Posts by Peter Essen

    Bin mir nicht sicher, ob die chinesischen Lock-downs nicht getarnte Sanktionen gegen den Westen sind. Zur Corona- Bekämpfung machen sie gar keinen Sinn.

    Ich bin den 145er Breeze mal mit 8,5 qm bei Angleitbedingungen gefahren (88 kg). Geht sehr früh und harmonisch los. Ein 9,2er ist sicherlich grenzwertig auf dem Board. Weiß nicht, ob das noch Spaß macht. Der 145er liegt m.E. nicht zu nah am 120iger.

    Ist mittlerweile leider so, dass eine! kaputte Birne die neue Plakette verhindert. Querlenker müsste man hinterfragen, ansonsten ist das doch pillepalle.

    Technisch ist das vielleicht pillepalle. Ich frage mich aber eher, wie lange diese Piloten vor der Hauptuntersuchung einäugig durch die Gegend gefahren sind. Sicherheitstechnisch ist eine anfällige Beleuchtungsanlage kein Ruhmesblatt.

    Jeder wie er will. Ich kann zum Beispiel deine Einschätzung nicht bestätigen.


    Mein alter Volvo XC90 ist über 10 cm kürzer als der BMW 5er Kombi, den ich jahrelang parallel fuhr, und geschätzt genauso breit.

    Und der Wagen schluckt alles: Zu viert in den Urlaub mit Gepäck, oder mit Großem Schweizer Sennenhund auf der Ladefläche, oder innen durchgeladen mit zwei Windsurfboards, 5 Segeln, 2 Gabelbäumen plus Zubehör zum See, oder mit Surfanhänger auf die sumpfige Surfwiese am Meer, oder bei 30 cm Neuschnee über den Pastorenpass nach Kitzbühel, alles kein Problem. Da können die großen Lifestyle-Kombis von BMW und Audi nicht mithalten.

    Sheshe hat es perfekt beschrieben. Wenn es ganz schnell geht - eigentlich immer, wenn man mit der Finne bei voller Fahrt irgendwo hängen bleibt - Gabelbaum festhalten, insbesondere auch mit der hinteren Hand (Segelhand) dicht halten. Ich flog dann bisher immer mit dem Rigg in der Hand am Brett vorbei und alles blieb heil.

    Ich frage mich, warum die E-Autos so derb teuer sind. Ein Kombi in Golfgröße mit 110-130kw und einer 90kw Batterie ( echte Reichweite >300km) für 35t€ müsste doch zu bauen sein, oder?

    Anscheinend ist die Batterie sehr teuer, zumal erst mal viele neue Fabriken für die Herstellung gebaut werden. Dazu hoher Aufwand für die Entwicklung und die Software.

    Für die reine Produktion braucht es nicht so viel. VW käme mit 1/3 der „Verbrenner-Belegschaft“ aus, dazu weniger hoch qualifiziert und zu günstigeren Löhnen als derzeit. In der jetzigen Struktur keine Chance gegen Tesla, da zu teuer.

    Letztes Jahr 2021 war relativ windarm. Deswegen sank der Anteil der Wind- und Solarenergie an der Stromerzeugung von etwa 45% auf 41%. Wichtigste Energiequelle für die Stromerzeugung in Deutschland war Kohle, Braunkohle vor Steinkohle weil wir Atomkraftwerke abgeschaltet haben.


    Mache ich jetzt einen Denkfehler, wenn ich schlußfolgere, dass jedes neue, hochgeförderte E-Auto, das letztes Jahr angeschafft wurde und nicht mit dem heimischen Solardach geladen wurde, mit Strom aus Kohlekraftwerken geladen wurde? Das Auto war ja ein neuer Grenznachfrager nach Strom, kam on top auf die sonstigen schon vorhandenen Stromverbraucher. Der zusätzliche Grenzstrom kam aus den Kohlekraftwerken, Wind und Solar reichte ja schon nicht, die bisherige Stromnachfrage zu decken. Ein effizienter Diesel wäre mit Sicherheit CO2-sparender gewesen. Auch wenn hocheffiziente Kohlekraftwerke einen hohen Wirkungsgrad haben, wird es mit den Verteilungs- und Ladeverlusten energetisch unsinnig gewesen sein, E-Autos aus dem deutschen Netz zu laden. Ändert sich an dieser Situation die nächsten 10 Jahre etwas? Ich denke, unter Umweltgesichtspunkte ist das E-Auto in Deutschland bei ehrlicher Betrachtung auf absehbare Zeit ein Nischenprodukt für Eigen-Solarstromerzeuger.

    Ich habe mir schon seit längerem angewöhnt, mit meinem SUV auf längeren Autobahnstrecken das Tempo so bei 115 km/h zu belassen. Ich komme dann ohne Tankpause vom Ruhrgebiet bis nach Füssen oder bis zur Billigtankstelle auf den Fernpass nach Österreich. Zeitverlust bei meinem Auto im Vergleich zu Tempo 130 gleich null, langsameres Fahren statt Tankzeit. Das Auto ist 14 Jahre alt, wenn ich es noch 10 Jahre weiter fahre, spare ich jede Menge CO2 im Vergleich zu den 2-3 Teslas, die ich ansonsten brauchen würde. Langsamer als 115 km/h wird mir persönlich zu ermüdend und langsam, da hat wohl jeder seine persönliche Schmerzgrenze. Stören mich Schnellfahrer: nein, leben und leben lassen. Tempolimit 130 könnte ich mit leben, Tempo 100 braucht kein Mensch . Ist so wie Tempo 30 auch für Slalomfahrer auf dem Dümmer und Steinhuder Meer.😉

    Faktencheck? Hier wird mehrfach behauptet, Nuklearstrom wäre zu teuer. Ich halte mich da eher an die Fakten, die ich selbst prüfen kann: Frankreich mit seinem Nuklearstrom hat eine viel preiswertere Stromversorgung als Deutschland.

    Das sehe ich etwas anders.

    Unsere Strompreise steigen auch durch Frankreichs AKW-Probleme - Sonnenseite - Ökologische Kommunikation mit Franz Alt


    Für den Endverbraucher hast du natürlich recht, da die französische Regierung den Strompreis gedeckelt hat.

    Das siehst du anders, weil in über 40 Jahren Nutzung einmal Corona-Quarantäne-bedingt ein Engpass bei den Bedienmannschaften auftrat? Franz Alt als fachmännische Quelle, im Ernst?


    Nochmal für alle, die es nicht glauben: Ohne Großkraftwerke als Back up stellen Wind- und Solarkraftwerke in Deutschlands Winter keine Stromversorgung sicher. Die Kosten für eine sichere Stromversorgung alleine aus diesen Quellen geht also derzeit in Deutschland gegen unendlich.

    Die Frage ist doch nicht, was der Strom kostet, der bei Dir aus der Dose kommt. Die Frage ist: Was kostet der Strom in der Entstehung. Dazu dies hier:


    kosten-strom.png?im=Resize%3D%28630%2C420%29&impolicy=perceptual&quality=medium&hash=3ac3a2be2f6ab6c7f9c52e692930d96fc64065b1a0db439544c93859a2be0906


    Und hier der Artikel.

    Sorry, sowohl die Übersicht als auch den Artikel halte ich für Bullshit. Frag doch mal, was eine Kilowattstunde Grundlaststrom mit konstant 50 Herz aus Wind kostet. Aber wer nicht sehen will, sieht auch nicht: „Der hohe Strompreis in Deutschland hat viele Gründe“ na klar….

    Faktencheck? Hier wird mehrfach behauptet, Nuklearstrom wäre zu teuer. Ich halte mich da eher an die Fakten, die ich selbst prüfen kann: Frankreich mit seinem Nuklearstrom hat eine viel preiswertere Stromversorgung als Deutschland. Deutschland hat mit seinem Ausbau von Wind und Solar eine extrem teuere und unzuverlässige Stromversorgung geschaffen, deren Stabilität extrem an Kohle und Erdgas hängt. Diese zu ersetzen durch irgendwas ist aus meiner Sicht reines Wunschdenken. Wenn große Teile der Industrie hier stillgelegt werden müssen oder abwandern, wird das nicht so einfach zurück zu drehen sein. Japan hat nach Fukushimi weiter an der Kernenergie festgehalten. Weil die Wind- uns Solarenergie so viel preiswerter sind? Die Chinesen bauen Nuklearkraftwerke m Fließband. Weil das so teuer ist? ThyssenKrupp will sein Wasserstoff-Stahlwerk durch Staatszuschüsse finanzieren lassen. Damit bleibt Deutschland wettbewerbsfähig? Deutschland setzt konsequent ein nicht durchdachtes Armutsprogramm um. Noch nicht mal ein CO2-armes.

    Er hat schon Recht, die Energiepolitik war verfehlt, oder zumindest eine Sonnenschein-Politik die sich auf dem Erreichten aus der Vergangenheit ausruhte. Ich war ein paar Jahre im Erdgasgeschäft; ich glaube zu wissen, wovon ich rede.


    Ich hätte nie geglaubt, dass ein Minister Habeck mal nach Quatar fährt, um eine Gasbezugs-Energiepartnerschaft zu erreichen.

    Vielleicht bringt das ja auch die Wende hin zu mehr Realismus in der Energiepolitik; glauben kann ich es noch nicht. Die Versäumnisse in der Energiepolitik können Deutschland in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren noch sehr zu schaffen machen.

    Super Board, gratuliere! Müsste eine echte Slalom-Leichtwindwaffe sein. Berichte bitte mal gelegentlich, ab welchem Wind du damit mit passender Finne Spaß hast.

    Ich erinnere mich an die 80iger Jahre. Damals hat man aus dem strukturschwachen Ostfriesland die Leute, die ihre Heimat nicht aufgeben wollten, über die Woche per Bus und Zug nach Stuttgart zu Daimler und Bosch etc gekarrt und am Wochenende zurück. Das war also eine Subvention der Pendelkosten und es wäre vernünftiger gewesen, den Großraum Stuttgart weiter zu verdichten und die Mieten dort zu subventionieren? Sinnvoller ist der Politikansatz, die Arbeitgeber mehr in die Fläche zu bekommen.

    Nicht nur in die Fläche, sondern insbesondere dorthin, wo es heute Leerstand gibt und die Leute wohnen könnten. Es ist doch ein Irrsinn, dass wir bei begrenzter Fläche 100.000e Wohnungen bauen wollen in Ballungsräumen und gleichzeitig ganze Landstriche leer stehen.

    Aber dann brauchst Du halt Industrie vor Ort und das ist dann vielleicht insgesamt aus wirtschaftlicher Sicht ein wenig ineffizienter, wenn die verteilt wird. Muss man halt auch akzeptieren wollen. Dann ist auch wieder die Frage, wie man das steuert. Subventionen? Ordnungspolitik? Ist das dann schon böse Planwirtschaft?

    Aus meiner Sicht diskutieren wir viel zu viel über Maßnahmen und wie die zu bewerten sind. Wir sollten mal diskutieren, was denn der Zielzustand und was wir dafür bereit sind zu ändern ist. Wenn da Einigkeit bestünde, wäre es viel einfacher, Maßnahmen abzuleiten.

    Da hast Recht, so meine ich auch "Fläche".

    Das Wohnen in den wenigen Großraumballungsräumen Deutschlands zu subventionieren oder per Mietpreisstopp subjektiv erträglich zu halten, ist offensichtlich teilweise populär, aber falsch.

    Die Pendlerpauschale ist natürlich eine dreiste SubventioIch bin in eine Stadt in die Nähe der Arbeit gezogen, kostet 400eur mehr Miete als in der Umgebung, gibt es irgendeine steuerliche Entlastung dafür :( oder andere Belohnung für solch sinnvolle Schritte?

    Ich bin nicht sicher, dass das ein umweltpolitisch oder wirtschaftlich "sinnvoller Schritt" wäre. Ich glaube eher (im Einklang mit der wirtschaftswissenschaftlichen Theorie), dass die großen Städte bzw Arbeitgeberansammlungen zur Überverdichtung neigen - gemessen an einem wünschenswerten Optimum.


    Ich erinnere mich an die 80iger Jahre. Damals hat man aus dem strukturschwachen Ostfriesland die Leute, die ihre Heimat nicht aufgeben wollten, über die Woche per Bus und Zug nach Stuttgart zu Daimler und Bosch etc gekarrt und am Wochenende zurück. Das war also eine Subvention der Pendelkosten und es wäre vernünftiger gewesen, den Großraum Stuttgart weiter zu verdichten und die Mieten dort zu subventionieren? Sinnvoller ist der Politikansatz, die Arbeitgeber mehr in die Fläche zu bekommen.

    Ich glaube, dass es eine Gesellschaft mit Wohlstand für viele ohne bezahlbare Mobilität nicht gibt. Mobilität ist Grundvoraussetzung für arbeitsteiliges Wirtschaften. Erst wenn wir mehrheitlich zu Hause vor dem Bildschirm sitzen und dabei noch etwas Produktives raus kommt, lasse ich mich eines Besseren belehren.


    Die Pendlerpauschale ist keine Subvention. Der Aufwand, den ich brauche, um Arbeiten zu können, kann nicht der Einkommens-Besteuerung unterliegen. Diese Diskussion wäre auch sofort beendet, wenn jeder Grüne Bundestagsabgeordneter seine Mobilität vom Wahlkreis zum Bundestag zur Wohnung selbst aus versteuertem Einkommen ohne Aufwandspauschale zahlen müsste.

    Natürlich ist das eine Subvention, denn die Steuereinnahmen fehlen ja. Es heißt bloß anders.
    Vor der Wahl wurde das auch sowohl von Grün als auch von Rot in Frage gestellt.

    Das kann ich so nicht stehen lassen So denken Sozis, die der Meinung sind, das gesamte Erwirtschaftete gehört erst mal dem Staat, und der entscheidet dann, was er unter Verteilungs- und Umweltaspekten dem Einzelnen zum Leben wieder zuteilt.


    Einkommen ist der Überschuss, den ich erwirtschafte unter Abzug des Aufwands, den ich zum Erzielen des Überschusses benötige. Zu diesem Aufwand gehören natürlich auch Reisekosten. Der Versicherungsvertreter hat selbstverständlich den Aufwand, um seine Kunden zu besuchen. Genauso der Arbeitnehmer, der erst mal zur Arbeitsstätte kommen muss. Solcher Aufwand kann natürlich umweltpolitisch unerwünscht sein und man kann überlegen, wie man ihn minimieren kann. Das hat aber nichts damit zu tun, dass er sachlogisch einkommensmindernder Aufwand ist. Das Gerede von einer Subvention durch die Pendlerpauschale ist nur Volksverdummung zur Generierung höherer Steuern. Das Ziel ist eine "Strafsteuer" für Pendler.

    In China werden neben der Fabrik direkt Wohnblocks für die Arbeiter mit gebaut. In z.B. Taipei gibt es gar keine Alternative als zu Fuß oder

    Dort gibt es auch viele Millionen Wanderarbeiter, die über viele Monate im Jahr getrennt von ihrer Familie in diesen Fabriken arbeiten, 6,5 Tage die Woche, und das Leben in diesen wunderbaren Wohnblocks genießen…..


    Schon erstaunlich, mit welcher Naivität man die Welt wahrnehmen kann….