Board für Starkwind

  • Danke für die tollen Tipps. Ich denke auch dass 125 - 105 - 86 eine gute Abdeckung ist. Und so ein gutes Teil hält ja auch noch ein paar Jahre.

    Von der Abstufung her passts natuerlich, und das 3S ist ein super board (auf Maui gefahren und gleich begeistert). Aber ehrlich, bei 83kg wirst du ein 86er nur sehr selten fahren. Ich wiege auch so um die 81kg und wohne in der SF Bay, welche nun wirklich mit gutem Wind zwischen 20 und 30kn gesegnet ist. Meine Boards waren 123L Slalom, 105 Freerace und ich habe mir auch lange ueberlegt, ob ich mir ein FSW in 95 oder 85 kaufe. Habe mir dann das 95er gekauft, und das ist schon wirklich selten im Einsatz da mein 105er bis 25kn sehr viel Spass macht. Haette ich ein 85er gekauft, koennte ich das vielleicht 2x im Jahr sinnvoll einsetzen.

    In Summe haengts natuerlich von deinem Revier und den Starkwindtagen ab. Ich wuerde mir das Board nicht nur rein von der Abstufung der Zahlen her kaufen, sondern nach den wirklichen Windverhaeltnissen. Wenns fast immer unter 30kn hat ist ein 96er meiner Meinung nach die bessere Wahl. Und wenns mal wirklich 35 hat, geht das 96er trotzdem noch...

  • Wenns fast immer unter 30kn hat ist ein 96er meiner Meinung nach die bessere Wahl. Und wenns mal wirklich 35 hat, geht das 96er trotzdem noch...


    Herrje - als ob es min. 30 Kn bei 83 Kg brauchen würde um einen 86er Freewave fahren zu können .....


    Das Board funktioniert spätesten ab 20 Kn super - und zu Not kann er mit dem Gewicht bei 10 Kn noch Heimdümpeln und den nächst größeren holen ....



    Es ist noch nicht so viele Jahre her - da bin ich ab 20 Kn. - fast 6 Windstärken (!). 71 L und 54er- Breite gefahren - mit 89 Kg -( 5,3er oder 4,7 er Segel ) ..... ja was denn sonst .... wie alle anderen halt auch ..... :D...



    (Ihr fahrt alle eure großen Kisten - - -Weil Dank hervorragende Shapes diese noch bei relativ hohen Windstärken heute gut zu beherrschen sind… – Aber lernt ihr dabei auch effizient die Leistung aus einem Bord und Rigg im unteren Bereich heraus zu kitzeln…? ..... Wie: optimale Segel Anstellung, optimale Gewichtsverteilung - reaktives fahren, angepasste Vorlage, Körperspannung ..... etc . etc ... ) ?

  • Danke für die tollen Tipps. Ich denke auch dass 125 - 105 - 86 eine gute Abdeckung ist. Und so ein gutes Teil hält ja auch noch ein paar Jahre.

    Von der Abstufung her passts natuerlich, und das 3S ist ein super board (auf Maui gefahren und gleich begeistert). Aber ehrlich, bei 83kg wirst du ein 86er nur sehr selten fahren. Ich wiege auch so um die 81kg und wohne in der SF Bay, welche nun wirklich mit gutem Wind zwischen 20 und 30kn gesegnet ist. Meine Boards waren 123L Slalom, 105 Freerace und ich habe mir auch lange ueberlegt, ob ich mir ein FSW in 95 oder 85 kaufe. Habe mir dann das 95er gekauft, und das ist schon wirklich selten im Einsatz da mein 105er bis 25kn sehr viel Spass macht. Haette ich ein 85er gekauft, koennte ich das vielleicht 2x im Jahr sinnvoll einsetzen.

    In Summe haengts natuerlich von deinem Revier und den Starkwindtagen ab. Ich wuerde mir das Board nicht nur rein von der Abstufung der Zahlen her kaufen, sondern nach den wirklichen Windverhaeltnissen. Wenns fast immer unter 30kn hat ist ein 96er meiner Meinung nach die bessere Wahl. Und wenns mal wirklich 35 hat, geht das 96er trotzdem noch...

    Sag ich ja!


    Das „Kleine“ nur zur Deko der Bude ist Unsinn, auch wenn Geld keine Rolle spielt.

  • Das „Kleine“ nur zur Deko der Bude ist Unsinn, auch wenn Geld keine Rolle spielt.


    Ich glaub, es war das Jahr 2014 – da war mein Lorch Oxygen 85 das mit Abstand am meisten genutzte Bord in meiner Ranch.


    Ammersee

    Kochelsee

    Fehmarn

    Tarifa

    Griechenland

    Gardasee (Vento)

    Zingst

    Pals

    … Etc.

    Absolute Allround – Größe mit 239 x 56 cm.

    Alles mit Segeln zwischen 4,0 und 5,6 m²


    ..... Von wegen Deco….... :D .....

  • Es hängt halt auch davon ab, was man mit dem Board machen möchte.

    Wenn es um gerade aus fahren und Zeiten geht, ist man mit einem größeren Board vielleicht besser dran.


    Wenn Manöver und Springen im Fokus stehen, stört jeder überflüssige Liter. Da die Tabou 3S gut an- und durchgleiten wäre da der 86 für mich die bessere Wahl.

  • Also, bei den Binnenrevieren in De bezweifle ich das, es sein denn, du bist der absolute Leichtmatrose. ;)


    In den letzten Jahren, in denen ich in Malcesine auf dem Wasser war, fuhren selbst die Italiener nie unter 90 l. Mein Sohn ist dort mit 16 Jahren mit 86 l gefahren. Ebenfalls auf Fuerteventura. Inzwischen sind die 93 l arg knapp, da er mit Neo über 90 kg wiegt.


    Geht alles, aber es muss dann auch passen. Wenn der Wind plötzlich weg ist, ist das nicht mehr so spaßig.


    Es ist auch nur meine, persönliche Meinung und ich bin schon seit über 40 Jahren auf dem Wasser…

  • Also, bei den Binnenrevieren in De bezweifle ich das, es sein denn, du bist der absolute Leichtmatrose

    Du liest nicht genau und oder vollständig.

    Wie ich schon mehrfach geschrieben hatte: 89 kg.

    Und Herrje was sollen man denn am Lago auf der Westseite bei Vento fahren wenn die Locals an die Wasser Kante fahren und mit dem vier 4,7er über powered sind…... (und zu 4,2 wechseln....) ... :rolleyes: ....

    Also, bei den Binnenrevieren in De bezweifle ich das,

    Du kannst ja viel bezweifeln – da sei Dir freigestellt…

    Aber möglicherweise / offensichtlich kennst du so manches nicht vollständig…

    Und überhaupt: Wechsle ich fast grundsätzlich, wenn das 4,5er gut angepowered ist (oder mehr) von 96 l auf kleiner…

  • Also bei Wind für ein 4,5er würde ich, bei zarten 80kg, auch eher zu 85l tendieren. Und sogar eher 80 als 95l.

    Trotzdem könnte das größere passender sein. Hängt doch davon ab wo man den Schwerpunkt legt und welcher Wibdbereich der wichtigste für einen ist. Oder man nimmt beides wer den Platz und den Geldbeutel hat.

  • Ich war neulich am NeusidlerSee. Da hatte es an einem Tag mal so 8-9 Bft. Da wäre

    ich schon mal gefahren, aber nicht mit meinem Material. Deshalb wollte ich

    An welchem Tag war das?

  • Man sollte Material haben, so dass man sehr, sehr guten Wind (bis fast Flugwasser) noch mit Freude und Spaß nutzen kann (Sweetspot)..


    Dazu gehört ein Board mit Volumen unter Körpgergewicht (im Bikini/Badehose).


    Unten raus verliert man eh genug Tage (regelmäßig durch bewussten Verzicht angesichts der conditions).


    Oben raus sollte das Verlieren hingegen nicht ausufern, mMn.

  • Dann muss jedoch auch die Segelpalette, fein abgestuft, vorhanden sein.


    ICH gleiche das eventuelle Fehlen eines kleineren Boards immer durch den Einsatz von entsprechender Finnen und Segel aus.


    Und das sehr erfolgreich seit Jahren. Pop

  • CH gleiche das eventuelle Fehlen eines kleineren Boards immer durch den Einsatz von entsprechender Finnen und Segel aus.


    Das hat auch alles seine Grenzen:


    Beispiel vom Ammersee (ein Binnengewässer in DE ;) ): Das 4,2 war schon überpowered und ich Hirsch - hab den 85 L / 239/56 zu Hause gelassen .... /Vorhersage war eher für 4,7 / 5,3 ...)


    => dann eben der 96L / 61cm Breite - mit 21er Finne (Single-Fin wohlgemerkt ! ...) .... kann man schon fahren .... fährt aber nicht schön ....kein Wunder bei ca. 30 - 40 KN ....und der 61er Breite. Trotz der 21er Finne ist dann einfach "zu viel Board um die Finne" drumrum ....

  • Ich fahr dann 4.0.


    Das 3.3 oder 3.7 meiner Partnerin habe ich noch nie verwendet - Wind könnte ja abnehmen ...


    Ein Segel reicht also von 3.6 bis 4.4.


    Beim fünflattigen S1 in 4.7 brauch ich drunter nur das 4.0, so groß ist dessen Range abseits von echten Wavebedingungen.

  • Moin. Hatte jahrelang einen 85er FSW (RRD/JP) in der Palette, den ich vor einem Jahr gegen einen 94er FSW getauscht hab. Der Grund: Der wird selten genug bewegt und dann auch noch meist im böigen Binnenrevier. Da sind 10 Liter mehr besser zu verschmerzen als 10 Liter zu wenig. Da gurgelt es sich dann entspannter nach Hause. Bei Überhack kommen die Thruster rein und damit etwas mehr Ruhe in die Fuhre. Sehe da kein Problem, Der 94er JP trägt bei mir klaglos Segel zwischen 4.2 und 6.2.


    Bin also die >90 Liter Fraktion. Den anderen Standpunkt kann ich gut nachvollziehen. Aber wer -wie ich- so ein Board an weniger als 5 Tagen im Jahr aufs Wasser bringt, der stellt sich damit so dämlich an, dass da eh mehr Spott als Sweet ist ;-)


    Ansonsten ist meine Abstufung nahezu identisch zum TE: 122 / 105.

    90 % ist der 122er auf dem Wasser. 10 % der 105er.

  • 90 % ist der 122er auf dem Wasser. 10 % der 105er.


    ...evtl. musst Du Dir mal intensive Gedanken zu neuen Urlaubszielen machen .... .. (der arme 94er und seine kleinen Segel .... ;) ...)

    Du sagste es. Da liegen 4.2, 4.6, 5.0 und 5.5 bereit und warten auf den Tag der Tage.

    Bis dahin müssen eben die großen herhalten.
    Aber was soll ich sagen: Die machen ihren Job ganz prima!

  • Nochmals, jeder kann das kaufen, was er für richtig hält.


    Angesichts der Pandemie sollte man sich über eventuelle Fernreisen generell einmal Gedanken machen.


    Zur Abstufung, zu Anfang der Pandemie hatte ich noch 93 FSW, 102 FSW, 125 FR, 130 FR. Dann wurde sich auf das Wesentliche besonnen. 95 FW, 113 FM, 125 FR. Den 95er und 125er brauche ich am Lago. Den 95er und 113er fahre ich am Homespot in NL.

    Fernreisen werde ich nicht mehr unternehmen.

  • Angesichts der Pandemie sollte man sich über eventuelle Fernreisen generell einmal Gedanken machen.


    Aus pandemischen Gründen: sicher nicht.


    Aus energetischen Gründen: deutlich eher.


    Vielleicht habe ich einfach auch nur Glück, dass ich überhaupt keine Fernreise (teilweise nicht mal eine Reise) benötige - um ein 4,5 oder 4,2er und kleiner Segel zu belüften ...