Posts by Peter Essen


    Ihr denkt zu klein - viel zu klein ....... so wird das nix .... und so kann auch der Peter mit den - JETZIGEN - STAND heute - Statistiken weiter und immer wieder versuchen alles was notwendig wäre - erschlagen .... und gleichzeitig keine LÖSUNG anzubieten ... ... Isonic87

    China probiert alles aus und setzt es um. Die werden sehen, wo und wie es weitergeht.


    Ideologisch einmal festzulegen, wohin es gehen soll, und alles andere abbügeln: Hat das schon mal funktioniert?


    Du musst immer im hier und jetzt aufsetzen und einen Schritt nach dem anderen gehen. Das machen wir aber nicht.

    Im Grundsatz stimmt immer noch, was Prof. Werner Sinn richtig betitelt hat: Energiewende ins Nichts.

    Atomstrom ist in der Vollkostenrechnung mit Abstand teuerste Energieform, noch dazu mit ungelöster Endlagerungsproblematik. Wir benötigen keine AKW, und schon gar nicht lösen dieses Dinge irgendetwas kurzfristig. die 6% der verbleibenden drei AKw werden wir gar nicht spüren, genauso wenig wie 9% der letzten drei die am 31.12.21 vom Netz gegangen sind.


    Neubau von AKW kann man komplett vergessen, 3x so teuer wie geplant, doppelt so lange Bauzeit, bitte Flammaville in FR und Olkiluoto-3 in FIN googlen.


    Jede Investition in AKW ist eine enormen Verschwendung von Steuergeldern, dieser Schwachsinn muss endlich aufhören. Für die kosten eines neuen AKW kann man ca. 2600 WKA errichten mit der 10x Leistung.

    Das ist wohl die Mehrheitsmeinung in Deutschland.


    Ein 11 Mrd Euro teueres AKW bedeutet Baukosten bzw Kapitalkosten pro erzeugter (Grundlast-) KWH von 0,015 Euro/kWH.

    Wahrscheinlich können alle anderen Länder nicht rechnen, nur wir.

    Die Rechnung glaube ich erst mal nicht. Auch die Reservebetrachtungen für Uran glaube ich so nicht.

    Außerdem hat sich auch die Nuklearenergie seit den 70iger Jahren weiter entwickelt.


    Grundsätzlich sehe ich auch das entweder - oder nicht.

    Alleine auf Wind und Solar zu setzen ist für mich pure Ideologie und bringt uns nicht weiter.


    2.) grüne Energiepolitik der letzten 20 Jahre: also da musste ich erstmal schlucken, zu so einer gestörten Wahrnehmung muss man erst mal kommen!. die letzten 16 Jahre war eine CxU Regierung an der Macht mit Wirtschaftsministern (Altmaier und Rösler) , die die Energiewende systematisch verhindert und verzögert haben (statisch belegbar!) , was unmittelbar dazu geführt hat, dass sowohl die PV- als auch Windanlagenindustrie Deutschland den Rücken gekehrt haben. Andersherum wird ein Schuh daraus! Hätten wir die letzten 16 Jahre nicht verschlafen und eine echte(!) grüne Energiepolitik hin zu EE vollzogen, hätte wir aktuell gar keine Probleme und wahrscheinlich den niedrigsten Strompreis in ganz Europa. Genau daran arbeitet die jetzige Regierung, aber man kann nicht erwarten, dass in 10 Monaten die Versäumnisse von 16 Jahren korrigiert werden , zumal die Ukraine-Krise noch 'on top' gekommen ist.


    5,) Kanada: hat mit der kurzfristige Bewältigung der Energiekrise nichts zu tun. Da geht um die langfristige Umstellung auf grünen Wasserstoff. Hier sprechen wir von 2025+.

    Die jetzige Regierung ist ja in Teilen bereits in der alten Regierung gewesen. Die jetzige Regierung setzt die bisherige Energiepolitik insoweit fort, dass es alleine auf Verstromung von Erdgas setzte und 30 neue Erdgaskraftwerke bauen wollte (Also Kohle und Atom abschalten und irgendwann in fernerer Zukunft Erdgas durch Wasserstoff ersetzen). Das ist gescheitert. Die Erdgaskraftwerke werden aber für den geplanten Ausbau der Wind- und Solarenergie zwingend benötigt. Das Pipeline-Erdgas durch LNG (verflüssigtes Erdgas) zu ersetzen, verteuert es um mindestens das 2-fache und erhält die Abhängigkeit vom Ausland. Da wird man sich was neues einfallen lassen müssen. Eigene Erdgasförderung mit Fracking wäre wahrscheinlich ein Baustein.


    Wind und Solar erzeugen 5-6% des deutschen Primärenergiebedarfs. Ich lasse mir nicht erzählen, eine Verdoppelung oder Verdreifachung löst unsere Energieprobleme und löst das CO2-Problem.

    Rohöl-Weltmarktpreise sind eine Sache und deren Entwicklung aus den von Dir genannten Gründen halbwegs nachvollziehbar. Weniger nachvollziehbar ist für mich die Schere zwischen Rohöl- und Heizölpreis, und auch Benzin.

    Klar profitiert der Staat über die MwSt, aber rechne mal alle Steuern raus und Du wirst feststellen, dass sich die Relationen der netto-netto-Preise Rohöl/Dollar/Heizöl/Sprit sehr deutlich zu Gunsten der Versrger verschoben haben - auch wenn man eine Verteuerung der Verarbeitungs- und Transportosten einbezieht.

    Kann sein, dass du damit recht hast. Ich gehe davon aus, dass die Industrie soweit technisch möglich von Erdgas auf Öl umsteigt, was natürlich die Nachfrage und den Preis treibt. Auch verschiedene Kraftwerke können von Gas auf Öl umschalten. Das kann sich im Winter noch verschärfen.

    Der Ölpreis hatte schon seid der zweiten Jahreshälfte 2021 deutlich steigende Tendenz. Schau dir nur mal die Heizölpreisentwicklung an.

    Die Weltölförderung war wegen der Pandemie 2020 um 10% zurück gegangen, das hat es 2008 nicht gegeben. Nun geht die Nachfrage wegen wirtschaftlicher Erholung deutlich hoch bei verringertem Angebot, Deutschlands größter Lieferant Russland führt Krieg in der Ukraine, die OPEC will die Preise hoch halten. Was ist da an der Preisentwicklung nicht zu verstehen?

    Erster Absatz: Wo ist da die Logik, erst sagst Du, die Preissteigerungen kommen von der Nachfrage. Dann sagst Du, der Gewinn der Konzerne mache an unserem Preis gar nichts aus. Dabei ist die einzige Steuer, die vom Verkaufspreis abhängt, die Mehrwertsteuer. Da profitiert der Staat von der Preisentwicklung. Energiesteuer und CO2-Preis sind pro Liter und machen zusammen nicht ganz die Hälfte aus. Die Differenz im Spritpreis zwischen jetzt und Jahresanfang fließt bis auf einen Anteil Mehrwertsteuer in die Tasche der Konzerne. Außer die Produktion hätte sich verteuert, was ich nicht erkennen kann.

    Natürlich steigen die Gewinne, wenn aus einer covidbedingt absolut schwierigen Marktsituation 2020 sich jetzt die Nachfrage drastisch erholt. Das ist ja genau der Punkt. Ich kann nicht erkennen, dass die Gewinne der Ölunternehmen anders liegen als im langjährigen Trend. Es hat ja auch vorher keiner geweint, dass die Gewinne eingebrochen waren. Natürlich steigen sie jetzt stark. Ist doch normal. Was soll also die Aufregung? Wenn dann weniger aus Russland kommt und die Industrie soweit möglich von Erdgas auf Öl umsteigt, ist das doch logisch.


    Meinem zweiten Absatz ist nichts hinzuzufügen. Nenn es Bashing, ist nur meine Meinung. Auch Merkel ist dem grünen Zeitgeist gefolgt, ändert nichts an der falschen Strategie Deutschlands.

    Wir haben andere Probleme als den Spritpreis.


    Im Zuge der Covid-Pandemie ging die Erdölförderung weltweit deutlich zurück. Die westlichen Ölkonzerne haben ihre Neuerschließungen zurückgefahren. War ja auch nicht erwünscht, produziert doch nur CO2. Nach der wirtschaftlichen Erholung zieht die Nachfrage deutlich an, dazu kommt der Ukraine-Krieg der drittgrößten Erdölfördernation der Welt, Russland. Also, was machen die Preise? Richtig geraten. Für uns Verbraucher besteht der Preis doch hauptsächlich aus Steuern und Abgaben; der Gewinn der Anbieter kann uns an der Tankstelle fast egal sein. Wieviel mehr kassiert denn unser Staat durch die Ölpreissteigerungen und die jüngsten Abgabenerhöhungen auf Sprit? Hier wird doch abgelenkt, um einen Schuldigen zu präsentieren.


    Schlimmer ist, dass uns die verfehlte deutsche (grüne) Energiepolitik der letzten 20 Jahre an den Punkt gebracht hat, dass im nächsten Winter das ernsthafte Risiko eines elektrischen Blackouts und Gasabschaltungen für Industrie und Haushalte drohen. Und der Wirtschaftsminister es nicht für nötig hält, drei bis sechs Nuklearkraftwerke zusätzlich zu allen abgeschalteten Kohlekraftwerken so schnell wie möglich ans Netz zu bringen. Und die Tagesschau über seine völlig unnütze Schaufensterreisen nach Quatar (Waren das nicht bis vor kurzem die Bösen?) und nach Kanada zu berichten. Auf einer kanadischen Insel durch Windenergie produzierten Wasserstoff auf minus 252 Grad kühlen und nach Deutschland schippern, soll die Energieversorgung von Deutschland retten? Höchstens die kanadische...

    Ich kenne den Futura leider nicht aus eigener Anschauung. Dein neues Board ist deutlich breiter als dein altes, 5 cm, und mit 71 cm für dein Fliegengewicht (aus meiner 89 kg Jumbo-Perspektive ;)) ja fast schon ein Leichtwind-Board. Mein 70 cm breites Freerace-Board fahre ich nie mit weniger als 6.8 qm, meist mit 7.8er. Ich kann mir also gut vorstellen, dass die Segelgröße eine Rolle spielt.


    Eigentlich passt die 38iger Finne. Aber mit deinem Gewicht und kleinem Segel, probiere doch mal eine 35iger aus. Vielleicht kannst du mal eine ausleihen? Nichts geht über den eigenen Versuch.

    Da ist einfach die letzten zwanzig Jahre mit billiger Mobilität etwas aus dem Ruder gelaufen. Der Wunsch nach einem Eigenheim mit Sauna und Pool lässt sich nun mal am besten im Umland verwirklichen.

    Das stimmt nach meiner Wahrnehmung nun überhaupt nicht.


    Es gibt immer mehr Doppelverdiener-Paare. Das ist gesellschaftlich und politisch so gewollt und anders heutzutage auch kaum noch anders finanzierbar. Jobs für zwei gibt es in den Ballungszentren. Dort gab es auch die höchsten um nicht zu sagen exorbitanten Wohnkostensteigerungen. Dann weichen natürlich viele irgendwann ins Umland aus. Aber wenn zwei arbeiten und die Zeiten der ewigen Beschäftigungsverhältnisse bis zur Rente bei einer Firma vorbei sind, muss also mindestens einer pendeln. Mitunter auch alle beide. Einem temporären Job hinterher zu ziehen und den Wohnort zu wechseln, macht ja kaum noch Sinn. Bei uns im Ruhrgebiet arbeitet gefühlt kaum noch einer da, wo er wohnt. Pendeln ist der Preis der Selbstverwirklichung.

    Wir müssen uns einfach fragen, ob wir energieintensive Industrie wie Aluminum- oder Glashütten in Deutschland weiter betreiben wollen bzw. können.

    Alle energieintensive Branchen und Unternehmen müssen aus betriebswirtschaftlichen Gründen die Aktivitäten in Deutschland sowieso auf den Prüfstand stellen. Ein paar hochsubventionierte Vorzeigeprojekte wie Thyssen-Krupp Wasserstoff-Stahl werden sicherlich bleiben, aber keinen Wohlstand produzieren.

    Warum ist das schockierend? Die menschliche Besiedelung und die Industrialisierung in Deutschland begann an den Flüssen wegen des Wassers.

    Es gab in Deutschland nie grundsätzlichen Wassermangel. Wir brauchen halt mehr Wasser für die Herstellung unserer Konsumgüter und die Bereitstellung der Energie als zum Waschen. Echt schockierend!

    Also mein Fazit: Zusätzliche Windräder und Solaranlagen sind notwendig, aber nicht hinreichend.

    Das ist doch genau der Punkt.


    Elektrischer Strom produziert beim Endgerät kein CO2. Wenn wir aus diesem Grund Heizung, Verkehr und Industrie inklusive Wasserstoffproduktion auf elektrische Energie umstellen, brauchen wir ganz andere Strommengen. Da brauchst du nicht mehr über Windräder alleine nachdenken. Ich habe die Zahl jetzt nicht belastbar zur Hand, aber Wind und Solar decken zur Zeit etwa 7% des gesamten Primärenergiebedarfs. Die Umstellung auf elektrische Anwendungen läuft, aber wo bleiben die Maßnahmen für die Stromerzeugung? Import?

    Ich fahre einen Patrik Custom mit 95l, der anders als der Patrik Race ein doppelkonkaves Unterwasserschiff hat. Ich fahre ihn bei 88kg Gewicht mit Segeln zwischen 5.8 und 7.0 qm, was sehr gut funktioniert. Ein kleineres Segel zu probieren, hatte ich noch nicht die Gelegenheit. Das Board macht bei entsprechend Wind sehr viel Spaß und geht auch im heftigeren Chop sehr gut. Allerdings wären die von Vinzenz für sein Board beschriebenen Finnengrößen viel zu groß, 31 - 35 cm passen besser. Hervorragend funktioniert bei Seegras eine 26cm Hurricane Weed 2.

    Es hat keinen Sinn, mit installierten Leistungen von Windkraftanlagen zu argumentieren.

    trotzdem könnte man sagen: hey, 200 Schwimmbecken Erdöl einzusparen ist doch auch toll (und das mit dem Laden nur bei Wind und/oder Sonne muss eben irgendwie organisiert werden)

    Das könnte man, wenn man genügend Fakten ignoriert. Und das tun ja viele, welche einseitig auf Wind und Solar als alleinige Lösung setzen. Das wird nicht funktionieren, wie es bisher auch nicht funktioniert hat. Im Durchschnitt decken Wind und Solar etwa die Hälfte des gegenwärtigen deutschen Strombedarfs ab, mal mehr, mal weniger. Wie mein Beispiel zeigte, häufiger aber auch nicht, dann produzieren wir mit Kohle und Erdgas Strom. Den Glauben, noch mal 10.000 bis 30.000 neue Windkraftanlagen zu bauen, löst das Problem, teile ich nicht aus technischen und wirtschaftlichen Gründen. Auch wenn Habeck jetzt versucht, neue Standorte mit der Brechstange durchzusetzen, bin ich gespannt, wieviele tatsächlich gebaut werden können, wie lange die Bevölkerung das mitmacht und wie lange es dauert, bis man merkt, dass es nicht die Lösung bringt. Aber dann ist Habeck schon in seinem gut dotierten Ruhestand.