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Tipps Segel

  • setron
  • 26. Juni 2025 um 17:05
  • setron
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    • 26. Juni 2025 um 17:05
    • #1

    Moin , ich bin Stefan 1.80 groß und bringe 85 kg auf die Waage.

    Habe ein tobou rocket ltd 135l litergebraucht gekauft . Vor 3 Jahren den surfschein gemacht und anschließend geliehen und auf der Ostsee und See rumgedümpelt ;)

    Jetzt bin ich auf der suche nach einem gebrauchten Rigg, gelesen hatte ich das ab 6.0 Freeride als anfänger gut sei. Der Typ vom surfshop meinte ab 5.3 reicht aus.

    Nun gibt es natürlich viele unterschiedliche Wave zum Beispiel ? Aber welche Größe hier. Oder was könnt ihr mir empfehlen.

    Schlaufen und Trapez sollen irgendwann mal folgen. Vorerst langsam an das eigene neue Board gewöhnen. Danke schön

  • tille
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    • 26. Juni 2025 um 21:33
    • #2

    Ich surfe ebenfalls seit ca. 3 Jahren (nur im Urlaub) und bin fast immer auf dem Saaler Bodden unterwegs.

    Wiege ca. 80kg und habe ein 134er Brett. Bei meinem gebraucht gekauften Brett waren zwei Segel dabei: ein 6.1 und ein 7.5. Das empfinde ich als gute Minimal-Kombi für fast alle Bedingungen, bei denen das Brett gut funktioniert. Seit diesem Jahr hab ich auch noch ein 6.5, das bräuchte ich aber nicht unbedingt. Sind alles ältere Freeride-Segel.

    Ein altes 5.0 Wave-Segel hab ich zwar auch noch, aber wenn das zum Gleiten reicht, dann ist das Brett schon zu groß. Hab ich letzten Herbst mal ausprobiert.

    Ich würde dir empfehlen, mindestens zwei Segel für das Brett anzuschaffen, damit du öfter aufs Wasser kannst und auch wechseln kannst, wenn der Wind während einer Session stärker oder schwächer wird. Das kleine würde ich nicht kleiner als 6.0 nehmen und das große nicht größer als 7.5. Und mindestens 1m² Unterschied. Für meine Segel hab ich einen 430er und einen 460er Mast. Je nach Segel kommst du vielleicht auch mit einem Mast aus. Ein Gabelbaum reicht m.M. erstmal.

  • Alter_Schwede
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    • 26. Juni 2025 um 22:04
    • #3

    6.3 und 7.3 / 6.5 und 7.5 - irgendetwas in dem Bereich. Masten wirst du bei dieser Auswahl 2 benötigen - wie tille sagt, 430 und 460. Ein Gabelbaum genügt.

  • hary
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    • 26. Juni 2025 um 22:06
    • #4

    Fokussier dich zunächst Mal auf Freeride oder Freerace Segel - und vergiss alles wo Wave oder Foil oder sonst was dran steht.

    Wenn du nicht im tiefsten Binnenland zuhause bist, wäre für das Board zunächst Mal ein Freeride in 6.x gut zum Einstieg. Spätestens im nächsten Jahr, könntest du ein 7.x Freerace ergänzen. Pass beim Gabelbaum auf, dass der auch mindestens bis 2.20 geht.

    Kleinere Segel erst, wenn du auch ein kleineres Brett anschaffst. Es macht keinen Sinn mit dem Brett bei Bedingungen für 5.x raus zu gehen.

  • chris87
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    • 26. Juni 2025 um 22:10
    • #5

    Wichtig ist, gerade wenn du gebraucht kaufst, ohne Camber!

    Irgendwas Richtig Freeride oder Freemove sollte passen. Wave würde ich nicht zwingend nehmen.

    Segelgröße hängt halt auch sehr stark vom Revier ab.

  • setron
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    • 27. Juni 2025 um 07:03
    • #6

    moin.

    Vielen Dank für die hilfreiche Antworten.

    Revier wird wohl Nordsee, großes Meer , hauptsächlich Zwischenahn Meer Nordsee, grosses Mere sein. Sowie ggf Region Bretagne und Vendee falls es mein können zu lässt ? ich denke für meine Stufe gehe ich dieses Jahr bis maximal 6 bft aufs Wasser

    Dann schau ich nach gebraucht Freeride ab 6.0 .ä ohne Camber. Gedacht ist erstmal ein komplettes Rigg bis 200 Euro, der gebrauchtmarkt ist da ziemlich Neuland für mich. Grüße

  • tille
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    • 27. Juni 2025 um 07:43
    • #7

    Unterschätz das nicht! Bei 6 Bft ist schon richtig was los. Mit deinem Brett und den genannten Segelgrößen brauchst du da nicht mehr aufs Wasser. Mit meinem Equipment (134L, 6-1 bis 7,5 m²) bin ich so zwischen 13 und 20 kn Grundwind auf dem Wasser. Letzten Herbst hatte ich wie gesagt bei 6 Bft spaßeshalber mal ein 5er Segel auf dem Brett probiert, aber da ging gar nix mehr. Ehrlich gesagt ist mir da immer das Brett um die Ohren geflogen beim Beachstart. Schotstart hab ich gar nicht erst probiert. :)

  • setron
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    • 27. Juni 2025 um 08:05
    • #8
    Zitat von tille

    Unterschätz das nicht! Bei 6 Bft ist schon richtig was los. Mit deinem Brett und den genannten Segelgrößen brauchst du da nicht mehr aufs Wasser. Mit meinem Equipment (134L, 6-1 bis 7,5 m²) bin ich so zwischen 13 und 20 kn Grundwind auf dem Wasser. Letzten Herbst hatte ich wie gesagt bei 6 Bft spaßeshalber mal ein 5er Segel auf dem Brett probiert, aber da ging gar nix mehr. Ehrlich gesagt ist mir da immer das Brett um die Ohren geflogen beim Beachstart. Schotstart hab ich gar nicht erst probiert. :)

    Okay, alles klar?

  • Django
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    • 27. Juni 2025 um 08:31
    • #9

    Ein komplettes Rigg für 200,- EUR? Da musst du echt Glück haben. Gut, manche verschenken ja sogar
    noch recht gutes Zeug. Ist mir hier im Forum auch schon passiert. (Dank dafür nochmals!!)
    Meist ist ein gut erhaltenes Segel schon bei 150,- EUR. Mast und Gabel kosten eher mehr. Daher hab ich

    da sogar lieber gleich zu Neuware gegriffen. Es gibt z.B. mit SideOn günstiges Neues.

    Ein Freeride-Segel ohne Camber um die 6 qm für den Anfang würde ich auch empfehlen, dazu dann noch
    eines um 7 qm. (Ich wiege etwas mehr und fahre meist 6.6 und 7.8 qm)

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    • 27. Juni 2025 um 09:04
    • #10

    Bei gebrachten Segeln bin ich immer sehr skeptisch, aber wenn würde ich nicht zu billig einsteigen. Sonst hat man da nicht allzu lange was von. Älter als 4 Jahre würde ich da nicht nehmen. Und die sollten noch nicht total gebraucht aussehen. 200€ für ein komplettes Rigg ist dann nur alter Schrott.

  • RobertP
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    • 27. Juni 2025 um 10:01
    • #11

    Ohne die Segel jetzt zu kennen:

    RRD Fire MK7 6.8 komplett Rigg in Schleswig-Holstein - Flensburg | kleinanzeigen.de

    Loft Lip 6,2 Rigg Segel Mast Gabelbaum Windsurfen komplett in Nordrhein-Westfalen - Gütersloh | kleinanzeigen.de

    Zum anfangen reicht sowas allemal.

  • haselnuss
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    • 27. Juni 2025 um 10:24
    • #12

    Was spricht eigentlich dagegen, mit einem solchen Brett bei 6bf raus zu gehen? Passt das generell nicht, oder ist das nur als Anfänger/Aufsteiger nicht zu empfehlen?


    Vom Verhältnis liege ich mit meinem Rocket 125 Team und 73kg Gewicht im selben Verhältnis wie der Threadersteller.

    Mit dem Kauf vom Brett beim Händler, hat er mir zu einer Segelpalette 4,5 5,5 und 7,0 geraten, jeweils einen eigenen passenden Mast und zwei Gabelbäume. Ich bin mir manchmal am Ufer recht unsicher und froh darüber, wenn ich zwei komplette Riggs aufbauen kann.

    Meistens nutze ich das 5,5 und 7,0. Das 5,5 gerne, wenn die Böen am See zu hart für das 7,0 sind.

    Wenn man öfter Schotstart machen muss, ist das 7,0 schon ziemlich schwer finde ich.

    Das 4,5 Wavesegel (Vandal Enemy HD) habe ich auch schon genutzt bei 6bf auf Fehmarn, und war froh darüber es zu haben. An ein 5,x ist daran nicht zu denken. Dem Segel bin ich dankbar, es hat mir an diesem Tag das allererste Gleiterlebnis in Schlaufen beschert ... und den ersten Wasserstart.

    Das war 2024, und ich habe 2022 mit dem Surfen begonnen ...

    Lange war ich da nicht auf dem Wasser, da ziemlich viel Verkehr war (auf dem Wasser) und ich niemanden gefährden wollte. Hatte da noch keinen Plan, wie man mit Schlaufen steuern kann.

  • setron
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    • 27. Juni 2025 um 10:37
    • #13
    Zitat von haselnuss

    Was spricht eigentlich dagegen, mit einem solchen Brett bei 6bf raus zu gehen? Passt das generell nicht, oder ist das nur als Anfänger/Aufsteiger nicht zu empfehlen?


    Vom Verhältnis liege ich mit meinem Rocket 125 Team und 73kg Gewicht im selben Verhältnis wie der Threadersteller.

    Mit dem Kauf vom Brett beim Händler, hat er mir zu einer Segelpalette 4,5 5,5 und 7,0 geraten, jeweils einen eigenen passenden Mast und zwei Gabelbäume. Ich bin mir manchmal am Ufer recht unsicher und froh darüber, wenn ich zwei komplette Riggs aufbauen kann.

    Dann wurde ja ungefähr das gleiche zu mir gesagt beim dem Kauf. Interessant zu Erfahren.

  • setron
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    • 27. Juni 2025 um 10:39
    • #14
    Zitat von RobertP

    Ohne die Segel jetzt zu kennen:

    RRD Fire MK7 6.8 komplett Rigg in Schleswig-Holstein - Flensburg | kleinanzeigen.de

    Loft Lip 6,2 Rigg Segel Mast Gabelbaum Windsurfen komplett in Nordrhein-Westfalen - Gütersloh | kleinanzeigen.de

    Zum anfangen reicht sowas allemal.

    Das aus Gütersloh hab ich auch schon diese Tage gefunden. Ohne versand grenzt der Suchradius um Oldenburg schon stark ein ?

  • Alter_Schwede
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    • 27. Juni 2025 um 10:48
    • #15

    Komm, ich hau eine Segelempfehlung raus: GA-Sails - Matrix. Hat 7 Latten, keine Camber, ist sportlich ausgelegt. Kannst du lange fahren, macht überpowert auch einiges mit. Uuund, gibt es ganz oft auch als Vorjahresmodell 40-50 Prozent reduziert. Das kaufst du einmal und bist nicht der Meinung, es tauschen zu müssen. 430er Mast als RDM, 460er Mast als SDM.

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    • 27. Juni 2025 um 11:03
    • #16

    Mit dem GA-Matrix in passender Größe macht man sicher nichts falsch, allerdings Komplettrigg mit Segel, RDM-60-75er Mast, Alu-Gabel und Alu-Extension selbst im Sale biste dann locker bei 800-900 Euro,... Aber klar ist dann neu und hält in aller Regel auch ein paar Jahre.

  • chris87
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    • 27. Juni 2025 um 11:27
    • #17
    Zitat von haselnuss

    Was spricht eigentlich dagegen, mit einem solchen Brett bei 6bf raus zu gehen? Passt das generell nicht, oder ist das nur als Anfänger/Aufsteiger nicht zu empfehlen?


    Vom Verhältnis liege ich mit meinem Rocket 125 Team und 73kg Gewicht im selben Verhältnis wie der Threadersteller.

    Mit dem Kauf vom Brett beim Händler, hat er mir zu einer Segelpalette 4,5 5,5 und 7,0 geraten, jeweils einen eigenen passenden Mast und zwei Gabelbäume. Ich bin mir manchmal am Ufer recht unsicher und froh darüber, wenn ich zwei komplette Riggs aufbauen kann.

    Meistens nutze ich das 5,5 und 7,0. Das 5,5 gerne, wenn die Böen am See zu hart für das 7,0 sind.

    Wenn man öfter Schotstart machen muss, ist das 7,0 schon ziemlich schwer finde ich.

    Das 4,5 Wavesegel (Vandal Enemy HD) habe ich auch schon genutzt bei 6bf auf Fehmarn, und war froh darüber es zu haben. An ein 5,x ist daran nicht zu denken. Dem Segel bin ich dankbar, es hat mir an diesem Tag das allererste Gleiterlebnis in Schlaufen beschert ... und den ersten Wasserstart.

    Das war 2024, und ich habe 2022 mit dem Surfen begonnen ...

    Lange war ich da nicht auf dem Wasser, da ziemlich viel Verkehr war (auf dem Wasser) und ich niemanden gefährden wollte. Hatte da noch keinen Plan, wie man mit Schlaufen steuern kann.

    Alles anzeigen

    Das ist richtig meiner Meinung nach spricht das erstmal nichts dagegen als Aufsteiger.

    Im Sweet Spot ist diese Kombination nicht, aber das muss man auch in Relation zum Können betrachten.

    Was ich beobachte auch bei Starkwind an den Stationen: Aufsteiger fangen mit großen Boards an, Segel angemessen den Windverhältnissen. Da ist man dann auch im Chop stabil und kann sich langsam an Schlaufen fahren und Trapez fahren usw. rantasten. Man kann auch gut den Wasserstert üben und zur Not geht auch noch der Shotstart selbst wenn man noch etwas wackelig ist.

    Mit steigenden Skills werden die Boards dann kleiner. So halte ich das für effizienter als wenn man direkt mit einem kleinen Board anfängt.

    Klar ein Adanced Surfer hat bei 6 bft natürlich mit kleineren Boards viel mehr Spaß. Das große Board wird voll angepauert mit den kleinen Segel keinen guten Trimm finden und bei viel Wind wird es Tailwalking haben. Aber dieses Level muss man erstmal erreichen.

    Kurzum: aus meiner Sicht macht ihr das genau richtig. Ihr merkt dann schon wenn das Board zu gesteigertem Skill irgendwann zu groß ist. Zum schnellen Lernen ist das so aber sinnvoll mit größeren Boards zu starten.

    Ich habe Aufsteiger erlebt die bei 6 bft mit 140l angefangen haben und je nach Fortschritt geht man langsam mit dem Volumen runter. Würde man direkt mit kleinen Boards starten läge man die meiste Zeit im Wasser und das kostet auch richtig Kraft und Energie.

  • User794
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    • 27. Juni 2025 um 13:50
    • #18

    Nordsee? Bretagne? ???

    Sehr ambitioniert........ Oder ahnungslos.....

  • setron
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    • 27. Juni 2025 um 15:23
    • #19
    Zitat von RobertP

    Zitat von DonRon

    Nordsee? Bretagne? ???

    Sehr ambitioniert........ Oder

    weshalb hier bei uns an der Nordsee gibt's diverse Surfschulen?

  • Online
    Hifly666
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    • 27. Juni 2025 um 15:28
    • #20

    Bei deiner Antwort könnte man schob ein wenig Ahnungslosigkeit vermuten.

    Da gibt es schon anspruchsvolle Strömungsverhältnisse diexeine Angänger schnell überfordern.

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