu einem Foil-tauglichen Board tendieren, falls das etwas für dich ist. So kannst du das 5.8er umgehen und auch bei Leichtwind Spass haben mit dem Foil. Eine Überlegung wäre es wert.


    Wenn dein Anspruch ist, nur bei satt Wind aufs Wasser zu gehen, würd ich als Kompromiss nur ein Board dafür mit ca. 85l wählen. Das lässt sich mit dem 3.7ner auch knapp noch fahren, dafür funktioniert das 5.3er wohl maximal als Notlösung. Schlussendlich wäre es aber fast immer nur so halbwegs passend. Daher machen zwei Boards schon Sinn.


    Die Segelabstimmung passt und die Ezzy's funktionieren wohl ziemlich gut in der Welle.


    Ich würde in erster Linie die Wahl von den bevorzugten Bedingungen abhängig machen. Gehst du am liebsten bei 40kn aufs Wasser, dann muss zwingend was kleines her. Willst du hauptsächlich 4.7 und 5.3 fahren, gehts wohl eher über die 100l. Bei deinem Könnerstand (Loopen) und Gewicht kannst du aber auch etwas kleiner wählen, als andere. Welche Boards bist du denn im Verleih gefahren, die dir getaugt haben?

    Hallo zusammen,


    Ich habe letzten Herbst leider das Heck meines Wellenreiters im Pool geschrottet. Nun werden die Temperaturen langsam wieder angenehmer zum draussen arbeiten und ich beschäftige mich mit der Reparatur.


    Wie soll man hier am besten vorgehen?


    Neuen Kern einsetzen (mit Epoxy an der Schnittstelle kleben?) oder mit Microballons auffüllen und wieder in Form bringen? Ich habe mir auch schon überlegt, dickere Zahnstocher reindzudrücken, damit der noch vorhandene Schaum wieder in Position gebracht werden kann. Geht das?


    Beim Laminieren: erst eine Lage Glas auf das UWS, dann eine Lage von oben mit überlappenden Enden. Mit Cutflaps habe ich (noch) keine Erfahrung. Dann trocknen, schleifen und das Ganze nochmals? Denke 2 Lagen Glas sollten ausreichen.


    Wie macht man den Finish bei einem Wellenreiter?


    Schlussendlich muss es nicht schön sondern funktional sein. Fotos anbei.


    Danke für eure Hilfe, habe noch nie an so einer delikaten Stelle gearbeitet.

    Es ist halt das Auto, das den Begriff Egoismus definiert. Übersicht, Grösse, Breite, Bequemlichkeit, Sicherheit (für sich selbst) - all das zu Lasten der anderen Verkehrsteilnehmer. Seitwärts parkieren und einen halben Meter überstehen lassen? Kein Problem, ich bin ja wichtig, sollen sie halt um mich rumfahren. Und sowieso, die Parkfelder werden ja wegen den Linken/Grünen auch immer kleiner... Sicht nach vorne für alle anderen? Scheiss drauf, ich bin ja in meinem Panzer. Soll der Pöbel halt mehr arbeiten, dass er sich auch so ein Schiff kaufen kann. Dann am besten noch schön mit den super duper LED Lampen direkt in den Kofferraum des Vorfahrers reinblenden und ihn auf 3 Punkten blenden.


    Es gibt durchwegs Fahr- oder Lenkerprofile, die ein SUV rechtfertigen. Bei den meisten ist es aber Status und Bequemlichkeit. Und das auf Kosten aller anderer. Find ich nicht gut, möchte es aber auch niemandem verbieten. Nur hätte ich gerne, dass die Hersteller dies nicht noch fördern. Aber die schwafeln was von Bedürfnis und Nachfrage. Schon klar, da man sich mittlerweile in einem normalen Auto winzig fühlt und halt auch einen Crossover oder SUV als nächstes Auto kauft.

    Wenn der Schleudersturz unvermeidlich ist, Segelhand anziehen und Kopf über die Schulter nach hinten einrollen und den Flug geniessen. NIEMALS den Gabelbaum loslassen! Schlaufen weit genug, dass es dich aus den Schlaufen zieht und du nicht stecken bleibst. Im Idealfall machst du so einen halben Frontloop ohne Board, im schlechtesten Fall liegst du kopfüber auf dem Segel. Manchmal spickt es einem auch regelrecht weg (ich bin schon 4-5m weit geflogen nach Schleuderstürzen).


    Wenn du gerade so an der Grenze bist, wo es dich langsam nach vornüber zieht, in die Knie gehen und Masthand explosiv ranziehen. Du fällst dann mit Segel nach Luv.


    Wenn du dich ungewollt aushängst durch Chop, passiert meistens nichts. Der Druck wird dann urplötzlich so stark, dass das Segel einfach nach Lee geht und du nach Luv fällst (gleiches Szenario bei Gabelbruch in Gleitfahrt). Wenn du dich in der Halse ungewollt einhängst, versuch in Liegestützposition zu landen. Nicht die Beine anziehen, sonst geht dir das Knie durchs Segel.


    Manchmal hat man aber auch einfach keine Chance zu reagieren. Das endet dann meistens in einem kaputten Segel oder Nose. Passiert den besten... :-)

    Freitag sieht schon nicht mehr gut aus, wird wohl mehr ein Gehacke. Donnerstag sieht seeeeehr geil aus, leider bin ich verhindert...


    Ich schaue meistens bei Windguru oder früher bei Muchoviento. Zudem bei https://www.meteoschweiz.admin…iss/de/home.html?tab=wind da kann man die Ortschaft eingeben (z.B. Berlingen) und kriegt ziemlich zuverlässige (und meist etwas konservativere) Vorhersagen.


    Windfinder Super ist meist zu viel, Windfinder normal meist zu wenig. Am besten sind aber die Messwerte (auch Meteoschweiz), danach kann man sich einrichten und sieht auch, ob der Wind weiter westlich schon gut reinkommt oder nicht.

    Schon krass, letztes Wochenende noch in Italien mit FFP2 Pflicht und Zertifikat und gestern das erste Mal ÖV ohne Maske gefahren hier bei uns (als ich fast alleine im Bus sass) - schon sehr surreal! Es wurden per 01.04. sämtliche Massnahmen aufgehoben, auch die Isolationspflicht bei positivem Test - man muss also weiterhin arbeiten, wenn man nicht allzu heftige Symptome zeigt. Plexiglas gibt es nicht mehr überall, Maske schon länger nicht mehr. Einzig die Tests bei Symptomen werden noch bezahlt. Die Pandemie ist in der Schweiz nun endgültig vorbei...

    Also haben die nur bekanntes gesendet?

    Es gibt ja viel versprechende Forschungen zur Aufbereitung von Brennstäben oder Weiterverwendung für anderes, ohne dass es zu Lagerungen kommen soll.

    Das gibt es wohl, aber ganz um den Abfall kommt man mit aktueller Technik nicht herum und eine neue Technik ist momentan nicht in Aussicht. Auch bei der Wiederverwendung durch die neusten Technologien bleibt am Schluss Abfall zurück. Es gibt Möglichkeiten, die problematischen Stoffe in weniger problematische umzuwandeln. Aber auch hier reden wir noch immer von Halbwertszeiten bis 1'000 Jahren. Die Halbwertszeit von teilweise 25'000 bis 50'000 Jahren je nach Isotop ist für uns unvorstellbar lange - und das ist nur die Halbwertszeit, danach ist es noch nicht unschädlich! Es wird momentan nach Endlagern mit einer Million Jahre gesucht. Geh mal nur 50'000 Jahre in der Geschichte zurück und schau, wie die Erde damals ausgesehen hat. Atomkraft kann niemals wirtschaftlich sein, wenn man sämtliche Kosten einrechnet.


    Schon oft verlinkt, aber das öffnet einem vielleicht die Augen, denn wir kriegen effektiv nicht mal 50 Jahre hin:

    https://www.fr.de/politik/klim…-verseuchen-13277030.html


    Atomkraft, nein Danke!

    Wieso redet ihr über die Rentner, wenn aber die Inflation (bzw Stagflation) das grosse Problem ist? Inflation bekämpft man nicht mit Helikoptergeld - im Gegenteil. Und die wird euch noch mächtig um die Ohren fliegen (bei uns siehts immerhin ein bisschen besser aus). Meines Erachtens ist das Paket der absolut falscheste Ansatz, den man wählen kann. Es hat mir ehrlichgesagt ein bisschen die Sprache verschlagen, als ich davon gehört habe.


    Verstehe nicht, wie man das feiern kann, denn die Zeche wird unter dem Strich deutlich höher ausfallen und alle Haushalte richtig hart treffen - auch die Rentner. Ist aber halt nicht so fassbar wie eine Einmalzahlung…


    Mein linkes Herz blutet, wenn es sieht, dass man innert Tagen das Benzin so subventioniert aber für Bildung und Sozialwesen alles nur Mögliche zusammenspart.