Windsurfen und Elektromobilität

  • Ohne das Video gesehen zu haben ... ein Hybrid mit großem Motor und Mini Akku ist für mich kein E-Auto
    und ganz sicher nicht die Lösung eine umweltgerechte Mobilität.

    Ich halte Hybrid auch für eine ziemlich seltsame Idee, man schleppt das Gewicht von E- und Verbrennungsmotor herum, ist wohl eher ein Konzept zum Sparen der Kfz-Steuer, da die Teile steuerlich ja von den Begünstigungen profitieren.


    Ausnahme wären Hybrids, die gab es glaube ich auch mal bei Japanern, bei denen ein recht kleiner Dieselmotor eine immer konstante Drehzahl läuft (damit sehr verschleißarm) und die Batterie für den E-Motor lädt. Damit kommt man wohl so auf einen 3-Liter-Dieselverbrauch auf 100km . Hat sich aber wohl nicht durchgesetzt.

  • Egal, ich bin voll angefixt, E-Fahren ist für mich ein echter Quantensprung, vom Komfort etc. willst Du nicht mehr zurück zum Verbrenner.


    Klar, E-Auto ist die Zukunft. Aber Quantensprung beim Komfort?


    Aus meiner „Erfahrung“ mit E-Autos:

    Bis jetzt war jedes E-Auto, in dem ich mitgefahren bin, „unpraktischer“ als mein Verbrenner.
    Das liegt nicht am System an sich, sondern an den vielen Zusatz-Gimmicks.


    Einmal kann man die Spurhalte-Einrichtung nicht einfach abstellen (ioniq) und muss jedesmal

    mühsam durchs Menü, oder man muss anhalten, weil eine Tasche auf dem Rücksitz einen

    lästigen Alarm auslöst, weil sie nicht angeschnallt ist (VW).


    Ich will einfach nur fahren. in meiner Karre meldet sich auch kein Warnton, wenn ich mal ein paar
    Meter ohne Gurt fahre und ich vermisse keinen Komfort.

  • Kann ich nicht nachvollziehen. Wir fahren ja einen E-VW, davor den Cupra Born ein paar Wochen.

    Ich selbst einen Diesel-Benz mit allem drin und dran und auf einmal höre ich auch meinen Motor und die Gangwechsel der 9-G Automatik, vorher nie was von gemerkt oder gespürt.
    Das einzige was bei VW gar nicht geht, ist die Spracherkennung. Versteht nichts, kapiert nichts, braucht ewig um dann abzubrechen.

    Mein Comand online kann ich anflüstern und ich habe nach 5 Sekunden die Zielführung. Beim VW muss ich anhalten und von Hand eingeben, das ist nicht zu verstehen.


    Ich würde bald gerne neu kaufen. Ich weiss nur nicht was. Am Liebsten würde ich zusätzlich einen der Oldies wegtun (das Cabrio) und dafür ein E-Cabrio kaufen mit 2to. Anhängelast. :-)

    Muss leider noch erfunden werden... :-D Gibt es wahrscheinlich nichtmal mit Verbrenner-Motor.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Ja, die Assistenten beim Enyaq sind auch teilweise grenzwertig nervig, aber ist das E-Auto-spezifisch? Das Zeug wird doch bei allen neuen Wagen verbaut, ob Verbrenner oder nicht.

  • Ohne das Video gesehen zu haben ... ein Hybrid mit großem Motor und Mini Akku ist für mich kein E-Auto
    und ganz sicher nicht die Lösung eine umweltgerechte Mobilität.

    Ich halte Hybrid auch für eine ziemlich seltsame Idee, man schleppt das Gewicht von E- und Verbrennungsmotor herum, ist wohl eher ein Konzept zum Sparen der Kfz-Steuer, da die Teile steuerlich ja von den Begünstigungen profitieren.


    Ausnahme wären Hybrids, die gab es glaube ich auch mal bei Japanern, bei denen ein recht kleiner Dieselmotor eine immer konstante Drehzahl läuft (damit sehr verschleißarm) und die Batterie für den E-Motor lädt. Damit kommt man wohl so auf einen 3-Liter-Dieselverbrauch auf 100km . Hat sich aber wohl nicht durchgesetzt.

    Jein, für mich ist der Plug_in Hybrid der Einstieg in die E-Mobilität. Ich fahre einen Peugeot 508 SW e-hybrid. Für ~85% der Fahrten (tägliches Pendeln zur Arbeit) rein elektrisch, reale Reichweite ~50km. Ebenfalls mit Wallbox und eigener PV.

    Für spontane Langstreckenfahrten (kommt manchmal vor) halt ohne Bedenken bzgl. Reichweite und sehr selten, wenn's mal pressiert auch etwas/deutlich schneller.

    Für meinen aktuellen use-case ein sehr interessantes Konzept, wobei das nächste Auto vermutlich doch ein reines E-Fahrzeug wird (wenn's denn mal einen klassischen Kombi gibt)

  • Ja, die Assistenten beim Enyaq sind auch teilweise grenzwertig nervig, aber ist das E-Auto-spezifisch? Das Zeug wird doch bei allen neuen Wagen verbaut, ob Verbrenner oder nicht.

    Eben. Deshalb verstehe ich auch nicht wieso einige hier ihre neuen E-Autos als "Quantensprung in Sachen Fahrkomfort" werten. Abstandsregeltempomat, Lenkassistent etc. gibts doch für jeden Benziner oder Diesel seit über 10 Jahren. Automatik sowieso. Will jetzt gar nicht mit heizbarer Frontscheibe und Außenspiegeln, Sitz- und Lenkradheizung oder gar Standheizung anfangen...


    Der Spurhalteassy lässt sich bei diversen Modellen nicht dauerhaft deaktivieren. Das nervt M.E. auch, aber letztlich verhindert es das abkommen von der Fahrbahn aufgrund von Unachtsamkeit.


    @Skoda Enyaq: Anhängelast: 1000 kg :3:

  • Eben. Deshalb verstehe ich auch nicht wieso einige hier ihre neuen E-Autos als "Quantensprung in Sachen Fahrkomfort" werten.

    Bist du denn mal einen gefahren, oder plapperst du auch nur mit und nach?

    Für mich ist schon ein riesiger Komfortgewinn, wenn man nichts mehr hört bis auf leichte Windgeräusche (die E-PKW haben meist Akustik-Glas) und die Rollgeräusche. Lärm macht krank.

    Was stört dich an nur 1.000kg Anhängelast? Ist ein recht großer Anhänger, so viel Surfgepäck hast selbst du nicht.

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  • Eben. Deshalb verstehe ich auch nicht wieso einige hier ihre neuen E-Autos als "Quantensprung in Sachen Fahrkomfort" werten.

    Bist du denn mal einen gefahren, oder plapperst du auch nur mit und nach?

    Für mich ist schon ein riesiger Komfortgewinn, wenn man nichts mehr hört bis auf leichte Windgeräusche (die E-PKW haben meist Akustik-Glas) und die Rollgeräusche. Lärm macht krank.

    Was stört dich an nur 1.000kg Anhängelast? Ist ein recht großer Anhänger, so viel Surfgepäck hast selbst du nicht.

    Fahre einen Pool Dienst E unter der Woche sogar öfter als meinen privaten Diesel.


    Lärm macht krank, da hast du recht. Und es ist super, wenn dein Stromer drinnen schön leise dank Akustik Glas ist. Bei >50 km/h und draußen ist der allerdings genauso laut wie ein ähnlicher Diesel oder Benziner, denn draußen hört man die Vorbeifahrgeräusche, welche die Kombination aus Wind, Roll und Motorgeräusch sind. Letztere spielen kaum eine Rolle, denn die Wind- und Rollgeräusche sind wesentlich lauter.

    Im Stop and Go Verkehr vor den VSA und innerstädtisch bei <30 km/h ist das E-Auto natürlich auch außen leiser.


    Hab bei der Anhängelast fast nur an dich gedacht, denn du suchst eine Seite vorher ja ein E-Cabrio mit 2to Anhängelast 8o

    Und natürlich auch ein bisschen an meinen Wohni, der leider schwerer als 1 to ist.

  • Mit Fahrkomfort meine ich nicht irgendwelche Assistenten (die finde ich auch meist eher störend) sondern das vibrationsfreie, leise durchzugsstarke Fahren, das ist nun mal kaum zu schlagen.

  • Da hast du recht.

    Für mein Fahrprofil mit großen Distanzen und sehr wenig Stadtverkehr spielt sich die Sache mit dem Durchzug jeweils in ungefähr 5-10 Sekunden ab. Da ist der ein oder andere spürbare Schaltvorgang in Kombination mit wahrnehmbarem Motorgeräusch im Innern des Fahrzeugs im unteren Geschwindigkeitsbereich als Komforteinbuße vernachlässigbar. Einmal auf Reisetempo ist das Abstandsregelradar fast immer aktiv und auf der BAB häufig (70 %) der Lenkassistent.


    Für mich ist daher der Fahrkomfort nicht an die Antriebsart sondern an die Fahrzeugklasse und an den jeweiligen monetären Einsatz gebunden.


    Schön, dass wir das hier auch sachlich diskutieren können.

  • das was du beschriebst hat nichts mit der Antriebsart zu tun und ist bei fast allen neuen Fahrzeugen so.

    Ursächlich sind de beknackten Bedienkonzepte die fast überall auf einer reinen Touchscreenlösung beruhen (aus Kostengründen)

    Es gibt aber ein paar Ausnahmen.


    Was den echten Fahrkomfort (Geräusch, Fahrdynamik) angeht, kann kein Verbrenner dem E-Auto das Wasser reichen.

  • Ich mag meinen Plug-In im E Modus auch viel lieber als im Verbrenner Betrieb. Das fühlt sich viel entspannter und weniger angestrengt an. Gerade wenn der Akku leer ist und der E-Motor nicht mitboostet fühlt sich der Wagen im reinen Verbrenner Betrieb trotz 180 Verbrenner-PS vs. 110 E-PS viel angestrengter und natürlich lauter an als im reinen E-Betrieb.

    Der Drehmomentverlauf einer E-Maschine mit quasi maximalem Drehmoment ab Drehzahl 0 ist echt was Feines, das fehlende Verbrennergeräusch einer 4-Zylinder Luftpumpe kommt noch dazu.


    Natürlich ist ein großvolumiger Verbrenner mit >=8 Zylindern auch was Feines (am Besten noch als klassischer Saugmotor), aber aus Kosten- und Umweltgesichtspunkten völlig aus der Zeit gefallen

  • Was den echten Fahrkomfort (Geräusch, Fahrdynamik) angeht, kann kein Verbrenner dem E-Auto das Wasser reichen.

    Der Feind der Dynamik ist die Trägheit der Masse. Daher stimmt das nur für die Beschleunigung, die M.E. wiederum wenig mit Fahrkomfort zu tun hat sondern vielleicht mit Fahrerlebnis oder Fahrspaß :confused:

  • Was den echten Fahrkomfort (Geräusch, Fahrdynamik) angeht, kann kein Verbrenner dem E-Auto das Wasser reichen.

    Der Feind der Dynamik ist die Trägheit der Masse. Daher stimmt das nur für die Beschleunigung, die M.E. wiederum wenig mit Fahrkomfort zu tun hat sondern vielleicht mit Fahrerlebnis oder Fahrspaß :confused:

    du bist ziemlich sicher noch kein modernes BEV , sonst wüsstest du wovon ich spreche.


    Den Fahrkomfort den ich meine ist die Kombination aus niedrigem Geräuschniveau, keine Vibration, spontanes Ansprechverhalten, keine Schaltvorgaenge,

  • Was den echten Fahrkomfort (Geräusch, Fahrdynamik) angeht, kann kein Verbrenner dem E-Auto das Wasser reichen.

    Der Feind der Dynamik ist die Trägheit der Masse. Daher stimmt das nur für die Beschleunigung, die M.E. wiederum wenig mit Fahrkomfort zu tun hat sondern vielleicht mit Fahrerlebnis oder Fahrspaß :confused:

    du bist ziemlich sicher noch kein modernes BEV , sonst wüsstest du wovon ich spreche.


    Den Fahrkomfort den ich meine ist die Kombination aus niedrigem Geräuschniveau, keine Vibration, spontanes Ansprechverhalten, keine Schaltvorgaenge,

    Du hast recht. Ich bin kein BEV, das gabs 1967 noch nicht :tongue:

    Du hattest Fahrdynamik angeführt, das ist nicht ausschließlich beschleunigen.

    Bei den von dir jetzt genannten Punkte in Sachen Fahrkomfort stimme ich voll zu.


    Ich habe hier 2 KFZ des gleichen KFZ Modells und gleichen BJ zum täglichen Nutzen zur Verfügung. Ein E und ein Benziner. 2 Kleinwagen, in denen keine Elektronik mit Wankausgleich oder ähnlichem im Fahrwerkverbaut sind. Das ist aus meiner Sicht relativ objektiv.

    Der E vibriert nicht, ist <50 km/h leiser, spricht spontan aufs E-Pedal an und geschaltet wird auch nicht. In Sachen Fahrdynamik geht die Krone trotzdem an den Benziner, denn der fährt sich viel agiler als der E. Das leichte KFZ lenkt sich viel besser und reagiert wesentlich weniger träge. Als Windsurfer würde ich sagen: Magic Ride FWS 99 / Freestylewave 100 pro ;-) Dazu muss man im E im Turbo Modus das Lenkrad gut festhalten und aufpassen wo es hingeht. Dafür braucht der kleine dann keine 7 Sekunden für den Spurt, das schafft der Benziner nicht, zumal es auch noch ein Schalter ist.


    Welche Rolle das für den automobilen Alltag spielt sei dahingestellt. Ich nutze hier häufiger den E. Da muss kein Schlüssel ins Zündschloss gefummelt werden und man braucht nicht schalten. Ferner gibts ne elektronische Handbremse. Für die paar km macht ers einem leichter.


    Beschleunigungsvorgänge sowie fahren unter 50 km/h spielen in meinem privaten automobilen Leben keine Rolle, da will ich von A nach B. Leider ist das flächendeckend wohl anders und die mittlerweile teilelektrisierte Bevölkerung vergisst zunehmend, dass es für Wege zum Bäcker sinnvollere Arten der Fortbewegung gibt als das E-Auto.

  • Leider ist das flächendeckend wohl anders und die mittlerweile teilelektrisierte Bevölkerung vergisst zunehmend, dass es für Wege zum Bäcker sinnvollere Arten der Fortbewegung gibt als das E-Auto.

    Also ich sehe da mehr Leute mit Verbrenner hinfahren, als mit einem E.

    Irgendwie fehlt dir immer wieder eine gewisse "Sachlichkeit".


    Übrigens hat ein 2to. PKW so oder so nicht die Bremse eines Polos verbaut, auch wenn du das zwischen den Zeilen immer wieder durchklingen lässt.

    Die Bremswerte sind genauso angemessen wie bei einem Verbrenner und übrigens, die Batterien sind nicht im Dachhimmel montiert.

    Bezogen auf dein Argument "Wankausgleich". Beim BEV ist das Ergebnis genau gegenteilig als von dir vermutet...

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  • Leider ist das flächendeckend wohl anders und die mittlerweile teilelektrisierte Bevölkerung vergisst zunehmend, dass es für Wege zum Bäcker sinnvollere Arten der Fortbewegung gibt als das E-Auto.

    Also ich sehe da mehr Leute mit Verbrenner hinfahren, als mit einem E.

    Irgendwie fehlt dir immer wieder eine gewisse "Sachlichkeit".


    Er schreibt von der „teilelektrisierten Bevölkerung“ ... und die fährt nicht mit einem Verbrenner,

    sondern mit einem E-Auto.


    Ich beobachte das genauso wie er. :)

  • Würde mich nicht wundern, wenn so mancher Auto-Intensivnutzer mit seinem neuen "E" nun noch ungezügelter loslegt, da dieser ja nicht umweltschädlich ist... Da braucht er jetzt endlich auch die 300m zum Bäcker nicht mehr beschwerlich zu Fuß zurückzulegen.